Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 ist die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt geworden. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht; das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) lässt leider immer noch auf sich warten. Auf Nachfrage ließ die Bundesregierung verlauten, dass die gesetzlich vorgegebene Frist vom G-BA aufgrund der hohen fachlichen und strukturell-organisatorischen Komplexität einschließlich der Klärung Datenschutz- und IT-relevanter Fragen nicht eingehalten werden konnte. Wer hätte das gedacht? Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Giulia Enders im Interview zum 20jährigen Jubiläum

giulia-enders-hDie Bestseller-Autorin (Darm mit Charme) und Ärztin Giulia Enders gab anlässlich des 20jahrigen Jubiläums der Stiftung LebensBlicke ein Interview zum Thema “Welche Rolle spielen Darmbakterien”. Das Interview führte Holger Wienpahl (SWR). Der charmanten und vielseitigen Autorin ist es mit ihrem Buch gelungen, das Interesse breiter Bevölkerungsschichten für Vorgänge im Verdauungstrakt, besonders im Dickdarm zu wecken. Das Buch ist inzwischen in viele Sprachen übersetzt und gehört auch in anderen Ländern zu den Spitzenreitern unter den Sachbüchern. “Wir freuen uns, das wir mit Giulia Enders eine zugkräftige und überzeugende Persönlichkeit für die Stiftung gewinnen konnten”, so Prof. J. F. Riemann vom Vorstand der Stiftung LebensBlicke.

EndoCuff verbessert Adenom-Detektionsrate (ADR)

Logo GIE EndoskopyIn einer prospektiv randomisierten Multicenter-Studie haben Douglas Rex und Mitarbeiter untersucht, welche Aufsätze auf die Koloskopspitze zur Verbesserung der Adenom-Detektionsrate (ADR) beitragen und wo High-Definition (HD) und full spectrum Endokope (FUSE-Endoskope) ihren Stellenwert haben. Das Ergebnis war nicht überraschend: HD-Endoskope sind besser als FUSE, der EndoCuff stellt die überlegenere Strategie gegenüber EndoRings dar. Diese prospektiv randomisierten Daten an drei Centern zeigen klar, dass ein simpler EndoCuff die ADR erhöht und damit zur Qualitätsverbesserung der Koloskopie beiträgt.

Darmkrebsvorsorge: Neues von der DDW 2018

Prof. Dr. Wolfgang FischbachKlinikum Aschaffenburg(Vorsitzender)Zwei bemerkenswerte große epidemiologische Studien wurden auf dem diesjährigen Kongress der Amerikanischen Gastroenterologengesellschaft (DDW 2018) vorgestellt. Professor Wolfgang Fischbach, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs (im Bild), hat diese Studien genauer analysiert und kommentiert sie nachfolgend für die Leser der Homepage der Stiftung. Weiterlesen

Prof. Cornelia Ulrich Direktorin des Cancer Research Centers

2018- Cornelia UlrichProf. Dr. Cornelia Ulrich ist zur Direktorin des National Institute-Designated Comprehensive Cancer Center am Huntsmam Cancer Institute in Salt Lake City, Utah, ernannt worden. Cornelia Ulrich hat sich durch bahnbrechende Untersuchungen zur Prävention des kolorektalen Karzinoms wie auch zur Survivorship einen großen Namen in der wissenschaftlichen Szene gemacht. “Wir sind stolz und freuen uns, dass wir mit einer so rennommierten Wissenschaftlerin schon seit einiger Zeit einen sehr intensiven Wissenschaftsaustausch haben und Stipendiaten unterstützen, die ihre Forschungsarbeiten bereichern”, so der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Darmkrebsvorsorge: Plakataktion mit AXA und Norgine

Plakataktion2018Die Stiftung LebensBlicke hat im August gemeinsam mit der AXA AG und der Norgine GmbH eine Plakataktion für Hausärzte und Gynäkologen gestartet. Knapp 40.000 Plakate wurden der Zeitschrift DMW und der Zeitschrift für Gynäkologie und Frauenheilkunde des Thieme Verlags beigelegt. „Wir hoffen, dass diese positiven Plakate auch vielfach in den Praxen aufgehängt werden und die Botschaft für die Darmkrebs-Vorsorge ab 50 weiter tragen“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann in vielen Gesprächen mit Patienten und Kollegen.

Eva Lohse ist in die Limbach-Kommision berufen worden

OB_2003Die Kultusstaatsministerin Monika Grütters hat die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen und Präsidentin des Deutschen Städtetages, auch Kuratoriumsmitglied der Stiftung LebensBlicke, Dr. Eva Lohse, in die “Limbach-Kommision” berufen. Das Gremium, dem vielen namhafte Persönlichkeiten wie zum Beispiel Prof. Dr. Rita Süßmuth und Prof. Dr. Hans-Peter Papier angehören, kann von Personen, angerufen werden, die im Zusammenhang mit NS-bedingt entzogenen Kutlurgütern in Fragen einer möglichen Zurückgabe Rat suchen. “Wir gratulieren Eva Lohse sehr herzlich zu diesem großartigen Ehrenamt”, so Professor Dr. J. F. Riemann für die Stiftung LebensBlicke.

Fachliche Kooperation: Interview mit Frau Prof. Ulrich

2018-08-Startbild Interview Prof. UlrichFrau Professor Dr. Cornelia Ulrich vom Huntsman Cancer Center in Salt Lake City, Utah, USA, nutze das 20-jährige Jubiläum der Stiftung LebensBlicke, um für die seit Jahren bestehende hervorragende wissenschaftliche Kooperation mit der Stiftung LebensBlicke zu danken. Sie unterstrich in einem Interview mit dem Moderator Holger Wienpahl auch noch einmal die Bedeutung der Arbeiten für die ColoCare-Studie, die sich mit den Folgen nach Darmkrebsoperationen und  -behandlungen befasst.