Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 wird die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT und dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Darmkrebsprävention der Stadt Ludwigshafen beispielhaft!

2018-03-28 Stadt Ludwigshafen DarmkrebsvorsorgeWie vor einigen Jahren hat die Stadt Ludwigshafen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab dem 45. Lebensjahr erneut kostenlos ein Angebot zur Darmkrebsfrüherkennung gemacht, diesmal mit dem neuen immunologischen Test auf okkultes (verstecktes) Blut im Stuhl. Zum Auftakt fand am 28.03.2018 im Stadtratssaal des Rathauses eine sehr gut besuchte Informationsveranstaltung statt, bei der sich Interessierte ausführlich über die Darmkrebsvorsorge informieren konnten. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck begleitete als Chefin von rund 4.000 städtischen Angestellten diese Aktion und betonte, dass sie selbst regelmäßig die angebotenen Weiterlesen

Kooperation mit dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar

WKooperation Zoar(v.l.n.r.) Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Nadja Bier Peter Kaisereil Prävention so wichtig ist und alle Bevölkerungsschichten erreicht werden sollen, haben sich das Evangelische Diakoniewerk Zoar und die Stiftung LebensBlicke zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Der Startschuss für die Informationsveranstaltungsreihe “Darmkrebsvorsorge für alle” fand in der Zoar-Einrichtung “Wohnen am Ebertpark” in Ludwigshafen statt, in der auch die Stiftung LebensBlicke mit der Geschäftsstelle ihre Räumlichkeiten hat. Im Vortrag von Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke (l. im Bild), ging es um Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. Was kann jeder vorbeugend tun, um diese Erkrankung zu vermeiden? Wie schützt man sich, wenn in der Familie bereits Krebserkrankungen vorlagen und ein familiäres Risiko aufgrund einer erblichen Prädestinierung besteht? Begrüßt wurden die Gäste von Nadja Bier, Regionalleiterin Eingliederungshilfe West- und Vorderpfalz (Bildmitte), und von Peter Kaiser, Vorstandssprecher von Zoar (r. im Bild). Die kommenden Termine finden Sie am Ende des Beitrags. Weiterlesen

Genetisches Risikoprofil für Darmkrebs rückt in den Fokus

logo-GastroenterologyBlutbasierte Tests auf der Basis molekularer Signaturen können wichtige Informationen für die Darmkrebsfrüherkennung liefern. Aktuell haben Wissenschaftler vom DKFZ in Heidelberg festgestellt, dass  Single Nukleotid-Polymorphismen, sog. SNPs,  mit dem Auftreten von Darmkrebs in Verbindung stehen und in der Summe das Risiko für eine Erkrankung besser abschätzen lassen. Die Wissenschaftler können anhand ihrer Untersuchungen unterschiedliche Risikoprofile erstellen und daher in Zukunft möglicherweise eine differenzierte Aussage zum Beginn von Vorsorgemaßnahmen treffen. “Diese Untersuchungen unterstreichen, dass blutbasierten Testen zur Darmkrebsfrüherkennung die Zukunft gehört”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. (Weigl K, Thomsen H, Balavarca Y, Hellwege JN, Shrubsole MJ, Brenner H: Genetic Risk Score is Associated With Prevalence of Advanced Neoplasms in a Colorectal Cancer Screening Population. Gastroenterology 2018, DOI 10.1053/j.gastro.2018.03.030)

Stiftung: Koloskopie nach positivem FIT ist Früherkennung!!

Logo Stiftung Lebensblicke-kleinSeit 2002 ist die Vorsorgekoloskopie als opportunistisches Angebot in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eingeführt und mit Qualitätsmaßnahmen hinterlegt worden einschließlich einer nationalen elektronischen Befunddokumentation. Dass die Vorsorgekoloskopie die Darmkrebs-Morbidität und -Mortalität erkennbar günstig beeinflusst, wurde in den letzten Jahren eindeutig gezeigt. Der immunologische Stuhltest hat seit dem 1.4.2017 als GKV-Leistung den Guajak-basierten FOBT abgelöst und bedeutet eine echte Verbesserung der Darmkrebsvorsorge. Ein positiver iFOBT zieht zwangsläufig eine Vorsorgekoloskopie nach sich. Diese Logik entspricht der Krebsfrüherkennungsrichtlinie (KFE-RL). Sie schafft zugleich die Möglichkeit, den iFOBT zu evaluieren, da eine Verpflichtung zur Dokumentation der Vorsorgekoloskopie besteht. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat deshalb zum 1.4.2017 den Dokumentationsbogen angepasst und den positiven iFOBT als Indikation für die Vorsorgekoloskopie aufgenommen. Die Stiftung LebensBlicke (SLB) ist völlig überrascht und sehr betroffen, aus dem KBV-Newsletter (http://www.kbv.de/html/1150_33749.php) bzw. Weiterlesen

Interview: “Qualifizierte MFA sollen Hausärzte unterstützen”

Logo Ärzte Zeitung onlineIn einem Interview mit der Ärzte Zeitung spricht der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Jürgen F. Riemann, über den Wandel und die Verbesserungen bei der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung und erklärt, warum auf die Hausärzte eine Flut von Anfragen zukommen wird. Hier geht´s direkt zum Interview. Weitere aktuelle Nachrichten zum Thema Darmkrebs finden Sie hier. Die Ärzte Zeitung spricht Mediziner und Mitarbeiter in Praxis und Klink ebenso an wie Nutzer, die in anderen Heilberufen tätig sind. Zu den Lesern gehören zudem Patienten, deren Angehörige und ein großes an Gesundheitsthemen interessiertes Publikum.

Brandenburg – Vorreiter in der Darmkrebsprävention

Pommerien PortraitDarmkrebsvorsorge erst ab 50 Jahren? In einem am 6. März 2018 in der Ärzte Zeitung erschienenen Interview forderte Professor Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: “Männer müssen früher zur Vorsorge gehen dürfen”. Hintergrund dieser Forderung ist die belegte Tatsache, dass Männer im Vergleich zu Frauen eine höhere Inzidenz des kolorektalen Karzinoms haben und dass dieser Unterschied in der Neuerkrankungsrate schon ab dem 50. Lebensjahr deutlich nachweisbar ist (siehe z.B. Qualitätsbericht Onkologie des Tumorzentrum Land Brandenburg 2013, S. 91). Darmkrebsvorsorge schon ab 40 Jahren! Im Bundesland Brandenburg ist die Forderung nach einem früheren Beginn der Darmkrebsvorsorge Weiterlesen

Neuer Clip: Jeder braucht einen Boxenstopp!

2018-02-Röhrl und JFRRallye-Weltmeister Walter Röhrl ist nicht nur Befürworter der Stiftung LebensBlicke, er trägt auch als engagierter Verfechter der Darmkrebsprävention im Darmkrebsmonat März zur öffentlichen Wahrnehmung bei. Zwei Videoclips zum Thema “Jeder baucht einen Boxenstopp!”, lassen aufhorchen. Sie richten sich vor allem auch an die Männer. Beide Videoclips können über Youtube gesehen werden. “Wir sind sehr dankbar, dass wir mit Walter Röhrl einen so überzeugenden Mitstreiter gewinnen konnten”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.