Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Telefonaktion zum Krebsfrüherkennungsregistergesetz KFRG

Am 25. und 26. Juni haben der Krebsinformationsdienst des DKFZ Heidelberg (KID) sowie die Stiftung LebensBlicke eine gemeinsame Telefonaktion zum KFRG durchgeführt, das am 1. Juli in Kraft trat. Was lange währt, wird endlich gut: die gesetzlich Versicherten ab 50 Jahren werden ab diesem Zeitpunkt erstmals bundesweit von ihren Krankenkassen in regelmäßigen Abständen zur Darmkrebsvorsorge und Früherkennung eingeladen. Näheres in der gemeinsamen Pressemitteilung. Weiterlesen

Methylenblau-Tablette steigert Adenom-Detektionsrate

In einer Placebo-kontrollierten randomisierten Studie haben Repici und Co-Autoren gezeigt, dass die orale Verabreichung einer Methylenblau-Tablette die Detektion von Adenomen deutlich erhöht. Sie konnten einen Anstieg von 8,4% im Vergleich zu Placebo nachweisen. Diese Technik könnte ein weiterer Baustein in der besseren Erkennung neoplastischer Läsionen im Kolon sein. (Gastroenterology 2019;156:2198-2207)

Schauspielerin Marcia Cross: Analkrebs durch HP-Virus

Humane Papillom-Viren sind über Jahrzehnte in der Öffentlichkeit fast ausschließlich mit dem Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht worden. Neuere Forschungen haben ergeben, dass HPV auch andere Krebsarten wie Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs, Genital- und Analkrebs hervorrufen kann. Die aus der Fernsehserie „Desperate Housewives“ bekannte Schauspielerin Marcia Cross hat nun öffentlich mitgeteilt, dass sie einen HPV-induzierten Analkrebs bekommen hat. Sie ist nie geimpft worden, hat aber gleich entschieden, dass ihre Töchter sofort geimpft werden. „Die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ist eine echte Krebsprävention“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor J. F. Riemann. Foto: M. Werner

Mikrobiom: wichtige Rolle bei der Darmkrebsentstehung

Es ist eine bekannte Tatsache, dass unter anderem die Ernährung bei der Entstehung von Darmkrebs eine wesentliche Rolle spielt. Dies gilt insbesondere für fett- und fleischreiche Mahlzeiten. Forscher des Europäischen Molekularbiologischen Labors (EMBL) in Heidelberg haben in „Nature Medicine“ veröffentlicht, dass es einen charakteristischen Mikrobiom-Besatz des Darms bei Patienten mit Darmkrebs gibt. Diese dafür wohl typischen Bakterien könnten für die Entwicklung eines treffsicheren Tests bei Menschen mit hohem Darmkrebsrisiko benutzt werden.

Darmkrebs: in Europa bei jungen Erwachsenen zunehmend

In den Vereinigten Staaten wird schon länger die Zunahme von Darmkrebs-Neuerkrankungen auch bei jungen Erwachsenen beobachtet. Eine der wichtigen Ursachen ist der veränderte Lebensstil mit Fettleibigkeit und Bewegungsarmut. Es erstaunt nicht, dass Ähnliches nun auch in Europa beobachtet wird. In der Altersgruppe der 30- bis 50-jährigen ist in den letzten 25 Jahren eine ähnliche Zunahme zu registrieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit spielen auch in Europa analoge Mechanismen eine wesentliche Rolle. (Vuik FER, Nieuwenburg Stav, Bardou M et al. http://dx.doi.org/10.1136/gutjnl-2018-317592)