Colon Cancer Survivor: Auf Körpergewicht achten!

Cancer Das Körpergewicht ist für Menschen nach einer Krebserkrankung besonders wichtig. Amerikanische Autoren haben herausgefunden dass das Langzeitüberleben nach einer Darmkrebsdiagnose auch vom Körpergewicht abhängig ist: Gewichtsabnahme ist mit einem kürzeren Überleben assoziiert. “Diese wichtige Beobachtung sollte Anlass sein, intensiv nach möglichen Ursachen zu forschen. Wahrscheinlich ist die richtige Ernährung nur ein Faktor.” so Prof. Dr. J.F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Kocarnik JM, et al., Cancer. 2017 Aug 25. doi: 10.1002/cncr.30932. [Epub ahead of print]

 

Fettleibige Kinder: Zahl nimmt erschreckend zu!

Kinde mit Pommes 293209_original_R_B_by_Thommy Weiss_pixelio.deDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist erneut auf die dramatische Zunahme fettleibiger Kinder hin. Der Welt-Adipositas-Tages am 11. Oktober war hierzu ein wichtiger Anlass. Besonders auffallend und alarmierend sei vor allem auch der Anstieg in ärmeren Ländern. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: Es fehlt an Wissen über gesunde Ernährung, es fehlt an Bewegung, es fehlt an familiären Vorbildern. “Auch in Deutschland ist dieses Problem gegenwärtig; daher hat sich die Stiftung LebensBlicke schon sehr frühzeitig in das Projekt “Abenteuer Essen” eingebracht, bei dem es um frühkindliche Ernährung und um die Vermittlung von Ernährungskompetenz für Erzieher und Eltern geht”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. Pressemeldung und Clip auf www.n-tv.de. Foto: Thommy Weiss / pixelio.de

GastroLive zum Thema “Refluxkrankheit/Barrett”

GastroLiveMehr als 1.000 gastroenterologisch Aktive beteiligen sich bereits am Fortbildungsformat “GastroLive”. In der jüngsten Sendung ging es um das Thema “Refluxkrankheit/Barrett”. Als Experten diskutierten Prof. Andrea May (Offenbach), Prof. Joachim Labenz (Siegen) und Frau Dr. Dagmar Mainz (Saarlouis). Die Moderation hatte Prof. Wolfgang Fischbach (Aschaffenburg). Die Sendung kann mit Anmeldung auf streamedup! angesehen werden.

Darmkrebsprävention: 9 i-FOBTs im direkten Vergleich

brennerIm April 2017 haben die quantitativen immunologischen Tests die herkömmlichen guajak-basierten Tests auf Blut im Stuhl im deutschen Krebsfrüherkennungsprogramm abgelöst. Sie sind deutlich sensitiver, entdecken also einen sehr viel größeren Anteil von Darmkrebs und seinen Vorstufen als die bisherigen Tests. Unklar war jedoch, in wie weit die Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Tests vergleichbare Ergebnisse liefern. Professor Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (im Bild) und seine Mitarbeiter haben nun weltweit erstmalig neun dieser Tests einem direkten Vergleich unterzogen. Ihr Ergebnis: Alle neun Tests entdecken die große Mehrheit aller Darmkrebserkrankungen und auch viele Darmkrebsvorstufen. Weiterlesen

Fortbildung: Foliensatz zur Darmkrebsprävention aktualisiert

Präsentation2Die Stiftung LebensBlicke ist dankbar dafür, das ihre Aktivitäten durch 200 Fortbildungskoordinatoren und Regionalbeauftragte Verbreitung finden. Sie bilden in allen großen Städten und in allen Bundesländern das Rückgrat der Stiftung. Für sie steht nun auf Anfrage ein neuer Foliensatz zur Verfügung, den sie für Ihre Fortbildungsaktivitäten einsetzen können. “Wir danken den Experten für diese wichtige Arbeit und bitten alle Nutzer, ggf. Vorschläge für weitere Verbesserungen zu machen.” so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstands-vorsitzender der Stiftung.

Darmkrebs-Präventionspreis 2017 – ab sofort bewerben!

Logo Darmkrebskommunikationspreis HochformatDie Deutsche Krebsgesellschaft setzt sich gemeinsam mit der Stiftung LebensBlicke und der Deutschen Krebsstiftung für eine bessere Darmkrebsvorsorge und -früherkennung ein. Mit der Verleihung des Darmkrebs-Präventionspreises wollen die Partner herausragende Projekte und Forschungsergebnisse in diesem Bereich auszeichnen. Die Einreichung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen ist ab sofort möglich, die Ausschreibungsfrist endet am 09. März 2018. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Weiterlesen

15 Jahre Darmkrebsvorsorge zeigt Wirkung

Hüppe_2017_webWas wurde erreicht, was muss sich verbessern, was erwarten Patienten in der Zukunft?

Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung Viszeralmedizin 2017 am 15. Spetember 2017 in Dresden.

Am 1. Oktober 2017 besteht das Programm zur gesetzlichen Darmkrebsfrüherkennung nun 15 Jahre. Am 1.10.2002 trat es – grundlegend überarbeitet – in Kraft. Neben dem Stuhltest auf okkultes Blut (FOBT) wurde für alle Bürger über 55 Jahre die Vorsorgekoloskopie erstmalig und damals weltweit einzigartig in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen.

Was war die Grundlage der Empfehlung? Fall-Kontroll-Studien in der USA, insbesondere die  der National Polyp Study unter Leitung von Sidney Winawer, hatten gezeigt, dass die Abtragung von Polypen (Adenome = Darmkrebsvorstufen) bei einer Koloskopie die Entstehung von Darmkrebs um 70-90% in den nächsten Jahren reduzieren kann. Auch die Teilkoloskopie (Sigmoidoskopie) senkt die Rate von linksseitigem Darmkrebs. Diese Evidenz, aufbereitet durch ein Gutachten der DGVS (W. Schmiegel, C.Pox, J.Riemann), überzeugte den Gesetzgeber dieses weltweit innovative Programm zu implementieren. Weiterlesen