Was ist Darmkrebs

Darmkrebs gehört unverändert zu den häufigsten Tumorerkrankungen weltweit und stellt eine große medizinisch wie sozioökonomische Herausforderung dar. In Deutschland erkranken jährlich immer noch mehr als 60.000 Personen; 25.000 sterben an Darmkrebs. Typische Symptome wie Stuhlunregelmäßigkeiten, Bauchschmerzen, Blut im Stuhl und Gewichtsabnahme treten meist erst dann auf, wenn der Krebs bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat. Die Tumorstadien entscheiden über die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose. Daher kommt der Früherkennung eine besondere Bedeutung zu. Darmkrebs entsteht aus gutartigen Vorstufen, den Polypen oder Adenomen, die bis zur Entartung ca. 10 15 Jahre brauchen. Diese gutartigen Vorstufen lassen sich durch spezifische Stuhltests und durch die Darmspiegelung erkennen; ihre Entfernung bedeutet Krebsverhinderung!. Diese Erkenntnis hat zur Einführung spezifischer Vorsorge- und Früherkennungsprogramme geführt, die allen Versicherten ab dem 50. Lebensjahr zur Verfügung stehen.