Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,
die Corona-Pandemie hält uns nach wie vor in Atem. Konferenzen werden derzeit entweder online oder hybrid abgehalten. Die Stiftung nutzt auch in den nächsten Monaten überwiegend die digitalen Möglichkeiten. Nach wie vor gilt: die Corona-Prävention kann Leben retten, die Darmkrebs-Prävention rettet schon seit Jahrzehnten Leben. Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten besuchen und sich über Aktuelles rund um die Darmkrebsvorsorge informieren. Bitte unterstützen Sie uns in dieser schweren Zeit!

Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.Thank you very much and please stay interested!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann - Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke



Stiftung LebensBlicke jetzt auch auf Instagram!

Die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs hat seit dem 01.08.2022 einen eigenen Instagram-Account. Inspiriert durch die bemerkenswerte Spendenaktion von Valtteri Bottas und Paul Ripke, die über diesen Social Media-Dienst realisiert wurde, findet man die Stiftung dort nun auch unter dem Namen stiftunglebensblicke. Neben dem neuen Auftritt bei Instagram betreibt die Stiftung LebensBlicke auch seit Längerem sowohl einen eigenen Facebook-, als auch YouTube-Kanal. Um diese Kanäle mit Leben zu füllen und möglichst einfach, direkt und aktuell zu informieren, hat sich die Stiftung personelle Verstärkung gesucht. Seit August ist Elisabeth Mell Teil des Teams und kümmert sich zusammen mit Sabine Jägerfeld um alle Themen rund um Social Media. Die Stiftung LebensBlicke freut sich auf viele informative und humorvolle Posts, tolle Fotos, Videos, Vernetzungen und Reaktionen und natürlich über einen regen Austausch auf den neuen und alten Kanälen. Auf dass noch viel mehr Menschen auf die Möglichkeiten der Früherkennung von Darmkrebs aufmerksam werden und ihn vermeiden statt leiden !

Danke: Charity-Aktion von Valtteri Bottas und Paul Ripke

Die Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs (Ludwigshafen) staunte nicht schlecht, als sich der Absender einer großzügigen Spende als F1-Rennfahrer Valtteri Bottas und Fotograf Paul Ripke entpuppte. Zumal die Stiftung LebensBlicke in Formel-1-Kreisen bisher über keinen besonders hohen Bekanntheitsgrad verfügte. Aber Valtteri Bottas und Fotograf Paul Ripke fanden eine Gemeinsamkeit – nachdem sie in einer spontanen Aktion für einen guten Zweck eine Fotografie von Bottas verkauften. Diese fand auf Instagram mit zwischenzeitlich mehr als einer halben Million Likes ein gewaltiges Echo: Valtteri Bottas in Aspen, Colorado, nackt auf dem Bauch in einem kleinen Fluss liegend. Die Aktion war ein voller Erfolg und innerhalb von 24 Stunden wurden 5.000 Plakate für einen guten Zweck verkauft. Es bleibt ein kleines – aber doch nahe liegendes – Geheimnis, warum genau der “Mittelpunkt des Bildes” zur Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs führte. Offiziell war man auf der Suche nach einer regional ansässigen (Paul Ripke stammt Weiterlesen

Fachkreise: Wirksamkeit bei der Immuncheckpointblockade

Die aktuelle Immuntherapie bei gastrointestinalen Tumoren basiert auf der Checkpoint Inhibition mittels PD-1/PD-L1 und CTLA4- Inhibitoren. Während für viele Tumore im Verdauungstrakt eine Immuntherapie bei bestimmten Subgruppen möglich ist, zeigen andere Tumore, insbesondere das Pankreaskarzinom, keine Wirksamkeit bei den derzeitig eingesetzten Medikamenten. Durch sorgfältige Auswahl von Subgruppen haben Lenz et al. schon früh zeigen können, dass insbesondere Tumore mit erhöhter Zahl an Mutationen auf diese Immuntherapie gut ansprechen. Für diese Gruppe der mikrosatelliteninstabilen Tumoren konnte – unabhängig von der Lokalisation des Primärtumors – eine besonders hohe  nachgewiesen werden. Aktuelle Studien bestätigen, dass dies in der Erstlinie beim Rektumkarzinom ganz besonders effektiv sein und damit eine wirksame und Chemotherapie-freie Option darstellen kann. Auf dem diesjährigen ASCO Kongress berichteten Cercek et al. ihre Ergebnisse zum mikrosatelliteninstabilen Rektumkarzinom im Stadium II und II. Nach Checkpointblockade kam es in allen Fällen zur kompletten Remission. Ob damit die neoadjuvante Radiochemotherapie und Resektion obsolet werden, werden die nachfolgenden Untersuchungen dieser Patientengruppe zeigen. Weiterlesen

Pilotprojekt “Interkulturell-medizinisches Netzwerk Hessen”

