Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Dr. Lisa Federle: Botschafterin 2026 der Stiftung LebensBlicke

Die Stiftung LebensBlicke freut sich sehr, für das Jahr 2026 die bekannte Ärztin, Bestseller-Autorin und Präsidentin des DRK-Kreisverbandes Tübingen, Dr. Elisabeth Federle, als neue Botschafterin gewonnen zu haben. Federle, die seit vielen Jahren als leitende Notärztin in Tübingen tätig ist und eine eigene Hausarztpraxis betreibt, setzt sich mit großem Engagement für die Gesundheitsvorsorge und das frühzeitige Erkennen von Krankheiten ein. Lisa Federle: „Botschafterin für die Stiftung LebensBlicke zu sein, ist für mich eine besondere Ehre und zugleich ein persönliches Anliegen. Als Ärztin weiß ich, wie entscheidend die Früherkennung von Darmkrebs für die Heilungschancen ist. Ich möchte die Menschen ermutigen, Vorsorgeangebote wahrzunehmen, denn jeder rechtzeitig entdeckte Befund kann Leben retten. Wenn ich durch meine Rolle auch nur einen Mitmenschen mehr überzeuge, dann hat sich die Aufgabe schon gelohnt.“ Weitere Informationen zu Dr. Lisa Federle finden Sie hier. Die Stiftung LebensBlicke arbeitet mit zahlreichen prominenten Unterstützern sowie bundesweit mit über 200 Regionalbeauftragten zusammen, um die Bevölkerung für die lebensrettende Vorsorge zu sensibilisieren. Foto: ©Ulrich Metz

Wissenschaftlicher Präventionspreis – bis 31.12. bewerben!

Die Stiftung LebensBlicke – Früherkennung Darmkrebs schreibt jährlich einen Preis für hervorragende Arbeiten im Bereich der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung aus. Der Preis ist mit 4.000,- € dotiert und wird abwechselnd von unterschiedlichen Mitgliedern des Advisory Boards der Stiftung gestiftet; dieses Mal von der Firma Servier Deutschland GmbH (München). Die Preisverleihung findet am 05.03.2026 in Ludwigshafen statt. Hier geht’s zu den Ausschreibungsunterlagen. Eine Bewerbung für den Präventionspreis 2026 ist bis 31.12.2025 möglich. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Deutschland – eine Präventionswüste?

Die erste AOK Public Health Studie, die in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschunsgzentrum Heidelberg erstellt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die Bundesrepublik Deutschland bei der Umsetzung von präventiven Maßnahmen chronischer Erkrankungen unter 18 Staaten Nord- und Zentraleuropas den vorletzten Platz belegt hat. Untersucht wurden Umsetzungsstand wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen. In den Feldern Tabak, Ernährung und Alkohol landet Deutschland auf den letzten Rängen, bei dem Themenfeld Bewegung liegt die Republik im unteren Mittelfeld. „Diese Ergebnisse bedürfen aktiver Gegensteuerungsmaßnahmen, Präventionsaufklärung ist dringend geboten!“ so Professor Dieter Schilling, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke.

Kampf gegen Krebs: Deutschland und Europa bündeln Kräfte

Krebserkrankungen gehören zu den größten medizinischen Herausforderungen. In der EU erhalten jährlich rund 2,7 Millionen Menschen eine Krebsdiagnose, 1,3 Millionen sterben an den Folgen. Gleichzeitig überleben dank verbesserter Prävention, Früherkennung und Therapie immer mehr Betroffene ihre Erkrankung – allein in Deutschland über fünf Millionen Menschen.  National wurde 2019 die Nationale Dekade gegen Krebs ins Leben gerufen, getragen vom BMBF, dem DKFZ und weiteren Partnern aus Gesundheitswesen, Wissenschaft, Politik, Industrie und Patienten. Auf europäischer Ebene startete 2021 die EU-Krebsmission mit dem Ziel, das Leben von Betroffenen spürbar zu verbessern. Beide Initiativen ergänzen sich und stärken Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie sowie die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten. Mit dem neuen European Cancer Hub Germany werden gemeinsame nationale und europäische Aktivitäten weiter vertieft. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln, Synergien zu nutzen und gemeinsame Projekte schneller und wirksamer umzusetzen. Er stärkt den Austausch zwischen Forschung, Politik, Gesundheitswesen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Patienten und erleichtert deutschen Institutionen den Zugang zu europäischen Netzwerken und Förderstrukturen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der konsequenten Beteiligung von Patientinnen und Patienten. Prof. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke: „Die Stiftung Lebensblicke wird auch in Zukunft in Abstimmung mit der Nationalen Dekade gegen Krebs ihre Aktivitäten nach diesen Zielen ausrichten“.

Darmkrebs bei unter 50-Jährigen: Fertignahrung im Verdacht

In Deutschland sinkt die Zahl der neu an Darmkrebs Erkrankten und Verstorbenen unter 50 Jahren. Während 2007 bei 3.706 Männer und Frauen ein Darmkrebs neu diagnostiziert wurde, waren es 2022 nur noch 2.668. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der an Darmkrebs Verstorbenen von 759 auf 615. In den USA und anderen Ländern zeigt sich ein anderer Trend. Hier nimmt die Erkrankungsrate in dieser Altersgruppe zu. Die Ursachen für diesen Anstieg sind vielfältig. Ein Grund dürfte offensichtlich in Ernährungsfaktoren liegen. Aktuell hat eine Autorengruppe aus dem Mass General Brigham Hospital in Boston in Jama Oncology die Endoskopie-Ergebnisse von fast 30.000 Frauen ausgewertet und den Zusammenhang zu ihren Ernährungsgewohnheiten analysiert. Als Ergebnis der Untersuchung warnen die Experten nun eindringlich vor regelmäßigem Konsum von ultraverarbeiteten Lebensmitteln. Pizza Hawaii, Tütensuppen, Fertiggerichte aus der Mikrowelle, Brot aus Fabriken. „Das heißt, in industriell verarbeiteten Lebensmitteln liegt offensichtlich eine Ursache, warum zunehmend jüngere Menschen eine Darmkrebsdiagnose erhalten“, so Dr. Dietrich Hüppe, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke. Weiterlesen