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Die neuen Daten aus dem Jahr 2004 setzen
die schon in 2002 angedeutete Tendenz fort, die einerseits erschreckend,
andererseits aber auch erfreulich ist:
- der erschreckende Teil: die Zahl der
Neuerkrankungen steigt
von 57.000 im Jahr 1998 über 66.000 im Jahr 2000
und 71.000 im Jahr 2002 auf 73.250 im Jahr 2004.
- der erfreuliche Teil: die Zahl der Todesfälle
sinkt
von 29.700 im Jahr 1998 über 29.000 im Jahr 2000 und 28.900 im
Jahr 2002 auf 27.782 im Jahr 2004.
Auf dem ersten Blick scheinen diese Zahlen eine sehr
negative Bilanz zu sein. Zudem steht Deutschland damit immer noch an der Spitze
in den Ländern der alten EU.
Die "steigende" Zahl der Neuerkrankungen resultiert
aber daraus, dass heute mehr Personen und die vor allem früher die
Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen: Die Polypen und natürlich auch
die Darmkrebse werden in einem früheren Stadium entdeckt - und sind
dadurch auch viel besser behandelbar. Dies zeigen auch die steigenden Zahlen
bei den Überlebenden. Starben früher über 50% der Erkrankten,
überleben heute immerhin schon fast 62% den Darmkrebs.
Diese Zahlen machen deutlich: je früher der
Darmkrebs (oder die Vorstufen) entdeckt und behandelt werden, desto besser sind
die Chancen! |