Genetisches Risikoprofil für Darmkrebs rückt in den Fokus

logo-GastroenterologyBlutbasierte Tests auf der Basis molekularer Signaturen können wichtige Informationen für die Darmkrebsfrüherkennung liefern. Aktuell haben Wissenschaftler vom DKFZ in Heidelberg festgestellt, dass  Single Nukleotid-Polymorphismen, sog. SNPs,  mit dem Auftreten von Darmkrebs in Verbindung stehen und in der Summe das Risiko für eine Erkrankung besser abschätzen lassen. Die Wissenschaftler können anhand ihrer Untersuchungen unterschiedliche Risikoprofile erstellen und daher in Zukunft möglicherweise eine differenzierte Aussage zum Beginn von Vorsorgemaßnahmen treffen. “Diese Untersuchungen unterstreichen, dass blutbasierten Testen zur Darmkrebsfrüherkennung die Zukunft gehört”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. (Weigl K, Thomsen H, Balavarca Y, Hellwege JN, Shrubsole MJ, Brenner H: Genetic Risk Score is Associated With Prevalence of Advanced Neoplasms in a Colorectal Cancer Screening Population. Gastroenterology 2018, DOI 10.1053/j.gastro.2018.03.030)