Was läuft falsch beim Darmkrebs-Screening?

Das Darmkrebs-Screening schützt nur, wenn es in Anspruch genommen wird und mögliche Empfehlungen zu Kontrolluntersuchungen wegen auffälliger Befunde beachtet werden. Leider halten sich viele Menschen nicht an entsprechende Hinweise. Sie kommen entweder zu spät zum ersten Screening oder lassen Kontrollen außer Acht. Ganz unabhängig davon, dass ein Großteil der Anspruchsberechtigten (ca. 34%) vom Screening-Angebot keinen Gebrauch macht. Diese erschreckende Feststellung ist in einer Aufsehen erregenden Publikation von Doubeni et al. nachzulesen, die auch die damit verbundene deutliche Erhöhung an Darmkrebstoten beziffert (Gastroenterology). “Gerade im Darmkrebsmonat März sollten diese aktuellen Zahlen sehr zu denken geben, zumal mit Bruno Ganz, einem hervorragenden Schauspieler, wieder eine große Persönlichkeit an Darmkrebs verstorben ist”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

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