Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 wird die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT und dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Immunologischer Stuhltest – Warum nicht per Post?

Logo i-FOBTEs ist eigentlich traurig, aber wahr. Der Gemeinsame Bundeausschuss ist trotz Aufforderung von Fachverbänden und Stiftungen nicht über seinen Schatten gesprungen, den neuen immunologischen Stuhltest bei der in 2019 beginnenden Einladung zur Darmkrebsvorsorge per Post mitzuschicken. Dabei hatte gerade ein vom Bundesgesundheitsministerium gefördertes Modellprojekt (SAMS-Studie von Prof. Brenner et al., DKFZ Heidelberg) klar gezeigt, wie groß der Nutzen eines Postversandes ist. Inzwischen hat dies eine weitere große Studie aus der USA bestätigt. “Warum tun wir uns so schwer, aus wissenschaftlichen Ergebnissen zu lernen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Darmkrebsvorsorge: Neues von der DDW 2018

Prof. Dr. Wolfgang FischbachKlinikum Aschaffenburg(Vorsitzender)Zwei bemerkenswerte große epidemiologische Studien wurden auf dem diesjährigen Kongress der Amerikanischen Gastroenterologengesellschaft (DDW 2018) vorgestellt. Professor Wolfgang Fischbach, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs (im Bild), hat diese Studien genauer analysiert und kommentiert sie nachfolgend für die Leser der Homepage der Stiftung. Weiterlesen

Fachliche Kooperation: Interview mit Frau Prof. Ulrich

2018-08-Startbild Interview Prof. UlrichFrau Professor Dr. Cornelia Ulrich vom Huntsman Cancer Center in Salt Lake City, Utah, USA, nutze das 20-jährige Jubiläum der Stiftung LebensBlicke, um für die seit Jahren bestehende hervorragende wissenschaftliche Kooperation mit der Stiftung LebensBlicke zu danken. Sie unterstrich in einem Interview mit dem Moderator Holger Wienpahl auch noch einmal die Bedeutung der Arbeiten für die ColoCare-Studie, die sich mit den Folgen nach Darmkrebsoperationen und  -behandlungen befasst.

Heidesheim: Zoar-Veranstaltungsreihe erfolgreich fortgesetzt

2018-08-15 Zoar Vortrag Dr. Wörns 01Eine Kooperation des Evangelischen Diakoniewerks Zoar mit der Stiftung LebensBlicke führte zu der Idee, eine Veranstaltungsreihe zur Darmkrebsvorsoge ins Leben zu rufen. Welches Ziel verbanden die Ideengeber, Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, und Zoar-Direktor Peter Kaiser (im Bild rechts) damit? „Auch hier geht es um Gleichberechtigung und Teilhabe“, sagt Kaiser. „Menschen mit Beeinträchtigung sollten ebenfalls Zugang zu wichtigen Informationen der Gesundheitsvorsorge erhalten, und das in möglichst einfacher Sprache.“ Gesagt, getan! Der Startschuss für die Veranstaltungsreihe „Darmkrebsvorsorge für alle“ fand  in der Zoar-Einrichtung „Wohnen am Ebertpark“ in Ludwigshafen statt, der zweite Informationsvortrag am Standort Kaiserslautern und der dritte Vortrag stieß jetzt am Zoar-Standort Heidesheim, wo Regionalleiterin Monja Seckler-Classen (Bildmitte) die Teilnehmer herzlich begrüßte, auf großes Interesse. Die Erläuterungen zum wichtigen Gesundheitsthema gab PD Dr. Marcus-Alexander Wörns, Leitender Oberarzt im Bereich Gastroenterologie und Hepatologie an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin in Mainz und Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke (im Bild links). Weiterlesen

Spende aus Testament zugunsten der Stiftung

Logo TestamentDie Stiftung LebensBlicke hat unerwartet eine namhafte Spende aus dem Testament eines Betroffenen erhalten, der an Darmkrebs verstorben ist. “Wir sind unendlich dankbar dafür, spornt es uns doch noch mehr an, uns für Vorsorge und Früherkennung einzusetzen”, so der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. “Wir wären sehr glücklich und hoffen, dass diese Spende Anlass zur Nachahmung in Testamenten gibt.”

Studie: Zunehmende Internetrecherche von Krebspatienten

2016-Logo StudieAn der Universität Erfurt wird derzeit eine Studie zur effektiven patientenzentrierten Kommunikation von onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, die die zunehmende Internetrecherche von Krebspatientinnen und -patienten für die Therapieentscheidung mit berücksichtigt.  Diese Forschung ist mit Blick auf das Handlungsfeld 4 des Nationalen Krebsplans bedeutsam. Die Online-Befragung richtet sich an therapieleitende/-entscheidende Ärztinnen und Ärzte sowie an Patientenvertreterinnen und Patientenvertreter für die drei häufigsten Krebserkrankungen Brust-, Darm- und Prostatakrebs und ist zu erreichen unter Studie | Effektive patientenzentrierte Kommunikation. Die Befragung erfolgt anonym, die erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Frist zur Teilnahme an der ersten Runde ist der 20.8.2018. Weiterlesen

Das KFRG kommt – Möglichkeiten nicht ausgeschöpft!

2015-Dr. Dietrich Hüppe“Es hat 5 Jahre gedauert, bis der G-BA die Forderung des Krebsfrüherkennungsregistergesetzes (KFRG) aus 2013 in die Praxis umsetzen will: das organisierte Darmkrebs Screening. Die Stiftung Lebensblicke begrüßt, dass nun endlich weitere Fortschritte bei der Darmkrebsvorsorge konkret zu erwarten sind und dabei Zeitlinien festgelegt wurden. Bis Juli 2019 soll das Programm umgesetzt sein. Positiv ist auch, dass die Forderung der Fachgesellschaften aufgenommen wurde, das Einladungsverfahren für Männer auch zur Koloskopie schon mit 50 Jahren zu beginnen (eine langjährige Forderung auch der Stiftung LebensBlicke). Bei Frauen bleibt der Beginn bei dem 56. Lebensjahr. Die Versicherten sollen alle 5 Jahre bis zum 66. Lebensjahr schriftlich informiert und eingeladen werden, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Wichtige weitergehende Forderungen deutscher Fachgesellschaften, die zur Beratung des G-BA aufgefordert worden waren, wurden jedoch nicht erfüllt. Weiterlesen