Regionalbeauftragter des Monats

2015 | 2014 | 2013 | 2012


2016


Regionalbeauftragte des Monats August 2016

Professor Dr. Dr. h.c. Wolfram G. Zoller

Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Stuttgart

Professor Zoller ist Unterstützer der Stiftung LebensBlicke seit ihrer Gründung 1998. Er vermittelte den ersten Befürworter überhaupt, den inzwischen verstorbenen langjährigen Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart Dr. h.c. Manfred Rommel. Professor Zoller hat sich in all den Jahren in vielfältiger Weise der Darmkrebsprävention verschrieben. Sein Curriculum Vitae ist für sein Engagement in der Fortbildung beispielhaft.

 


Regionalbeauftragte des Monats Juni 2016

Rabenstein_kleinProfessor Dr. Thomas Rabenstein

Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Speyer

Vorträge, Seminare, Schulungen 2016:

Rabenstein. Gastro-Update 2016: Barrett-Ösophagus und Clostridium difficile. Qualitätszirkel Vorderpfalz, Klinikum Ludwigshafen, 03. Februar 2016 in Ludwigshafen.

Rabenstein. Chronischer Durchfall – wie soll ich mich verhalten. Speyerer Gesundheitsgespräche, 20. Februar 2016 im Festsaal Mutterhaus in Speyer.
Rabenstein. Gastroskopie-Grundkurs der Endo-Akademie. Workshop und praktische Übungen am Simulator. 20. Februar 2016 am Diakonie-Krankenhaus Mannheim.
Rabenstein. Basics und Gimmics bei der Koloskopie – Was hilft dem Praktiker? Fünftes Gastroenterologie-Seminar der Diakonissen Speyer-Mannheim am 23. Februar 2016 im Restaurant Philipp 1 in Speyer.
Vorträge, Seminare, Schulungen 2015:
Rabenstein. Sodbrennen, Reflux und Speiseröhrenkrebs: harmlose Wohlstandserkrankung oder gefährliche Warnsymptome? Speyerer Gesundheitsgespräche, 14. Januar 2015 im Festsaal Mutterhaus in Speyer.
Rabenstein. Vorlesung Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen. Krankenpflegeschule am 26. März 2015 in Speyer.
Rabenstein. Vorlesung Lebererkrankungen und Varizenblutung. Krankenpflegeschule am 31. März 2015 in Speyer.
Rabenstein. Vorlesung Gallenwegs- und Pankreaserkrankungen. Krankenpflegeschule am 08. April 2015 in Speyer.
Rabenstein. Kursleitung, eintägiges Seminar und praktische Übungen: Vom Weiterbilder zum Mastertrainer. 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, 19.04.2015 in Mannheim.
Rabenstein. Cholezystitis/Cholangitis – wann konservativ, interventionell oder operativ therapieren? 121. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, 20.04.2015 in Mannheim.
Rabenstein. Vorlesung Differenzialdiagnose Innere Medizin – Reizdarmsyndrom, Obstipation und Meteorismus am 08. April 2015 in Erlangen.
Rabenstein. Sodbrennen, Reflux und Speiseröhrenkrebs: harmlose Wohlstandserkrankung oder gefährliche Warnsymptome? Patienteninformation des Onkologischen Zentrums Speyer am Speyerer Gesundheitstag, 02. September 2015 in Speyer.
Rabenstein. Vermeidung von Darmkrebs – was kann ich selber tun? Patienteninformation des Onkologischen Zentrums Speyer am Speyerer Gesundheitstag, 02. September 2015 in Speyer.
Rabenstein. Bessere Sicht bei der Koloskopie. Neuntes Symposium Innere Medizin am 16. September 2015 im Restaurant Philipp eins in Speyer.
Rabenstein. Ulkusblutung – Hämostase und endoskopische Blutstillung. 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen am 18. September 2015 in Leipzig.
Rabenstein. Das Reizdarmsyndrom (RDS) und seine Verwandten. Fortbildung am Städtischen Krankenhaus, 23. September 2015 in Pirmasens.
Rabenstein. Internistische und allgemeinmedizinische Weiterbildung am Diakonissen-Stiftungskrankenhaus Speyer. Eintägiger Workshop am 14. Oktober 2015 in Speyer.
Rabenstein. Vorstellung des Teams und des Behandlungsspektrums der Klinik für Inneren Medizin und Gastroenterologie. Fortbildung für Medizinisches Fachpersonal, 28. Oktober 2015 in Speyer.
Rabenstein. Aktuelles aus der Endoskopie. Fortbildung für Medizinisches Fachpersonal, 28. Oktober 2015 in Speyer.
Rabenstein. Vorlesung Differenzialdiagnose Innere Medizin – Reizdarmsyndrom, Obstipation und Meteorismus am 02. November 2015 in Erlangen.
Rabenstein. Internistische und allgemeinmedizinische Weiterbildung am Diakonissen-Stiftungskrankenhaus Speyer. Präsentation der Ergebnisse des gleichnamigen Workshops am 14. November 2015 in Speyer.
Rabenstein. Ulkusblutung – Hämostase und endoskopische Blutstillung (Clinical Pathway Obere GI-Blutung). Fortbildung der Inneren Medizin am Diakonissen-Stiftungskrankenhaus am 09. Dezember 2015 in Speyer.

 


Regionalbeauftragte des Monats Mai 2016

Prof.LinkProfessor Dr. Dr. h.c. Karl-Heinrich Link
Prof. Dr. med. Hanns Löhr

Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke, Wiesbaden

“Patienten mit Dickdarm- oder Mastdarmkrebs haben eine hervorragende Heilungschance, wenn die Behandlung mit höchster onkologisch-chirurgischer Kompetenz und in einer interdisziplinären klinischen und ambulanten Struktur gewährleistet ist. Auch in Fällen, wo sich schon Metastasen gebildet haben, sind die Heilungschancen durch moderne Spezialbehandlungen und interdisziplinäres Vorgehen wesentlich verbessert worden.”

Der Chirurg trägt am meisten zur Heilung des Patienten bei. Chirurgische Qualität wird bestimmt durch Spezialausbildungen und Langzeit-Erfahrung mit objektiven Ergebnissen auf nationalem und internationalem Top-Niveau.

Die Krankenhaus-Strukturen und -Teams müssen modernsten Erfordernissen genügen. Wenn beste Ergebnisse mit wenig Nebenwirkungen und höchsten Heilungsraten erzielt werden sollen, müssen der Chirurg und die Strukturen, in denen er arbeitet, die kritischen Anforderungen der Patienten kompromisslos erfüllen,

dubistkostbar

Prof. Dr. med. Hanns Löhr, studierte Medizin an den Universitäten Innsbruck (Österreich) und Freiburg und promovierte 1987 mit einem onkologischen Thema zum Doktor der Medizin. Anschließend begann die breit angelegte Weiterbildungszeit als Assistent an der I. Medizinischen Klinik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit den inhaltlichen Schwerpunkten Magen-Darmerkrankungen (Gastroenterologie), Lebererkrankungen (Hepatologie) und Krebserkrankungen des Verdauungstraktes (Onkologie) bis zum Ablegen der Facharztprüfung für Innere Medizin 1994.

Ein Jahr später, 1995, erfolgte die Habilitation mit einem Thema zur Immunregulation der Hepatitis C Virusinfektion, für welche ihm 1996 während des Internistenkongresses in Wiesbaden die höchste Anerkennung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, der Theodor-Frerichs-Preis, verliehen wurde. 1996 folgte die Zuerkennung der Schwerpunktbezeichnung „Gastroenterologie”.

Es folgte eine siebenjährige Tätigkeit als Privatdozent und klinisch-wissenschaftlicher Oberarzt an der I. Medizinischen Klinik der Universität Mainz mit wechselnden Zuständigkeiten für verschiedene Krankenstationen, die endoskopische Abteilung, so wie die Bereiche Onkologie, Hepatologie und HIV-Erkrankungen. Aufgrund der regelmäßigen Lehrtätigkeit und zahlreichen Veröffentlichungen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften wurde ihm 2001 der Titel „Hochschulprofessor” verliehen.

Seit der Niederlassung als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in Wiesbaden 2004 werden schwerpunktmäßig Patienten mit allen Arten von Magen-Darmerkrankungen und Lebererkrankungen behandelt. Hierbei wird besonderer Wert auf die Beachtung der neuesten wissenschaftlich begründeten Leitlinien in der Diagnostik und Therapie gelegt.


Regionalbeauftragter des Monats April 2016

reith neu1Prof. Dr. Bernd Reith
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Kassel

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs:
2015 Ärztliche Fortbildung mit Symposium zum Thema „Neues zum Kolorekatalen Karzinom

Regelmäßige Besuche von Selbsthilfegruppen mit Vorträgen zum Thema Darmkrebs, Stoma und Prävention.

Zusammenarbeit mit der ILCO Gruppe Kassel und der Stoma-Selbsthilfegruppe in Hofgeismar.

Fortbildung von Ärzten, Stomatherapeuten und Pflegediensten zum Thema Stoma und Krebs im Dezember 2014 und 2015, sowie geplant im Dezember 2016

Schulung von Stomatherapeuten auf entsprechenden Fachtagungen (Stoma 2020, Stomakongress Donaueschingen) zum Fachgebiet, Stoma, Stomaprobleme, Darmkrebs und Stoma und Therapiemöglichkeiten.
In Zusammenarbeit mit der DAA Kassel zur Weiterbildung von Stomatherapeuten als Grundkurs und für Refresherkurse.
Ab Oktober 2014 aktive Werbung bei den Hausärzten für die Vorsorgekoloskopie
Gründungsmitglied des Kompetenzzentrums für Koloproktologie der AGAPLESION Diakonie Kliniken Kassel
Seit 2015 regelmäßige Patientenfortbildung in den AGAPLESION Diakonie Kliniken Kassel über Darmerkrankungen und andere Themen. 2016 mit dem Theaterstück ”Alarm im Darm“. Unter Zusammenarbeit von Niedergelassenen Gastroenterologen (Praxis in Kassel, Dres. Langenkamp, Krause, Falk, Kuhn, Steinbrück) und der Abteilung Gastroenterologie in der AGAPLESION Diakonie Klinik Kassel unter Leitung von Herrn Dr. Sostmann.
Von 2003 bis 2014 überregionale und regionale Fortbildungen zum Thema Darmkrebsprävention mit Patienten- und Arztveranstaltungen, u.a. mit dem Theaterstück „Alarm im Darm“ am Klinikum Konstanz


Regionalbeauftragte des Monats März 2016

Möslein GProf. Dr. Gabriela Möslein
Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke, Düsseldorf

