Stiftung LebensBlicke: Vorsorge - Früherkennung und Nachsorge von Darmkrebs

Sehr geehrte Leser, Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

der Gemeinsame Bundesausschuss hat ein neues Testverfahren für die Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung beschlossen. Er hat entgegen den Empfehlungen vieler Fachgesellschaften und Organisationen (auch der Stiftung LebensBlicke), ausschließlich den quantitativen immunologischen Tests zum Nachweis von nicht sichtbaren Blut im Stuhl (i-FOBT) den Vorzug gegeben. Man darf gespannt sein, welche Kriterien diese Tests erfüllen müssen, wer der Kreis der teilnehmenden Ärzte ist und wie Auswertung und Dokumentation organisiert sind. Der i-FOBT löst zum 1. April 2017 den bisherigen guajak-basierten g-FOBT ab. Die Stiftung LebensBlicke wird die Ausführungsbeschlüsse sehr sorgfältig prüfen und sich ggfs. wieder sehr nachdrücklich zu Wort melden.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und für Ihre weitere Unterstützung
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Jonathan Zelter und Band am 26. März in Ludwigshafen

2017-03-Ankündigung ZelterJonathan Zelter – Newcomer des Jahres 2016 (ZDF/Carmen Nebel) gibt am 26. März 2017 um 17 Uhr gemeinsam mit seiner Band ein Benefizkonzert in der Friedenskirche in Ludwigshafen zugunsten der Stiftung LebensBlicke. Tickets gibt es beim Ticketportal reservix.de oder im Kartenshop der Friedenskirche unter Telefon: 0621 695435. Mit seinen berührenden Liedern zeichnet der Singer-Songwriter ein poetisches Lebensbild. “Andere schreiben Tagebuch, ich Weiterlesen

Sport und (Darm-) Krebs: Positionspapier der Stiftung

Vorsorge2In einem hochkarätigen Workshop am 14. Dezember 2016 hat sich die Stiftung LebensBlicke zusammen mit der Universitätsmedizin Mannheim  zum Thema “Sport (Bewegung) und (Darm-) Krebs” positioniert. Es ist unbestritten, dass körperliche Aktivität zentraler Bestandteil jeder effektiver Prävention ist. Die Stiftung fordert in diesem Positionspapier eindringlich, dass vor allem Kostenträger Präventionsangebote noch stärker Weiterlesen

Stiftung fordert: Darmkrebsvorsorge für Männer schon ab 45

Logo MannDie Stiftung LebensBlicke fordert schon seit vielen Jahren, dass der Zugang zur Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung differenziert gesehen werden muss. Viele Studien in den letzten Jahren belegen, dass Männer früher und häufiger an Darmkrebs erkranken. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) lässt die Flexibilisierung der Altersgrenzen zu. In einer aktuellen Studie weist die Arbeitsgruppe um Professor Hermann Brenner Weiterlesen

Evidenzbasierte Empfehlungen gelten auch für Prävention

Logo Annals of Internal MedicineNicht nur das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) fordert für die Einführung neuer Präventionsmaßnahmen die Qualitätssicherung. Zur Qualitätssicherung gehört zwangsläufig der Nachweis der Evidenz. Was darunter zu verstehen ist und wie evidenzbasierte Präventionsmaßnahmen entwickelt werden, hat vorbildlich die U.S. Preventive Services Task Force (USPSTF) am Beispiel für erhöhte Blutzuckerspiegel, Typ 2-Diabetes, Brustkrebs und andere zusammengefasst. Es lohnt sich nachzulesen (Ann Intern Med. doi:10.7326/M16-2656).

Stress hat auch einen Einfluss auf Krebserkrankungen

2016-Logo StressStress wird vielfach angeschuldigt, Verursacher oder Verstärker bestimmter, vor allem zivilisatorischer Erkrankungen zu sein. Ganz offensichtlich gilt das auch für bestimmte Krebserkrankungen. In einer Analyse von 16 prospektiven Kohortenstudien haben britische Autoren herausgefunden, dass eine Assoziation zwischen Stress und Krebs, vor allem bei Darm-, Prostata- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, besteht. Allerdings bleibt noch offen, in wie weit dieser Zusammenhang kausal ist. Dennoch: Entspannung kann auch präventiv sein! (Batty G D et al. BMJ 2017;356:j108/doi:10.1136/bmj.j108)

Stiftung unterstützt ILCO-Aufruf zum Darmkrebsmonat

Logo IlcoImmer noch nehmen zu wenig Menschen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die Deutsche ILCO erinnert anlässlich des bevorstehenden Darmkrebsmonats März an die lebensrettende Vorsorgeuntersuchung. Als eine der größten Selbsthilfeorganisationen unterstützt die ILCO Menschen mit Darmkrebs. „Wenn wir gerufen werden, ist das Kind meist schon in den Brunnen gefallen“, berichtet Harald Kemper, Vorsitzender des ILCO-Landesverbandes. Weiterlesen

Pressekonferenz der Stiftung zum Darmkrebsmonat März

unspecified19Die Ludwigshafener Oberbügermeisterin und derzeitige Präsidentin des Deutschen Städtetages Frau Dr. Eva Lohse eröffnete im renommierten Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen die diesjährige Auftakt-Pressekonferenz der Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März. Unter dem Motto: “Keine bösen Überraschungen” stellten bekannte Referenten der Presse wichtige neue Entwicklungen zum Darmkrebs vor. Besonderer Gast war in diesem Jahr der bekannte, junge Schlager-Poet Jonathan Zelter, der am 26. März für die Stiftung ein Benefizkonzert in der Friedenkirche in Ludwigshafen geben wird. Die Pressekonferenz wurde moderiert vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Prof. Dr. J. F. Riemann, der seine Kernaussagen mit der guten Botschaft krönte: Darmkrebsvorsorge bietet Sicherheit. Weitere Einzelheiten sind in der Pressemitteilung zu finden. Informationen und Fotos können über die Geschäftsstelle bezogen werden. Fotos: Sabine Kast