Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 ist die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt geworden. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht; das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) lässt leider immer noch auf sich warten. Auf Nachfrage ließ die Bundesregierung verlauten, dass die gesetzlich vorgegebene Frist vom G-BA aufgrund der hohen fachlichen und strukturell-organisatorischen Komplexität einschließlich der Klärung Datenschutz- und IT-relevanter Fragen nicht eingehalten werden konnte. Wer hätte das gedacht? Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




4. German Cancer Survivors Day im Sony-Center in Berlin

Logo GCS-Day 2018Am 7. Juni findet zum vierten Mal der German Cancer Survivors Day im Sony-Center in Berlin statt. Ausrichter ist die Deutsche Krebsstiftung, die auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Programm zusammengestellt hat. Wie in jedem Jahr führt der Journalist Stephan Pregitzer durch den Tag. Im Zentrum stehen wieder Menschen, die über ihre Krebserkrankung berichten. Daneben gibt es Informationen und Hilfen für Krebspatienten. Ein Höhepunkt ist die Verleihung des Darmkrebs-Präventionspreises, über die gesondert berichtet wird.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn neuer Befürworter

Die Stiftung LebensBlicke ist dem neuen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sehr dankbar dafür (im Bild rechts unter “Neuer Befürworter”), dass er ihre Arbeit als Befürworter nachdrücklich unterstützt. “Wir sind sicher, dass wir mit Jens Spahn eine prominente Persönlichkeit aus der Politik gewinnen konnten, die die Ziele der Stiftung LebensBlicke mitträgt. Gerade die Darmkrebsprävention steht vor neuen Herausforderungen, die wir gemeinsam mit Jens Spahn angehen werden”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Koloskopievorbereitung wird immer einfacher und besser!

2018 Prof. Dr. Dieter SchillingEs ist bekannt und vielfach dokumentiert, dass die Darmvorbereitung wegen der Trinkmengen viele anspruchsberechtigte Menschen von der Koloskopie abhält. Eine aktuelle Studie kann jetzt Entwarnung geben: Die lange Zeit erforderliche Trinkmenge von 2-3 Litern lässt sich durch verbesserte Präparationen deutlich reduzieren. Damit ist sogar möglich, Vorbereitung und Darmspiegelung in einen Tag zu integrieren. Ein Kommentar zu dieser neuen Lösung von Professor Dr. Dieter Schilling, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke.

Dr. Martin Brudermüller – neuer BASF-Konzernchef

2018-Brudermüller-BASFDr. Martin Brudermüller hat die Leitung des weltweiten Chemieriesen BASF mit Stammsitz in Ludwigshafen als neuer Konzernchef übernommen. Brudermüller hat nach einem Studium und einer Promotion in Karlsruhe ein Postdoc-Aufenthalt an der University of California in Berkeley, USA, absolviert und ist 1988 zur BASF nach Ludwigshafen gekommen. Die Stiftung LebensBlicke gratuliert Martin Brudermüller sehr herzlich zu dieser Spitzenposition. Er ist seit Jahren Befürworter der Stiftung. “Wir sind sicher, mit Martin Brudermüller auch weiterhin einen prominenten Verfechter für die Darmkrebsprävention an unserer Seite zu haben”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Professor Dr. J. F. Riemann. Bild: BASF

Darmkrebsvorsorge: Aufruf zur Studienteilnahme

2016-Logo StudieDie Stiftung Lebensblicke unterstützt eine aktuelle Studie zum Thema: “Ansprache und Motivation zur Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge”. Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Strategien die Bereitschaft anspruchsberechtigter Personen zur Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge steigern können. Für eine Fokusgruppendiskussion im Rahmen dieser Studie werden Teilnehmer/innen gesucht, die bereits an einer Darmkrebsvorsorgeuntersuchung teilgenommen haben und die ihre Ideen und Meinungen zu diesem Thema einbringen möchten. Die Diskussionsrunde findet am 28.05.2018 im Diakonissenkrankenhaus Mannheim statt. Die Teilnahme ist mit einer Aufwandsentschädigung von 20 € verbunden. Interessenten können sich unter der E-Mail-Adresse bianca.hegelmann@stud.hs-coburg.de melden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Antikoagulation und Blutung nach Polypektomie

Logo GIE Endoskopy Viele Menschen bedürfen einer Blutverdünnungsstrategie durch Antikoagulantien oder Thrombozytenaggregationshemmer aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen. Müssen sich Personen unter dieser Behandlung einer Koloskopie mit Polypektomie unterziehen, wird ein sogenanntes Bridging mit Heparin empfohlen. In einer aktuellen Studie haben amerikanische Wissenschaftler untersucht, welche Risikofaktoren für diese Personengruppe zu erwarten sind. Sie fanden, dass das Bridging ein unabhängiger Risikofaktor für eine Post-Polypektomieblutung ist gegenüber Personen, die unter Warfarin standen. “Diese Studie gibt einen ausführlichen Überblick über weitere Risiken, über den Zeitpunkt der Blutung und die Blutungsinstensität und gibt alternative Empfehlungen”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Lin et al. Gastrointest Endosc 2018; 87:1106-1113.

Zertifizierte Darmkrebszentren bekommen mehr Öffentlichkeit

2018- Marketing DarmkrebszentrenIn Deutschland lassen sich nach aktuellem Kenntnisstand weniger als 50 Prozent der Darmkrebspatienten in zertifizierten Zentrenstrukturen behandeln. Dabei können zertifizierte Zentren durch ihre strengen Qualitätskriterien und ihre interdisziplinäre Arbeitsweise eine exzellente Behandlungsqualität und damit einen deutlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Fachabteilungen vorweisen. Eine Zielsetzung des Projekts “Evidence-based Marketing für Darmkrebszentren” ist es, teilnehmenden zertifizierten Zentren fundierte Unterstützung und praxiserprobte Instrumente bereitzustellen, die es erlauben, die besonderen Leistungen zertifizierter Darmkrebszentren besser darzustellen und damit einen größeren Anteil von Darmkrebszentren in dafür spezialisierten Strukturen zu lenken. “Die Stiftung LebensBlicke untersützt daher dieses Projekt nachdrücklich. Wir sind überzeugt davon, dass es zu einer weiteren Qualitätsverbesserung in der Darmkrebsbehandlung führt”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.