Mehr als 3,1 Milliarden Euro haben die Deutschen in den ersten 9 Monaten des Jahres 2017 für wohltätige Zwecke ausgegeben. Damit liegt laut einer GfK-Studie, die der Deutsche Spendenrat jährlich in Auftrag gibt, das private Spendenaufkommen mit einem Plus von einem Prozent leicht über dem Vorjahr. Rund 17 Millionen Menschen spendeten von Januar bis September 2017 Geld an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen. „Wir hoffen, dass viele Menschen weiterhin insbesondere auch ‚kleinere‘ Organisationen wie die Stiftung LebensBlicke bei ihrer Arbeit für das Gemeinwohl unterstützen“, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Foto: GfK und Deutscher Spendenrat e.V.
Archiv für den Monat November 2017
Einfluss von Gewichtsreduktion auf Zellmarker
Oxidativer Stress, DNA-Reparatur und Telomer-Wartung sind Prozesse, die mit der Alterung einerseits, aber auch mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Besonders auffällig ist der Zusammenhang mit der Adipositas, vor allem mit der Fettleibigkeit. Die Stipendiatin der Stiftung LebensBlicke Caroline Himbert hat zu diesem Thema eine hochinteressante Übersicht über den Einfluss einer Gewichtsreduktion auf diese Prozesse publiziert (Himbert C et al., Effects of Intentional Weight Loss on Markers of Oxidative Stress, DNA Repair and Telomere Length – a Systematic Review, Obes Facts 2017;10:648–665). Frau Himbert hat am Weiterlesen
ECQI: Verbesserung der Koloskopie-Qualität in Europa ist Ziel
ECQI steht für die European Colonoscopy Quality Investigation Group. ECQI bringt Magen-Darm-Spezialisten, klinische und akademische Gastroenterologen sowie Berater aus vielen europäischen Ländern zusammen. Sie alle haben das gemeinsame Ziel, die Koloskopie-Qualität in Europa zu verbessern und zu vereinheitlichen, vor allem vor dem Hintergrund des Darmkrebs-Screenings. Seit Gründung ist Professor Dr. J. F. Riemann Chairman der Gruppe. Riemann ist gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs. Die ECQI-Gruppe hat einen Weiterlesen
Darmkrebs-Überlebenschance durch Ernährungsumstellung
Eine gesunde Ernährung hat neben regelmäßiger körperlicher Aktivität großen Einfluss auf viele Erkrankungen. In einer aktuellen Studie (Deutsches Ärzteblatt) konnte wieder einmal gezeigt werden, dass eine Umstellung auf ballaststoffreiche Kost die Überlebenschancen für Patienten mit Darmkrebs deutlich verbessert. Ballaststoffe, vor allem Pflanzenfasern, können u.a. Karzinogene in der Nahrung binden und haben wahrscheinlich einen Einfluss auf das Mikrobiom. „Überrascht hat, dass der Einfluss selbst dann noch nachweisbar war, wenn Betroffene ihre Ernährung erst nach Diagnose und Behandlung umgestellt haben“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor J. F. Riemann.
„patientenhilfe darmkrebs“ unterstützt Betroffene
Anja Landshoeft aus Hannover erkrankte im April 2016 im Alter von 30 Jahren an Darmkrebs. Sie war gerade frisch verheiratet, ihr Sohn war 4 Monate alt. Anstatt der Krankheit den Kampf ansagen zu können, bereitete bald auch die finanzielle Lage schlaflose Nächte. Eine Tagesmutter musste sich um den Kleinen kümmern, da sie selbst körperlich und psychisch oft nicht dazu in der Lage war. Schnell reduzierten sich die Rücklagen. Neue Winterkleidung für das Kind konnte sich das Ehepaar nur dank der „patientenhilfe darmkrebs“ leisten. Frau Landshoeft hat ihre bewegende Geschichte hier erzählt. Die Initiative „patientenhilfe darmkrebs“, die auch von der Stiftung LebensBlicke mitgetragen wird, sammelt weiterhin Spenden für Betroffene. Denn Darmkrebs ist nicht nur eine schwere Krankheit, sondern kann für viele auch finanzielle Belastungen bedeuten.