Stiftung LebensBlicke: Vorsorge, Früherkennung und Nachsorge von Darmkrebs

Sehr geehrte Leser, Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter, dear User,

2017/18 werden die Jahre einer tiefgreifenden Veränderung in der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung in Deutschland. Seit dem 1. April 2017 hat der i-FOBT den g-FOBT in der Regelversorgung abgelöst; mit der Umsetzung des Krebsfrüherkennungsregistergesetzes (KFRG) wird es einen Paradigmenwechsel vom opportunistischen Screening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren für alle Anspruchsberechtigen geben. Die Stiftung LebensBlicke verfolgt seit Jahren das Ziel, auch über die mediale Öffentlichkeit über Chancen und Risiken zur Darmkrebsfrüherkennung zu informieren, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und für Ihre weitere Unterstützung!
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Abenteuer Essen – vierte Projektrunde in der Metropolregion

abenteueressen-01@2xDie Initiative Prävention in der Metropol-Region Rhein-Neckar hat seit 2013 drei große Projekte gestartet. Dazu gehört “Abenteuer Essen“, das sich der frühkindlichen Ernährungsbildung in inzwischen über 60 Kindertagesstätten widmet. Das Projekt geht in die 4. Runde. Das Interesse von Seiten der Erzieherinnen und Erziehern ist unverändert groß, der Erfolg und die Nachhaltigkeit durch eine begleitende Evaluation belegbar. “Die Stiftung LebensBlicke engagiert sich sehr in diesem Projekt, da es ein wichtiger Baustein in der Primärprävention vieler Erkrankungen ist. Ähnliche Projekte sind die außerordentliche erfolgreiche Rotary-Aktion gesundekids sowie viele andere regionale Aktivitäten unterschiedlichster Organisationen. Es muss gelingen, die vielen verschiedenen Aktionen unter einem Dach zusammen zu führen und zu einem nationalen Aktionsprogramm zu bündeln“, so der der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. J.F. Riemann.

Ernst-von-Leyden-Preis an Katharina Stratmann verliehen

Leyden-Preis2017Die Stiftung LebensBlicke hat zum ersten Mal den Ernst-von-Leyden-Preis für das beste Poster zur Prävention von Darmkrebs verliehen. Den mit 1000 Euro dotierten Preis erhielt Frau Katharina Stratmann (Bild), derzeit Assistenzärztin an der 1. Medizinischen Universitätsklinik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt für den Beitrag “Einladungsschreiben zur Erhöhung der Teilnahmebereitschaft an Vorsorgekoloskopien – ein sinnvolles Verfahren?”. Den Preis übergab der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. J. F. Riemann im Rahmen des Syposiums “Darmkrebsvorsorge – was hat´s gebracht, wie geht es weiter?” anlässlich der Jahrestagung Viszeralmedizin 2017 in Dresden.

15 Jahre Darmkrebsvorsorge zeigt Wirkung

Hüppe_2017_webWas wurde erreicht, was muss sich verbessern, was erwarten Patienten in der Zukunft?

Pressekonferenz im Rahmen der Jahrestagung Viszeralmedizin 2017 am 15. Spetember 2017 in Dresden.

Am 1. Oktober 2017 besteht das Programm zur gesetzlichen Darmkrebsfrüherkennung nun 15 Jahre. Am 1.10.2002 trat es – grundlegend überarbeitet – in Kraft. Neben dem Stuhltest auf okkultes Blut (FOBT) wurde für alle Bürger über 55 Jahre die Vorsorgekoloskopie erstmalig und damals weltweit einzigartig in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen.

Was war die Grundlage der Empfehlung? Fall-Kontroll-Studien in der USA, insbesondere die  der National Polyp Study unter Leitung von Sidney Winawer, hatten gezeigt, dass die Abtragung von Polypen (Adenome = Darmkrebsvorstufen) bei einer Koloskopie die Entstehung von Darmkrebs um 70-90% in den nächsten Jahren reduzieren kann. Auch die Teilkoloskopie (Sigmoidoskopie) senkt die Rate von linksseitigem Darmkrebs. Diese Evidenz, aufbereitet durch ein Gutachten der DGVS (W. Schmiegel, C.Pox, J.Riemann), überzeugte den Gesetzgeber dieses weltweit innovative Programm zu implementieren. Weiterlesen

Endoskopiker in Österreich schließen sich zusammen

endoskopie-logoIm Rahmen des 3. Eggenbuger Gastro-Update in Niederösterreich haben sich führende Endoskopiker zu einer Interessengemeinschaft Endoskopie zusammengeschlossen. Sie hat zum Ziel, vor allem die niedergelassenen endoskopierenden Ärzte in Österreich als  wissenschaftliche und berufspolitische Meinungsbildner in der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung zu etablieren. Die Gründung fand auch große gesundheitspolitische Zustimmung (Vizekanzler Wolfgang Brandstetter, rechtes Bild Mitte). Weiterlesen

Malu Dreyer hat die Schirmherrschaft übernommen

2017-05 Malu Dreyer - Bild Staatskanzlei RLP Elisa BiscottiDie rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Schirmherrschaft über die Darmkrebspräventionskampagne übernommen, die am 31. Mai im Mainzer Landtag gestartet ist. Das Interesse von Städten und Gemeinden ist sehr groß, die Kampagne bereits bis ins nächste Jahr hinein nachgefragt. Sie ist eine Initiative der Stiftung LebensBlicke mit der Landeszentrale zur Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit dem Hausärzteverband Rheinland-Pfalz, der Landesärztekammer und der Landesregierung. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unterstützt diese Aktion.

Adipositas und Krebs: Zusammenhänge immer deutlicher

2017-Neli Ulrich-WebsiteFettleibigkeit (Adipositas) ist ein weltweites Phänomen. Viele Faktoren wie z.B. Wohlstand, Bewegungsmangel, Zuckerkonsum und übermäßiger Alkoholgenuss haben dazu beigetragen, dass die Adipositas auf dem Vormarsch ist. Wissenschaftler um Frau Professor Ulrich (Bild) weisen in einer aktuellen Presseerklärung darauf hin, dass eine bedrohliche Folge der Adipositas der Einfluss von Fett auf die Karzinogenese und damit auf eine Zunahme von Krebserkrankungen ist. “Unsere Stipendiatin Caroline Himbert hat mit dazu beigetragen, dass  ‘Fett und Krebs’  in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung LebensBlicke. (Pressemitteilung der American Association for Cancer Research).

VorsorgTheater: Einmalig für Premierenvorstellung kostenlos!

MLUL1Die Stiftung Lebensblicke bietet jetzt zwei Vorsorg-Theaterstücke zur Auswahl an. “Alarm im Darm” thematisiert die Darmkrebsvorsorge, “Lust und Leidenschaft” hebt auf die Primärprävention durch gesunde Ernährung und Bewegung ab. Die Theaterstücke können für Firmenveranstaltungen, Gesundheitsmessen, Präventionstage, Arzt-Patienten-Seminare, Schulungen, Tagungen, Symposien, städtische Veranstaltungen oder allgemein für Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention gebucht werden. Für eine Premierenvorstellung bietet die Stiftung das neue Theaterstück einmalig kostenlos an. Interessenten können sich melden unter 0621-69085388 oder unter stiftung@lebensblicke.de. “Beide Theaterstücke sollen dazu beitragen, auf komödiantische Art  zu mehr Eigenverantwortung und Gesundheitsbewusstsein anzuregen” so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. (Youtube-Links: Alarm im Darm; Lust und Leidenschaft)