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Das VorsorgTheater der Stiftung LebensBlicke zeigt
Ein ernstes Thema heiter beleuchtet
Die Angst geht um.
Wo wir hinblicken, überall hämmern Warnungen an unser
Bewusstsein. "Alkohol macht süchtig", "Rauchen verursacht Krebs,
"Darmkrebs bringt Dich um". Muss das so sein? Wie sollen wir uns da noch
unseres Lebens freuen können? Angst schreckt ab, sagt man, aber sie geht
uns irgendwann nur noch auf die Nerven. Deshalb ist es an der Zeit, es einmal
anders zu versuchen. Und zwar mit Humor.
Darmkrebsvorsorge - als
Komödie?? Zugegeben, das klingt ein bisschen absurd. Aber
überzeugen Sie sich selbst, wie viel Witz in diesem Thema steckt! Da gibt
es unflätige Worte, die endlich mal herausposaunt werden dürfen, da
gibt es Verwechslungen, weil man vor lauter falscher Scham zum Lügner wird
und da gibt es die Erkenntnis, dass einem das heikle Thema nicht ganz "am Arsch
vorbeigeht".
Am Anfang sehen wir zwei
Polypen (Wucherungen der Darmschleimhaut), wie sie sich über ihre
Lebensträume unterhalten. Dann tritt Heinz auf den Plan: Er ist
Schlosser, verheiratet und ein Prolet, wie er im Buche steht. Ruth, seine Frau,
versucht ihn zu überreden, mal zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Doch da
beißt sie bei ihm auf Granit. Ein Kerl wie er lässt sich nicht an
seinem Allerwertesten herumfummeln und schon gar nicht von diesen eingebildeten
Affen in den weißen Kitteln. Heinz verstrickt sich immer mehr in den
Widerspruch zwischen aufgesetztem Machotum und sympathischer Naivität, bis
ihm fast so etwas wie ein Wunder passiert: Er lernt Schneewittchen
kennen...
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