Antikoagulation und Blutung nach Polypektomie

Logo GIE Endoskopy Viele Menschen bedürfen einer Blutverdünnungsstrategie durch Antikoagulantien oder Thrombozytenaggregationshemmer aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen. Müssen sich Personen unter dieser Behandlung einer Koloskopie mit Polypektomie unterziehen, wird ein sogenanntes Bridging mit Heparin empfohlen. In einer aktuellen Studie haben amerikanische Wissenschaftler untersucht, welche Risikofaktoren für diese Personengruppe zu erwarten sind. Sie fanden, dass das Bridging ein unabhängiger Risikofaktor für eine Post-Polypektomieblutung ist gegenüber Personen, die unter Warfarin standen. “Diese Studie gibt einen ausführlichen Überblick über weitere Risiken, über den Zeitpunkt der Blutung und die Blutungsinstensität und gibt alternative Empfehlungen”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Lin et al. Gastrointest Endosc 2018; 87:1106-1113.

Zertifizierte Darmkrebszentren bekommen mehr Öffentlichkeit

2018- Marketing DarmkrebszentrenIn Deutschland lassen sich nach aktuellem Kenntnisstand weniger als 50 Prozent der Darmkrebspatienten in zertifizierten Zentrenstrukturen behandeln. Dabei können zertifizierte Zentren durch ihre strengen Qualitätskriterien und ihre interdisziplinäre Arbeitsweise eine exzellente Behandlungsqualität und damit einen deutlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Fachabteilungen vorweisen. Eine Zielsetzung des Projekts “Evidence-based Marketing für Darmkrebszentren” ist es, teilnehmenden zertifizierten Zentren fundierte Unterstützung und praxiserprobte Instrumente bereitzustellen, die es erlauben, die besonderen Leistungen zertifizierter Darmkrebszentren besser darzustellen und damit einen größeren Anteil von Darmkrebszentren in dafür spezialisierten Strukturen zu lenken. “Die Stiftung LebensBlicke untersützt daher dieses Projekt nachdrücklich. Wir sind überzeugt davon, dass es zu einer weiteren Qualitätsverbesserung in der Darmkrebsbehandlung führt”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Felix Burda Award „Betriebliche Prävention“ für Mannheim

2018-05 Burda Award Abfallwirtschaft MannheimDie Stiftung LebensBlicke gratuliert der Stadtverwaltung Mannheim, Eigenbetrieb Abfallwirtschaft, zum Gewinn des Felix-Burda-Award in der Kategorie “Betriebliche Prävention”. 2017 widmete sich ein Aktionstag des Eigenbetriebs ausschließlich dem Thema Darmgesundheit. Dabei ist es gelungen, weitere Bereiche der Stadtverwaltung für das Projekt zu gewinnen. “Vorbildhaft”, lobte die Jury. Mannheims Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala: “Besonderer Dank gilt Christina Sandner, Martina Oswald, Thorsten Weingärtner und Stephan Heinz, die als Gesundheitskoordinatoren den übergreifenden Gesundheitstag ins Leben gerufen haben”. Professor Dr. J.F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. “Wir freuen uns, dass die Stiftung LebensBlicke zum Gelingen dieses Aktionstags und damit auch zum Gewinn dieses Preises beitragen konnte” (siehe auch: Stadt Mannheim gewinnt Felix Burda Award | Foto: BrauerPhotos für Felix Burda Stiftung).

InfoPoint zur Darmkrebsprävention jetzt auch webbasiert

2018-04 Thomas Stolz Im Darmkrebsmonat März 2013 hat eine Projektgruppe aus Saarländischem Gesundheitsministerium, Stiftung LebensBlicke, Techniker Krankenkasse Saarland und dem saarländischen Gastroenterologen Dr. Thomas Stolz ein gemeinsam entwickeltes Infoterminal zur Darmkrebsvorsorge der Öffentlichkeit vorgestellt. Der mobil einsetzbare innovative „InfoPoint“ bietet anschaulich, leicht verständlich und interaktiv Informationen zu allen Fragen rund um die Darmkrebsvorsorge an. Der InfoPoint wird hervorragend angenommen. Weiterlesen

Mehr Öffentlichkeit für zertifizierte Darmkrebszentren!

Logo addzZertifizierte Darmkrebszentren zeichnen sich durch eine exzellente Behandlungsqualität aus. Dieser Nutzen für Patienten ist im regionalen Gesundheitsmarkt nicht immer erkennbar. Die addz hat nun zusammen mit dem TransMIT-Projektbereich für evidenzbasiertes Marketing und dem Institut für Health Care Management der Universität Marburg das Projekt “Evidence-based Marketing für Darmkebszentren” ins Leben gerufen. Ziele sind, die Wettbewerbsvorteile richtig zu nutzen und angewandte Marketing- und Vertriebselemente wissenschaftlich zu evaluieren. “Die Stiftung LebensBlicke unterstützt dieses Projekt nachhaltig, zumal auch das Klinikum Ludwigshafen Mitglied der addz ist”,  so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Darmkrebsprävention der Stadt Ludwigshafen beispielhaft!

2018-03-28 Stadt Ludwigshafen DarmkrebsvorsorgeWie vor einigen Jahren hat die Stadt Ludwigshafen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab dem 45. Lebensjahr erneut kostenlos ein Angebot zur Darmkrebsfrüherkennung gemacht, diesmal mit dem neuen immunologischen Test auf okkultes (verstecktes) Blut im Stuhl. Zum Auftakt fand am 28.03.2018 im Stadtratssaal des Rathauses eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung statt, bei der sich Interessierte ausführlich über die Darmkrebsvorsorge informieren konnten. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck begleitete als Chefin von rund 4.000 städtischen Angestellten diese Aktion und betonte, dass sie selbst regelmäßig die angebotenen Weiterlesen

Kooperation mit dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar

WKooperation Zoar(v.l.n.r.) Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Nadja Bier Peter Kaisereil Prävention so wichtig ist und alle Bevölkerungsschichten erreicht werden sollen, haben sich das Evangelische Diakoniewerk Zoar und die Stiftung LebensBlicke zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Der Startschuss für die Informationsveranstaltungsreihe “Darmkrebsvorsorge für alle” fand in der Zoar-Einrichtung “Wohnen am Ebertpark” in Ludwigshafen statt, in der auch die Stiftung LebensBlicke mit der Geschäftsstelle ihre Räumlichkeiten hat. Im Vortrag von Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke (l. im Bild), ging es um Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. Was kann jeder vorbeugend tun, um diese Erkrankung zu vermeiden? Wie schützt man sich, wenn in der Familie bereits Krebserkrankungen vorlagen und ein familiäres Risiko aufgrund einer erblichen Prädestinierung besteht? Begrüßt wurden die Gäste von Nadja Bier, Regionalleiterin Eingliederungshilfe West- und Vorderpfalz (Bildmitte), und von Peter Kaiser, Vorstandssprecher von Zoar (r. im Bild). Die kommenden Termine finden Sie am Ende des Beitrags. Weiterlesen