Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 ist die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt geworden. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) wird im Juli in Kraft treten. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Prof. Riemann Gast bei RON-TV zum Thema Darmkrebsmonat

Das Regionalprogramm für die Metropolregion des RTL-Fernsehens (RON-TV) berichtete am 05.03.2019, um 18 Uhr über den Darmkrebsmonat März und damit über die Bedeutung des Themas Prävention. Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, beantwortete dabei Fragen wie “Was kann ich tun, um mich vor Darmkrebs zu schützen?”, “Welche Früherkennungsuntersuchungen stehen mir zu?”, “Sind diese mit Risiken verbunden?”, “Wer übernimmt die Kosten?” und “Was bewirken die neuen gesetzlichen Regelungen?”. Hier gehts zum Beitrag

Pe Werner: Benefizkonzert am 16. März in Ludwigshafen

Pe Werner fordert in einem aktuellen Interview zum Darmkrebsmonat März: An die Mannsbilder – geht zur Vorsorge!” Live erleben kann man sie am 16. März 2019 beim Benefizkonzert in der Ludwigshafener Friedenskirche. Gemeinsam mit ihrem Begleiter am Flügel, Peter Grabinger, präsentiert die Sängerin einen kabarettistischen Liederabend  “Von A nach Pe”. Mit dem Kauf von Tickets unterstützen die Konzertbesucher die Arbeit der Stiftung Lebensblicke. Tickets sind online unter www.reservix.de, im Kartenshop der Friedenskirche unter www.kulturkirche-ludwigshafen.de, telefonisch unter 0621/695435 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Besserer Stuhltest – Einsatz aber völlig unzureichend!

Seit dem 1.4.2017 ist der immunologische Stuhltest (iFOBT) als Screening Untersuchung bei Darmkrebs zugelassen. Labormediziner legen nun die ersten Erfahrungen vor. Diese zeigen: Der Einsatz dieses neuen Stuhltestes nimmt im Vergleich des gFOBT nicht zu. Zudem werden nur 62% der ausgegebenen Stuhlteste ans Labor zurückgeschickt!  4% der Stuhlteste sind nicht auswertbar, weil die Nutzer sich nicht an die Vorschriften halten. Die Analyse der Labormediziner macht deutlich: Der Einsatz des „besseren“ Testes durch bessere Aufklärung der Patienten und starke Erhöhung der Rücklaufquote kann und muss erhöht werden. Lesen Sie mehr…
Dr. Dietrich Hüppe, Mitglied des Vorstands der Stiftung LebensBlicke

German Cancer Survivors: Charity 2019 in Stuttgart

Seit 2015 gibt es jährlich in Berlin den German Cancer Survivors Day. An diesem Tag berichten Menschen, die eine Krebsdiagnose bekommen haben, über ihre persönlichen Erfahrungen. In Stuttgart fand nun erstmals ein Charityabend statt, an dem “Survivors” im Rahmen eines bunten Programms ihre Geschichten erzählt haben (Details). Im Bild v.li.n.re: Moderator Jörn Kamphuis, Prof. J. F. Riemann, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Krebsstiftung und Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, Professor Werner Hohenberger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebsstiftung und Ulrika Gebhardt, Geschäftsführerin Krebsverband Baden-Württemberg e.V..

Was läuft falsch beim Darmkrebs-Screening?

Das Darmkrebs-Screening schützt nur, wenn es in Anspruch genommen wird und mögliche Empfehlungen zu Kontrolluntersuchungen wegen auffälliger Befunde beachtet werden. Leider halten sich viele Menschen nicht an entsprechende Hinweise. Sie kommen entweder zu spät zum ersten Screening oder lassen Kontrollen außer Acht. Ganz unabhängig davon, dass ein Großteil der Anspruchsberechtigten (ca. 34%) vom Screening-Angebot keinen Gebrauch macht. Diese erschreckende Feststellung ist in einer Aufsehen erregenden Publikation von Doubeni et al. nachzulesen, die auch die damit verbundene deutliche Erhöhung an Darmkrebstoten beziffert (Gastroenterology). “Gerade im Darmkrebsmonat März sollten diese aktuellen Zahlen sehr zu denken geben, zumal mit Bruno Ganz, einem hervorragenden Schauspieler, wieder eine große Persönlichkeit an Darmkrebs verstorben ist”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Auftakt-Pressekonferenz Darmkrebsmonat März 2019

“Darmvorsorge rettet Leben!” ist das Motto des diesjährigen Darmkrebsmonats März, der unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn steht. Bei der Auftakt-Pressekonferenz am 14. Februar 2019 im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen konnten Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und Professor Dr. J. F. Riemann zahlreiche Journalisten und Gäste begrüßen. 2019 wird einschneidende Veränderungen in das Darmkrebs-Screening bringen. “Mit dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz gibt es erstmals auch in Deutschland ein persönliches Einladungsverfahren für Menschen ab 50 Jahren”, so Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Weitere Themen: Gemeinsame Telefonaktion von Krebsinformationsdienst KID und Stiftung LebensBlicke am 7. und 8. März, jeweils von 8 bis 20 Uhr, personalisierte Darmkrebsprävention und Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren. Fehlen durfte auch nicht der Hinweis auf das Benefizkonzert am 16.03.2019 ab 19 Uhr mit Pe Werner in der Friedenskirche in Ludwigshafen.

Weltkrebstag heute hat Prävention zum Thema

Krebsneuerkrankungen werden durch Lebensstil und demografischen Wandel in den nächsten Jahren zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist mehr denn je wichtig, nicht nur auf Risikofaktoren hinzuweisen, sondern auch durch bewusste Änderung des Lebensstils (Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Alkoholkonsum) das persönliche Risiko zu senken. Das gilt nicht für alle Krebsarten; daher sind vor allem für  Darmkrebs-, Prostata- und Brustkrebs Früherkennungsmaßnahmen sinnvoll. “Der jährliche Weltkrebstag sollte Anlass sein, immer wieder Präventionsmaßnahmen in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und auf das persönliche Risiko aufmerksam zu machen”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.