Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 wird die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT und dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Stiftung unterstützt Momentum-Projekt auch über Facebook

Logo Momentum HeidelbergPatienten mit Darmkrebs fühlen sich häufig allein gelassen, wenn es um Ernährung und körperliche Aktivität während oder nach der Behandlung geht. Die Stiftung LebensBlicke unterstützt daher ein Heidelberger Projekt, das über eine Befragung Betroffener herausfinden möchte, wie der einzelne mit seiner Erkrankung umgeht. Wir haben auch auf Facebook einen Eintrag mit Link gemacht, wo man nähere Informationen beziehen und eine Teilnahme an der Berfragung anmelden kann (Die Rekrutierung ist abgeschlossen!). “Betroffene sollten intensiv von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen, denn nur so lässt sich feststellen, wo und wie Abhilfe geschaffen werden kann” so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Professor Dr. J. F. Riemann.
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Info-Broschüre aktualisiert – Anfordern oder downloaden

PDF_Darmkrebs_DEDie Stiftung LebensBlicke bietet Interessenten schon seit vielen Jahren neben digitalen Informationen auch Printmaterial in Form von Flyern an. Experten der Stiftung haben neue Informationen in einem nun aktualisierten Flyer zusammengefasst. Dieser kann – zum Beispiel für die Auslage in Praxen, Krankenhäusern, Unternehmen oder Krankenkassen – entweder über die Geschäftsstelle angefordert oder über unsere Website heruntergeladen werde. Selbstverständlich auch für die eigene Information. Hier geht´s zu unserem kostenfreien Infomaterial.

Colon Cancer Survivor: Auf Körpergewicht achten!

Cancer Das Körpergewicht ist für Menschen nach einer Krebserkrankung besonders wichtig. Amerikanische Autoren haben herausgefunden dass das Langzeitüberleben nach einer Darmkrebsdiagnose auch vom Körpergewicht abhängig ist: Gewichtsabnahme ist mit einem kürzeren Überleben assoziiert. “Diese wichtige Beobachtung sollte Anlass sein, intensiv nach möglichen Ursachen zu forschen. Wahrscheinlich ist die richtige Ernährung nur ein Faktor.” so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Kocarnik JM, et al., Cancer. 2017 Aug 25. doi: 10.1002/cncr.30932. [Epub ahead of print]

Fettleibige Kinder: Zahl nimmt erschreckend zu!

Kinde mit Pommes 293209_original_R_B_by_Thommy Weiss_pixelio.deDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist erneut auf die dramatische Zunahme fettleibiger Kinder hin. Der Welt-Adipositas-Tages am 11. Oktober war hierzu ein wichtiger Anlass. Besonders auffallend und alarmierend sei vor allem auch der Anstieg in ärmeren Ländern. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: Es fehlt an Wissen über gesunde Ernährung, es fehlt an Bewegung, es fehlt an familiären Vorbildern. “Auch in Deutschland ist dieses Problem gegenwärtig; daher hat sich die Stiftung LebensBlicke schon sehr frühzeitig in das Projekt “Abenteuer Essen” eingebracht, bei dem es um frühkindliche Ernährung und um die Vermittlung von Ernährungskompetenz für Erzieher und Eltern geht”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. Pressemeldung und Clip auf www.n-tv.de. Foto: Thommy Weiss / pixelio.de

Darmkrebsprävention: 9 i-FOBTs im direkten Vergleich

brennerIm April 2017 haben die quantitativen immunologischen Tests die herkömmlichen guajak-basierten Tests auf Blut im Stuhl im deutschen Krebsfrüherkennungsprogramm abgelöst. Sie sind deutlich sensitiver, entdecken also einen sehr viel größeren Anteil von Darmkrebs und seinen Vorstufen als die bisherigen Tests. Unklar war jedoch, in wie weit die Vielzahl der auf dem Markt angebotenen Tests vergleichbare Ergebnisse liefern. Professor Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (im Bild) und seine Mitarbeiter haben nun weltweit erstmalig neun dieser Tests einem direkten Vergleich unterzogen. Ihr Ergebnis: Alle neun Tests entdecken die große Mehrheit aller Darmkrebserkrankungen und auch viele Darmkrebsvorstufen. Weiterlesen

15 Jahre Darmkrebsvorsorge zeigt Wirkung

Hüppe_2017_webWas wurde erreicht, was muss sich verbessern, was erwarten Patienten in der Zukunft?

Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung Viszeralmedizin 2017 am 15. Spetember 2017 in Dresden.

Am 1. Oktober 2017 besteht das Programm zur gesetzlichen Darmkrebsfrüherkennung nun 15 Jahre. Am 1.10.2002 trat es – grundlegend überarbeitet – in Kraft. Neben dem Stuhltest auf okkultes Blut (FOBT) wurde für alle Bürger über 55 Jahre die Vorsorgekoloskopie erstmalig und damals weltweit einzigartig in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen.

Was war die Grundlage der Empfehlung? Fall-Kontroll-Studien in der USA, insbesondere die  der National Polyp Study unter Leitung von Sidney Winawer, hatten gezeigt, dass die Abtragung von Polypen (Adenome = Darmkrebsvorstufen) bei einer Koloskopie die Entstehung von Darmkrebs um 70-90% in den nächsten Jahren reduzieren kann. Auch die Teilkoloskopie (Sigmoidoskopie) senkt die Rate von linksseitigem Darmkrebs. Diese Evidenz, aufbereitet durch ein Gutachten der DGVS (W. Schmiegel, C.Pox, J.Riemann), überzeugte den Gesetzgeber dieses weltweit innovative Programm zu implementieren. Weiterlesen

Adipositas und Krebs: Zusammenhänge immer deutlicher

2017-Neli Ulrich-WebsiteFettleibigkeit (Adipositas) ist ein weltweites Phänomen. Viele Faktoren wie z.B. Wohlstand, Bewegungsmangel, Zuckerkonsum und übermäßiger Alkoholgenuss haben dazu beigetragen, dass die Adipositas auf dem Vormarsch ist. Wissenschaftler um Frau Professor Ulrich (Bild) weisen in einer aktuellen Presseerklärung darauf hin, dass eine bedrohliche Folge der Adipositas der Einfluss von Fett auf die Karzinogenese und damit auf eine Zunahme von Krebserkrankungen ist. “Unsere Stipendiatin Caroline Himbert hat mit dazu beigetragen, dass  ‘Fett und Krebs’  in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung LebensBlicke. (Pressemitteilung der American Association for Cancer Research).