Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 wird die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT und dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Prof. Layer und Giulia Enders im Gespräch mit Moderator

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Einer der Höhepunkte des Festabends zum 20jährigen Jubiläum der Stiftung LebensBlicke war ein Gespräch von Prof. Peter Layer und seiner Assistenzärztin, der Bestsellerautorin Giulia Enders (Darm mit Charme), moderiert vom SWR-Journalisten Holger Wienpahl. Das informative und kurzweilige Gespräch führt vom Inhalt des Bestsellers bis hin zum alltäglichen Dienst einer “bekannten Persönlichkeit” in einem großen Medizinbetrieb. Mehr unter: Youtube

 Bild: Sabine Kast

GastroLive am 26. September mit neuem Format

GastroLive_Bestof_AnkündigungsbildDie GastroLive-Sendung am Mittwoch, den 26.09.2018 berichtet zum Thema “Best of Viszeralmedizin 2018″ über den gleichnamigen Kongress. Von 18:00 bis 19:30 Uhr, werde die besten deutschen Abstracts aus den Bereichen Gastroenterologie, Endoskopie und Chirurgie vorgestellt.  Mitwirkende in der Sendung: Kongresspräsident des Jahres 2015 Prof. Joachim Labenz (Siegen) von der DGVS, Prof. Andrea May (Offenbach) von der Sektion Endoskopie und Prof. Dietmar Lorenz (Darmstadt) von der DGAV. Die Sendung kann mit Anmeldung auf streamedup! angesehen werden. Die Stiftung LebensBlicke ist Schirmherrin von GastroLive.

Ernst-von-Leyden Preis 2018 geht an Dr. Horenkamp-Sonntag

Ernst von Leydenpreis_2018Der diesjährige Ernst-von-Leyden Preis der Stiftung Lebensblicke geht an Herrn Dr. Dirk Horenkamp-Sonntag vom wissenschaftlichen Institut für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG) der Techniker Krankenkasse Hamburg. Der Preisträger wurde für seinen Beitrag zur „Koloskopie in der Versorgungsrealität“ ausgezeichnet. Der Preis wurde von Prof. Dr. Matthias Ebert vom Vorstand der Stiftung LebensBlicke bei der Jahrestagung Viszeralmedizin 2018 in München verliehen. Er wird für das von einer Jury beste der zum Kongress eingereichten Abstracts zum Thema Darmkrebsprävention vergeben. (Im Bild vlnr: Prof. Ebert, Dr. Horenkamp-Sonntag, Prof. Lammert)

Neues und Interessantes zur ColoCare-Studie

2017- Caroline Himbert-WebsiteDie Stiftung LebensBlicke unterstützt schon seit Jahren Stipendiatinnen, die im Rahmen der ColoCare-Studie wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten. ColoCare steht für Langzeituntersuchungen zur Prävention und Prognose des kolorektalen Karzinoms.
Caroline Himbert, eine der ersten und aktivsten Stipentiatinnen stellt nachfolgend

Die ColoCare Studie   vor.

Rund 60.000 Männer und Frauen erkranken allein in Deutschland jährlich an Darmkrebs und davon versterben rund 30.000 Patienten. Forschung zum Thema Darmkrebs ist daher dringend notwendig um die Zahl der Erkrankungen zu reduzieren. Die ColoCare Studie ist eine internationale Kohortenstudie, die Erkenntnisse zur Prävention und Prognose des kolorektalen Karzinoms gewinnen möchte. Die Studie rekrutiert neu diagnostizierte Dramkrebspatienten ab dem Alter von 18 Jahren an 7 Standorten in den USA (Huntsman Cancer Institute, Fred Hutchinson Cancer Center, Moffitt Cancer Center, University of Tennessee, University of Washington St. Louis, Cedars Senai) und in Deutschland (Universitätsklinikum Heidelberg). Daten zum Gesundheitsverhalten und klinische Proben (z.B. Metabolite und Stuhl, Urin, und Blutproben) von Studienteilnehmern werden über einen 5-jährigen Zeitraum gesammelt. Dieses einzigartige Studiendesign ermöglicht Forschung zum zeitlichen Verlauf der Krebserkrankung bis zur Survivorship. Weiterlesen

Intervallkarzinome – der Albtraum des Endoskopikers?

Aus der Praxis für die Praxis:
Intervallkarzinome nach initialer Vorsorgekoloskopie in einer gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis (GP). Wie oft? Was sind die Ursachen?

2015-Dr. Dietrich HüppeHüppe D.* Felten G.* Hinz M.* von der Ohe M.* Wallner I.* Zemke J.* Tannapfel A.** (*Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis Herne, **Institut für Pathologie Ruhr-Universität Bochum)

Fragestellung; Die Darmkrebsvorsorge mittels Koloskopie wurde im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Oktober 2002 eingeführt. Jeder beschwerdefreie Versicherte hat Anspruch auf 2 Vorsorgekoloskopien (VK) innerhalb von zehn Jahren ab dem 56. Lebensjahr. Dieses Programm ist effektiv. Als Indikator dafür gelten sinkende Morbiditäts- und Mortalitätszahlen des Kolorektalen Karzinoms in Deutschland (RKI). Werden innerhalb des Überwachungszeitraums (von zehn Jahren) nach Erstkoloskopie kolorektale Karzinome entdeckt, handelt es sich um sog. Intervallkarzinom (IK) Einige Veröffentlichungen sprechen auch von „Post-Koloskopie-Karzinomen“. Die internationale Diskussion setzt als Zeitrahmen für eine solche Charakterisierung eher 5 Jahre an. Weiterlesen

Intervall-Karzinome nach Stuhltesten sind ein Problem!

Logo BMJ und GUT Nach negativen Screening-Untersuchungen können dennoch Karzinome gefunden werden, die auch als Intervall-Karzinome bezeichnet werden. Das liegt bei Stuhluntersuchungen an der Testempfindlichkeit, nach einer Darmspiegelung aber auch u.a. an übersehenen Befunden. Holländische Forscher haben in einer großen Metaanalyse untersucht, welche Verbesserungen der Ersatz des Guajak-FOBT durch immunologische Teste in Bezug auf Intervall-Karzinome mit sich bringt. Die Forscher fanden nicht unerwartet heraus, dass ein nagativer g-FOBT mit einer deutlich höheren Rate an Intervall-Karzinomen verbunden ist als ein negativer immunologischer Test. Die Autoren schlussfolgern daraus, dass zur Darmkebsfrüherkennung diese Teste eingesetzt werden und die Patienten über dieses Risiko auch entsprechend aufgeklärt werden sollten. In Deutschland sind die immunologischen Stuhlteste seit dem 1. April 2017 in die Regelversorgung eingeführt (https://gut.bmj.com/content/early/2018/06/22/gutjnl-2017-315340.info).

Professor Ebert zur Rolle der Stiftung LebensBlicke

ebert-matthiasDie Südwestdeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie hat ihre diesjährige Jahrestagung in Mannheim unter der Präsidentschaft von Professor Dr. Matthias Ebert in Verbindung mit dem 20-jährigen Jubiläum der Stiftung LebensBlicke durchgeführt. Professor Ebert, gleichzeitig auch stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Stiftung, hat sich in einem Interview mit Moderator Holger Wienpahl zur Rolle der Stiftung für die Gastroenterologie und diese Gesellschaft geäußert. (Originalclip unter YouTube).