Stiftung LebensBlicke - Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge von Darmkrebs

Sehr verehrte Leserin, sehr geehrter Leser, verehrte Befürworter und Unterstützer,
liebe Freunde und Mitstreiter,


der Gemeinsame Bundesausschuss hat in seiner Sitzung vom 21. April ein neues Testverfahren für die Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung beschlossen. Er hat entgegen den Empfehlungen vieler Fachgesellschaften und Organisationen (auch der Stiftung LebensBlicke), ausschließlich den quantitativen immunologischen Tests zum Nachweis von nicht sichtbaren Blut im Stuhl (iFOBT) den Vorzug gegeben. Man darf gespannt sein, welche Kriterien diese Tests erfüllen müssen, wer der Kreis der teilnehmenden Ärzte ist und wie Auswertung und Dokumentation organisiert sind. Die Stiftung LebensBlicke wird die Ausführungsbeschlüsse sehr sorgfältig prüfen und sich ggfs. wieder sehr nachdrücklich zu Wort melden.
Das Leben nach und mit Krebs (Tertiärprävention) ist zu einem weiteren wichtigen Schwerpunkt der Stiftungsarbeit geworden. Wir hoffen, dass unser Engagement für die Betroffenen in den nächsten Jahren ähnlich positive Entwicklungen nach sich zieht wie wir es für die Primär- und Sekundärprävention erreichen konnten.
Zuguterletzt: Unsere Expertenkommentare sind eine Fundgrube für aktuelle Informationen zum Thema Darmkrebs.Es lohnt sich, sie anzuklicken!

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und für Ihre weitere Unterstützung
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




Immunologischer Stuhltest: Noch viele Fragen offen!

Logo i-FOBTDie Stiftung LebensBlicke hat sich schon lange für die Einführung neuer immunologischer Stuhlteste (i-FOBT) in die Regelversorgung stark gemacht. Niedrigschwellige Stuhlteste sind das Rückgrat jeder bevölkerungsweiten Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung. Der i-FOBT bietet gegenüber den bisherigen Stuhlteste signifikante Vorteile. Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für den quantitativen i-FOBT als alleinigem Test lässt viele Fragen offen, die der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke sowohl in einem Gastbeitrag für Focus Online  und in einem Beitrag in der Ärtzezeitung Weiterlesen

Projekt “Abenteuer Essen” – erste Erfolgsbilanz

MRN_AbenteuerEssen_080616_3899MRN_AbenteuerEssen_080616_3932 - KopieDie 2013 unter massgeblicher Beteiligung der Stiftung LebensBlicke ins Leben gerufene “Initiative Prävention in der Metropolregion Rhein-Neckar”, kann eine erste ausserordentlich erfreuliche Zwischenbilanz ziehen. Die für die Primärprävention vieler Erkrankungen so wichtige Ernährung stand im Mittelpunkt diese Projekts. Kinder in Kitas, Erzieher/innen und Eltern unterzogen sich über ein Jahr ausführlichen Informationen und Beratungen; Erziehe/rinnen wurden zusätzlich in der Kommunikationskompetenz geschult. “Die so vermittelte Kompetenz hat sich nachhaltig auf das Essverhalten zahlreicher Kinder und ihrer Familien ausgewirkt”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke Prof. Dr. J.F. Riemann.. Durch die Dankesveranstaltung führte in bewährter Weise der Pfälzer Comedian Chako Habekost (Bilder MRN GmbH, oben Chako, unten Projektteam). Siehe auch Presseinformation der Metropolregion Rhein-Neckar

Neu: ILCO-Forum für Darmkrebserkrankte und Stomaträger

Java PrintingDie Deutsche ILCO – Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs -, Partner der Stiftung LebensBlicke, richtet für Darmkrebserkrankte und Stomaträger ein neutrales, unabhängiges und werbefreies Internet-Forum ein. Die Betroffenen können sich demnächst rund um die Uhr austauschen. Das Angebot der größten deutschen Selbsthilfeorganisation in diesem Bereich wird am 29. Juni 2016 um 16 Uhr an den Start gehen (www.ilco.de/forum). “Wir begrüßen diese Initiative sehr, da erfahrungsgemäß ein Informationsaustausch unter Weiterlesen

