Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 ist die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt geworden. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) wird im Juli in Kraft treten. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Vorsorgechance vertan, aber was dann?

Man glaubt es kaum, aber die Teilnahme an einer Vorsorgemaßnahme zur Früherkennung von Darmkrebs ist gesunken. Das belegen aktuelle Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenkassen, wie die Barmer im Bundesland Thüringen verlauten lässt. Die Teilnahme am Stuhltest, der vom Hausarzt ausgegeben wird, sank im Zeitraum von 2012 bis 2016 um 11,1%. Die Vergleichszahlen in Sachsen-Anhalt liegen bei 7,1% und in Sachsen bei 5,3%. Bekanntermaßen sind es leider die Männer, die nur schwer zu einem Test zu bewegen sind. Die Teilnahme am Stuhltest bei Männern über 50 betrug in Thüringen im Jahre 2016 gerade mal 7,4%; Frauen waren mit 14,6% vertreten. Das ist einerseits bedauerlich und lässt aufhorchen, weil die Weiterlesen

Neue Studie: Negative Erstkoloskopie senkt Darmkrebsrisiko

Was durch Studien der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungsinstitut (DKFZ) in Heidelberg schon länger bekannt ist und das Kontrollintervall nach unauffälliger Indexkoloskopie in den deutschen S3-KRK-Leitlinien bestimmt hat, wird jetzt durch eine große retrospektive Kohortenstudie aus den USA an über 1,2 Millionen Patienten zwischen 50 und 75 Jahren  bestätigt: das Darmkrebsrisiko und die damit verbundene Mortalität bleibt für mehr als 12 Jahre deutlich gesenkt (Lee et al. JAMA 2018).

Gemein­sam der Diag­nose Krebs mehr Menschlich­keit geben!

Jedes Jahr erkranken rund 500.000 Menschen in Deutsch­land neu an Krebs – Menschen mit ganz unterschied­lichen Gesichtern. Die Initiative der German Cancer Survivors zeigt diese Gesichter und die Geschichten dahinter auf bewegende, empathische und menschliche Weise: “Survivors on Stage” am 18.2. im Renitenztheater in Stuttgart . Erleben Sie drei Survivors live on Stage. Die Bergsteigerin Heidi Sand, Olympiasiegerin Kirsten Bruhn und der Moderator Stephan Pregizer sind “zurück im Leben”. Ihre Geschichten faszinieren, berühren und sind Ausdruck von Lebensmut, Willenskraft und Zuversicht.

Computersysteme verbessern Screening-Koloskopie

Es war zu erwarten, dass mit verbesserten Techniken das Sammeln großer Datenmengen (Big Data) auch in der Endoskopie Einzug halten würde. In einem aktuellen Beitrag aus dem Institut für Genomics and Bioinfirmatics der Universität von Kalifornien in Irvine haben Wissenschaftler ein computergesteuertes Lernsystem zur Bildanalyse eingesetzt, das die Ademondetektionsrate verbessern helfen sollte. Sie haben festgestellt, das mithilfe dieses Systems eine 96% Trefferquote erzielt werden konnte. (Urban et al. Gastroenterology 2018, 155:1069-1078)

Darmkrebsmonat März 2019: Jens Spahn ist neuer Schirmherr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist Schirmherr der von der Stiftung LebensBlicke und der Gastro-Liga  geplanten bundesweiten Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März 2019. Herr Spahn hat den Organisationen sehr gedankt für ihr Engagement, mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen in diesem Monat Menschen zu einer Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge zu sensibilisieren. “Wir freuen uns sehr, das Jens Spahn als Befürworter der Stiftung LebensBlicke nun auch diese Schirmherrschaft übernommen hat”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Nachfolgend sein Grußwort

Fortschrittsbericht: Marketing zertifizierter Darmkrebszentren

Die Stiftung LebensBlicke erkennt im 3. Fortschrittsbericht zum Evidence-based Marketing der zertifizierten Darmkrebszentren deutliche Verbesserungspotentiale. Es erscheint dringend notwendig, die Qualitätskommunikation zu intensivieren und die doch signifikanten Unterschiede zu nicht zertifizierten Darmkrebszentren in der Öffentlichkeit noch deutlicher zu artikulieren. “Der Fortschrittsbericht belegt die Notwendigkeit dieser spezifischen Aktivität vor allem vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Neuerkrankungen und der Sterbefälle an Darmkrebs immer noch viel zu hoch ist”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Darmkrebs: Immer mehr junge Menschen sind betroffen

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gastroenterologen in Wien, der United European Gastroenterology Week (UEG), wurden Daten zur Inzidenz des kolorektalen Karzinoms bei jungen Menschen vorgestellt. Basis der Erhebung, die von Vuik und anderen präsentiert wurde, sind epidemiologische Erhebungen aus 20 europäischen Ländern. Fokussiert wurde auf Personen zwischen dem 20. und 49. Lebensjahr. Der Erhebungszeitraum wurde mit dem Jahr 2000 verglichen. Dabei zeigt sich eine Zunahme bei den Männern in der Altersgruppe um 7,3 % und bei den Frauen sogar um 8,9 %. Dies zeigt deutlich, dass der in den USA festgestellte Trend, dass immer mehr junge Menschen auch wegen Tumoren des Kolons operiert werden müssen, auch in Europa angekommen ist. Professor Dieter Schilling, Weiterlesen