TV-Moderator Dr. Wimmer auf der „MS Darmkrebsvorsorge“

In knapp zehn Minuten erläutert der Hamburger Mediziner und TV-Moderator Dr. Johannes Wimmer mit viel Witz und Humor in einfacher und verständlicher Sprache warum Darmkrebsvorsorge so notwendig ist. Er nimmt seine Zuschauer mit auf die „MS Darmkrebsvorsorge“ und macht deutlich, dass Darmkrebsvorsorge nicht nur im Darmkrebsmonat März wichtig ist. „Eine sehr gute Idee der Magen-Darm-Ärzte, die Dr. Wimmer für diese Idee gewinnen konnten“, so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzener der Stiftung LebensBlicke. Hier geht’s zum YouTube-Link.

Stiftung LebensBlicke bleibt wichtiger Partner des bng

Der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen e.V. (bng) hat Dr. Ulrich Tappe (Hamm) zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Mit aller Kraft, so Tappe, wird sich der bng weiterhin auch für die Darmkrebsbekämpfung einsetzen. Er betonte in einer Nachricht an den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann, „dass die Stiftung LebensBlicke dabei immer ein wichtiger Partner ist und bleiben wird“. Zum 2. Vorsitzenden wurde Professor Leopold Ludwig (Dornstadt) gewählt. Dr. Petra Jessen (Altenholz) ist neue Verbandssprecherin und Dr. Markus Dreck (Coesfeld) neuer Schatzmeister.

Gesundheitsnetzwerk Leben wirbt für Darmkrebsvorsorge

Als Schirmherr von Stiftung LebensBlicke und Gastro-Liga e.V. für den Darmkrebsmonat März 2022 hat Claus Kleber auch Eingang gefunden in die kommende April-Ausgabe des Magazins „Gesundheitsnetzwerk Leben“. Der Journalist, Buchautor, Fernsehmoderator und langjährige Moderator des „heute-journal“, Claus Kleber, betont auch hier: „Vorsorge bringt dich nicht um – Darmkrebs schon!“. Der unter Federführung der Audi BKK entstandene große Kooperationsverbund ist bundesweit vernetzt, um vorhandene Angebote und Ressourcen in der Gesundheitsversorgung zu nutzen, auszubauen und leichter zugänglich zu machen. Auch die Stiftung LebensBlicke hat sich diesem Netzwerk angeschlossen. Hier geht’s zur Pressemitteilung des Gesundheitsnetzwerkes.

LebensBlicke Mitglied im neu gegründeten Stiftungsnetzwerk

Gestern wurde das neue Stiftungsnetzwerk Metropolregion Rhein-Neckar gegründet, dem sich auch die Stiftung LebensBlicke angeschlossen hat. Initiiert vom Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und der Dietmar Hopp Stiftung (St. Leon-Rot) trafen sich zur Gründung Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Stiftungen, insgesamt haben bereits über 60 Stiftungen ihre Mitarbeit avisiert. Mit Unterstützung des Bundesverbands Deutscher Stiftungen (Berlin) vereinbarten die Beteiligten eine enge Zusammenarbeit. Ziel ist, die Kompetenzen der einzelnen Stiftungen zu bündeln und damit das bürgerschaftliche Engagement in der Region zu stärken. Alle Stiftungen in den 15 Stadt- und Landkreisen der Metropolregion sind eingeladen, Teil des Stiftungsnetzwerks zu werden (Pressemitteilung).

Darmkrebsvorsorge – Was kann man, sollte man verbessern?

Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) unter Leitung von Professor Brenner haben Langzeiteffekte der derzeit in Deutschland angebotenen Darmkrebsvorsorge-Strategien untersucht (Int J Cancer 2021; online 8. Dezember). Bei den hier angebotenen Test-Strategien (nur Stuhltest, Stuhltest und Darmspiegelung, nur Darmspiegelung) besteht im Vergleich zu anderen europäischen Ländern dringender Nachholbedarf: ♦ Eine zusätzliche Vorsorgedarmspiegelung für Männer ab dem 70. Lebensjahr verringert die Zahl der Darmkrebserkrankungen um weitere 9%. ♦ Zusätzliche Stuhlteste (FIT) in höherem Lebensalter senken analog die Darmkrebsrate. ♦ Frauen sollten ab dem 50. Lebensjahr drei Koloskopien alle zehn Jahre angeboten werden. Professor Riemann, Vorsitzender der Stiftung Lebensblicke, und Professor Brenner vom DKFZ sind sich im Fazit einig: 25.000 Todesfälle an Darmkrebs pro Jahr müssen durch intensivierte Vorsorge weiter reduziert und lebensrettende Früherkennungsuntersuchungen weiter verbessert werden. Text: Dr. H. Meyer – Stiftung Lebensblicke | Quelle:  Ärztezeitung Online 8.3.2022