Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,

die Corona Pandemie hält uns alle derzeit in Atem. Sie hat große Auswirkungen auch auf die Aktivitäten der Stiftung LebensBlicke. Nahezu alle Veranstaltungen mussten abgesagt oder verschoben werden. Der heiße Sommer und das Ende des Lockdowns haben bei nicht Wenigen zu einer gewissen Leichtfertigkeit im Umgang mit den AHA Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) geführt. Die Infektionszahlen steigen wieder an. Viele Menschen haben daher weiterhin Angst, sich mit dem Virus anstecken zu können Es ist nicht abzusehen, wann die Normalität des Alltags wieder erreicht werden kann. Die Stiftung muss sich darauf einstellen und wird daher vermehrt von den digitalen Möglichkeiten Gebrauch machen. Corona-Prävention kann Leben retten, die Darmkrebsvorsorge tut dies schon seit vielen Jahren! Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten aufsuchen und sich über Aktuelles zur Darmkrebsvorsorge informieren.

Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.

In diesem Sinne herzlichen Dank für das Interesse. Thank you very much and please stay interested!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Schauspieler Thomas Rühmann ist neuer Befürworter

Die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs hat den Schauspieler Thomas Rühmann – bekannt als Chefarzt Dr. Roland Heilmann in der viel gesehenen ARD-Serie „In aller Freundschaft“ – als neuen Befürworter und als vertrauenswürdige Persönlichkeit für Information und Motivation zur Darmkrebsvorsorge gewonnen. Thomas Rühmann: “Die Darmkrebsvorsorge sollten wir gerade auch in der Corona Pandemie sehr ernst nehmen. Früherkennung hilft unbedingt und rettet Leben!” Foto: ARD

Corona Pandemie- weniger Krebsbehandlungen in 2020

Die viel gelesene Apotheken-Umschau berichtet aktuell, dass Patienten aus Angst vor einer Infektion mit dem Corona-Virus  den Weg in die Klinik scheuen. Der Rückgang in der ersten Welle der Pandemie betrage 10 – 20%. Die Prozentzahlen beziehen sich auf eine Studie um  Priv. Doz. Dr. Peter Reichardt vom Helios-Klinikum Berlin-Buch. Besonders betroffen seien Patienten über 75, bei denen durchschnittlich 20 Prozent weniger Behandlungen durchgeführt worden seien. Die Autoren analysierten  ca. 69.000 Fälle von 75 Helios-Kliniken in 13 Bundesländern. Sie  halten ihre Ergebnisse repräsentativ für Deutschland. Viele Experten warnten auch noch Ende 2020 vor der Vernachlässigung von Krebskranken. „Mit großer Wahrscheinlichkeit gilt das auch die Früherkennung. Verspätete Krebsdiagnosen und -behandlungen mit den daraus resultierenden Konsequenzen werden weitere Folgen der Pandemie sein“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke Prof. Dr. J. F. Riemann.

Arzt-Patienten-Webseminar der Stiftung am Weltkrebstag!

Der Weltkrebstag am 4. Februar lenkt die Aufmerksamkeit der Menschen besonders auf bösartige Erkrankungen. Darmkrebs gehört dabei zu den häufigsten Karzinomen. Prävention, Diagnostik und Therapie haben in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt, über die zu berichten sein wird. Die “Cancer Survivors” stellen ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte vor neue Herausforderungen. “Darmkrebs im Fokus: Prävention–Therapie–Nachsorge–Cancer Survivor” ist das Thema eines Arzt-Patienten-Webseminars am 4. Februar 2021 von 16.30 bis 18 Uhr,  zu dem die Stiftung LebensBlicke einlädt. Referenten sind H. Brenner (DKFZ Heidelberg), M. Ebert (UMM Mannheim), J. Aschenbeck (bng Berlin) und J. Wiskemann (NCT Heidelberg). Die Online-Konferenz wird unterstützt von den Firmen Servier, Accord, Amgen und MSD sowie den Kooperationspartnern BDI, bng, Cancer Survivor, Digestive Cancers Europe, GARPS, der ENDOAkademie und OnkoAktiv. Hier geht’s zur kostenfreien Registrierung und Agenda.

Kristin Otto: “Nutzen Sie das Angebot Darmkrebsvorsorge!”

