Abdominelle Strahlentherapie führt vermehrt zu Kolonpolypen

Logo Gut BritishJunge Krebspatienten haben nach einer Bestrahlung im Bauch-/ Beckenbereich ein erhöhtes Risiko, später ein kolorektales Karzinom zu entwickeln. Britische Autoren konnten jetzt in einer prospektiven Studie zeigen, dass das Screening solcher Patienten durch Koloskopie effektiv ist (Daly PE, Samiee S, Cino M, et al. High prevalence of adenomatous colorectal polyps in young cancer survivors treated with abdominal radiation therapy: results of a prospective trial. . Sie fanden heraus, dass junge Cancer Survivors nach einer Strahlentherapie Weiterlesen

Lebermetastasen beim Kolonkarzinom besser behandelbar

Hauke LangDas hepatisch metastasierte Kolorektale Karzinom galt lange als schlecht behandelbar und war daher auch mit einer schlechten Prognose behaftet. Neue mutimodale Therapiekonzepte haben zu einem stetig zunehmenden Anteil resektabler Metastasen und damit zu einer Verbesserung auch des Langzeitüberlebens Betroffener geführt. “Prof. Dr. H. Lang, einer der bekanntesten Leberchirurgen, stellt in einem aktuellen Beitrag für die Stiftung LebensBlicke sein Konzept zur Resektion von Lebermetastasen vor. Die Stiftung möchte mit dieser Arbeit in ihrer Reihe wissenschaftlicher  Veröffentlichungen darüber informieren, was auch in einer scheinbar aussichtslosen Situation noch möglich sein kann” so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Prof. Dr. J. F. Riemann.

Endoskopie – Sedierung sehr sicher! Risiko gering!

GPantherMedia 2802925erade die Vorsorge-Darmspiegelung wird bei den allermeisten Patienten unter einer Sedierung mit Propofol® durchgeführt. Diesem Vorgehen haftete lange ein erhöhtes Komplikationsrisiko durch Nebenwirkungen dieses Präparates an. In der ProSed-2-Studie haben Angelika Behrens und Mitarbeiter bei 368.206 Endoskopien untersucht, welche akuten Komplikationen zu registrieren sind. Diese prospektive Untersuchung über einen Zeitraum von knapp 3 Jahren hat gezeigt, dass lediglich bei 0,3 Prozent der Endoskopien Weiterlesen

S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom – Update 2017

Leitlinien.Die Stiftung LebensBlicke ist bemüht, aktuelle Verbesserungen (Updates) bestehender Leitlinien möglichst zeitnah in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Unter der Federführung und Koordination von W. Schmiegel und Ch. Pox (Schmiegel W et al. Z. Gastroenterol 2017; 55:1344-1498) ist die sehr umfangreiche S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom auf den neuesten Stand gebracht worden. Dazu gibt es wieder eine Kurz- und eine Langversion. Viele Aussagen sind auf Grund neuer Ergebnisse angepasst worden, so auch zum Polypenmanagement. So führt z. B. der Nachweis kleiner Polypen jetzt zu deutlich längeren Nachsorgeintervallen Weiterlesen

Hausärzte – Weichensteller der Vorsorge

2017-12- WorkshopDie Stiftung LebensBlicke hat am 13. Dezember 2017 einen Experten-Workshop zum Thema “Hausärzte – Weichensteller der Vorsorge” organisiert. Ziel war, den gegenseitigen Gedankenaustausch zu verstärken und Kräfte zu bündeln, um das gemeinsame Ziel der informierten Entscheidung zur Darmkrebsvorsorge nachhaltig zu verbessern. Die Teilnehmer, wichtige Vertreter der Hausärzte, der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Krankenkassen und der Stiftung haben Kernthesen formuliert, die in Kürze in einem Positionspapier der Öffentlichkeit vorgestellt werden. “Das Ziel der Veranstaltung passt hervorragend zu den aktuellen Bestrebungen der Gesundheitspolitker, Hausärzte als Anker der Versorgung zu stärken”, so der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

INELDA: Erste Daten sind in der ZfG publiziert

Logo IneldaStiftung LebensBlicke, die Universität Mannheim und die BARMER haben bereits 2012 die Studie INELDA konzipiert, in der geprüft werden sollte, wie wirksam ein Einladungsschreiben zur Darmkrebsfrüherkennung ist. Eine solche Regelung war im Nationalen Krebsplan vorgeschlagen worden und ist im Krebsfrüherkennungsregistergessetz (KFRG) beschlossen. Das KFRG harrt aber noch der Umsetzung.  Die in der Zeitschrift für Gastroenterlogie (ZfG) publizierte Studie zeigt, dass persönliche Einladungen ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Inanspruchnahme der Damkrebsprävention sind. “Wir danken allen Partnern für die sehr engagierte Zusammenarbeit und sind sicher, dass aus dieser Kooperation noch weitere Daten generiert werden können”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Beispielhafte Sammelaktion der Fortuna-Apotheke Mannheim

2018-01-19 Fortuna-ScheckübergabeMitarbeiter der Fortuna Apotheke in Mannheim verzichten schon seit Jahren auf Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und stellen den Gegenwert einem Spendentopf zu Verfügung, der im Rahmen einer Weihnachtsspende ausgeschüttet wird. Die Mitarbeiter wählen aus, wer jeweils Nutzniesser einer solchen Spende ist. “Die Stiftung LebensBlicke ist dankbar, 2017 zu den Empfängern zu gehören.” so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Prof. Dr. J. F. Riemann. “Ein solches Beispiel sollte zu Nachahmung anspornen!” Den Scheck über 1.950 € haben die Apotheker Frau Angstmann (Bildmitte) und Herr Schill (im Bild rechts), der auch Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke ist, in der Geschäftsstelle der Stiftung überreicht.