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Darmkrebsmonat März
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Aufruf zum Mitmachen

Aktionen im Darmkrebsmonat März 2010

Im Darmkrebsmonat März 2009 fanden auf Initiative und /oder mit Unterstützung der Stiftung LebensBlicke rund 300 Veranstaltungen in knapp 200 Orten statt. Mit den durchgeführten Aktionen haben wir auch 2009 viele Menschen im gesamten Bundesgebiet erreicht.
Der große Anklang überzeugt zum Weitermachen.

Bereits seit 2004 und auch wieder für März 2010 rufen wir dazu auf, sich aktiv an der Aufklärungsarbeit zur Darmkrebsvermeidung zu beteiligen. Dieser Aufruf richtet sich sowohl an niedergelassene Ärzte (insbesondere Allgemeinmediziner, Gynäkologen, Internisten, Gastroenterologen, Werksärzte) wie auch an Klinikärzte. Ferner bitten wir alle, weitere mögliche Teilnehmer zu benennen bzw. direkt anzusprechen; Sie leisten mit diesem Multiplikationseffekt einen wichtigen Beitrag zum Darmkrebsmonat März 2010! Danke.


Der Hintergrund für diesen Aufruf in Stichworten:

73.250 Neuerkrankungen (2004) und 26.049 (2007) Todesfälle pro Jahr. Gerade bei Darmkrebs könnten die Todesfälle weitgehend vermieden werden durch eine regelmäßige Inanspruchnahme der von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenen Früherkennungsprogramme. Auch einfache primärprophylaktische Verhaltensweisen, insbesondere bezüglich Ernährung und Bewegung, sind hilfreich.

Nach vorsichtigen Schätzungen werden pro Jahr etwa 5 Mio. Tests auf okkultes Blut im Stuhl ausgegeben und 600.000 Darmspiegelungen gemacht. Diese Zahlen sind in Relation zur Zahl der Anspruchsberechtigten sehr niedrig: Etwa 25 Mio. Einwohner in Deutschland sind über 55 Jahre alt, jedes Jahr begehen derzeit etwa 1,2 Mio. Menschen ihren 55. Geburtstag und werden damit zu Anspruchberechtigten für die Darmspiegelung. Konsequenz: Die Zahl derer, die nie eine Darmspiegelung in Anspruch nehmen nimmt weiterhin zu.

Nach einer von unserer Stiftung beauftragten Allensbach-Studie ist der Bekanntheitsgrad der Darmkrebsvorsorge und ihrer Wirksamkeit sehr hoch. Dennoch wird die Vorsorge nur zögerlich in Anspruch genommen.
Verbesserungsmöglichkeiten, welche gemäß dieser Studie auch für den Darmkrebsmonat wichtig sind:

  • Niedergelassene Ärzte stärker einbeziehen
  • Mitzieheffekte nutzen, in dem wichtige Personen, die Darmkrebsvorsorge betreiben, dargestellt werden
  • Positive Auswirkungen der Darmkrebsvorsorge deutlicher hervorheben
  • Ansprache stärker emotionalisieren

Vorschläge für Veranstaltungen

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Erfahrungen liegen vor mit den im Formular genannten Veranstaltungstypen:

In der Mehrzahl der Fälle wurden verschiedene Punkte aus diesem Katalog miteinander kombiniert.


Unterstützung durch die Stiftung LebensBlicke

Wir unterstützen Sie in der Planung und Durchführung durch die im Formular genannten Hilfen. Sollten Sie weitere Unterstützung wünschen, melden Sie sich bitte bei uns.


Weiteres Vorgehen

Für eine gute Organisation brauchen wir so früh wie möglich eine Rückmeldung zu Ihrer Beteiligung, Art der Veranstaltung und wie wir Sie unterstützen können. Bitte nutzen Sie das Formular.

Unsere Arbeit ist für Sie grundsätzlich kostenfrei, lediglich Fremdkosten können wir nicht übernehmen. Für die Weiterführung des Projektes sind wir weiterhin auf Unterstützung angewiesen, deshalb noch eine Bitte: Sie können gerne unsere Arbeit unterstützen z. B. durch eine Mitgliedschaft im Förderverein oder eine Einmalspende.

Letzte Änderung: 22.12.2009

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