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs
• Verein Düsseldorf gegen Darmkrebs e.V.
2003 Gründung des Vereins „Düsseldorf gegen Darmkrebs“ e.V. mit zahlreichen Verbündeten: Messe Düsseldorf, Fa. Henkel, Krebsgesellschaft NRW, Rheinbahn, Care, Düsseldorfer Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Rheinische Post, Krankenkassen, Betriebe u.v.m.). Vorsitzende des Vereins Düsseldorf gegen Darmkrebs e.V.
Informationen zu den Aktionen des Vereins:
2002: Inititiierung einer Stuhltestaktion in Kooperation der Universität Düsseldorf mit Düsseldorfer Krankenhäusern, in denen das Angebot gemacht wurde, Stuhltests kostenfrei an die Mitarbeiter zu verteilen. Begleitet wurde diese Aktion mit einem Aktionstag für die Öffentlichkeit in der Uniklinik Düsseldorf. Dabei veranlasste die extrem geringe Beteiligung der Mitarbeiter an der Aktion trotz Intranetpräsenz und Flyern eine andere Konzipierung nachfolgender Aktionen.
2003: Erste Großplakatierung mit Manes Meckenstock als Leitfigur im Düsseldorfer Raum und Etablierung des Namens “Düsseldorf gegen Darmkrebs”.
2004: Informationsveranstaltung – OB Joachim Erwin wird Schirmherr des Vereins (vor seiner Darmkrebserkrankung) und Campino Leitfigur für die Aktion 2004. Jährliche Informationsveranstaltungen und innovative Aktionen mit den Partnern.
2012: Größte Aktion mit Beteiligung aller Krankenkassen (Anschreiben mit Einladung zur Vorsorgekoloskopie an die Vorsorgeberechtigten, breite betriebliche Prävention in der Fa. Henkel und Beteiligung von 43 weiteren Betrieben, Aktion unter der Schirmherrschaft von NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens und als weitere lokale Prominente erfolgte die Aktion unter Beteiligung von Frau Hille Erwin, Trainer der Fortuna Norbert Meier, Manes Meckenstock und dem bekannten Düsseldorfer Brotbäcker und Träger öffentlicher Funktionen Josef Hinkel. Siehe hierzu auch www.duesseldorf-gegen-darmkrebs.de.
• Entwicklung eines Online-Krebsrisikotests zur Ermittlung eines familiär erhöhten Krebserkrankungsrisikos (www.krebsrisikotest.de)
Unser Internet-basierter Online-Test wurde anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse mit einem neuen Algoritmus validiert und auf Nutzerfreundlichkeit im Rahmen einer Doktorarbeit untersucht. Publikation in der DMW Schürmanns K, Gelos M, Felder G, Schneider R, Möslein G
Kann mit einem Online-Risikotest die Risikopopulation für familiären Darmkrebs erreicht und ihr Vorsorgeverhalten positiv beeinflusst werden?
Dtsch Med Wochenschr. Schürmanns et al: Kann mit einem Online-Risikotest die Risikopopulation für familiären Darmkrebs erreicht und ihr Vorsorgeverhalten positiv beeinflusst werden? 2014;139(18):935-40
• Stuhlstudie des Vereins Düsseldorf gegen Darmkrebs e.V. als konzertierte Aktion mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten in Kooperation und mit Finanzierung durch die Krebsgesellschaft NRW und die Barmer Krankenkasse. Die Ergebnisse der in der DMW publizierten Stuhlstudie(Anlage), die in >1000 Stuhlproben erfolgte sind der Publikation zu entnehmen. Als erste Studie untersuchte sie die Performance verschiedener Stuhltests in einer einzigen Stuhlprobe. Diese Fragestellung ergab sich aus der bedarfsorientierten Frage: Welchen Stuhltest sollte man empfehlen für die Personen, die sich nicht zu einer Koloskopie motivieren lassen? Publikation in der DMW: Möslein G et al. :Analysis of the statistical value of various commercially available stool tests – a comparison of one stool sample in correlation to colonoscopy Dtsch Med Wochenschr 2010;135(12):557-62
• Gründung und Begleitung mehrerer Selbsthilfegruppen, die sich mit dem Thema einer erblichen Veranalagung zu Darmkrebs engagieren. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der „Familienhilfe Darmkrebs e.V.“, „Peutz-Jeghers Germany e.V.“, Familienhilfe Polyposis e.V. Öffentlichkeitstag in Kooperation mit der Selbsthilfegruppe Familienhilfe Darmkrebs e.V.
• 2013 Koordination einer Studie des Vereins Duesseldorf gegen Darmkrebs e.V. in Kooperation mit dem VKRR – Vereinigung der Koloproktologen Rhein-Ruhr zu einer Untersuchung aller kolorektaler Karzinome auf das Vorliegen eines Verlusts der Proteinexpression in einem der MMR-Gene – Kooperation mit Prof. Buettner, Patholog. Institut der Uni Köln.
• Intensive klinische und wissenschaftliche Beschäftigung mit den hereditären Dispositionssyndromen und deren Vorsorge, Früherkennung und Therapie, vor allem mit dem Thema der prophylaktischen Chirurgie.
• 9/ 2015 Gründung der ersten chirurgischen Abteilung als „Zentrum für hereditäre Tumorerkrankungen“ am Helios Klinikum in Wuppertal, Universitätsklinikum der Universität Witten-Herdecke.

Im März 2015 und am 19. März 2016 erneut Ausrichtung des Patiententages zu dem Thema Lynch Syndrom im Haus der Universität in Düsseldorf.

 


Regionalbeauftragte des Monats Februar 2016

H.HofmannHelga Hofmann
Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke, Kulmbach

Gesundheit – die wichtigste Voraussetzung, um Potentiale voll entfalten zu können. Als ausgebildete Diätassistentin organisiere ich seit 20 Jahren die gastroenterologische Praxis meines Mannes, Dr. med. Johannes Hofmann. Im Jahre 2005 wurde ich von der Stiftung LebensBlicke zur Regionalbeauftragten in Oberfranken ernannt.
Seither initiierte ich regelmäßig verschiedene Projekte, sowohl zum Zwecke der Patientenaufklärung, als auch zum Appell an Hausärzte, mehr Patienten zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren.
Wir organisierten u.a. einen Tag der offenen Tür für Patienten, wo wir live aus unserer Endoskopie übertrugen, um so dem Patienten den genauen Ablauf einer solchen schmerzfreien Untersuchung zu zeigen und Ängste zu nehmen.
Im Darmkrebsmonat März fanden jährlich Gesundheitsvorträge zum Thema „Darmkrebs – der erste Krebs, den wir abschaffen können?“ statt. Hierzu luden wir auch Kollegen aus der Region ein (Herr Dr. med. Anhut, Onkologe, Herr PD Dr. Fischer, Chirurg), fachspezifisch zu referieren, so konnten sich die Zuhörer über die interdisziplinären Optionen im Falle einer Krebsdiagnose bzw. eines Vorsorge-Screenings (auch von Seiten der Labormedizin) informieren.
Hierzu setzten wir ein besonderes Highlight in Form einer Live-Kochshow. Wir verarbeiteten v.a. Obst und Gemüse zu selbst hergestellten Smoothies verschiedener Art. So konnten wir demonstrieren, wie man sich mit frischen Zutaten ohne großen Zeitaufwand, gesundes und schmackhaftes Essen zubereiten kann. Die Gefahr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln die letztendlich zu Übergewicht und schließlich einem erhöhten Darmkrebsrisiko führen können, wird folglich minimiert. In diesem Rahmen konnten Themen, wie ballaststoffreiche Ernährung, sekundäre Pflanzenstoffe, Reduktion des Verzehrs von rotem Fleisch und Risiko durch Übergewicht angesprochen werden.
Als neuestes Projekt möchte ich Ihnen unseren „Manager-Gesundheits-Check Oberfranken“ vorstellen. In Zusammenarbeit mit Kollegen vor Ort (Gastroenterologe, Dermatologe, Kardiologe &Urologe) durchlaufen die Führungskräfte innerhalb von 48 Stunden (Freitag und Samstag) die jeweiligen Facharztpraxen, um ohne großen Zeitverlust, die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen. Für die Teilnehmer und ihre Partner wird von uns ein genauer Ablaufplan erstellt. Wir bieten eine Auswahl von Unterkünften an und gestalten ein angenehmes Rahmenprogramm, das u.a. eine historische Nachtwächterführung durch die Altstadt, eine Kulmbacher Bierverkostung sowie Ausflüge in die Wagnerstadt Bayreuth beinhaltet. Wir erhoffen uns bei einer betrieblich durchgeführten Aktion weitaus höhere Teilnehmerzahlen – gerade bei Managern und Managerinnen, die sich aufgrund ihres vollen Terminkalenders sonst nur schwer für die Vorsorge motivieren lassen.

 


Regionalbeauftragter des Monats Dezember 2015

PD Dr. Axel Eickhoff_kleinPD Dr. Axel Eickhoff
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Hanau

Projekt betriebliche Darmkrebsvorsorge
Die Heraeus Holding GmbH ist ein deutscher Technologiekonzern mit den Schwerpunkten Edel- und Sondermetalle, Medizintechnik, Quarzglas, Sensoren und Spezial-lichtquellen. Das Unternehmen wurde 1851 in Hanau gegründet und zählt nach Umsatz zu den größten Familienunternehmen in Deutschland. Nach eigenen Angaben erwirtschaftet die Heraeus Holding mit 12.600 Mitarbeitern in 100 Gesellschaften einen Produktumsatz von 3,4 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 12,2 Mrd. €. Der Stammsitz befindet sich in Hanau befindet sich der Stammsitz mit Produktionsstandorten in Hanau und Kleinostheim mit insgesamt ca. 5.000 Mitarbeitern.
Ende 2014 kam in Zusammenarbeit mit dem Betriebsärztlichen Dienst der Firma Heraeus die Idee auf, im Darmkrebsmonat März mit gemeinsamen Aktionen für die Vorsorge zu werben. Hierzu wurden alle Mitarbeiter an den lokalen Standorten vom Betriebsärztlichen Dienst angeschrieben, über die Darmkrebs-Vorsorge detailliert schriftlich informiert sowie zu einem kostenlosen iFOBT-Test eingeladen. Flankiert wurde diese Maßnahmen durch eine Laienfortbildung mit Impuls-Vorträgen und der Demonstration des begehbaren Darm-Modells im Standort Kleinostheim.
Bei Vorliegen eines positiven iFOBT erfolgte eine ausführliche Beratung und das Angebot einer zeitnahen endoskopischen Abklärung; entweder im Klinikum Hanau oder alternativ in einer hiesigen gastroenterologischen Fachpraxis.

