Stiftung: Koloskopie nach positivem FIT ist Früherkennung!!

Logo Stiftung Lebensblicke-kleinSeit 2002 ist die Vorsorgekoloskopie als opportunistisches Angebot in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eingeführt und mit Qualitätsmaßnahmen hinterlegt worden einschließlich einer nationalen elektronischen Befunddokumentation. Dass die Vorsorgekoloskopie die Darmkrebs-Morbidität und -Mortalität erkennbar günstig beeinflusst, wurde in den letzten Jahren eindeutig gezeigt. Der immunologische Stuhltest hat seit dem 1.4.2017 als GKV-Leistung den Guajak-basierten FOBT abgelöst und bedeutet eine echte Verbesserung der Darmkrebsvorsorge. Ein positiver iFOBT zieht zwangsläufig eine Vorsorgekoloskopie nach sich. Diese Logik entspricht der Krebsfrüherkennungsrichtlinie (KFE-RL). Sie schafft zugleich die Möglichkeit, den iFOBT zu evaluieren, da eine Verpflichtung zur Dokumentation der Vorsorgekoloskopie besteht. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat deshalb zum 1.4.2017 den Dokumentationsbogen angepasst und den positiven iFOBT als Indikation für die Vorsorgekoloskopie aufgenommen. Die Stiftung LebensBlicke (SLB) ist völlig überrascht und sehr betroffen, aus dem KBV-Newsletter (http://www.kbv.de/html/1150_33749.php) bzw. Weiterlesen

InfoPoint zur Darmkrebsprävention jetzt auch webbasiert

2018-04 Thomas Stolz Im Darmkrebsmonat März 2013 hat eine Projektgruppe aus Saarländischem Gesundheitsministerium, Stiftung LebensBlicke, Techniker Krankenkasse Saarland und dem saarländischen Gastroenterologen Dr. Thomas Stolz ein gemeinsam entwickeltes Infoterminal zur Darmkrebsvorsorge der Öffentlichkeit vorgestellt. Der mobil einsetzbare innovative „InfoPoint“ bietet anschaulich, leicht verständlich und interaktiv Informationen zu allen Fragen rund um die Darmkrebsvorsorge an. Der InfoPoint wird hervorragend angenommen. Weiterlesen

Mehr Öffentlichkeit für zertifizierte Darmkrebszentren!

Logo addzZertifizierte Darmkrebszentren zeichnen sich durch eine exzellente Behandlungsqualität aus. Dieser Nutzen für Patienten ist im regionalen Gesundheitsmarkt nicht immer erkennbar. Die addz hat nun zusammen mit dem TransMIT-Projektbereich für evidenzbasiertes Marketing und dem Institut für Health Care Management der Universität Marburg das Projekt “Evidence-based Marketing für Darmkebszentren” ins Leben gerufen. Ziele sind, die Wettbewerbsvorteile richtig zu nutzen und angewandte Marketing- und Vertriebselemente wissenschaftlich zu evaluieren. “Die Stiftung LebensBlicke unterstützt dieses Projekt nachhaltig, zumal auch das Klinikum Ludwigshafen Mitglied der addz ist”,  so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Darmkrebsprävention der Stadt Ludwigshafen beispielhaft!

2018-03-28 Stadt Ludwigshafen DarmkrebsvorsorgeWie vor einigen Jahren hat die Stadt Ludwigshafen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab dem 45. Lebensjahr erneut kostenlos ein Angebot zur Darmkrebsfrüherkennung gemacht, diesmal mit dem neuen immunologischen Test auf okkultes (verstecktes) Blut im Stuhl. Zum Auftakt fand am 28.03.2018 im Stadtratssaal des Rathauses eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung statt, bei der sich Interessierte ausführlich über die Darmkrebsvorsorge informieren konnten. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck begleitete als Chefin von rund 4.000 städtischen Angestellten diese Aktion und betonte, dass sie selbst regelmäßig die angebotenen Weiterlesen

Kooperation mit dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar

WKooperation Zoar(v.l.n.r.) Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Nadja Bier Peter Kaisereil Prävention so wichtig ist und alle Bevölkerungsschichten erreicht werden sollen, haben sich das Evangelische Diakoniewerk Zoar und die Stiftung LebensBlicke zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Der Startschuss für die Informationsveranstaltungsreihe “Darmkrebsvorsorge für alle” fand in der Zoar-Einrichtung “Wohnen am Ebertpark” in Ludwigshafen statt, in der auch die Stiftung LebensBlicke mit der Geschäftsstelle ihre Räumlichkeiten hat. Im Vortrag von Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke (l. im Bild), ging es um Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. Was kann jeder vorbeugend tun, um diese Erkrankung zu vermeiden? Wie schützt man sich, wenn in der Familie bereits Krebserkrankungen vorlagen und ein familiäres Risiko aufgrund einer erblichen Prädestinierung besteht? Begrüßt wurden die Gäste von Nadja Bier, Regionalleiterin Eingliederungshilfe West- und Vorderpfalz (Bildmitte), und von Peter Kaiser, Vorstandssprecher von Zoar (r. im Bild). Die kommenden Termine finden Sie am Ende des Beitrags. Weiterlesen

Genetisches Risikoprofil für Darmkrebs rückt in den Fokus

logo-GastroenterologyBlutbasierte Tests auf der Basis molekularer Signaturen können wichtige Informationen für die Darmkrebsfrüherkennung liefern. Aktuell haben Wissenschaftler vom DKFZ in Heidelberg festgestellt, dass  Single Nukleotid-Polymorphismen, sog. SNPs,  mit dem Auftreten von Darmkrebs in Verbindung stehen und in der Summe das Risiko für eine Erkrankung besser abschätzen lassen. Die Wissenschaftler können anhand ihrer Untersuchungen unterschiedliche Risikoprofile erstellen und daher in Zukunft möglicherweise eine differenzierte Aussage zum Beginn von Vorsorgemaßnahmen treffen. “Diese Untersuchungen unterstreichen, dass blutbasierten Testen zur Darmkrebsfrüherkennung die Zukunft gehört”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. (Weigl K, Thomsen H, Balavarca Y, Hellwege JN, Shrubsole MJ, Brenner H: Genetic Risk Score is Associated With Prevalence of Advanced Neoplasms in a Colorectal Cancer Screening Population. Gastroenterology 2018, DOI 10.1053/j.gastro.2018.03.030)

Interview: “Qualifizierte MFA sollen Hausärzte unterstützen”

Logo Ärzte Zeitung onlineIn einem Interview mit der Ärzte Zeitung spricht der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Jürgen F. Riemann, über den Wandel und die Verbesserungen bei der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung und erklärt, warum auf die Hausärzte eine Flut von Anfragen zukommen wird. Hier geht´s direkt zum Interview. Weitere aktuelle Nachrichten zum Thema Darmkrebs finden Sie hier. Die Ärzte Zeitung spricht Mediziner und Mitarbeiter in Praxis und Klink ebenso an wie Nutzer, die in anderen Heilberufen tätig sind. Zu den Lesern gehören zudem Patienten, deren Angehörige und ein großes an Gesundheitsthemen interessiertes Publikum.