Mitten in die 4. Welle der Corona Pandemie platzt die beunruhigende Nachricht einer neuen Variante. Die WHO stuft die Lage als besorgniserregend bis sehr ernst ein. Deutsche Virologen äußern sich beunruhigt bis noch zurückhaltend, da bisher zu wenig darüber bekannt ist. Die Stiftung LebensBlicke sieht bei allem Leid durch die Pandemie schon jetzt mit großer Besorgnis auch viele weitere gesundheitliche Kollateralschäden, die Corona verursacht hat und wegen abgesagter Interventionen weiterhin mit sich bringt. Kommt Omikron hinzu, kann es für das Gesundheitssystem dramatisch werden. „Wir appellieren an die Bürger, alle Möglichkeiten sich zu schützen, wie AHA-Regeln und Kontaktbeschränkungen, vollumfänglich zu nutzen, vor allem aber sich jetzt impfen und boostern zu lassen“, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Darmkrebs-Screening-Programme in Europa im Vergleich
Ziel eines von der Stiftung LebensBlicke am 8. Dezember organisierten Online-Experten-Workshops war es, sich ausführlich über Vor- und Nachteile von Darmkrebs-Screening-Programmen in verschiedenen europäischen Ländern (Dänemark, Großbritannien, Italien, Niederlande, Deutschland) auszutauschen. Dabei wurde deutlich, dass der jeweilige Zugang sehr unterschiedlich ist. Besonders beeindruckend war das Programm der Niederlande, das mit einer Teilnahmerate am Darmkrebs-Screening von bis zu 70% sehr gut abschnitt. In der Diskussion stand das deutsche Vorsorgeprogramm im Fokus; die Experten waren sich einig, dass es in seiner Entwicklung durchaus Fortschritte gegeben habe. Kritisch gesehen wurden der umständliche Zugang trotz persönlicher Einladung, lange Informationsbroschüren, eine fehlende zentrale Datenbasis, die auch die Erfassung aller Stuhlteste ermöglicht sowie ein Erinnerungssystem, das gerade in Nachbarländern zu einer deutlichen Erhöhung der Teilnahmerate führt. Bei allen Fortschritten sollte aber nicht vergessen werden, so Dr. Thomas Meißner für die ÄrzteZeitung in seinem Bericht über die Tagung: „bedarf eine gute Darmkrebsvorsorge nicht nur technischer und logistischer Voraussetzungen, das Vertrauen der Bevölkerung in Ärzte und Institutionen sei ebenso wichtig wie ein einfacher Zugang.“ (ÄrzteZeitung vom 10.12.2021)
Wolfgang Schäuble ist neuer Befürworter der Stiftung
Die Stiftung LebensBlicke hat mit Dr. Wolfgang Schäuble – neben vielen politischen Ämtern ehemals Präsident des Deutschen Bundestags von 2017 bis 2021 und Bundesfinanzminister von 2009 bis 2017 – einen weiteren prominenten Botschafter für die Darmkrebsprävention gewinnen können. In seinem Statement für die Darmkrebsvorsorge betont der Politiker: „Darmkrebs ist eine heimtückische Erkrankung, die sich häufig viel zu spät bemerkbar macht. Die Vorsorge dagegen ist einfach, sicher und sehr wirksam – sie rettet Leben. Deshalb daran denken: Vorsorgeangebote wahrnehmen – Vermeiden statt leiden.“ Die Stiftung LebensBlicke freut sich, mit Wolfgang Schäuble eine wichtige Stimme für die Darmkrebsprävention zu haben. (Foto: Deutscher Bundestag | Achim Melde)
Wissenschaftliche Stipendien der Stiftung LebensBlicke
Die Stiftung LebensBlicke ermöglicht seit vielen Jahren Stipendiatinnen und Stipendiaten unter anderem einen Auslandsaufenthalt zu Forschungszwecken. In Zusammenarbeit mit dem Huntsman Cancer Institute (Prof. Dr. Cornelia [Neli] Ulrich) in Salt Lake City, Utah, USA, können Studierende dort für mehrere Monate forschen und leben. Im Zentrum der Forschung stehen Projekte rund um das Thema Darmkrebs, vor allem der Prävention. Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt durch eine Jury. Möglich wird das alles durch private Spenden, für die die Stiftung den Gebern außerordentlich dankbar ist. Hier finden Sie aktuelle Blogberichte der Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ergebnisse ihrer Arbeit.
Spenden: regelmäßig wie kurzfristig – sichern Stiftungsarbeit!
Die Stiftung LebensBlicke dankt allen langjährigen wie neuen Unterstützern, die ihr auch in der Pandemie die Treue gehalten haben und ihre Ziele regelmäßig durch Spenden fördern. Denn ohne Spenden könnte die Arbeit der Stiftung nicht erfolgreich umgesetzt werden. Stiftungsarbeit braucht viele Helfer! Werden auch Sie daher bitte Unterstützer der Stiftung LebensBlicke! Hier finden Sie Möglichkeiten zu spenden.