Stiftung LebensBlicke: Vorsorge - Früherkennung und Nachsorge von Darmkrebs

Sehr geehrte Leser, Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

der Gemeinsame Bundesausschuss hat ein neues Testverfahren für die Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung beschlossen. Er hat entgegen den Empfehlungen vieler Fachgesellschaften und Organisationen (auch der Stiftung LebensBlicke), ausschließlich den quantitativen immunologischen Tests zum Nachweis von nicht sichtbaren Blut im Stuhl (i-FOBT) den Vorzug gegeben. Man darf gespannt sein, welche Kriterien diese Tests erfüllen müssen, wer der Kreis der teilnehmenden Ärzte ist und wie Auswertung und Dokumentation organisiert sind. Der i-FOBT löst zum 1. April 2017 den bisherigen guajak-basierten g-FOBT ab. Die Stiftung LebensBlicke wird die Ausführungsbeschlüsse sehr sorgfältig prüfen und sich ggfs. wieder sehr nachdrücklich zu Wort melden.

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und für Ihre weitere Unterstützung
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Expertenkommentare: Eine Fundgrube für neue Informationen

PantherMedia 11021868Seit 2006 bietet die Stiftung Lebensblicke für interessierte Leser ein Forum an, auf dem aktuelle Studien und Berichte aus der internationalen Literatur von Experten kommentiert werden. Das Forum gehört inzwischen zu den meist angeklickten Seiten ihres Internetauftritts. Die Stiftung verfügt inzwischen über einen breit gefächerten Expertenbeirat. Von besonderem Interesse sind Beiträge zur Primär- und Sekundärprävention, aber auch Studien zu neuen Therapiemöglichkeiten beim fortgeschrittenen Darmkrebs. “Die Expertenkommentare sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit der Stiftung Lebensblicke; denn es geht um seriöse und qualitativ hochstehende Informationen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke Prof. Dr. Jürgen F. Riemann

To the international users of LebensBlicke Foundation

2017-03 Weltkarte StatistikLebensBlicke Foundation since nearly 20 years is strongly engaged in colon cancer prevention. A lot has been achieved in the last two decades the most important being reduction of mortality and incidence of colon cancer. Many countries meanwhile have introduced screening programs; however the participation rate is far from being satisfying. Therefore a lot remains to do in particular continuous information and motivation on a serious basis. Our website www.lebensblicke.de daily is read by Weiterlesen

Weiterer Kommentar: Der neue iFOBT und seine Tücken!

Logo i-FOBTDa ist den Ärzten, die bisher für die Darmkrebsvorsorge und Früherkennung in einer Person zuständig waren, zum 1. April ein schönes Ei ins Nest gelegt worden. Nicht nur, dass die Durchführung des quantitativen immunologischen Stuhltests jetzt ausschließlich ans Labor verortet und damit auf langjährige ärztliche Kompetenz zugunsten einer „besser auswertbaren und dokumentierbaren“ Leistung verzichtet wurde: die neue EBM Position 01737 für Testausgabe und Beratung  ist ein Witz. Für 6 € soll ein strukturiertes Beratungsgespräch geführt werden, das Voraussetzung für eine informierte Entscheidung des Weiterlesen

Vorsorgekoloskopie für Männer bereits mit 50 Jahren?

2017-03 VorsorgekoloskopieViele wissenschaftliche Daten der letzten Jahre belegen, dass Männer früher an Darmkrebs erkranken als Frauen. Die Stiftung LebensBlicke fordert daher schon länger, Männer bereits mit 45 Jahren zur Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung zuzulassen mit der Konsequenz der Vorsorgekoloskopie bereits mit 50 Jahren. Eine aktuelle Studie des DKFZ in Heidelberg auf der Basis einer Einladung zur Vorsorgekoloskopie durch die AOK Baden Württemberg und die Bosch BKK im Rahmen ihres Facharztprogramms unterstreicht dies einmal mehr. Schlussfolgerung der Studie:  die Ergebnisse unterstützen die Forderung nach einem Angebot der Vorsorgekoloskopie zumindest für Männer schon ab 50 Jahren (Brenner et al. Dtsch Artzebl Int 2017; 114:94-100. DOI 10.3238/arztebl 2017.0094).

“Das erste Mal”: Neuer Video-Clip zur Darmkrebsvorsorge


Rechtzeitig zum Darmkrebsmonat März gibt es einen neuen Video-Clip. In diesem Streifen soll vermittelt werden, dass, wie viele Schritte im Leben, auch der erste Schritt zur Vorsorge entscheidend sein kann. “Für die meisten Menschen gibt es danach Entwarnung; wenn ein Befund erhoben wird, sind Kompetenzzentren in Praxis und Klinik zur weiteren Behandlung für sie da”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Strukturiertes Beratungsgespräch – Was muss es wert sein?

Logo i-FOBTZum 1. April wird nun endlich der immunologische Stuhltest als Kassenleistung eingeführt. Die wichtige Änderung gegenüber vorher ist, dass die bisherigen Anbieter den Test nicht mehr selber durchführen dürfen, ihn aber ausgeben, ein Beratungsgespräch führen, den Test ans Labor weiterleiten und die Ergebnismitteilung an die Patienten übernehmen. Da wundert es schon sehr, dass KBV und GKV-Spitzenverband als Vergütung 6 Euro festgesetzt haben. Bei der Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung im Nationalen Krebsplan war eine zentrale Forderung das strukturierte Beratungsgespräch, das umfassend über Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung informieren soll. Weiterlesen

Neues Theaterstück: “Mit Lust und Leidenschaft!”

Theaterstück LuL der SLBDas Vorsorg-Theaterstück “Alarm im Darm” ist seit seiner Uraufführung 2003 über 220 mal aufgeführt worden. Das Team um den Regisseur Volker Heymann hat nun im Auftrag der Stiftung LebensBlicke ein neues Theaterstück in sein Repertoire aufgenommen: Die Idee wurde von professionellen Theatermachern umgesetzt und durch Sponsoren finanziert. Das neue Theaterstück “Mit Lust und Leidenschaft” findet zukünftig seinen Einsatz bei Infoveranstaltungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Präventionstagen, Gesundheitsmessen oder unternehmensinternen Veranstaltungen Weiterlesen