
Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar macht die Stiftung LebensBlicke auf die positive Entwicklung der Krebsstatistik in Deutschland aufmerksam. Das Deutsche Ärzteblatt vom 23. Januar 2026 nimmt Bezug auf die 15. Ausgabe „Krebs in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts, in der ein deutlicher Rückgang sowohl der Neuerkrankungs- als auch der Sterberaten bei Frauen und Männern dokumentiert wird: Zwischen 1999 und 2023 sanken die Sterberaten um 31 % bei Männern und um 21 % bei Frauen. Die häufigsten Tumorarten sind bei Frauen Brustdrüsen-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern Prostata-, Lungen- und Darmkrebs. Etwa 63 % aller Krebserkrankungen haben eine unbekannte oder nicht beeinflussbare Ursache; 37 % lassen sich vermeidbaren oder beeinflussbaren Risikofaktoren zuordnen. In Deutschland leben derzeit rund 1,7 Millionen Menschen mit einer Krebserkrankung. Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, betont: „Die Fortschritte der vergangenen Jahre sind ermutigend, doch Prävention und Früherkennung bleiben zentrale Schlüssel, um Krebs weiter zurückzudrängen.“