Folgende Ergebnisse liegen nach Analyse der Daten des Betriebsärztlichen Dienstes Heraeus 12/ 2015 vor:
– es wurden insgesamt 2021 iFOBT ausgegeben. Es erfolgte in jedem Fall eine detaillierte Aufklärung über den Test
– zurückgesendet wurden 1673 Tests, dies entspricht einer Rücklaufquote von 83%
– die Beteiligungsrate für das infrage kommende Gesamtkollektiv/ Belegschaft betrug 32% (externer Benchmark zwischen 20-30%)
– Quote positiver Tests 6,3% (n=106)
– die direkten Kosten für das Projekt (ohne Koloskopie) betrugen knapp 27.000,-€
– es erfolgte per standardisiertem Fragebogen eine Nachbefragung, hier lag die Rücklaufquote bei >50% (53/106)
– eine Koloskopie wurde bei 48/53 positiven iFOBT durchgeführt (virtuelle CT/MRT 4/53, keine weitere Abklärung 1/53)
– Koloskopie unauffällig 29/53 (60%), Polypen/ Adenome 19/53 (40%), kein Karzinom
– bei 3/19 Adenomen betrug das Alter <45 Jahre (alle männlichen Geschlechts)
– eine familiäre KRK-Belastung lag bei 6% (3/53) der komplett nachgesorgten Mitarbeiter vor, bei 1/19 der Adenom-Patienten war die familiäre Anamnese positiv

Fazit:
Optimale Durchführungsqualität
Sehr gute Beteiligungsquote & Rücklaufquote
Nachbefragung zeigt hervorragenden Mehrwert (Rücklaufquote 50%)
19 Mitarbeiter mit Polypen konnten identifiziert werden
Mindestens 3 Mitarbeiter unter 45 Jahren bestätigt Angebot an alle Mitarbeiter!
6 verhinderte Darmkrebsentwicklungen bei der Annahme von 1/3 bösartiger Entwicklungen auf Basis der Polypen
Durchschnittlich 38 AU-Tage pro diagnostiziertem Darmkrebsfall ergeben 228 verhinderte AU-Tage – Einsparung aufgrund verhinderter AU-Tage: 63.000 € (Kosten Aktion: 27.000 €)
=> Eine Hochrechnung auf alle positivepositiven Testergebnisse ergibt einen ROI von 1:4,6

 


Regionalbeauftragte des Monats November 2015

Photo - John_Barbara-Zahlen-_0002_H1K_7254-WebDr. Barbara John
Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke, Leonberg

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs: Ich gebe regelmäßige interaktive Arzt-Patienten-Seminare im Sinne der Stiftung LebensBlicke “Vermeiden statt Leiden”   oder “Alarm im Darm” und kläre die Patienten dabei mit einem Video im Sinne der Koloskopie-Vorsorge intensiv auf – erst in Thüringen und nun recht frisch in Baden-Württemberg/Leonberg, wo ich diesbezüglich ebenfalls in Aktion treten werde.

Was ist Darmkrebs, warum gehen immer noch viel zu wenig hin und wie leicht ist es, diesen zu vermeiden, statt daran zu leiden. Das Video demonstriert eindrucksvoll mit meinen begleitenden Erklärungen wie eine Darmspiegelung geht, was Polypen sind und wie diese in Krebs übergehen können und wie einfach es auch hier wieder ist, dies zu vermeiden, statt zu leiden!
Im Vordergrund steht für mich dabei, die Angst vor der Untersuchung zu nehmen und das Bewusstsein zu schärfen, wie einfach es geht, dem Darmkrebs ein “Schnippchen” zu schlagen, um den Alarm im Darm gar nicht erst aufkommen zu lassen!

Es gibt während der Videodemonstration ein sehr interaktives Arzt-Patienten-Gespräch und jeder darf während des Videos unterbrechen, was er nicht versteht, wissen will oder auch nochmal sehen will. Es darf ein Endoskop angefasst und angesehen werden. Auch Betroffene dürfen dabei all ihre Fragen stellen und ich stelle gerne Patienten mit durchgemachtem Darmkrebs (freiwillig und das Einverständnis vorausgesetzt) den ängstlichen und evtl. auch an der Vorsorge zweifelnden Menschen vor. Dadurch kann ich diese viel leichter überzeugen, zur Darmkrebsvorsorge zu gehen, da sie das Leid eines solchen Patienten damit vermeiden können!

Die Patienten bekommen mit der Polypabtragung zugleich die damit verbundene Senkung an Neuerkrankungen erklärt und auch, dass selbst kleinere Tumore durch eine OP eine hohe, ca. 90%-ige Heilung erreichen können. Ich erkläre ab wann die Vorsorge möglich ist, warum diese evtl. auch früher erfolgen sollte und wie man seinen Darm mit gesunder Ernährung positiv beeinflussen kann. Anschließend versuche ich allen das schamvolle Gefühl zu nehmen und stelle dabei immer wieder fest, dass Frauen als Endoskopikerinnen vor allem den gleichgeschlechtlichen Patientinnen viel leichter und besonders gut die Scham vor der Untersuchung nehmen können. Bis heute denken viele, dass man entblößt vor dem medizinischen Personal liegen muß, statt eine “praktisch-taktische” Hose anzuhaben, was die meisten Patienten schon erleichtert. Einfaches, aber probates Mittel: einfach mal diese Hose mit dem berühmten Schlitz nach hinten zeigen, um das erste “Eis” zu brechen.

Ich mache regelmäßig Veranstaltungen für niedergelassene Kollegen und ich gebe regelmäßig Darmultraschallkurse für niedergelassene Kollegen und auch für junge Krankenhaus-Ärztinnen und Ärzte an Ultraschall-Modellen. Dabei aktiviere ich die jungen Ärzte immer wieder gerne, wie und warum diese die Patienten schon selbst während des Darm-Ultraschalls extrem gut den Sinn einer Vorsorgekoloskopie vermitteln können und diese dafür nebenbei aktivieren und gewinnen können! Immer wieder aber auch betone ich den Zusammenhang zwischen der Colitis ulcerosa im Ultraschall und der notwendigen endoskopischen Karzinomvorsorge bei diesen Patienten.

Ich behandle ebenfalls die gastroentero-onkologischen Tumoren selbständig und organisiere das Tumorboard mit meinem onkologischen Oberarzt. Erfreulich sind die positiven Reaktionen und das erreichte Ziel, das viele kurz drauf einen Termin zur Vorsorgekoloskopie ausmachen. Damit schenken sie mir ihr Vertrauen und geben positive Rückmeldung über diese vereinfachte Form der Kombination aus plastischer und interaktiver Veranstaltung!
Geplant für nächstes Jahr ist, dieses noch mit dem Theater der Stiftung LebensBlicke ” Alarm im Darm” zu untermalen!


Regionalbeauftragter des Monats Oktober 2015

Dr. ToermerDr. Hans Joachim Toermer
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Köln

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs :

1. Ab 1995 regelmäßige Fortbildung zum Thema ” Polypen im Darm und Darmkrebs “. Im WDR 3 TV Dokumentation der Polypektomie und Darmkrebsproblematik.
2. Ab Oktober 2002 aktive Werbung bei den Hausärzten für die Vorsorgekoloskopie
3. Gründungsmitglied des Darmzentrums Köln und 1. Vorsitzender ab 2005 (bis 2007)
4. Beiratsmitglied im BNG im Gebiet Koloskopie und Darmkrebsvorsorge ( bis 2007)
5. Seit 2005 regelmäßige Fortbildung mit dem Heilig Geist Krankenhaus Köln ( HGK) über Darmerkrankungen und andere Themen
6. Ab 2008 Patientenveranstaltung im HGK mit GastroPraxis Köln Nord u.a. mit dem Theaterstück ” Alarm im Darm “. Weitere Veranstaltungen unter der Moderation von Ulrike von der Groeben zum gleichen Thema in Köln
7. Im benachbarten Erftkreis Patientenveranstaltung der Stadt Pulheim in der Abtei Brauweiler ebenfalls zur Darmkrebsvorsorge
8. Organisation von Fortbildungsveranstaltungen für niedergelassene und am Krankenhaus tätige Kollegen (PONS Akademie) gemeinsam mit dem Ev. Krankenhaus Köln-Weyertal (Chefarzt Dr. Benz), der Städt. Klinik Köln- Holweide (Chefarzt Dr. Dormann) und der gastroenterologischen Praxis Köln- Mülheim (Dres. Bästlein,Hofer)
9. Seit 2015 im Ruhestand; Unterstützung des Lebensblicke Fundraisers Dr. H.J. Meyer

 

 

 


Regionalbeauftragter des Monats September 2015

MessmannProf. Dr. Helmut Messmann
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Augsburg

Die Stiftung LebensBlicke zeichnet Herrn Prof. Dr. Helmut Messmann, Direktor der III Medizinischen Klinik am Klinikum Augsburg, mit der Ernennung zum Regionalbeauftragten des Monats aus, da er neben seinen vielen jährlichen Aktivitäten im Juli diesen Jahres eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung mit der Roboterfirma KUKA in Augsburg zur Information der Belegschaft nicht nur angeregt, sondern auch zusammen mit dem betrieblichen Management organisiert hat.

Weitere Aktivitäten im Rahmen der Darmkrebsprävention
Jährliche Info-Veranstaltung im Darmkrebsmonat März zur Darmkrebsvorsorge zusammen mit niedergelassenen Kollegen.
Regelmäßige (alle 1-2 Jahre) Infoveranstaltung bei der VHS Stadtbergen über neues zum Thema Darmkrebs
Regelmäßige Kurse für niedergelassenen Kollegen und Klinikärzte über neue Möglichkeiten der endoskopischen Diagnostik und Therapie von kolorektalen Neoplasien zusammen mit japanischen Experten (Prof. Oyama und Prof Yahagi)
Leiter des Darmkrebszentrums Augsburg
Aktuell Präsident der Deutschen Gesellschaft für Koloproktologie und dem Schwerpunktthema „Darmkrebs“
In der aktuellen Fokusärzteliste als Experte für Darmtumoren gelistet

 

 


Regionalbeauftragte des Monats August 2015

2015-Dr. Mainz-DagmarDr. Dagmar Mainz
Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke, Saarlouis

Oft werden auch skeptische Partner überzeugt

Etwas Besonders mache ich eigentlich gar nicht. Ca. alle zwei Wochen kläre ich über die Darmspiegelung auf. Bestandteil dieser Aufklärung ist ein Vortrag mit power point Präsentation über ca. eine Stunde. Dabei kläre ich nicht nur über die Darmspiegelung und Vorbereitung auf, sondern versuche den Nutzen der Untersuchung herauszustellen, insbesondere der Vorsorgekoloskopie. Es wird erklärt, wie Darmkrebs entsteht, dass Vorstufen und kleine Befunde keine Beschwerden verursachen, dass durch die Untersuchung mit Polypabtragung die Neuerkrankungsrate gesunken ist, dass kleine Tumore durch OP in über 90% geheilt werden können. Ich informiere, ab wann man die Untersuchung zur Vorsorge wahrnehmen kann, wer ggfs. schon früher mal kommen sollte (Darmkrebs in der Familie …) und bei welchen Beschwerden man mit dem HA Rücksprache nehmen sollte, auch wenn eine Coloskopie vor ein paar Jahren ohne Befund gewesen sein sollte (Stichwort Intervall-CA).

Diese Veranstaltung findet in einem Konferenzsaal statt in dem Gebäude, in dem auch die Praxis untergebracht ist. Es ist Platz für bis zu >100 Personen. Viele Patienten fragen, ob sie Angehörige mitbringen können. Manchmal nehmen 60, manchmal sogar 80 Personen teil. So werden manchmal auch zuvor eher skeptische Partner überzeugt und nehmen dann auch einen Termin. Interessant ist, dass die Patienten in der weit überwiegenden Mehrzahl gar nicht ungehalten sind über den Aufwand, oder darüber, dass es eine Gruppenveranstaltung ist. Ich erkläre, dass ich immer noch gerne für ein persönliches Gespräch zu Verfügung stehe. Natürlich erfolgt dies immer inkl. abd. Untersuchung auch nochmals vor der Endoskopie. Viele geben mir positive Rückmeldungen und sind dankbar für die umfassende Information.