Die Stiftung LebensBlicke und auch die Gastro-Liga haben die Sportjournalistin und Schwimm-Olympiasiegerin Kristin Otto als Schirmherrin für den Darmkrebsmonat 2021 gewinnen können. Kristin Otto steht in besonderem Maße für Sport und Bewegung, beides wichtige Pfeiler der Primärprävention vieler Erkrankungen, so auch für den Darmkrebs. Kristin Otto: “Darmkrebs vorzubeugen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Die Darmspiegelung spielt zwar die entscheidende Rolle; es gibt aber Maßnahmen, die mit Aussicht auf Erfolg bereits die Entstehung von Darmkrebs verhindern können. Dazu zählt ganz besonders der Sport, für den ich als Befürworterin dieses Darmkrebsmonats stehe. Bewegung und Ernährung sind zwei Eckpfeiler der Primärprävention auch vieler anderer Erkrankungen; bereits ein Mindestmaß an körperlicher Ertüchtigung pro Tag, wie zum Beispiel eine halbe Stunde Laufen, senkt das Risiko deutlich, an Darmkrebs zu erkranken. Nutzen Sie die Möglichkeiten!”  (Pressemeldung) Foto: © ZDF/Jana Kay

Vorsorgekoloskopie – keine langen Wartezeiten

Seit 1. Juli 2019 gibt es das Einladungsverfahren zur Darmkrebsfrüherkennung in Deutschland. Die Monate Juli 2019 bis Anfang März 2020 haben gezeigt: Das neue Einladungsverfahren durch die Krankenkassen zeigt Wirkung. Die Inanspruchnahme dieser Vorsorgemöglichkeit durch die Bürger nahm um ca. 25% zu, dargestellt durch die Abrechnungszahlen der Vorsorgekoloskopie durch die ambulant tätigen Vertragsärzte (1,2). Können die für die Durchführung der Früherkennungskoloskopie zugelassenen Ärzte, insbesondere die niedergelassenen Gastroenterologen die vermehrte Nachfrage nach einer Vorsorgekoloskopie leisten? Um dieser Frage nachzugehen, hat der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng) seine Mitglieder bzgl. der aktuellen Wartezeiten auf eine Koloskopie Weiterlesen

Stiftung LebensBlicke und COVID-19 – dazu ein Interview

Die Rheinpfalz ist die größte Tageszeitung der Pfalz mit einer verkauften Auflage von derzeit 235.909 Exemplaren. Der Rheinpfalz-Redakteur Axel Nickel hat mit Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke ein ausführliches Interview zum Thema Stiftung und Darmkrebsprävention in COVID-19-Zeiten geführt. Dabei wurde sehr deutlich, dass Stiftungsarbeit mit digitaler Unterstützung durch Videokonferenzen neue Wege gehen, aber auch durch Absagen vieler öffentlichkeitswirksamer Präsenzveranstaltungen erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen musste. Ungeachtet dessen war die Aufklärung über und die Motivation für die Darmkrebsvorsorge besonders wichtig und nachdrücklich, um verständliche Ängste in der Bevölkerung vor Ansteckung mit dem Virus in Kliniken Praxen abzubauen. Denn: Vorsorgeuntersuchungen sind deswegen deutlich zurückgegangen. Den Artikel können Sie hier lesen (Für Abonnenten der Rheinpfalz kostenlos).

Darmkrebs-Präventionspreis 2021 an zwei Forschergruppen

Der Darmkrebs-Präventionspreis 2021, ausgelobt von der Stiftung LebensBlicke und dotiert mit 4.000 Euro von der Firma Servier (München), zeichnet kommendes Jahr nicht nur eine, sondern zwei herausragende Arbeiten im Bereich Darmkrebsvorsorge und -früherkennung aus. Die Jury hat aufgrund von mehreren sehr guten Bewerbungen entschieden, den Preis zu teilen und ihn um jeweils 1.000 € aufzustocken. Die Preisträger sind (im Bild v.li.n.re.) PD Dr. Michael Hoffmeister und Dr. Prudence Carr (beide vom DKFZ Heidelberg) für ihre eingereichte Arbeit “Wie lässt sich das eigene Darmkrebsrisiko reduzieren?” und Dr. Jakob Nikolas Kather (Universitätsklinikum Aachen) für seine Arbeit “Erkennen von Mikrosatelliten-instabilen Darmtumoren mittels künstlicher Intelligenz”. “Die Stiftung LebensBlicke zeichnet damit zwei exzellente wissenschaftliche Beiträge aus, die unmittelbar den Betroffenen zugute kommen können, und gratuliert den Preisträgern sehr herzlich!”, so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Die Verleihung findet 2021 bei einer der nächstmöglichen Präsenzveranstaltungen der Stiftung LebensBlicke statt.