Krebskontrolle ist eine zunehmende globale Herausforderung

Logo ESMD OpenViele Daten belegen, dass Krebserkrankungen weltweit zunehmen und damit nicht nur zu einer Bürde für Betroffene, sondern auch zu einer erheblichen Belastung nationaler Gesundheitssysteme werden. In einem umfangreichen Papier hat die Europäische Gesellschaft für medizinische Onkologie  (ESMO) dazu Kernbotschaften zusammengestellt und wichtige Empfehlungen formuliert. “Diese lesenswerte Übersicht enthält viel Aktuelles zum Thema Krebs und gibt nachdenkenswerte Anregungen; sie sollte alle im Gesundheitsssystem interessieren, die sich diesem Thema widmen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Männer schon mit 50 Jahren zur Vorsorge-Darmspiegelung!

PantherMedia 2802925Viele Langzeitdaten der letzten Zeit zeigen eindrücklich, das es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, an Darmkrebs zu erkranken. So bekommen Männer häufiger und früher diesen Krebs. Die Stiftung LebensBlicke fordert daher schon seit langem, Männer fünf Jahre früher als bisher zum Darmkrebsscreening zuzulassen. Diese Forderung steht auch im Einklang mit dem KFRG, das eine Fexibilisierung der Altersgrenzen zulässt. Der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor j. F. Riemann, hat dazu in einem Interview mit der Ärztezeitung zum Darmkrebsmonat März ausführlich Stellung genommen.

Premiere des neuen Vorsorg-Theaters in Berlin gelungen

2018-03-08 Scheckübregabe Premiere LuL Sana-KlinikumDas neue Theaterstück der Stiftung LebensBlicke “Mit Lust und Leidenschaft”, das die Bedeutsamkeit der Primärprävention hervorhebt, ist in der Kiezspinne in Berlin vor großer Kulisse mit lang anhaltendem Beifall uraufgeführt worden. Die vielen Zuschauer waren von der komödiantisch witzigen Darstellung eines zentralen gesundheitspolitischen Problems sehr beeindruckt und überzeugt davon, dass diese Art der Präsentation viel eindrucksvoller ist als den Finger zu heben und etwas zu verbieten. “Die Stiftung dankt der Sana-Geschäftsleitung herzlich für die großzügige Spende. Wir sind sicher, dass dieses Theaterstück seinen Weg machen wird”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Neue Vortragsreihe in Kooperation mit Diakoniewerk Zoar

Logo Zoar“Darmkrebsvorsorge für alle” lautet das Thema einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Evangelischen Diakoniewerkes Zoar (Rockenhausen) und der Stiftung LebensBlicke. Denn Darmkrebsvorsorge geht alle an, gerade auch ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Die erste von vier Veranstaltungen findet am Mittwoch, 21.03.2018, um 14.30 Uhr, im Haus Zoar – Wohnen am Ebertpark, Schuckertstraße 37 in Ludwigshafen statt. Hier ist auch die Geschäftsstelle der Stiftung beheimatet. Nach dem Vortrag besteht für Interessierte die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen und sich anschließend bei einem kleinen Imbiss auszutauschen. Weitere Veranstaltungen am 16. Mai in Kaiserslautern, am 15. August in Heidesheim und am 24. Oktober in Rockenhausen. Wer regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge geht, senkt das Risiko zu erkranken deutlich. Denn Darmkrebs ist – früh erkannt – in den allermeisten Fällen heilbar.

Ungesunde Ernährung wissenschaftlich im Fokus

2017-05 JamaDie Ernährung mit tierischen und fettreichen Nahrungsmitteln sowie schnell verwertbaren Kohlenhydraten ist schon lange im Fokus als Beispiel für eine ungesunde und krank machende Lebensweise. Jetzt belegt eine neue Studie, dass tatsächlich auch das Darmkrebsrisiko um mehr als 40 Prozent ansteigt, wenn man sich überwiegend von derartigen Produkten ernährt. Die entscheidende Ursache dafür sind ganz offensichtlich Entzündungsprozesse, die von solchen Lebensmitteln im Organismus initiiert werden können. Damit verbessert sich sicher die Datenlage für Ernährungsempfehlung.

Auftakt-Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März 2018

2018-02-20 Auftakt-PKDie neue Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, Jutta Steinruck, hat die diesjährige Auftakt-Pressekonferenz der Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März 2018 im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen eröffnet. Unter dem Motto: „20 Jahre Stiftung LebensBlicke“ und “Darmkrebsvorsorge – da geh ich hin”  trafen sich Experten und Journalisten zum Meinungsaustausch. Besondere Gäste waren in diesem Jahr Schlagerstar Christian Lais und der Singer-Songwriter Jonathan Zelter, die am 17. März erstmals gemeinsam auf der Bühne stehen und in der Friedenskirche in Ludwigshafen ein Benefizkonzert für die Stiftung“ geben werden. ” 20 Jahre Stiftung LebensBlicke und 15 Jahre Darmkrebsprävention sind eine gemeinsame Erfolgsgeschichte. Über 180.000 Darmkrebs-Neuerkrankungen konnten verhindert, über 40.000 Frühkrebse entdeckt und damit vollständig geheilt werden. Das gibt uns Ansporn und Kraft, unsere Arbeit unvermindert fortzusetzen “, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. Im Bild v.li.n.re: Dr. Klaus Kufeld (GF Ernst-Bloch-Zentrum), Christian Lais, Frau OB Jutta Steinruck, Prof. J. F. Riemann (VV Stiftung LebensBlicke) und Jonathan Zelter. Fotos: Sabine Kast

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Deutsche fürchten sich besonders vor Krebs!

Pixelio-Umfrage Thorben Wengert_pixelio.deDas Biotechnologie-Unternehmen Amgen hat eine repräsentative Befragung anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar durchführen lassen*. Daraus geht u.a. hervor dass sich drei Viertel der Deutschen ganz besonders vor Krebs fürchten. Andere Krankheiten wie zum Beispiel Asthma, Diabetes oder Hochdruck treten in den Hintergrund. “Dieses Ergebnis erstaunt nicht, da jedes Jahre mehrere Hunderttausende Menschen an Krebs erkranken und so diese Krankheit in vielen Familien hautnah erlebt wird. Der Ruf nach mehr Forschung ist sicher sehr berechtigt; gerade für den Darmkrebs wird aber auch ein Schuh draus, wenn noch viel mehr Augenmerk auf die Prävention gerichtet wird. Gerade Darmkrebs lässt sich größtenteils verhindern, wenn die vorhandenen Angebote zur Vorsorge noch mehr genutzt würden”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. *Amgen-Studie “Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung”, Marktforschungsinstitut Toluna, Dezember 2017. Foto: Thorben Wengert / Pixelio