 


Regionalbeauftragter des Monats Juli 2015

Leder_kleinPD Dr. Gerhard Leder
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Unna

Gesundheitsmesse informiert Bevölkerung

Was mich täglich quält: Verstopfung und Stuhlinkontinenz. Gleich zwei Themen, über die man eigentlich gar nicht spricht? Im Gegenteil, genau diese beiden Tabu-Themen waren Mittelpunkt des Zwiegesprächs von PD Dr. Leder, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Katharinen-Hospitals Unna und Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke mit Journalistin Karin Riedel (Ltg. Unternehmenskommuniktion Hospitalverbund Hellweg). Jährlich bietet das Katharinen-Hospital Unna (Westfalen) mitten in der Fußgängerzone eine große Gesundheitsmesse mit Vortragszelt und vielen Info-Ständen an.

Dieses Jahr hatten sich die Interviewpartner vorgenommen, über Verstopfung und Stuhlinkontinenz als mögliche Hinweise für Darmkrebs aber auch gutartige Veränderungen des Darmes und Beckenbodens mit dem Publikum zu diskutieren. Dabei stellte PD Dr. Gerhard Leder heraus, daß zunächst das offene ausführliche Gespräch mit dem Patienten ein wesentlicher Schlüssel zur richtigen Diagnose sei. „Ganz wichtig ist es dann auch die Untersuchung so schonend vorzunehmen, daß sie schmerzfrei ist und den Patienten nicht durch Angst oder Schmerzreflexe zur Verkrampfungen treibt. Denn wie kann man z.B. die Funktion eines entspannten und dann wieder willkürlich angespannten Schließmuskels oder Beckenbodens beurteilen, wenn der Patient von vorn herein völlig verkrampft ist?“ erklärte der Experte.

Besondere Freude kam beim Publikum bei der detaillierten Beschreibung der Untersuchungsmöglichkeiten auf. Neben der Enddarmspiegelung und Schließmuskeldruckmessung, der erweiterten Diagnostik vom Enddarmultraschall über Bewegungsuntersuchungen des Enddarmes bis zu Untersuchungen in der „Röhre“ (CT und MRT) spiele zunehmend das „Selfie“ eine Rolle. Ganz im Sinne von „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ brächten immer mehr Patienten ein „Selfie“ von ihrer rückwärtigen Ansicht mit, wo sie z.B. einen Darmvorfall „geblitzt“ hätten. Und für so einen „Blitzer“ gäbe es auch gewiß keine Punkte in Flensburg sondern nur Pluspunkte beim Proktologen ermunterte Dr. Leder die Zuhörer, sich im Falle eines Falles, aktiv mit diesen Themen zu befassen.

 


Regionalbeauftragter des Monats Juni 2015

2015-Dellanna Mario 02Dr. Mario Dellanna
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Eschweiler

Breite Öffentlichkeit durch zahlreiche Aktionen informiert

Dr. Mario Dellanna ist es seit über zehn Jahren ein Anliegen, jährliche Aktionstage zum Thema Darmkrebs durchzuführen, um durch ein reges mediales Echo die Menschen zu erreichen, die bisher noch nicht an Darmkrebsvorsorgeprogrammen teilgenommen haben. Dazu hat er zahlreiche interdisziplinäre Darmtage mit Hilfe der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs (Ludwigshafen) und dem VorsorgTheater “Alarm im Darm” organisiert.

2015-Dellanna-Aktion Eschweiler

Aktionstage rufen zur Darmkrebs-Vorsorge auf. Im Bild: Dr. Dellanna, RB des Monats Juni der SLB.

Das St.-Antonius-Hospital Eschweiler hat zuletzt im April 2015 unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters im Rathaus der Stadt einen Darmtag unter dem Motto „Eschweiler gegen Darmkrebs“ ausgerichtet. Eine breite Öffentlichkeit wurde mit dem VorsorgTheater, zahleichen Vorträgen und einem Darmmodell über die wesentlichen Fakten zu Vorsorge, Ernährung, Therapie und Nachsorge bei Darmkrebs informiert.

Die WDR Lokalzeit Aachen hatte am 24. April 2015 Dr. Mario Dellanna ins Studio eingeladen um aufzuklären und die Fernsehzuschauer zur Teilnahme an Vorsorgekoloskopien aufzurufen.

 

 

 

 

 

 

Regionalbeauftragter des Monats Mai 2015

2015-Prof. Janowitz - kleinProf. Dr. Paul Janowitz
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Burg

Bild der Gastroenterologen in der Öffentlichkeit gestärkt

Nach 1995, 2003 und 2011 fand der Kongress zum 4. Mal in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt statt. Die Mitteldeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie ist nicht nur ein Vorbild für das Zusammenwachsen von Ost und West in der Gastroenterologie anzusehen, sondern auch in seiner Zusammenarbeit mit der Allgemein- und Vizeralchirurgie. Auch bei diesem Kongress haben wir einen hohen Stellenwert der Zusammenarbeit zwischen den Viszeralchirurgen und Gastroenterologen gewidmet.

Mit dem Auftritt im MDR-Fernsehen (siehe Bild) 2015-Benefizgala Magdeburg 01wurde auch das Bild des Gastroenterologen in der Öffentlichkeit gestärkt und die Bevölkerung zur Darmkrebsprävention aufgerufen. Mit einer Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung LebensBlicke setzte die Mitteldeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie (MGG) ein Zeichen für eine konsequente Umsetzung der Darmkrebsprävention in Deutschland. Der fand im Rahmen des 24. Kongresses der Gesellschaft am 8. Mai 2015 im Kulturwerk Fichte in Magdeburg statt. Die Schirmherrschaft hat der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Herr Reiner Haselhoff übernommen.

SONY DSCNach einem Sektempfang und einem Gala-Dinner unterhielt die Ärzteband “Schmerzlos”, bei der auch der Kongresspräsident mitspielt, die anwesenden Kongressteilnehmer (siehe Bild). Die Ehrung der Posterpreisträger und die Vergabe des wissenschaftlichen Preises der MGG 2015 rundete das Programm ab.

 

 

 

 

 


Regionalbeauftragter des Monats April 2015

DSC_9263Dr. Andreas Leodolter
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Herne

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs

Organisation von Veranstaltungen zum Thema Dickdarmkrebs im Darmkrebsmonat März / Seit 2006 Regionalbeauftragter der Stiftung / Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zur Validierung von immunologischen Stuhltests zur Früherkennung / Initiierung eines Darmkrebs-Screenings am Sana-Klinikum in Remscheid für 1000 Mitarbeiter / Mitwirkung als Berater am Projekt „B-PREDICT: Burgenland gegen Dickdarmkrebs“ in Österreich, nominiert für den Felix-Burda-Award  2012 / Aktion am 3.3.2015 gemeinsam mit Dr. Dietrich Hüppe, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke, mit einer Infoveranstaltung zum Darmkrebsmonat März 2015 in Herne zusammen mit der Gesellschaft für Gastroenterologie in Herne, den Organisatoren von “ID 55″, ein Zusammenschluss von Bürgern, die bewusst älter werden wollen, wie auch zwei Apotheken. Veranstaltungsort war die “Alte Druckerei” wo etwa 100 Herner Bürger teilgenommen haben. Themen waren Ernährung, Lebensstil und ihre Bedeutung für die Entstehung von Darmkrebs, Erfolge der Vorsorge und Chancen einer optimalen Behandlung, wenn doch Dickdarmkrebs festgestellt worden ist.


Regionalbeauftragter des Monats März 2015

Dr. Claus Benz addz-kleinDr. Claus Benz
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Köln

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs

1. Regelmäßige Patienteninformationsveranstaltungen zum Thema Darmkrebs und Darmkrebs- vorsorge sowie zum Thema Darmerkrankungen im eigenen Krankenhaus im Rahmen einer Patientenfortbildungsreihe. Dabei insbesondere auch praktische Demonstration der Funktionsweise eines Endoskops und Demonstration der Abtragung von Polypen mit Demonstration einer Biopsiezange und einer Schlinge zur Polypenabtragung.
2. zweimalig im Jahr stattfindende Fortbildungsveranstaltungen, unter anderem zum Thema Darmkrebs im Rahmen einer Fortbildungsreihe für niedergelassene und im Krankenhaus tätige Kollegen („Aktuelle Gastroenterologie am Weyertal“ sowie „ Aktuelle Endoskopie am Weyertal sowie sektorenübergreifende Fortbildung 1x jährlich in   Zusammenarbeit mit anderen Praxen (Fortbildung „PONS“).
3. Mitwirkung an Telefonaktionen für die Bevölkerung, unter anderem auch im Rahmen der Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten an den jeweiligen Tagungsorten.
4. Patienteninformationsveranstaltungen im Rahmen des Tages der offenen Tür im eigenen Krankenhaus unter anderem über das Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge.
5. Beiträge in Fernsehen und Hörfunk wie zum Beispiel Beiträge im WDR (2014: Krebsvorsorge Darmkrebs) oder im Deutschlandfunk (2014: Darmkrebs vorbeugen, erkennen, behandeln / 2012: Reportage Darmspiegelung).
6. In regelmäßigen Abständen Pressemitteilungen zum Thema neue endoskopische diagnostische Möglichkeiten und Diagnostik von Darmkrebs in lokalen Printmedien (zum Beispiel Kölner Wochenspiegel, Kölner Stadt-Anzeiger).
7. Umfangreiche Ambulanztätigkeit mit Durchführung zahlreicher Vorsorge-Koloskopien (Privatpatienten) mit einer persönlichen durchschnittlichen sogenannten Adenomdetektionsrate seit dem Jahr 2011 von 55,8%.


