Stiftung LebensBlicke: Vorsorge, Früherkennung und Nachsorge von Darmkrebs

Sehr geehrte Leser, Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter, dear User,

2017/18 werden die Jahre einer tiefgreifenden Veränderung in der Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung in Deutschland. Seit dem 1. April 2017 hat der i-FOBT den g-FOBT in der Regelversorgung abgelöst; mit der Umsetzung des Krebsfrüherkennungsregistergesetzes (KFRG) wird es einen Paradigmenwechsel vom opportunistischen Screening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren für alle Anspruchsberechtigen geben. Die Stiftung LebensBlicke verfolgt seit Jahren das Ziel, auch über die mediale Öffentlichkeit über Chancen und Risiken zur Darmkrebsfrüherkennung zu informieren, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und für Ihre weitere Unterstützung!
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Verbesserung der Krebsversorgung stand im Mittelpunkt

2018-08-21 LandenbergerUnter dem Titel “Qualitätskontrolle und Verbesserung der Krebsversorgung – was ist erforderlich?” veranstalteten die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Union for International Cancer Control (UICC) das 4. European Round Table Meeting am 05.05. 2017 in Berlin. In ihren Key-Presentations schilderten internationale Referenten Aktivitäten der EU-Kommission und anderer EU-Organisationen zur Qualitätsverbesserung der Versorgung von Krebspatienten. Dabei standen die bevölkerungsbezogenen und klinischen Krebsregister sowie die nationalen Krebspläne in den beteiligten Staaten der EU im Mittelpunkt. Ziel war der Austausch von Best practice sowie das Lernen aus gegenseitigen Erfahrungen. Über die Veranstaltung berichtet im folgenden Frau Professor Dr. Margarete Landenberger (im Bild), Sonderbotschafterin der Stiftung LebensBlicke und ehemalige Stellvertretende Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. “Für die Stiftung LebensBlicke könnte die Initiierung einer vergleichbaren Round Table-Veranstaltung zum Thema Vorsorge, Früherkennung, Therapie und Nachsorge von Darmkrebs mit Experten aus der EU sowie aus einzelnen Staaten überlegenswert sein”, so Professor Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Weiterlesen

Neue Initiative für in Not geratene Darmkrebs-Patienten

Patientenhilfe DarmkrebsDie Patientenhilfe Darmkrebs ist eine neue gemeinsame Initiative der Schirmherren Netzwerk gegen Darmkrebs e.V., Felix Burda Stiftung und der Stiftung LebensBlicke. “Die Patientenhilfe Darmkrebs hat sich das Ziel gesetzt, Spenden zu sammeln, um in Not geratene Darmkrebs-Patienten einmalig finanziell unter die Arme zu greifen.” so Professor Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Weitere Informationen finden Sie hier oder unter https://www.facebook.com/patientenhilfe.darmkrebs/.

Für Veranstaltungen zu buchen: Theaterstücke zur Vorsorge

MLUL1Die Stiftung Lebensblicke bietet jetzt zwei Vorsorg-Theaterstücke zur Auswahl an. “Alarm im Darm” thematisiert die Darmkrebsvorsorge, “Lust und Leidenschaft” hebt auf die Primärprävention durch gesunde Ernährung und Bewegung ab. Die Theaterstücke können für Firmenveranstaltungen, Gesundheitsmessen, Präventionstage, Arzt-Patienten-Seminare, Schulungen, Tagungen, Symposien, städtische Veranstaltungen oder allgemein für Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention gebucht werden. “Beide Theaterstücke sollen dazu beitragen, auf komödiantische Art  zu mehr Eigenverantwortung und Gesundheitsbewusstsein anzuregen” so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. (Youtube-Links: Alarm im Darm; Lust und Leidenschaft)

Erstmalige Vergabe des “Ernst von Leyden-Preises” der SLB

2017-Ernst von Leyden 02Die Stiftung LebensBlicke vergibt erstmals anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) im September in Dresden den “Ernst von Leyden-Preis” für herausragende Forschungsarbeiten im Bereich der “Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention von Darmkrebs”. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert und wird am 15. September im Rahmen des Symposiums “Darmkrebsvorsorge – was hat´s gebracht, wie geht es weiter” (8.30 Uhr bis 10 Uhr in Saal 5/Messe Dresden) verliehen. Ernst Viktor von Leyden (* 20. April 1832 in Danzig; † 5. Oktober 1910 in Berlin) war deutscher Internist und Hochschullehrer und Begründer des Zentralkomitees für Krebsforschung in Berlin. Er repräsentierte im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts den Paradigmenwechsel Weiterlesen

DKFZ: Darmspiegelung könnte noch mehr Leben retten

Logo DKFZDie Darmspiegelung hat in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2011 vermutlich mehr als 25.000 Darmkrebs-Todesfälle verhindert. Das ergab eine Analyse durch Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg (DKFZ). Sie berechneten zudem, dass die Darmkrebs-Sterblichkeit bei den 55- bis 79-Jährigen noch um mehr als ein Drittel sinken könnte, wenn alle Personen dieses Alters die Untersuchung in Anspruch nehmen würden, heißt es in einer Pressemitteilung des DKFZ. Weiterlesen

Vermeiden statt leiden – Darmkrebs-Präventionskampagne

2017_LZG-Darmkrebsausstellung_Eroeffnung-93_©DennisMoebusDie Stiftung LebensBlicke hat zusammen mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) am 30. Mai 2017 im Landtag von Rheinland-Pfalz eine Darmkrebs-Präventionskampagne gestartet, die demnächst durch das Bundesland tourt. Der Landtags-Präsident Hendrik Hering eröffnete die Auftakt-Veranstaltung mit dem nachdrücklichen Hinweis, wie wichtig Information und Aufklärung über dieses Thema in der Bevölkerung seien. Der Vorsitzende der LZG, Dr. Günter Gerhardt, Vorstand des Kuratoriums der Stiftung LebensBlicke, hob die breite Unterstüzung der Kampagne durch den Hausärzteverband, den öffentlichen Gesundheitsdienst, die Landesärztekammer und die Landesregierung hervor. Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, erläuterte Zweck und Ziele der Kampagne, die auch ganz besonders türkische Mitbürger anprechen soll. Termine sind bereits bis Anfang 2018 vergeben.

Nachfolgend einige Schnappschüsse der Veranstaltung. Im Bild: Professor Riemann vor dem InfoPoint bei der Eröffnung der Veranstaltung.