Spende aus Testament zugunsten der Stiftung

Logo TestamentDie Stiftung LebensBlicke hat unerwartet eine namhafte Spende aus dem Testament eines Betroffenen erhalten, der an Darmkrebs verstorben ist. “Wir sind unendlich dankbar dafür, spornt es uns doch noch mehr an, uns für Vorsorge und Früherkennung einzusetzen”, so der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. “Wir wären sehr glücklich und hoffen, dass diese Spende Anlass zur Nachahmung in Testamenten gibt.”

Studie: Zunehmende Internetrecherche von Krebspatienten

2016-Logo StudieAn der Universität Erfurt wird derzeit eine Studie zur effektiven patientenzentrierten Kommunikation von onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, die die zunehmende Internetrecherche von Krebspatientinnen und -patienten für die Therapieentscheidung mit berücksichtigt.  Diese Forschung ist mit Blick auf das Handlungsfeld 4 des Nationalen Krebsplans bedeutsam. Die Online-Befragung richtet sich an therapieleitende/-entscheidende Ärztinnen und Ärzte sowie an Patientenvertreterinnen und Patientenvertreter für die drei häufigsten Krebserkrankungen Brust-, Darm- und Prostatakrebs und ist zu erreichen unter Studie | Effektive patientenzentrierte Kommunikation. Die Befragung erfolgt anonym, die erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Frist zur Teilnahme an der ersten Runde ist der 20.8.2018. Weiterlesen

Das KFRG kommt – Möglichkeiten nicht ausgeschöpft!

2015-Dr. Dietrich Hüppe“Es hat 5 Jahre gedauert, bis der G-BA die Forderung des Krebsfrüherkennungsregistergesetzes (KFRG) aus 2013 in die Praxis umsetzen will: das organisierte Darmkrebs Screening. Die Stiftung Lebensblicke begrüßt, dass nun endlich weitere Fortschritte bei der Darmkrebsvorsorge konkret zu erwarten sind und dabei Zeitlinien festgelegt wurden. Bis Juli 2019 soll das Programm umgesetzt sein. Positiv ist auch, dass die Forderung der Fachgesellschaften aufgenommen wurde, das Einladungsverfahren für Männer auch zur Koloskopie schon mit 50 Jahren zu beginnen (eine langjährige Forderung auch der Stiftung LebensBlicke). Bei Frauen bleibt der Beginn bei dem 56. Lebensjahr. Die Versicherten sollen alle 5 Jahre bis zum 66. Lebensjahr schriftlich informiert und eingeladen werden, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Wichtige weitergehende Forderungen deutscher Fachgesellschaften, die zur Beratung des G-BA aufgefordert worden waren, wurden jedoch nicht erfüllt. Weiterlesen

Aufschlussreiche Interviews zum 20-jährigen Jubiläum

2017-03 Logo 20-Jahre SLB-finalAus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs hat der SWR-Journalist und Moderator Holger Wienpahl mit einigen Teilnehmern der Festveranstaltung aufschlussreiche Interviews geführt. Geäußert haben sich: Professor Dr. Peter Frankenberg, langjähriger Wissenschaftsminister Baden-Württembergs, Frau Professor Dr. Cornelia Ulrich, Direktorin am Huntsman Cancer Institute, Salt Lake City (USA), Professor Dr. Matthias Ebert, Direktor der II Medizinischen Klinik an der Universität Mannheim und Vorstandsmitglied der Stiftung, Giulia Enders, Bestseller-Autorin des weit verbreiteten Buches “Darm mit Charme” und Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Alle Interviews finden Sie direkt auf Youtube oder hier.

Expertenkommentare – immer eine Fundgrube des Wissens

Logo InformationDie Stiftung LebensBlicke verfügt über einen hochkarätigen Expertenbeirat, der sie bei der Kommentierung aktueller Publikationen aus der nationalen und internationalen Literatur unterstützt. Der Expertenbeirat trägt wesentlich zu einem wichtigen Ziel der Stiftung bei, seriöse Informationen vor allem auch für die ärztlichen User unserer Website zu vermitteln. Dieser Service gehört inzwischen zu den meisten Aufrufen des Internetauftritts der Stiftung.

Früherkennung Darmkrebs: Portrait der Stiftung LebensBlicke

EANU-Logo-2017Die “Aktuellen Gesundheitsnachrichten”, eine Zeitschrift der Europäischen Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin, haben der Stiftung LebensBlicke die Gelegenheit gegeben, aus Anlass ihres 20-jährigen Jubiläums ein Portrait der Stiftung zu veröffentlichen. “Ich bin der Leiterin der Redaktion, Frau Dagmar Moldenhauer, sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Möglichkeit eingeräumt hat. Das Portrait habe ich unter die Überschrift “Eine Bürgerinitiative mit Langzeitwirkung in Deutschland” gestellt”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Immunologische Stuhlteste – Erfolg oder Misserfolg?

Dr. Gerhard BrennerDr. Gerhard Brenner, langjähriger Leiter des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI) und kooptiertes Mitglied des Vorstands der Stiftung LebensBlicke, hat sich mit den bisher zugänglichen nationalen Daten seit Einführung der immunologischen Stuhlteste am 1. April 2017 auseinander gesetzt und seine Ergebnisse beim jährlichen Meeting des Advisory Boards vorgetragen.

Hier sein Resumeé: Die ersten beiden Abrechnungsquartale nach Einführung des neuen immunologischen Stuhltests zeigen noch keine eindeutige Richtung. Zum 1. April 2017 wurde in der gesetzlichen Krankenversicherung der guajakbasierte Stuhltest durch den quantitativen immunologischen Stuhltest (i-FOBT) für die Darmkrebsprävention abgelöst. Berechtigt für sind Versicherte im Alter ab 50 Jahre. Der i-FOBT weist mit einer höheren Sensitivität als der bisher eingesetzte guajakbasierte Stuhltest nicht sichtbares Blut im Stuhl nach. Mit der Untersuchung von nur einer Stuhlprobe werden für die Entdeckung von kolorektalen Karzinomen oder fortgeschrittenen Adenomen eine Sensitivität von mindestens 25% und eine Spezifität von mindestens 90% erreicht. Die ersten Abrechnungsdaten des i-FOBT wurden freundlicherweise über das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen (WiDO) auf der Basis der GKV-Daten zur Verfügung gestellt, von denen die AOK einen Anteil von ca. 30% hat. Weiterlesen