Regionalbeauftragter des Monats Februar 2015

Miehlke-portraet2013Prof. Dr. Stephan Miehlke
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Hamburg

Darmkrebsvorsorge, Therapie und Tertiärprävention unter einem Dach

Trotz aller vorbildlicher Bemühungen auf regionaler und bundesweiter Ebene ist es in den letzten Jahren leider nicht gelungen, die Teilnahmerate an der Darmkrebsvorsorge auf das gewünschte Niveau zu steigern. Die Gründe dafür sind bekannt und vielfältig. Das sollte aber keinesfalls dazu führen, den Kopf in den Sand zu stecken, denn auch auf lokaler Ebene lässt sich sehr viel erreichen. In unserem interdisziplinären Facharztzentrum Eppendorf arbeiten Gastroenterologie, Internistische Onkologie, hausärztliche Allgemeinmedizin und Ernährungsberatung (Oecotrophologie) tagtäglich Hand in Hand rund um das Thema Darmkrebs. Dabei werden alle Anstrengungen unternommen, Anspruchsberechtigte und insbesondere auch Risikopersonen zu identifizieren, zu informieren und schließlich zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren. Aufgrund des hohen Aufkommens an Darmkrebspatienten in unserem Zentrum nutzen wir zum Beispiel die Möglichkeit, mit entsprechendem Informationsmaterial aktiv auf erstgradige Angehörige der Patienten zuzugehen. Aber auch andere Risikogruppen, wie zum Beispiel Patienten mit Diabetes mellitus werden proaktiv angesprochen. Neben der hochauflösenden CO2-Koloskopie bieten wir mittlerweile auch die Kolonkapsel der zweiten Generation als alternative Methode der Darmkrebsvorsorge an. Auch wenn dieses Verfahren noch nicht Standard ist, so führt es doch bei dem einen oder anderen Patienten dazu, sich mit dem Thema Darmkrebsvorsorge erstmals oder auch intensiver auseinanderzusetzen und letztendlich eines der beiden Verfahren zu nutzen. Bei der Behandlung von erkrankten Patienten arbeiten wir in enger interdisziplinärer Kooperation mit Chirurgen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Palliativmedizinern und Schmerztherapeuten. Therapieentscheidungen bzw. -empfehlungen werden regelhaft im Rahmen interdisziplinärer Tumorkonferenzen getroffen und individuell dem Patienten erläutert. Dabei legen wir zum einen großen Wert auf die Einhaltung von Leitlinienempfehlungen und zum anderen versuchen wir, dem Patienten mit unserer Therapieempfehlung individuell gerecht zu werden. Eine große Rolle spielen auch klinische Studien, die es unseren Patienten ermöglichen sollen, Zugang zu neuen innovativen Medikamenten und therapeutischen Ansätzen zu erhalten.


Regionalbeauftragter des Monats Januar 2015

Prof. Ludwig Dornstadt - klein Prof. Dr. Leopold Ludwig
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Dornstadt

Aktivitäten zur Unterstützung des Darmkrebs-Screenigs in Baden-Württemberg

Auch in Baden-Württemberg sinkt die Teilnahmerate an der Vorsorgekoloskopie stetig. Deshalb führen wir eine intensive Diskussion mit den Kostenträgern über Wege das gesetzlich ab spätestens 2017 geforderte schriftliche Einladungsverfahren möglichst rasch umzusetzen. Diese Gespräche haben bislang jedoch nicht zu einem einheitlichen Vorgehen beim Einladungsverfahren geführt.

Die gemeinsamen Anstrengungen des Berufsverbandes der niedergelassenen  Gastroenterologen ’bng’ und der AOK Baden-Württemberg finden aber ihren Niederschlag in der seit vier Jahren stetig weitereintwickelten Informationskampagne ’Darmcheck’ Diese Kampagne wendet sich an die im Selektivvertrag nach §73b und 73c beteiligten Haus- und Fachärzte als auch an die eingeschriebenen Patienten und soll zur Teilnahme an der Darmkrebsvorsorge motivieren. Darüberhinaus hat die AOK Baden-Württemberg die vom Gesetzgeber geforderte Einladung zur Vorsorgekoloskopie für einen großen Teil der Anspruchsberechtigten bereits umgesetzt und bislang über 100000 Briefe an ihre 55-59 jährigen Versicherten geschrieben. Nach unseren Auswertungen hat diese Massnahme zu einer Steigerung der jährlichen Teilnahmerate von 2% auf annähernd 5% geführt. Dieses Ergebnis belegt eindrucksvoll welcher Effekt sich durch ein strukturiertes Einladungs- und Informationsverfahren erzielen lässt. Die immer deutlicher dokumentierten Erfolge des in Deutschland praktizierten Darmkrebsscreenings sollten nach unserer Überzeugung natürlich bei allen Beteiligten dazu führen, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um eine Erhöhung des Zugangs zur Vorsorgekoloskopie zu erreichen.

Gemeinsam mit der AOK schlagen wir in Baden Württemberg seit Anfang des Jahres ein neues Kapitel in der Darmkrebsvorsorgr auf. AOK-Versicherte, die in den Selektivvertrag eingeschrieben sind haben bereits ab dem 50. Lebensjahr den Anspruch auf eine Vorsorgekoloskopie. Die Dokumentation der Untersuchungen erfolgt in Anlehnung an das bereits etablierte Verfahren, der Umfang der Angaben unterscheidet sich nicht von dem im bestehenden Programm. Die verbindlich zu übermittelnden Informationen werden allerdings gegenwärtig noch nicht online übertragen. Zum Start dieses Projekts sind erneut rund 65000 Informationsschreiben an die Versicherten versandt worden.

Aus meiner Sicht ist es außerordentlich erfreulich, dass wir uns gemeinsam auf eine detaillierte wissenschaftliche Auswertung der Daten aus diesem bislang einzigartigen Kollektiv an Untersuchten verständigen konnten. Mit Prof. Brenner vom DKFZ in Heidelberg haben wir einen der profiliertesten Experten auf dem Gebiet der epidemiologischen Analyse bevölkerungsweiter Koloskopiescreening-Programme für dieses Projekt gewonnen. Seine Untersuchungen werden dabei helfen, den optimalen Eistiegszeitpunkt eines bevölkerungsweiten Koloskopie-basieten Screenings zu ermitteln.


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2014


Regionalbeauftragter des Monats Dezember 2014

Foto S. Heuer Dr. Siegfried Heuer
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Bielefeld

Aktivitäten zum Thema Darmkrebs  und Darmkrebsfrüherkennung 2012 – 2014

2012: Artikel zum Thema Darmkrebs und Darmkrebsfrüherkennung in der „Apothekenumschau“
2012/2013: “1000-Leben-retten; eine  groß angelegte Aktion in Bielefeld mit verschiedenen Vorträgen und Interview in Radio Bielefeld, Neue Westfälische, Westfalenblatt, Industrie- und Handelskammer zu Bielefeld, Rotary Clubs Bielefeld und verschiedenen Unternehmen.
2013: Darmtag Evangelisches Krankenhaus Bielefeld in Zusammenarbeit mit dem Darmmodell / Veranstaltung 10 Jahre Vorsorgekoloskopie
2013/2014: Mitveranstalter 1000 mutige Männer für Bielefeld / WDR 3 Fernsehen „der Gesundmacher“ / 45 Minuten Sendung zum Thema Darm


Regionalbeauftragter des Monats November 2014

Scheppach-FarbportraitProf. Dr. Wolfgang Scheppach
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Würzburg

Kolorektale Karzinogenese
Die Auseinandersetzung mit der Thematik der kolorektalen Karzinogenese zieht sich durch mein Berufsleben. An meiner früheren Arbeitsstelle (Medizinische Universitätsklinik Würzburg) beschäftigte ich mich mit Zusammenhängen zwischen Ernährungsfaktoren und der Tumorentstehung am Dickdarm. In Rahmen meiner Tätigkeit am Juliusspital Würzburg thematisiere ich regelmäßig das Thema Darmkrebs bei internen und externen Fortbildungen des Krankenhauses. Zusammen mit meinem chirurgischen Partner Prof. Schippers leite ich das DKG-zertifizierte Darmkrebszentrum Juliusspital Würzburg. Die Beteiligung am „Darmkrebsmonat März“ steht mit Öffentlichkeitsveranstaltungen regelmäßig auf unserer Tagesordnung. Im März 2014 arbeitete ich auf Einladung von Prof. Riemann und Prof. Löser an der Frankfurter Erklärung zur „Prävention von Dickdarmkrebs – Plädoyer für einen gesunden Lebensstil“ mit. Mit der gleichfalls im März 2014 am Juliusspital abgehaltenen Fortbildungsveranstaltung „Aktiv gegen Krebs – Sport und Bewegung bei Krebserkrankungen“ wurde in Zusammenarbeit mit dem TSV Jahn 1892 Würzburg ein neues Angebot zu Rehabilitationssport bei bzw. nach Krebserkrankungen formuliert. – Für die Auszeichnung als Regionalbeauftragter des Monats bedanke ich mich vielmals bei der Stiftung Lebensblicke.


Regionalbeauftragter des Monats Oktober 2014

OLYMPUS DIGITAL CAMERAProf. Dr. Gerd Meißner
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Merseburg

Darmkrebsprophylaxe im Vordergrund bei den “Medizinischen Dienstagen”

Bei unserem Medizinischen Dienstag, den wir jährlich in unserem Klinikum durchführen, haben wir immer wieder und stetig das Thema Darmkrebsprophylaxe im Auge und treffen immer auf dankbare Zuhörer und Interessenten.

SONY DSCGleichzeitig nutze ich natürlich die Veranstaltung, um zum einen die wissenschaftlichen Flyer der Stiftung Lebensblicke und der Deutschen Krebsgesellschaft mit an den Mann zu bringen und verteile Haemoccult-Teste und jedes Mal anbiete, die Teste hier auszuwerten und bei entsprechend positivem Ergebnis auch die notwendigen Untersuchungen zu koordinieren.

Ich versuche bereits seit Jahren, analog dem Mammographie-Screening ein sogenanntes Karzinom-Screening für Colonkarzinom zu etablieren. Leider ist es mir bisher nicht vergönnte gewesen, entsprechende Gremien in unserem Regionalministerium Sachsen-Anhalt oder Bundesministerium mit zu involvieren, da ich immer wieder angeboten habe, neben einem analogen Aufruf zum Darmkrebs-Screening wie bei der Mammographie dieses durch entsprechende Coloskopien zu unterstützen.


Regionalbeauftragter des Monats Juli 2014

bbrandPD Dr. Boris Brand
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, Hamburg

 

 

Vorsorgedarmspiegelung – ein super Angebot, doch viel zu wenige gehen hin!

Priv.-Doz. Dr. med. Boris Brand engagiert sich im Namen der STIFTUNG LEBENSBLICKE im Netz Hamburg gegen Darmkrebs (hh-gegen-darmkrebs.de), als Mitglied der Steuerungsgruppe Hamburg-gegen-Darmkrebs der Hamburger Gesundheitsbehörde (BSG), im Rahmen von öffentlichen Vorträgen, und im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge großer Hamburger Unternehmen, neuerdings auch in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BSG), die bundesweit für nahezu 7.000.000 Bundesbürger verantwortlich zeichnet.
Dr. Brand ist nun schon ein paar Jahre länger ganz im Stil von Darm mit Charme aktiv, hier eine Kostprobe.

“Jährlich stürzt ein Jumbojet in die Alster (bildlich gesprochen) & niemand regt sich auf.”

Interview mit PD Dr. med. Boris Brand zum Thema Darmkrebsvorsorge

Herr Dr. Brand, die kostenlose Vorsorgedarmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr wird allen gesetzlich Krankenversicherten ja schon seit dem Jahr 2002 angeboten. Ist eine Aktion “Hamburg gegen Darmkrebs” denn auch nach fast 10 Jahren Vorsorgedarmspiegelung wirklich immer noch nötig?