Blutverdünnende Medikamente und Endoskopie

Albert_JoergBlutverdünnende Medikamente gehören heute bei der älteren Bevölkerung mit zu den häufigst verwendeten. Gerade Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen stehen häufig unter einer Therapie mit Antikoagulatien, wenn sie ihren Arzt wegen eines endoskopischen Eingriffs, sei es zur Vorsorge, sei es aus Gründen z.B. einer Blutung im Verdauungstrakt aufsuchen. Die Stiftung LebensBlicke hat den Experten Professor Dr. Jörg Albert gebeten, zu den wichtigen Interaktionen zwischen interventioneller Endoskopie und blutverdünnenden Medikamenten Stellung zu nehmen. Hier finden Sie seinen lesenswerten Artikel.

Neues vom amerikanischen Onkologenkongress (ASCO)

ebert-matthiasIn der Behandlung des fortgeschrittenen Darmkrebses bestehen heutzutage vielfältige Optionen. Durch die individuelle und maßgeschneiderte Therapie kann für viele Patienten – auch in fortgeschrittenen Stadien der Tumorerkrankung –  eine langfristige Perspektive ermöglicht werden. Im Fokus des diesjährigen Kongresses der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO) stand zum Einen die Entwicklung neuer Medikamente, die gezielt in das Immunsystem eingreifen, und andererseits der Einfluss des Entstehungsortes des Darmkrebses Weiterlesen

Cancer Survivors Day and Night: Menschen Mut gemacht!

Logo Cancer Survivors Day and Night 2016Zwei beeindruckende Veranstaltungen der Deutschen Krebsstiftung – der “2. German Cancer Survivors Day” und die “1. German Cancer Survivors Night” – fanden am 1. Juni große Beachtung im eventgewohnten Berlin. Hunderte Zuhörer verfolgten tagsüber beim 2. Cancer Survivors Day im Berliner Hauptbahnhof die zahlreichen Interviews und Gespräche mit Experten und mit von Krebs betroffenen Menschen. Durch das Programm führte einfühlsam der bekannte Moderator Stephan Pregizer. Mit dieser Kampagne möchte die Deutsche Krebsstiftung allen Menschen Mut machen, mit der Krankheit Krebs selbstbewusst umzugehen und sie als Lebenssituation in den Alltag zu integrieren. Glanzlicht war im Anschluss die 1. Cancer Survivors Night. Sie stand ganz im Zeichen des Themas “Zurück im Leben und Freude am Leben”. Schirmherr und WDR-Intendant Tom Buhrow, der leider nicht selbst an der Veranstaltung teilnehmen konnte, eröffnete den Abend Weiterlesen

Einmal mehr! Regelmäßige Bewegung senkt Krebsrisiko!

PantherMedia 12810286Sport aktiv zu betreiben gilt schon lange als eine hervorragende Möglichkeit, vielen Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf, Diabetes, Krebs) vorzubeugen. Dass auch die alltägliche Bewegung in Form von normalen Freizeitaktivitäten wie Spaziergang, Schwimmen oder Wandern eine solche Potenz besitzt, haben US-Wissenschaftler in einer großen Untersuchung festgestellt (Moore et al, JAMA 2016). Sie analysierten 12 prospektive Kohorten-Studien aus den USA und Europa mit insgesamt 1,4 Millionen Teilnehmern im Hinblick auf den Einfluss körperlicher Aktivität auf diverse Erkrankungen. Sie fanden, dass u.a. bei 13 Krebserkrankungen eine deutliche präventive Beeinflussung möglich war, so bei Weiterlesen

Risikoadaptierte Früherkennung – Postulate der Stiftung

PantherMedia 2802925Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) und die Umstellung vom g-FOBT auf den i-FOBT werden die Darmkrebsvorsorge und -Früherkennung in Deutschland erheblich verändern und verbessern. “Die Stiftung LebensBlicke wiederholt daher ihre schon vor zwei Jahren veröffentlichten Forderungen, die zum Teil umgesetzt sind, zum Teil aber auch noch auf die Umsetzung warten”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. “Wir fordern die verantwortlichen Entscheider im Gesundheitswesen auf, mit uns über weitere Verbesserungen gerade für die Risikogruppe mit familiärem Darmkrebs zu diskutieren.” Weiterlesen