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Wenn ein Jahr lang
pro Woche zwei vollbesetzte Jumbojets abstürzten, entspricht das der Zahl
der Darmkrebstoten in Deutschland im gleichen Zeitraum.
Mit etwa 71.400 Neuerkrankungen und 28.900
Todesfällen pro Jahr allein in Deutschland sind kolorektale Karzinome die
zweithäufigste Todesursache bei bösartigen Tumoren.
Wir wollen diese unglaubliche Zahl fast
29.000 Toten halbieren, das heisst fast 15.000 Menschen pro Jahr retten.
Die Stiftung verwirklicht ihre Aufgabe
insbesondere durch
- die Öffentlichkeitsarbeit in den Medien
- die Etablierung von Regionalbeauftragten als
Ansprechpartner vor Ort in "Außenstellen der Stiftung"
- die Herausgabe von Publikationen
- die Unterstützung von
Darmkrebsfrüherkennungsaktionen bei Unternehmen/Organisationen
- die Förderung und Durchführung von
Veranstaltungen
- Schulungen
- Seminaren
- Symposien
- Tagungen
- Benefizveranstaltungen u. ä.
zur Unterrichtung der Öffentlichkeit und
Fortbildung der Ärzte über Maßnahmen der
Darmkrebsfrüherkennung.
Eine hohe Bereitschaft der Bevölkerung, sich
einem schmerzlosen, beim Hausarzt erhältlichen Test zur Erkennung von
nicht-sichtbarem Blut im Stuhl zu unterziehen, ist eine unverzichtbare
Voraussetzung der Früherkennung von Darmkrebs. Aber nicht nur bei uns
allen muss sich das Vorsorgebewusstsein vertiefen. Auch für viele
Ärzte ist die Prävention und Darmkrebsfrüherkennung leider noch
kein allzu großes Thema. Der Mediziner muss umfassend über Ablauf
und Sinn der Untersuchung, die Heilungschancen bei Frühdiagnose und das
weitere Vorgehen aufklärt sein. |