Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 ist die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt geworden. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) wird im Juli in Kraft treten. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Was läuft falsch beim Darmkrebs-Screening?

Das Darmkrebs-Screening schützt nur, wenn es in Anspruch genommen wird und mögliche Empfehlungen zu Kontrolluntersuchungen wegen auffälliger Befunde beachtet werden. Leider halten sich viele Menschen nicht an entsprechende Hinweise. Sie kommen entweder zu spät zum ersten Screening oder lassen Kontrollen außer Acht. Ganz unabhängig davon, dass ein Großteil der Anspruchsberechtigten (ca. 34%) vom Screening-Angebot keinen Gebrauch macht. Diese erschreckende Feststellung ist in einer Aufsehen erregenden Publikation von Doubeni et al. nachzulesen, die auch die damit verbundene deutliche Erhöhung an Darmkrebstoten beziffert (Gastroenterology). “Gerade im Darmkrebsmonat März sollten diese aktuellen Zahlen sehr zu denken geben, zumal mit Bruno Ganz, einem hervorragenden Schauspieler, wieder eine große Persönlichkeit an Darmkrebs verstorben ist”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

 

Auftakt-Pressekonferenz Darmkrebsmonat März 2019

“Darmvorsorge rettet Leben!” ist das Motto des diesjährigen Darmkrebsmonats März, der unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn steht. Bei der Auftakt-Pressekonferenz am 14. Februar 2019 im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen konnten Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und Professor Dr. J. F. Riemann zahlreiche Journalisten und Gäste begrüßen. 2019 wird einschneidenede Veränderungen in das Darmkrebs-Screening bringen. “Mit dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz gibt es erstmals auch in Deutschland ein persönlihces Einladungsverfahren für Menschen ab 50 Jahren”, so Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Weitere Themen: Gemeinsame Telefonaktion von Krebsinformationsdienst KID und Stiftung LebensBlicke am 7. und 8. März, jeweils von 8 bis 20 Uhr, personalisierte Darmkrebsprävention und Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren. Fehlen durfte auch nicht der Hinweis auf das Benefizkonzert am 16.03.2019 ab 19 Uhr mit Pe Werner in der Friedenskirche in Ludwigshafen.

Gegenläufige Entwicklung: FOBT wird weniger genutzt

Eigentlich sollte mit der Einführung immunologischer Stuhltests die Teilnahmerate am Darmkrebsscreening besser werden. Der Test ist empfindlicher und einfacher zu handhaben und benötigt keine besondere Diät. Wie auch schon von Dr. Gerhard Brenner, Vorstand der Stiftung LebensBlicke, berichtet, lässt auch eine Mitteilung der Techniker Krankenkasse aufhorchen (siehe Ärztezeitung). In den Ländern Berlin und Brandenburg ist die Teilnahme am Okkultblut-Screening eher rückläufig. Über Ursachen wird nicht berichtet. “Es bleibt zu hoffen, dass mit dem KFRG und der persönlichen Einladung der Versicherten diese Entwicklung umkehrbar ist; ansonsten würden die politischen Vorgaben ihr Ziel der informierten Entscheidung und der Teilnahmesteigerung nicht erreichen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

USA: Krebs als Todesursache in 2020 häufiger als Herztod

In einer Aufsehen erregenden Studie haben amerikanische Forscher ermittelt, dass vor allem in Gegenden mit hohem Einkommen der Bevölkerung ein kontinuierlicher Übergang von kardiovaskulären Erkrankungen als Todesursache hin zu Krebserkrankungen zu beobachten ist (Hastings et al. Ann Intern Med. 2018). Die Autoren folgern daraus, dass dieser epidimiologische Übergang in den kommenden Jahren mit einer deutlich verbesserten strategischen, wissenschaftlichen und klinischen Agenda durch die verantwortlichen Gesundheitsbehörden verbunden sein muss. “Man darf erwarten, dass diese Transition auch in Deutschland kommen wird; von daher muss unser Augenmerk ganz besonders auf die Prävention dieser Erkrankungen gerichtet sein”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Benefizkonzert: Pe Werner am 16. März in der Friedenskirche

Pe Werner gibt am 16. März 2019 ein Benefizkonzert in der Ludwigshafener Friedenskirche. Gemeinsam mit ihrem Begleiter am Flügel, Peter Grabinger, präsentiert die Sängerin einen kabarettistischen Liederabend und nimmt die Zuhörer mit auf eine Zeitreise von “Von A nach Pe”. Mit dem Kauf von Tickets unterstützen die Konzertbesucher die Arbeit der Stiftung Lebensblicke. Tickets sind ab sofort online unter www.reservix.de, im Kartenshop der Friedenskirche unter www.kulturkirche-ludwigshafen.de, telefonisch unter 0621/695435 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Weiterlesen

Startschuss der Aktion “Darmvorsorge: Ein Anruf genügt!”

Stiftung LebensBlicke und Berufsverband niedergelassener Gastroenterlogen (Magen-Darm-Ärzte) starten in diesen Tagen eine besondere Aktion zur Darmkrebsvorsorge- und Früherkennung unter dem Titel “Darmvorsorge jetzt: Ein Anruf genügt!”. “Epidemiologische Untersuchungen von Professor Brenner haben gezeigt, dass gerade mit der Vorsorgekoloskopie in den letzten 15 Jahren über 180.000 Darmkrebserkrankungen verhindert werden konnten. “Wir wollen diesen Erfolg fortsetzen und bieten für Anspruchsberechtigte ab 55 Jahren unter www.darmvorsorge-jetzt.de an, mit Spezialisten in Wohnortnähe einen Termin zu vereinbaren, sofern eine Vorsorge-Darmspiegelung gewünscht wird”, so der Vorsitzende der Stiftunge LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. “Unabhängig davon kann natürlich bereits mit 50 Jahren der neue immunologische Stuhltest in Anspruch genommen werden.”