Dr. Brand: Das fragen Sie leider 10 Jahre zu früh! Derzeit gehen nur etwa 3% der berechtigten Bundesbürger(innen) pro Jahr zur Vorsorgedarmspiegelung. In den vergangenen Jahren hat also nur ein kleiner Teil der Berechtigten das Vorsorgeangebot angenommen. Von unserem erklärten Ziel, der Halbierung der Darmkrebstoten binnen 5 Jahren, sind wir leider meilenweit entfernt.

Warum nehmen die Bürger und Bürgerinnen nicht teil?

Dr. Brand: Die Bürgerinnen nehmen immerhin noch besser Teil als die Bürger. Die Motivation der Männer ist in allen Bundesländern leider deutlich geringer als die der Frauen. Das ist besonders schade, da in bestimmten Altersgruppen bei Männern deutlich mehr Darmkrebse als bei Frauen entdeckt werden und Männer somit ganz besonders von der Darmkrebsvorsorge profitieren. Übrigens, Studien zufolge wächst das Interesse an Vorsorgemaßnahmen bei Männern leider erst zum Ende ihrer statistischen Lebensspanne – oder danach – deutlich an.

Warum ist das Bewusstsein für Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchungen so gering ?

Dr. Brand: Unsere moderne Medizin bietet ein Bündel von effektiven Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen, die helfen können, die Gesundheit und eine gute Lebensqualität bis in ein hohes Alter zu erhalten. Das ist den meisten Menschen bekannt, dieses Wissen wird aber nicht in Handlung umgesetzt. Vermutlich liegt es teils am ganz spezifischen Imageproblem mit dem Organ. Im Freundeskreis von der letzten Herzkatheter-Untersuchung zu erzählen garantiert interessierte Zuhörer, auch andere Körperteile eignen sich dank ihres positiven Images, ihrer Gestalt, Funktion oder Akustik zur angeregten Unterhaltung. Nun aber – der Darm?

Warum ist denn die Darmkrebsvorsorge so effektiv?

Dr. Brand: Vorsorge ist immer dann effektiv, wenn – erstens – die Risikogruppe gut definiert werden kann, und – zweitens – wenn effektive Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Bei Menschen ab 50 Jahren finden sich häufig Polypen, aber zunächst noch selten fortgeschrittener Darmkrebs, eine ideale Konstellation. Polypen wachsen in der Regel über viele Jahre und können bei einer Darmspiegelung sicher entfernt werden, bevor ein Krebs ausbricht. Statistisch gesehen tritt bei Hundert Vorsorgespiegelungen einmal ein Darmkrebs auf. Dieser wird dann typischerweise in einem guten Prognose-Stadium erkannt und kann gut behandelt werden. Und noch wichtiger ist, hier wiederhole ich mich, dass bereits die Krebsvorstufen – die Polypen – vorsorglich entfernt werden. Die Untersuchungsmethode der Wahl ist die Vorsorgedarmspiegelung mit dem Endoskop.

Und was ist mit anderen Krebsen des oberen Verdauungstraktes?

Krebse im oberen Verdauungstrakt (z.B.: Magen, Speiseröhre und Bauchspeicheldrüse) treten bei uns im Allgemeinen seltener auf, unter bestimmten Bedingungen besteht allerdings ein hohes Krankheitsrisiko, z.B.: bei

    • Rauchern,
    • grösseren Alkoholgenuss, insbesondere von “Hochprozentigem”,
    • Zustand nach bestimmten Magenoperationen (z.B.: “BII-Magen”),
    • bestimmte chronische Entzündungen der genannten Organe,
    • familiär gehäuftem Auftreten einer Krebserkrankung, besonders in jüngeren Jahren,
    • familiär gehäuftem Auftreten unterschiedlichen Krebserkrankungen aller Art.

Bei erhöhtem Krebsrisiko kann eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung dieser Organe sinnvoll sein. Die Untersuchungsmethode der Wahl ist wiederum eine Spiegelung mit einem Gastroskop. Ob diese Untersuchung für Sie sinnvoll ist bzw. von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse getragen wird, muss im Einzelfall mit Ihrem Hausarzt bzw. einem Gastroenterologen Ihrer Wahl besprochen werden.

Auf unserer Seite hh-gegen-darmkrebs.de finden sie einen Risikofragebogen Darmkrebs zur Klärung der Dringlichkeit für die Durchführung einer Vorsorgedarmspiegelung. Der Fragebogen wurde von PD Dr. med. Boris Brand im Auftrag der Stiftung Lebensblicke konzipiert.


Regionalbeauftragter des Monats Juni 2014

Portrait G. LederPD Dr. Gerhard Leder
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Unna

 

Zwiegespräch – mit Publikum – statt Vortrag

Darmkrebsvorsoge anschaulich präsentiert

Es sollte nicht ein weiterer „klassischer Vortrag“ werden. Vielmehr war das Ziel von PD Dr. Gerhard Leder, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Katharinen-Hospitals Unna und Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, die Zuhörer mit einzubeziehen, ins Gespräch mit ihnen zu kommen. Jährlich bietet das Krankenhaus in Unna (Westfalen) eine große Gesundheitsmesse mit Vortragszelt und vielen Info-Ständen in der Innenstadt an. Und jährlich werden zu aktuellen medizinischen Themen Vorträge von Experten angeboten – in diesem Jahr um ein neues Format erweitert.

Fr. Riedel - PD Dr. Leder„Wie kommt der Krebs in den Darm – und wieder heraus?“ lautete das Thema des Chirurgen, das auf neue Weise präsentiert wurde. In einem moderierten Gespräch zwischen dem Experten (PD Dr. Leder) und einer Journalistin (Karin Riedel, Ltg. Unternehmenskommunikation) konnten die wichtigsten Inhalte von Vorsorge über Therapie bis Nachsorge vorgestellt werden. „Dadurch haben wir die Gelegenheit geschaffen, auch mit vielen Vorurteilen aufzuräumen“, so PD Dr. Gerhard Leder. Zum Beispiel der Frage, die viele Bürger umtreibt, ob denn Darmkrebs dadurch entstehen könne, daß etwas Falsches gegessen wurde. Oder daß man Krebs doch spüren müsse, wenn er entsteht.

Weitere Themen waren die Abläufe von Vorsorgeuntersuchungen sowie die chirurgischen Möglichkeiten der Therapie. Ausgespart wurde auch nicht das Leben mit einem (oft vorübergehenden) künstlichen Darmausgang. Hier kam zudem der Leiter der regionalen Selbsthilfegruppe ILCO zu Wort.

„Wir haben durch diesen moderierten Vortrag sehr nah die Zuhörer erreicht. Viele haben sich dadurch getraut, ihre eigenen Fragen auch öffentlich zu stellen“, freut sich der Regionalbeauftragte Dr. Gerhard Leder. Regelmäßig sollen solche Vortragsformate nun in den Terminkalender des Katharinen-Hospitals aufgenommen werden.


Regionalbeauftragter des Monats Mai 2014
und Regionalbeauftragter des Jahres 2014

Christian LöserProf. Dr. med. Christian Löser
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Kassel

 

Die Bedeutung eines gesunden Lebensstils

Aktuelles Wissen in der “Frankfurter Erklärung” von Experten zusammengestellt

Aufgrund seiner großen Expertise als Gastroenterologe und Ernährungsmediziner war Professor Löser federführender Organisator und Autor der im Auftrag der Stiftung LebensBlicke erstellten „Frankfurter Erklärung“, die das aktuelle Wissen zur Bedeutung eines gesunden Lebensstils in der Primär- und Tertiärprävention des Dickdarmkrebses zusammenstellt und im April 2014 publiziert wurde.

Prof. Dr. med. Christian Löser ist seit 2004 Regionalbeauftragter der Stiftung Lebensblicke für Nordhessen und organisiert in dieser Funktion seit vielen Jahren erfolgreich verschiedene überregionale Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen zum Thema Prävention und Therapie von Dickdarmkrebs.

Christian Löser hat seine klinisch-wissenschaftliche Ausbildung an den Universitätskliniken Göttingen (Prof. Dr. med. Werner Creutzfeldt) und Kiel (Prof. Dr. med. U. R. Fölsch) erhalten und ist seit 2001 Chefarzt der Medizinischen Klinik des Roten Kreuz Krankenhauses in Kassel. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Sportmedizin, Palliativmedizin und Ernährungsmedizin. Klinisch-wissenschaftlich hat er sich u. a. mit den komplexen Folgen von Mangel-/Unterernährung sowie der effizienten praktischen Umsetzung moderner ernährungsmedizinischer Erkenntnisse im Krankenhaus beschäftigt. Sein besonderes Interesse gilt dabei auch der gezielten modernen Ernährungsintervention bei Patienten mit Krebs sowie dem Stellenwert der Ernährung und von körperlicher Aktivität in der Primär- und Tertiärprävention, insbesondere bei Darmkrebs. Hierzu hat Prof. Dr. med. Christian Löser auch verschiedene Lehr- und Fachbücher publiziert, wie zuletzt 2013 „Nutrition in modern oncology“.


Regionalbeauftragter des Monats April 2014

Peter N. Meier-kleinDr. Peter N. Meier
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Hannover

 

Aktionswoche „Darmkrebs verhindern!“

umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramms im Darmkrebsmonat März

“Im Rahmen eines umfangreichen Fort- und Weiterbildungsprogramms veranstalteten wir u.a. im Darmkrebsmonat März eine Aktionswoche unter dem Motto „Darmkrebs verhindern!“. Dazu gehörten u.a. folgende Aktionen:

• Doppelseitiger Artikel in der Zeitschrift der Diakonischen Dienste Hannover
• Umfangreiche Auslage von Broschüren und Aushang von Plakaten zum Thema
Darmkrebsvorsorge in Arztpraxen und Apotheken in Hannover und Region
• Bewerbung der Aktionswoche durch Anzeigenschaltungen, Banner an der
Krankenhausfassade und Berichterstattung in der lokalen Presse
• Telefonsprechstunde mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
• Arzt-Patienten-Seminar „Darmkrebs: Vorsorge und Therapie“
• Wissenschaftliche Fortbildungsveranstaltung für Allgemein- und Fachärzte:
„Darmkrebs: Grundlagen und Innovationen“

Außerdem als Vorstandsmitglied der Niedersächsischen Krebsgesellschaft Mitgestalter der derzeit laufenden Kampagne von Krebsgesellschaft und Barmer/BEK zur Darmkrebsvorsorge „1000 mutige Männer für Hannover“. Dazu gehörten u.a. folgende Aktionen:

• Ganzseitiger Artikel in der lokalen „GesundheitsZeitung“
• “Kochen für mutige Männer” im KüchenCenter Staude
• 20-Sekunden-Infospot zur Darmkrebsvorsorge auf den Stadionbildschirmen
während des Bundesliga-Spiels Hannover-Bayern
• Interviewpartner in der NDR 1 Radiosendung “Plattenkiste” von 12.00-13.00 Uhr
• 20-Sekunden-Infospot zur Darmkrebsvorsorge auf den Stadionbildschirmen
während des Bundesliga-Spiels Hannover-Dortmund
• Jazzkonzert mit Bürgermeister Bernd Strauch im JazzClub Hannover
• Bierdeckelaktion mit der DEHOGA. Auslage von Bierdeckeln mit dem Motto
„Prost! – aber kümmern Sie sich auch mal um Ihr anderes Ende“
• Große Abschlussveranstaltung mit prominenten Unterstützern der Kampagne
im Festsaal des Alten Rathauses


Regionalbeauftragter des Monats März 2014

Alexander Meyer Rheinhausen-kleinDr. Alexander Meyer
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Duisburg

 

Duisburg mit vereinten Kräften gegen Darmkrebs

Gemeinschaftsaktion von ILCO, Kommunaler gesundheitskonferenz und stiftung

“In diesem Jahr ist es erstmals gelungen verschiedene Akteure im Gesundheitswesen für die von der Stiftung LebensBlicke ins Leben gerufene Aktion “Duisburg gegen Darmkrebs” zusammenzubringen. Die Stiftung LebensBlicke (www.lebensblicke.de) initiiert gleich mehrere Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März, um möglichst große Teile der Bevölkerung über die Vorsorgemöglichkeiten und Vorsorgenotwendigkeit bei Darmkrebs zu informieren. Insbesondere die intensive Partnerschaft zwischen Stiftung, ILCO und kommunaler Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg hat dieses Projekt ermöglicht.

