Gemeinsamer Appell: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Stiftung LebensBlicke rufen in einem gemeinsamen Appell zur Vorsorge auf: „Die COVID-19-Pandemie hält uns schon seit einem Jahr in Atem. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger beachtet die zum Teil einschneidenden Maßnahmen und die wichtigen AHA+L+A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske + Lüften + Corona-Warn-App). Das verlangt allen viel ab, wie uns bewusst ist. Wir beobachten aber mit Sorge, dass Menschen aus Furcht vor einer Infektion mit dem Virus Vorsorgeuntersuchungen absagen oder das Angebot gar nicht erst wahrnehmen. Das kann mittelfristig besonders für den Darmkrebs schwerwiegende Folgen haben. Dabei ist eines ganz sicher: Gerade in Arztpraxen und in Kliniken sind Hygiene- und Schutzstandards sehr hoch. Wir appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie die Chance und gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge! Nicht nur in der Corona-Pandemie gilt es, durch Vorsichtsmaßnahmen Leben zu retten. Auch die Darmkrebsvorsorge rettet seit vielen Jahren zuverlässig Leben – getreu dem Motto der Stiftung: Vermeiden statt Leiden!“ Foto: BMG

Auftakt-Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März

Die Stiftung Lebensblicke hat ihre Auftakt-Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März erstmalig aufgrund der Corona-Pandemie mit zahlreichen Medienvertretern online durchgeführt. Zentrale Botschaft: „Bewegung Sie sich: Gehen sie zur Darmkrebsvorsorge“. In Videobeiträgen unterstützten auch die diesjährige Schirmherrin, die ZDF-Sportjournalistin und Schwimm-Olympiasiegerin Kristin Otto, der Pfälzer Comedian Chako Habekost und die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler diese Botschaft. Die Referenten (Professores Eisenbach, Fischbach, Riemann) stellten aktuelle Daten zur Prävention vor, berichteten über den Einzug der Digitalisierung in die Endoskopie und besprachen die enge Kooperation mit der Gastro-Liga. Weiterlesen

Künstliche Intelligenz erobert Endoskopie

Der international bekannte Gastroenterologe Prof. Hans Allescher hat für die Stiftung LebensBlicke einen exzellenten Kommentar zur Künstlichen Intelligenz in der Endoskopie geschrieben. Er hat einen aktuellen wissenschaftlichen Beitrag als Aufhänger für grundsätzliche Aussagen zu dieser neuen, digitalen Technik genutzt, um sie verständlich zu erklären und gleichzeitig kritisch zu diskutieren. Der Kommentar ist sehr informativ und außerordentlich lesenswert, resümiert Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Darmkrebs – Modernes Online-Tool ermittelt Risiko

Alexander v. Humboldt hat es einmal so gesagt: „Überall geht ein frühes Ahnen dem späteren Wissen voraus.“ Bei einer möglichen Darmkrebserkrankung möchte man heutzutage aber nicht nur ahnen, sondern man möchte es gerne gleich konkret wissen. Ein gerade entwickeltes modernes Online-Tool soll zukünftig anzeigen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, an Darmkrebszu erkranken. Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) hat eine digitale Anwendung für Nutzer fertig gestellt, die sogenannte „LifeCRCscore App“. Die Anwendung soll dabei helfen, dass jeder sein individuelles Risiko bestimmen kann, in den kommenden zehn Jahren an Darmkrebs zu erkranken. Dabei werden persönliche Angaben wie Alter, Größe und Gewicht sowie Weiterlesen

Verdienstorden des Landes an Professor Dr. Dr. h.c. Zoller

Professor Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller, ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin des Klinikums Stuttgart, ist für sein vielfältiges Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Professor Zoller ist nicht nur ein sehr aktiver Regionalbeauftragter und Fortbildungskoordinator der Stiftung LebensBlicke, sondern auch seit vielen Jahren in deren Expertenbeirat tätig. „Wir freuen uns sehr, dass mit dieser besonderen Auszeichnung eine so überaus engagierte und couragierte Persönlichkeit gewürdigt wurde“, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. „Professor Zoller hat der Stiftung mit dem legendären Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Manfred Rommel, ihren ersten Befürworter und erst kürzlich den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, vermittelt. Die Corona-Pandemie nimmt auch optisch Einfluss auf die Ordensverleihung!“