Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



“Familiärer Darmkrebs“ auf Tour durch RLP bei der BASF

Die Wanderausstellung „Familiärer Darmkrebs. Früh informiert – besser geschützt“. steht seit dem 2. Februar 2026 im Medical Center der BASF in Ludwigshafen am Rhein. Bis zum 5. März 2026 informiert sie über familiären Darmkrebs und ermutigt dazu, in der Familie offen über die Erkrankung zu sprechen, damit nahe Angehörige ihr eigenes Risiko erkennen und Vorsorge treffen können. Das Kooperationsprojekt der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) und der Stiftung LebensBlicke ist in ganz Rheinland-Pfalz unterwegs und wird vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit sowie der BARMER gefördert. Prof. Dr. Jürgen F. Riemann (Vorsitzender der Stiftung LebensBlicke), Stefanie Hönle (Referentin der LZG) und Prof. Dr. Christoph Oberlinner (Ärztlicher Direktor der BASF) freuen sich, dass das wichtige Thema im Medical Center vielen Menschen zugänglich gemacht wird (Bild: von links nach rechts). Gerade in großen und weltweit agierenden Unternehmen wie der BASF ist das Zusammenspiel von Betrieblichem Gesundheitsmanagement und Krankenkassen von besonderer Bedeutung. Auch die Prävention hat hier einen festen Platz: Zur Darmkrebsprävention bietet die BASF ihren Mitarbeitenden ab 45 Jahren eine kostenlose Stuhluntersuchung an. Wer dieses Angebot nutzt, übernimmt Verantwortung für die eigene Gesundheit und trägt dazu bei, Darmkrebs früh zu erkennen oder ganz zu verhindern. Auch andere Unternehmen können die Ausstellung kostenlos bei der LZG ausleihen. Informationen dazu auf www.lzg.rlp.de. Copyright: Thorsten Becker, BASF.
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GLP-1-RA: erniedrigte Rate an Rektumkarzinomen!

Es ist bekannt, dass GLP-1 Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) mit einer erniedrigten Rate an Krebserkrankungen assoziiert sind, unter anderen auch mit dem kolorektalen Karzinom (CRC). In einer aktuellen großen Kohortenstudie haben Autoren in Taiwan 11.726 Patienten mit einem zwischen 2013 und 2021 neu aufgetreten Diabetes identifiziert und nach der Diabetes-Therapie (Insulin vs. GLP-1-RA) stratifiziert und bezüglich der Baseline-Charakteristika gemacht. Endpunkt war das Auftreten eines kolorektalen Karzinom. Die Autoren fanden eine signifikante Reduktion von Kolorektalen Karzinomen in der GLP-1-RA Gruppe (HR 0,66 [0,48-0,92]). Interessant war, dass diese Reduktion nur bei den Rektumkarzinomen (HR 0,53 [0,28-0,92]) signifikant war, nicht aber bei den Rechtsseiten- (HR 0,69 [0,41-1,19]) und Linksseiten-Kolonkarzinomen (HR 0,77 [0,44-1,33]). Sollte die Reduktion durch eine positive Beeinflussung der metabolischen Situation erklärt sein, was durchaus sehr plausibel erscheint, könnte dieser Befund die These stützen, dass bei jungen Patienten (early-onset CRC) die metabolische Dysbalance ein erheblicher Risikofaktor ist. Auch hier treten überproportional häufig Rektumkarzinome auf, kommentiert Prof. Dr. Chr. Eisenbach vom Vorstand der Stiftung LebensBlicke. Wu CC et al. Diabetes & Metabolism 2025; 51: 101695, https://doi.org/10.1016/j.diabet.2025.101695

LebensBlicke gratuliert dem Krebsregister Rheinland Pfalz

2026 feiert das Krebsregister Rheinland‑Pfalz sein zehnjähriges Bestehen als integriertes klinisch‑epidemiologisches Krebsregister. Seit der offiziellen Aufnahme der Arbeit im Jahr 2016 – basierend auf dem neuen Landeskrebsregistergesetz – wurden die zuvor bestehenden epidemiologischen Strukturen konsequent weiterentwickelt. Heute bildet das Register im Institut für digitale Gesundheitsdaten eine unverzichtbare Grundlage für qualitätsgesicherte Auswertungen, Versorgungsforschung und wissenschaftliche Analysen sowie für die kontinuierliche Verbesserung der onkologischen Versorgung. Professor Michael Jung, Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung LebensBlicke, würdigte bei der Jubiläumsfeier am 04.02.2026 in Mainz die herausragende Arbeit aller Beteiligten im Krebsregister Rheinland-Pfalz: „Ein starkes Krebsregister ist ein zentraler Baustein für Prävention, Früherkennung und eine bessere Versorgung.“ Im Bild v.l.n.r.: Prof. Michael Jung, Frau Prof. Sylke Zeißig (Leitung des Regionalzentrums Würzburg des Bayerischen Krebsregisters) und Prof. Ralf Kießlich (Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz).

Weltkrebstag: Deutsches Ärzteblatt – Krebs auf dem Rückzug!

Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar macht die Stiftung LebensBlicke auf die positive Entwicklung der Krebsstatistik in Deutschland aufmerksam. Das Deutsche Ärzteblatt vom 23. Januar 2026 nimmt Bezug auf die 15. Ausgabe „Krebs in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts, in der ein deutlicher Rückgang sowohl der Neuerkrankungs- als auch der Sterberaten bei Frauen und Männern dokumentiert wird: Zwischen 1999 und 2023 sanken die Sterberaten um 31 % bei Männern und um 21 % bei Frauen. Die häufigsten Tumorarten sind bei Frauen Brustdrüsen-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern Prostata-, Lungen- und Darmkrebs. Etwa 63 % aller Krebserkrankungen haben eine unbekannte oder nicht beeinflussbare Ursache; 37 % lassen sich vermeidbaren oder beeinflussbaren Risikofaktoren zuordnen. In Deutschland leben derzeit rund 1,7 Millionen Menschen mit einer Krebserkrankung. Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, betont: „Die Fortschritte der vergangenen Jahre sind ermutigend, doch Prävention und Früherkennung bleiben zentrale Schlüssel, um Krebs weiter zurückzudrängen.“

STUHLGANG – Kunst im Wartezimmer

Kunst, die hinschauen lässt – dort, wo sonst geschwiegen wird – für Wartezimmer in: Gastroenterologie-Praxen, Endoskopie-Zentren oder MVZs mit Schwerpunkt Darm. „Stuhlgang“ ist eine künstlerische Arbeit über ein Thema, das medizinisch zentral und gesellschaftlich tabuisiert ist. Die Arbeiten nutzen Humor und Irritation, ohne zu provozieren oder zu belehren. Im Wartezimmer entstehen so Momente des Innehaltens – und oft Gespräche, die sonst nicht stattfinden. Sven Bleckmann, Freischaffender Künstler aus Heidelberg, Abgeschlossenes Kunststudium, Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg: „Durch einen meiner besten Schulfreunde, Dr. Helge Hill, Gastroenterologe, ist das Thema Darmkrebsvorsorge bzw. Darmspiegelung für mich (ü50) etwas völlig Normales innerhalb meiner Gesundheitsvorsorge geworden. Weiterlesen