Duisburg MayerAm 19. März startet die Aufklärungskampagne mit einer öffentlichen Veranstaltung der Stadt Duisburg im Rathaus, für die der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg die Schirmherrschaft übernimmt. Ab 18 Uhr werden im Ratssaal Vorträge über die Arbeit der Stiftung LebensBlicke und den Nutzen der Vorsorgekoloskopie in laienverständlicher Form gehalten. Besucher können am Ende allgemeine Fragen zum Thema Darmkrebs an die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion stellen, an der Vertreter der Hausärzte, Gastroenterologen und ein Vertreter der Krankenkasse BKK Novitas teilnehmen. Moderiert wird das ganze durch den Lokalsender Studio 47. An Infoständen können sich die Besucher über die Selbsthilfegruppe Deutsche ILCO und die Stiftung Lebensblicke informieren.

Am 22. März findet von 14-17 Uhr ein “Tag der offenen Tür” im Darmzentrum Duisburg-West am Johanniter Krankenhaus in DU-Rheinhausen statt. Neben Vorträgen in laienverständlicher Form zum Thema “Vorsorgekoloskopie” und “Heilung durch Operation” bei Darmkrebs, wird den Besuchern ein überdimensional begehbares Darmmodell geboten, um selbst einmal den Darm hautnah von innen kennenzulernen. Infostände der Stiftung Lebensblicke und der Deutschen ILCO sowie Tipps zur gesunden Ernährung runden das Angebot ab.

Jeweils am 4., 11., 18. und 25. März können Patienten und Interessierte von 16-17 Uhr über eine Info Hotline (Tel: 02065-971201) der Chirurgischen Klinik I des Johanniter Krankenhauses Rheinhausen telefonisch Fragen zum Thema Darmkrebsvorsorge und der Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs stellen. Am 4. April findet von 18-20 Uhr in der Aula des Steinbart Gymnasiums in Duisburg die Aufführung des Vorsorgtheaters “Alarm im Darm” der Stiftung Lebensblicke statt. Begleitet wird die Theateraufführung von Info-Ständen der Stiftung Lebensblicke und der Deutschen ILCO.”


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2013


Regionalbeauftragter des Monats August 2013

Prof. Klar-kleinProf. Dr. Ernst Klar
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Rostock

 

Regionale Aktionen erzeugen breites Presse-Echo

Telefonforum und Patiententag für besser Informierte Patienten

Fast 70.000 Bürger erkrankten 2012 bundesweit neu an Darmkrebs. Tendenz steigend. Umso wichtiger ist das Nutzen der Vorsorge-Chancen. Über Erkrankungsrisiken, Früherkennung und Heilungschancen informierten beim “OZ-Telefonforum”, einer auf das Thema Darmkrebs ausgerichteten gemeinsamen Aktion der regionalen Ostsee-Zeitung und ansässigen Fachmedizinern.

Die Experten Professor Ernst Klar (Direktor der Abteilung für Allgemeine, Thorax- Gefäß- und Transplantationschirurgie), Professor Lamprecht (Leitung der Abteilung für Gastroenterologie und Endokrinologie am Uniklinikum Rostock) sowie der Rostocker Gastroenterologe Dr. Hans-Joachim Stelt stellten sich zahlreichen Leserfragen wie: Haben Männer gegenüber Frauen ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken? Spielt die Struktur der Nahrung eine Rolle, wenn es um das Vorbeugen gegen die Entstehung eines Tumors geht? Begünstigt Alkoholgenuss den Ausbruch eines solchen Leidens? Sollten Krebsfälle in der Familie Anlass sein, Vorsorgechancen früher zu nutzen? Mein Vater starb an Darmkrebs – muss ich da auch mit einer Erkrankung rechnen? Wer bietet eine Gentest und trägt die Krankenkasse die Kosten? Was kann ich ohne Medikamente gegen meine Reizdarm tun?

Beim organisierten Patiententag “Darmkrebs”, einer Veranstaltung im Neuen Hörsaal der Chirurgischen Uni-Klinik Rostock, erläuterten die drei Spezialisten den interessierten Zuhörern die Diagnose Darmkrebs und wie die moderne Medizin wirksam helfen kann. “Die vielen regionalen Aktionen erzeugten ein breites Medien-Echo”, so Professor Klar. “Wir erhoffen uns davon, in der Bevölkerung mehr zum ‘informierten Patienten’ und damit zu einer Erhöhung der Vorsorge-Beteiligungsrate beitragen zu können.”


Regionalbeauftragte des Monats Juni und Juli 2013

AlbertProf. Dr. Jörg-Peter Ritz
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Schwerin

 

AlbertDr. Hubert Bannier
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Schwerin

 

Ist Schweigen wirklich immer Gold?

Erstes Schweriner Darmkrebsforum beleuchtete alle Facetten der Erkrankung

“Dass der Monat März im Zeichen der Darmkrebsvorsorge steht, ist Ergebnis der unermüdlichen Arbeit von Selbsthilfegruppen, Stiftungen und Organisationen. Allerdings ist das nur ein Anfang. Denn: immer noch erkranken zirka 70.000 Menschen jährlich in Deutschland an Darmkrebs. Etwa 30.000 sterben daran. Viele könnten gerettet werden, würde die Krankheit früher erkannt. Genau hier setzte das erste Schweriner Darmkrebsforum an. „Betreuung – das heißt Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachsorge, aber auch eine nachhaltige Aufklärung in der Öffentlichkeit“, sagte Prof. Dr. Jörg-Peter Ritz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Darmkrebszentrums der HELIOS Kliniken Schwerin. „Das ist das Hauptanliegen unseres Forums.“ Dazu wurden alle regionalen Kooperationspartner ins Boot geholt. Aber auch überregionale, deutschlandweit agierende Institutionen nutzten die Gelegenheit am 9. März nach Schwerin zu kommen. Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „LebensBlicke“, die sich seit fünfzehn Jahren insbesondere für die Darmkrebsfrüherkennung einsetzt, war eigens nach Schwerin angereist. Ebenso wie Prof. Dr. Benno Stinner, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren, die als Dachverband die Interessen der zertifizierten Zentren vertritt. Beide überreichten zum Auftakt der Veranstaltung Prof. Dr. Jörg-Peter Ritz und dem stellvertretenden Leiter des Schweriner Darmkrebszentrums, Dr. Hubert Bannier, offiziell das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft und gratulierten allen Beteiligten zu diesem Erfolg. Als einen Quantensprung nach vorn in der Qualität der Versorgung der Betroffenen bezeichnete Prof. Stinner die Zertifizierung von Zentren. Prof. Riemann hob insbesondere die Bedeutung der Zusammenarbeit in Sachen Prävention hervor. Nur so sei es in den letzten Jahrzehnten gelungen, gegen den Ruf Deutschlands als „Vorsorgewüste“ erfolgreich anzukämpfen. In den anschließenden Kurzvorträgen erfuhren die Besucher Wissenswertes über den Stellenwert der Ernährung zur Vorbeugung von Darmkrebs sowie über operative und medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Ein betroffener Patient schilderte seine Erfahrungen mit der Erkrankung und wie ihm die Selbsthilfegruppe im alltäglichen Umgang damit helfen konnte. Parallel dazu nutzten die Gäste die Möglichkeit, sich in Europas größtem Darmmodell sowie im HELIOS Truck anschaulich über die Bedeutung und Maßnahmen der Vorsorge zu informieren. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion beantworteten Mediziner und betroffene Patienten noch einmal wesentliche Fragen, die sich hinsichtlich der Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Darmkrebs ergeben”


Regionalbeauftragter des Monats Mai 2013

AlbertPD Dr. Jörg Albert
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Frankfurt

 

Zeichen für konsequente Umsetzung der Darmkrebsprävention

Charity-Aktion der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie (MGG) zugunsten der Stiftung LebensBlicke

“Mit einer Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung LebensBlicke und der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an den Vorsitzenden der Stiftung, Professor Dr. J.F. Riemann, setzte die Mitteldeutsche Gesellschaft für Gastroenterologie (MGG) ein Zeichen für eine konsequente Umsetzung der Darmkrebsprävention in Deutschland. Der Charity-Abend, bei dem die MGG der Stiftung 10.000 Euro als Spende überreichte, fand im Rahmen des 22. Kongresses der Gesellschaft am 3. Mai 2013 im Hotel Hilton in Frankfurt statt. Die Schirmherrschaft haben der hessische Sozialminister Stefan Grüttner sowie Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann übernommen. Nach einem Sektempfang und einem Gala-Dinner unterhielt die Band “Ljo Brass” mit Konzerteinlagen unterhalten. Auf unterhaltsame Art und Weise brachte PD Dr. Michael Reng den Gästen das Thema “Leben ohne Darmkrebs ist gesund aber möglich” nahe und versteigerte Souverän die Tombola-Gewinne. Die Ehrung der Posterpreisträger 2013 rundete das Programm ab.”


Regionalbeauftragter des Monats April 2013

eibl-eibesfeldt_2_02PD Dr. Bernolf Eibl-Eibesfeldt
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Nürnberg

 

Darmkrebs stadiengerecht behandeln

Eine Aktion im Rahmen einer nachhaltigen Fortbildungsreihe

“Im Rahmen einer nachhaltig durchgeführten Fortbildungsreihe unter dem Motto ‘Gesundheit aktuell – Vorlesungen für jedermann’ führten die Nürnberger Kliniken Dr. Erler im Darmkrebsmonat März eine Sonderveranstaltung zum Thema ‘Darmkrebs – früh erkennen und stadiengerecht behandeln’ durch. Die zahlreichen Unterthemen fanden großen Anklang beim Publikum. Fachspezifische Referenten nahmen Stellung zu den Fragen: Was ist Darmkrebs? Warum und wann ist eine Darmspiegelung notwendig und wie wird diese durchgeführt? Wie kann die Psychoonkologie heilen? Warum sind Eingriffe im Frühstadium weniger belastend und wie belastend ist eine Strahlentherapie? Muss ich vor einer Chemotherapie Angst haben? Die Kliniken Dr. Erler Nürnberg haben es sich zum Ziel gesetzt, ein breites Publikum über medizinisch aktuelle Themen zu informieren und dies nicht nur punktuell, sondern im Rahmen einer kontinuierlichen Aufklärungsarbeit.”


