Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 ist die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt geworden. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht; das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) lässt leider immer noch auf sich warten. Auf Nachfrage ließ die Bundesregierung verlauten, dass die gesetzlich vorgegebene Frist vom G-BA aufgrund der hohen fachlichen und strukturell-organisatorischen Komplexität einschließlich der Klärung Datenschutz- und IT-relevanter Fragen nicht eingehalten werden konnte. Wer hätte das gedacht? Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Computersysteme verbessern Screening-Koloskopie

Es war zu erwarten, dass mit verbesserten Techniken das Sammeln großer Datenmengen (Big Data) auch in der Endoskopie Einzug halten würde. In einem aktuellen Beitrag aus dem Institut für Genomics and Bioinfirmatics der Universität von Kalifornien in Irvine haben Wissenschaftler ein computergesteuertes Lernsystem zur Bildanalyse eingesetzt, das die Ademondetektionsrate verbessern helfen sollte. Sie konnten festgestellen, das mithilfe dieses Systems eine 96% Trefferquote erzielt werden konnte. (Urban et al. Gastroenterology 2018, 155:1069-1078)

Darmkrebsmonat März 2019: Jens Spahn ist neuer Schirmherr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist Schirmherr der von der Stiftung LebensBlicke und der Gastro-Liga  geplanten bundesweiten Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März 2019. Herr Spahn hat den Organisationen sehr gedankt für ihr Engagement, mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen in diesem Monat Menschen zu einer Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge zu sensibilisieren. “Wir freuen uns sehr, das Jens Spahn als Befürworter der Stiftung LebensBlicke nun auch diese Schirmherrschaft übernommen hat”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Benefizkonzert: Pe Werner am 16. März in der Friedenskirche

Pe Werner gibt am 16. März kommenden Jahres ein Benefizkonzert in der Ludwigshafener Friedenskirche. Gemeinsam mit ihrem Begleiter am Flügel, Peter Grabinger, präsentiert die Sängerin einen kabarettistischen Liederabend und nimmt die Zuhörer mit auf eine Zeitreise von “Beflügelt von A nach Pe”. Bundesweit bekannt wurde Pe Werner 1991 mit dem Song bzw. dem Album “Kribbeln im Bauch”, wofür sie mit der Goldenen Schallplatte und zwei Echos ausgezeichnet wurde. Ihre Kabarettsporen verdient sie sich in den 80ern in der Poltikkabarettgruppe “Dusche” in Mannheim, hat Gastauftritte in Hildebrands “Scheibenwischer” und erhält den Schweizer Kleinkunstpreis mit dem “Duo PS”. Im Bild: Das aktuelle Album der in Heidelberg geborenen Künstlerin. Mit dem Kauf von Tickets, die auch ein schönes Weihnachtsgeschenk sind, unterstützen die Konzertbesucher die Arbeit der Stiftung Lebensblicke. Tickets sind ab sofort online unter www.reservix.de, im Kartenshop der Friedenskirche unter www.kulturkirche-ludwigshafen.de, telefonisch unter 0621/695435 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Darmkrebs: Immer mehr junge Menschen sind betroffen

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Europäischen Gastroenterologen in Wien, der United European Gastroenterology Week (UEG), wurden Daten zur Inzidenz des kolorektalen Karzinoms bei jungen Menschen vorgestellt. Basis der Erhebung, die von Vuik und anderen präsentiert wurde, sind epidemiologische Erhebungen aus 20 europäischen Ländern. Fokussiert wurde auf Personen zwischen dem 20. und 49. Lebensjahr. Der Erhebungszeitraum wurde mit dem Jahr 2000 verglichen. Dabei zeigt sich eine Zunahme bei den Männern in der Altersgruppe um 7,3 % und bei den Frauen sogar um 8,9 %. Dies zeigt deutlich, dass der in den USA festgestellte Trend, dass immer mehr junge Menschen auch wegen Tumoren des Kolons operiert werden müssen, auch in Europa angekommen ist. Professor Dieter Schilling, Weiterlesen

Ein positiver Stuhltest gehört zwingend abgeklärt!

Es ist leider Realität: Die Darmkrebsvorsorgeuntersuchung wird bedauerlicherweise nicht in dem Maße angenommen, wie es wünschenswert wäre. Das zeigt eine Untersuchung von Pioche M. et. al (1). Der französische Wissenschaftler und sein Team schrieben insgesamt 756 Personen an, die einen positiven Guajak-basierten Test auf okkultes Blut im Stuhl (gFOBT) hatten. Diese Personen hatten sich trotz Empfehlung nicht bereitgefunden, eine Koloskopie (Darmspiegelung) bei sich durchführen zu lassen. Deshalb wurde ihnen eine nicht-invasive Untersuchungsmethode angeboten: zum einen eine VideoCapsel-Endoskopie (VCE) oder eine ComputerTomograpie-Koloskopie (CTC). Die Zuordnung Weiterlesen

FAMKOL-Studie der Stiftung LebensBlicke: Neue Wege

Die vom Bundesgesundheitsministerium unterstützte FAMKOL-Studie unter der Schirmherrschaft der Stiftung LebensBlicke hat neue Wege für die Darmkrebsprävention aufgezeigt. Die Qualifikation von medizinischen Fachangestellten und Pflegekräften für Informationen über die Darmspiegelung dieser Personengruppe ist vielversprechend. “Die Einladung zur Vorsorgekoloskopie bei familiärem Darmkrebsrisiko hat untermauert, dass Neoplasien  in dieser Risikogruppe häufiger auftreten. Das unterstreicht die Notwendigkeit, diese Vorsorgemaßnahme vor den bisher geltenden Altersgrenzen einzusetzen, was auch gesundheitspolitisch sinnvoll ist”, so der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann (Bauer et. al Dtsch. Arztebl. Int 2018; 115:715-22. DOI:10.3238/arztebl.2018.0715.)

Walter-Siegenthaler-Medaille in Gold an Prof. Dr. J. F. Riemann

Die Walter-Siegenthaler-Gesellschaft für Fortschritte in der Inneren Medizin hat anlässlich ihres 35. Symposiums in Köln ihre Walter-Siegenthaler-Medaille in Gold an Professor Dr. J. F. Riemann für seine klinisch-wissenschaftlichen Leistungen in der Inneren Medizin und sein langjähriges Engagement für die Darmkrebsprävention verliehen. Die Laudatio hielt Professor Dr. Michael Hallek, der neu gewählte Vorsitzende der Gesellschaft (im Bild rechts). Die Gesellschaft ehrt mit Riemann auch die Stiftung LebensBlicke (www.lebensblicke.de), die er 1998 als Bürgerinitiative gegründet hat und die sich in vielfältiger Weise für die Primär-, Sekundär- und Tertiär-Prävention von Darmkrebs erfolgreich einsetzt. Die nach dem bedeutenden Internisten Walter Siegenthaler benannte Gesellschaft steht für Informationen zu allerneuesten Ergebnissen in der Inneren Medizin; hochkarätige Experten berichten alle zwei Jahre über bahnbrechende Fortschritte auf ihren Arbeitsgebieten.