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Fragen zum Thema Dickdarmkrebs
| Welche Symptome können bei
Darmkrebs auftreten? |
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Krampfartige Schmerzen im linken
Unterbauch, kein regelmäßiger Stuhlgang, wechselhaft, Änderung
der Konsistenz, mit Schmerzen verbunden, Blutbeimengungen, Teerstuhl,
Gewichtsabnahme, Blutarmut- dies alles können Symptome des Dickdarmkrebs
sein. Diese Symptome weisen aber häufig schon auf Krebs im
fortgeschrittenen Stadium hin. Das Frühstadium ist meist
symptomlos. |
| Was tun bei Beschwerden ? |
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Die genannten Beschwerden können
Indikatoren für eine Vielzahl von Erkrankungen sein. Wichtig ist es, die
als harmlos" (z.B. Hämorrhoiden) betrachteten Ursachen ernstzunehmen
und durch weiterführende Untersuchungen (Darmspiegelung) den Dickdarmkrebs
auszuschließen. |
| Was gehört zur
Vorsorgeuntersuchung? |
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Familiäre Anamnese, rektal-digitale
Austastung und Test auf nicht sichtbares Blut manchmal verläuft der
Dickdarmkrebs völlig ohne Symptome ! Bei positivem Stuhltest (ein
positiver Test reicht schon) oder Beschwerden muss eine Koloskopie
erfolgen. |
| Darmkrebsvorsorge - Ab
wann? |
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Zur Übersicht der verschiedenen
Vorsorgemaßnahmen (Patienten-Info des Bundesausschusses der Ärzte
und Krankenkassen) gelangen Sie
hier. |
| Kann die Todesrate an Darmkrebs
durch diese Maßnahmen gesenkt werden? |
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Die Krebstodesrate kann durch den
Stuhltest um 23 %, in Kombination mit der endoskopischen Untersuchung
(Koloskopie) um bis zu 90 % gesenkt werden. |
| Wie gut ist die Testung auf nicht
sichtbares Blut? |
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Der Stuhltest hat bei
ordnungsgemäßer Durchführung eine Sensitivität von etwa 50
%. Der Test ist kein Krebstest, auch andere Darmerkrankungen (z.B.
Hämorrhoiden, Entzündungen) können ihn beeinflussen. |
| Positiver Stuhltest - was
dann? |
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Ein positives Testergebnis erfordert
zwingend die Durchführung einer endoskopischen Untersuchung des Darms
(Koloskopie). |
| Wie oft sollte eine Koloskopie
wiederholt werden? |
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Eine unauffällige Koloskopie sollte,
wenn sie im 50. Lebensjahr durchgeführt wurde, nach zehn Jahren wiederholt
werden. |
| Können Divertikel zu Krebs
führen? |
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Nein |
| Ist Darmkrebs vererbbar? |
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Patienten mit einer positiven
Familienanamnese für Darmkrebs haben ein erhöhtes Risiko im Vergleich
zur Normalbevölkerung. Menschen die an einer erblichen Polypenkrankheit
(Polyposis) leiden, weisen eine Risiko von fast 100% auf und müssen
gesondert überwacht und behandelt werden. |
| Dickdarmkrebs in der Familie
Welche Vorsorgemaßnahmen sind angebracht? |
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Früherkennungsmaßnahmen
(Stuhltest, Koloskopie) beginnend 10 Jahre vor dem Lebensalter, in dem der
Krebs beim Familienmitglied aufgetreten ist. Sollte in der Familie eine erblich
bedingte Polypenkrankheit (FAP) bekannt sein, so muss eine endoskopische
Kontrolle (Koloskopie) bei Betroffenen bereits ab dem 10.Lebensjahr erfolgen
und in jährlichem Abstand durchgeführt werden. |
| Werden bei Koloskopien immer
Biopsien entnommen? |
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Bei unauffälliger Koloskopie werden
keine Biopsien entnommen. Sollten Polypen vorhanden sein, werden diese
abgetragen und histologisch untersucht. |
| Besteht bei einer Biopsie nicht
die Gefahr einer Verbreitung des Tumors? |
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Nein |
| Wie ist der Erfolg auf Heilung bei
Darmkrebs einzuschätzen? |
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Im Stadium I fast 100%, dann immer
geringer. Die mittlere Überlebenszeit im Stadium IV (wenn Metastasen
vorliegen) beträgt nur 9 12 Monate. |
| Wo kann ich eine Koloskopie
durchführen lassen? |
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Bei Ärzten, die diese Untersuchung
in ihrem Behandlungskatalog haben (z.B. Internisten, Gastroenterologen, z.T.
Chirurgen) |
| Wie erfolgt eine Darmspiegelung,
ist das eine größere Sache? |
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Heute nicht mehr. Flexible
Untersuchungsinstrumente und geeignete Beruhigungsmaßnahmen
ermöglichen es, dass man von der Untersuchung kaum etwas spürt. Die
Untersuchung dauert etwa 15-25 Minuten, bei Polypenentfernung etwas
länger. Die Sicherheit der Tumorentdeckung liegt bei 85-100%. |
| Spielt die Ernährung eine
Rolle bei der Entstehung des Dickdarmkrebs? |
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Vermutlich ist eine fleischreiche und
faserarme Kost mit einem erhöhten Dickdarmkrebsrisiko verbunden. Die
Einnahme von Vitaminpräparaten und Spurenelementen hat möglicherweise
einen protektiven Effekt. Eindeutig beweisende Daten gibt es derzeit
nicht. |
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