Professor Eisenbach ergänzt den Vorstand der Stiftung

Personalia: Der Vorstand der Stiftung LebensBlicke hat auf seiner turnusmäßigen Sitzung Herrn Professor Dr. Christoph Eisenbach dem Gremium kooptiert. Professor Eisenbach ist Chefarzt der Fachabteilung Innere Medizin der GRN-Klinik in Weinheim, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Diabetologie, Notfallmedizin, Intensivmedizin und Palliativmedizin. Er wird sich neben den nationalen Aktivitäten der Stiftung vor allem auch um die Belange in der Metropolregion Rhein-Neckar kümmern.

29.03.20: Tickets für die “Schönen Mannheims” sichern

Die “Schönen Mannheims” treten am 29. März 2020 zugunsten der Stiftung LebensBlicke im Julius-Hetterich-Saal in Ludwigshafen-Maudach auf. Beginn ist 18 Uhr. Tickets sind über reservix.de oder über alle bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. “Entfaltung” ist die bislang persönlichste Show des bekannten Künstlerinnen-Quartetts und besticht durch gnadenlose Ehrlichkeit und die Einsicht, ein Leben ohne Macken und Phobien ist zwar möglich … – aber sinnlos.

Künstliche Intelligenz: noch bessere Polypendetektion?

Künstliche Intelligenz (KI) hält auch in vielen Bereichen der Medizin Einzug. Gerade die Vorsorgekoloskopie kann davon profitieren, wenn die großen Datenmengen mit ihrer Hilfe deutlich besser genutzt werden. Ein exzellenter Überblick über die aktuelle Diskussion und die wichtigsten Literaturhinweise gibt der Kommentar “Automatisierte Polypen-Detektion und Charakterisierung für die Vorsorgekoloskopie” von Professor Hans-Dieter Allescher, Garmisch-Partenkirchen.

Stiftung LebensBlicke unterstützt Netzwerk OnkoAktiv

In den vergangenen Jahrzehnten sind mehr als 700 Bewegungsstudien mit über 50.000 Teilnehmer/innen erschienen, welche die Wirkung von Bewegung, körperlicher Aktivität und Sport bei Krebsbetroffenen untersuchten. Diese Studien kommen zu dem Schluss, dass körperliche Aktivität in Form von Training vor, während und nach der Krebstherapie nicht nur sicher ist, sondern auch viele positive Effekte mit sich bringt. Beispielsweise ist körperliche Aktivität wirksam gegen das Fatigue-Syndrom, also die krebsassoziierte Müdigkeit. Sie hilft Patienten ihre körperliche Funktionsfähigkeit und damit ihre Autonomie aufrechtzuerhalten und steigert über mehrere Kanäle die Lebensqualität. Um Patienten vor, während und nach der Krebstherapie in Wohnortnähe die Teilnahme an Bewegungsprogrammen zu ermöglichen, wurde 2012 das Netzwerk OnkoAktiv gegründet. In diesem Netzwerk sind Trainings- und Therapieeinrichtungen organisiert, die Erfahrung in der Trainingsbetreuung onkologischer Patienten besitzen. Weiterlesen

Projekt: Künstliche Intelligenz bei der Darmkrebsvorsorge

Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort BW das Projekt “Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bei der Darmkrebsvorsorge“. Mit Hilfe einer sogenannten Aufmerksamkeits-Endobox soll geprüft werden, inwieweit künstliche Intelligenz in Form von Machine-Learning dazu beitragen kann, die Detektionsrate von vor allem kleinen Polypen sowie die qualitative Einschätzung deutlich zu verbessern. Das Verfahren wird in ambulanten Arztpaxen und in Krankenhäusern getestet und soll unter den Rahmenbedingungen des Alltags weiterentwickelt werden. Studienleiter sind Professor Dr. W. G. Zoller, Stuttgart, und Priv.-Doz. Dr. Hann, Würzburg; die Stiftung LebensBlicke trägt diesen Antrag klinisch und wissenschaftlich mit.

LebensBlicke-Stipendiatinnen wissenschaftlich erfolgreich

Die Stiftung LebensBlicke unterstützt schon seit Jahren – auch dank des besonderen Engagements von Frau Dr. Renate Riemann-Dirks – mehrere Nachwuchswissenschaftler/innen. Sie arbeiten vorwiegend im Huntsman Cancer Institute in Salt Lake City (USA) bei Frau Professor Neli Ulrich, die eine der Leiterinnen der Internationalen ColoCare-Studie ist. Caroline Himbert und Biljana Gigic haben sich an zahlreichen Untersuchungen im Rahmen dieser Studie beteiligt. Die Stiftung ist stolz auf ihren wissenschaftlichen Input (Publikationsliste).

FIT : je niedriger der Schwellenwert, desto mehr Darmkrebse

Der quantitative immunologische Stuhltest (FIT) ist weltweit als Screening-Test zur Früherkennung eines kolorektalen Karzinoms (KRK) etabliert. Ein Schwellenwert, ab wann ein solcher Test als positiv angesehen werden kann, ist bisher nicht eindeutig identifiziert und schwankt zwischen ≤ 10 µg/g – ≥ 30 µg/g Hämoglobin. Eine aktuelle Meta-Analyse, die 46 Studien mit 2,4 Millionen Teilnehmern auswertete, zeigte eine Sensitivität für den FIT von 80% für ein KRK, wenn der Schwellenwert im FIT ≤ 10 µg/g eingestellt war. In dieser Gruppe fanden sich in 31% auch fortgeschrittene Adenome. Ziel der Analyse war es, den Einfluss von Geschlecht, Alter und Schwellenwert für das Hämoglobin im FIT zu analysieren. Bei 2,4 Millionen Teilnehmern wurden 6.478 KRK identifiziert. Weiterlesen