Die Türkisch-Deutsche-Gesundheitsstiftung e.V. startet das neue Pilotprojekt “Interkulturell-medizinisches Netzwerk Hessen”. Online-Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte vermitteln in acht Modulen kultursensibles Denken und Handeln in unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen. Dabei arbeitet die Stiftung eng mit der Landesärztekammer Hessen, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, der Psychotherapeutenkammer Hessen, dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie der interkulturellen Ambulanz im UKGM zusammen. Die Veranstaltungen werden online über die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen durchgeführt. Eine Teilnahme ist auch ohne Mitgliedschaft möglich. Die Türkisch-Deutsche-Gesundheitsstiftung ist eine gemeinnützige Einrichtung, die sich seit 30 Jahren der Erstausbildung und vorberufliche Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund in ärztlichen und medizinischen Bereichen widmet, diese begleitet und durch Förderkurse sowie Monitoring unterstützt. Vorstandsvorsitzender der Stiftung ist Dr. Yasar Bilgin, auch Mitglied des Kuratoriums der Stiftung LebensBlicke.

Aktuelle Ausgabe: Magazin “Gesundheitsnetzwerk Leben”

Mit vielen interessanten Themen wie z.B. “Darmkrebsvorsorge in Betrieben”, “Mentale Gesundheit für den Mittelstand” und “Elektronische Antragstellung bei der Deutschen Rentenversicherung” erscheint die zweite Ausgabe des Magazins “Gesundheitsnetzwerk Leben”, einem Netzwerkpartner der Stiftung LebensBlicke. In einem Interview erläutert Dr. Stefan Webendörfer, Vice President Corporate Health Management der BASFE SE und Stiftungsratsmitglied der Stiftung LebensBlicke, warum und wie Darmkrebsvorsorge auch in Betrieben bekannt gemacht werden soll. Ebenso im neuen (auch digitalen) Heft zu finden ist der Aufruf zur Darmkrebsvorsorge von Stefan Kuntz, deutsche Fußball-Legende, Trainer der türkischen Fußball-Nationalmannschaft und Befürworter der Stiftung Lebensblicke. Link zur digitalen Ausgabe. Weiterlesen

Kostenfreie Ernährungsbroschüre der Deutschen ILCO

Der Bundesverband Deutsche ILCO hat eine neue Ernährungsbroschüre für Betroffene und ihre Angehörigen herausgegeben. Die produktneutrale Broschüre eignet sich auch zum Einsatz in Ernährungsberatung, Arztpraxen und Kliniken. Eine Darmresektion, die Anlage eines künstlichen Darmausganges oder einer künstlichen Harnableitung ist für die betroffenen Menschen ein schwerwiegender Einschnitt in ihr Leben. Mit ihrer komplett überarbeiteten Broschüre will die Selbsthilfevereinigung unnötige Sorgen nehmen und Mut machen, sich schrittweise an eine gesunde, vollwertige Ernährung nach der Operation zu wagen. In der Broschüre werden die Auswirkungen der Entfernung von Darmabschnitten erklärt. Die Empfehlungen zum schrittweisen Kostaufbau nach dem Eingriff werden durch spezielle Hinweise zur Ernährung bei Colo-, Ileo- oder auch Urostoma ergänzt. Die neue Broschüre enthält zudem nützliche Checklisten und Tabellen und wird abgerundet von Erfahrungen Betroffener. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Diplom-Oecotrophologin Ruth Rieckmann aus Bonn verfasst. Die Broschüre kann in der Geschäftsstelle der Deutschen ILCO e.V. über info@ilco.de oder über https://www.ilco.de/infos/infomaterial/ kostenfrei bestellt werden.

Neue Erkenntnisse über rotes Fleisch und Kolonkarzinom

Es galt bisher, vor allem auch für Cancer Survivors nach Darmkrebs-Operationen und Chemotherapie, den Verzehr von rotem Fleisch deutlich einzuschränken. Amerikanische Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben in einer prospektiven Studie an ca. 1.000 Patienten mit Kolonkarzinom im Stadium III untersucht, welchen Einfluss der Genuss roten Fleisches auf die Endpunkte Rezidiv und Tod hatten. Sie befragten dazu mittels eines validierten Fragebogens Teilnehmer an der Studie mit dem Kennzeichen Cancer and Leukemia Group B (CALGB 89803/Alliance) während und sechs Monate nach der Chemotherapie. Die Studie umfasste die Jahre zwischen 1999 und 2001. Die Daten wurden 2009 geschlossen, die Auswertung 2021 finalisiert. Die Autoren fanden in dieser Kohorten-Studie, dass rotes Fleisch offensichtlich nicht mit einem Rezidivrisiko oder dem Tod von Patienten im Stadium III des Kolonkarzinoms assoziiert ist. (JAMA Netw Open. 2022;5(2):e220145. doi:10.1001/jamanetworkopen.2022.0145).