Stiftung LebensBlicke hakt bei Kanzlerin und Minister nach

Die Stiftung LebensBlicke hat gemeinsam mit dem Berufsverband Deutscher Gastroenterologen (BVGD) und anderen Organisationen vor einigen Wochen ein Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesgesundheitsminister Spahn geschickt. In diesem Schreiben hatten die Organisationen darauf aufmerksam gemacht, dass die deutliche Absenkung der Kostenerstattung für die Darmspiegelung einen erheblichen Rückschritt in der Darmkrebsvorsorge bedeuten würde. Diese Abstufung, die zwangsläufig zu einer Erhöhung der Untersuchungsfrequenz führen müsse, ginge eindeutig zulasten der Qualität. Dies sei nicht hinnehmbar. Da bisher von beiden Seiten keine Antwort erfolgt sei, haben die Verantwortlichen eine Erinnerungsschreiben an Kanzlerin Merkel und Minister Spahn geschickt. Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: “Man sollte erwarten, dass die politisch Verantwortlichen eine Antwort auf eine für die Versicherten so wichtige Frage geben!”.

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