Regionalbeauftragter des Monats März 2013

Dr. Thomas Stolz
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Völklingen

Neues Informations-Terminal Darmkrebsvorsorge

EINE GEMEINSAME AKTION DEs SAARLÄNDISCHEN GESUNDHEITSMINISTERIUMs, DER TECHNIKER KRANKENKASSE DES SAARLANDES, der STIFTUNG LEBENSBLICKE SOWIE DR. THOMAS STOLZ

“Pünktlich zum Darmkrebsmonat März wurde in Berlin das „Informationsterminal Darmkrebsvorsorge“, ein innovatives Informationstool zu allen Fragen rund um das Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge, präsentiert. Das neuartige „Darmkrebs-Infoterminal“ bietet den an Vorsorge interessierten Menschen einen virtuellen Flug durch den Darm. Auf einem großzügig dimensionierten Touchscreenmonitor können gezielt Informationen zu Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge abgerufen werden. Die Texte sind reichhaltig mit Bildmaterial, Animationen sowie Live-Mitschnitten von Endoskopien oder auch z.B. einem Operationsvideo illustriert und stellen damit die mitunter komplexe Materie laienverständlich dar. Die Möglichkeit, ein Wissensquiz oder auch einen Selbsttest zum individuellen Darmkrebsrisiko durchzuführen, fördert den interaktiven Ansatz des Tools. Fünf Klappkarten bringen die entscheidenden Botschaften auf den Punkt und in einer Taststation können Mutige den Unterschied zwischen einem gutartigen Polypen und einem stenosierenden Karzinom erfühlen. Das Infoterminal kann kostengünstig in einem normalen PKW transportiert und von einer Person am Einsatzort aufgebaut werden. Der jetzt präsentierte Prototyp wird im kommenden Jahr im Saarland und in Rheinland Pfalz auf Gesundheitstagen und -messen, in Krankenhäusern und Arztpraxen, in kommunalen Einrichtungen und an frequentierten öffentlichen Plätzen zum Einsatz kommen. Bei entsprechender Akzeptanz kann das Terminal dann in beliebiger Stückzahl produziert und bundesweit zur Verfügung gestellt werden. Parallel steht die Entwicklung einer Internetversion vor dem Abschluss. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.youtube.com/watch?v=YvlYilQRPhk sowie http://www.saarland.de/SID-745A7678-15E87995/7251_100639.htm.”

Weitere Informationen und Bilder finden Sie hier.


Regionalbeauftragter des Monats Februar 2013

Dr. Dirk Hartmann
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Berlin

 

Darmkrebs – Wissen macht stark

Eine Aktion in Kooperation mit der Debeka und dem Sana Klinikum Lichtenberg

“Unter dem Motto ‘Darmkrebs – Wissen macht stark’ fand Ende November 2012 im Berliner Sana Klinikum Lichtenberg ein Vortragsabend mit zahlreichen Experten zum Thema statt. Das Darmzentrum Sana Klinikum Lichtenberg informierte – in Kooperation mit dem Debeka Krankenversicherungsverein und der Stiftung LebensBlicke sowie unter der Schirmherrschaft der Berliner Krebsgesellschaft – interessierte Zuhörer zu den Themen ‘Darmkrebsvorsorge – sinnvoll?’, ‘Darmkrebsvorsorge – ja! Aber wie?’ und ‘Diagnose Darmkrebs – was dann?’. Referenten waren Priv.-Doz. Dr. Dirk Hartmann (Chefarzt Klinik für Innere Medizin I: Gastroenterologie), Dr. Andreas Schröder (Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis Hohenzollerndamm und Vorsitzender des Vereins gastroenterologisch tätiger fachärztlicher Internisten in Berlin e.V.) sowie Professor Dr. Klaus Gellert (Chefarzt Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Sana Klinikum Lichtenberg). Im Rahmen der Aktion ‘Darmkrebsvorsorge – Ihrer Gesundheit zuliebe’ der Debeka Krankenversicherung war diese Vortragsveranstaltung eine von mehreren Aktivitäten. So wurde für die Versicherten ein Informationsblatt ‘Aktiv gegen Darmkrebs – Rechtzeitige Vorsorge rettet Leben’ sowie ein ‘Selbsttest zum persönlichen Darmkrebsrisiko’ erstellt.”


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2012

Regionalbeauftragter des Monats Februar 2013
und
Regionalbeauftragter des Jahres 2012

Dr. Roland KuchtaDr. Roland Kuchta
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Leipzig

Die Stiftung LebensBlicke dankt Herrn Dr. Roland Kuchta ganz herzlich für seinen außerordentlichen Einsatz und seine Bereitschaft, sich für die Stiftung in besonderem Maße zu engagieren. Durch seine Mitwirkung hat die Stiftung vieles erreicht. Der Vorstand der Stiftung LebensBlicke hat Herrn Dr. Kuchta wegen dieses besonderen Engagements zum „Regionalbeauftragten des Jahres 2012“ gewählt, insbesondere wegen der durchgeführten Benefiz-Ausstellung zugunsten der Stiftung LebensBlicke im Juni 2012 in Leipzig. Das Thema dieser Benefiz-Ausstellung des bekannten Leipziger Malers und Grafikers Matthias Klemm lautete “Kunst und Prävention”. Die Vernissage zur Ausstellung wurde von Dagmar Berghoff, Kuratoriumsmitglied der Stiftung, im Beisein von Prof. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke, und Prof. Wolfgang Fischbach, Vorstandsvorsitzender des Stiftungsrats, sowie von über 120 Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Justiz und Medizin moderiert.


Regionalbeauftragter des Monats Dezember 2012

Prof. Dr. Dr. h.c. Karl-Heinrich LinkProf. Dr. Dr. h.c. Karl-Heinrich Link
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Wiesbaden

Du bist kostbar – Hessen gegen Krebs

Eine gemeinsame Aktion des Hessischen Sozialministeriums (HSM), der Stiftung “Leben mit Krebs” und der Hessischen Krebsgesellschaft (HKG).

“Unter dem Motto ‘Du bist kostbar’ werden in diesem und in kommenden Jahr verschiedenste Aktionen und Initiativen stehen, die zeigen, was machbar ist, um Krebs entschieden zu begegnen oder im Ansatz zu verhindern und: wie lebendig das Leben auch mit Krebs sein kann, wie wichtig das menschliche Umfeld, die innere Einstellung, Bewegung und Ernährung sind. Zusammen mit Frau Dr. C .Maulbecker-Armstrong (HSM und HKG) haben wir dieses mittlerweile sehr erfolgreiche Projekt vertretend für die HKG angestoßen und begleiten dieses federführend. Hessen will in diesem Jahr das Thema in die Mitte der Gesellschaft rücken. All die Aktivitäten der unterschiedlichsten Gruppen, Verbände, Stiftungen wird ein Gedanke verbinden: „du bist kostbar!“. Eine von mehreren Kampagnen der Aktion wurde und wird unter dem Schwerpunktthema Darmkrebs durchgeführt: die Aktion ‘1.000 mutige Männer für Offenbach’. Im kommenden Jahr sollen verstärkt die großen Arbeitgeber Offenbachs einbezogen werden, um ihre Mitarbeiter zur Prävention zu motivieren. Aber eine erste erfolgreiche Bilanz kann schon gezogen werden: Seit Ende März bis Ende November 2012 haben schon 1040 mehr Männer als zur Vergleichsperiode 2011 an einer Koloskopie im Rahmen der Aktion teilgenommen. Die gleiche Aktion wird 2013 in der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden stattfinden. Wir werden die Stiftung Lebensblicke selbstverständlich miteinbinden”


Regionalbeauftragte des Monats November 2012

Prof. Dr. Stefan Christl Prof. Dr. Stefan Christl
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Hamburg-Harburg
Prof. Dr. Friedrich Kallinowski Prof. Dr. Friedrich Kallinowski
Hamburg-Harburg

1.000 mutige Männer für Harburg

Gemeinsame Aktion der Hamburger Krebsgesellschaft mit der Barmer GEK

“Das Projekt „1000 mutige Männer“ hat das Ziel, die Inanspruchnahme der Vorsorgekoloskopie bei Männern zu steigern. Es handelt sich um ein Modellprojekt zur Veränderung des Gesundheitsverhaltens durch soziales Marketing. Das Projekt besteht aus einer Reihe an Aktionen, die konzertiert das öffentliche Interesse auf die Vorsorgekoloskopie lenken. Die Frauen in Familien werden als “Hüterin der Familiengesundheit” primär angesprochen. Projektträger sind die Hamburger Krebsgesellschaft und die Barmer GEK. Regionale Kliniken, allen voran das Darmzentrum der Asklepios Klinik Harburg, unterstützen diese Initiative von Anfang an. Ein solch ambitioniertes Projekt bedarf natürlich auch der Unterstützung durch die Politik und der niedergelassenen Ärzteschaft. So ist erfreulicherweise der Bezirksamtsleiter Harburg, Herr Thomas Völsch, Pate der Aktion. Bekannte Persönlichkeiten wie der Sänger Gunter Gabriel engagieren sich für die gute Sache. Das Projekt „1000 mutige Männer für Harburg“ zur Intensivierung der Darmkrebsvorsorge wird auch von dem PNS-PraxisNetz Süderelbe als einzigem Pilot-Netz in Hamburg und von der Stiftung Lebensblicke als überregionaler Organisation für gut und unterstützenswert befunden. Leider nehmen pro Jahr nur 3 % der Anspruchsberechtigten die Vorsorgekoloskopie wahr. Männer sind von der Krankheit häufiger betroffen, betreiben aber weniger Vorsorge. Daher hat die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen das Projekt “1000 mutige Männer” initiiert und in Mönchengladbach 2010 erfolgreich durchgeführt. Die Übertragung nach Lippstadt ist in 2011 gelungen. Das kolorektale Karzinom ist in Deutschland eine der häufigsten Krebserkrankungen. Die Vorsorgekoloskopie hat in den letzten 8 Jahren eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Etwa 330.000 Krebse und Krebsvorstufen wurden entdeckt, etwa 50.000 Menschenleben wurden.”


Regionalbeauftragter des Monats Oktober 2012

PD Dr. Michael Reng
PD Dr. Michael Reng
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Kelheim

Kelheim gegen Darmkrebs

Schneider Bräu spendiert im Anschluss an Endoskopie zur Darmkrebsvorsorge
“das Bier danach”

“Männer schlampern mit der Darmkrebsvorsorge besonders, nur wenige nehmen an der schon seit langem angebotenen Vorsorgeuntersuchung teil. Was kann man tun um die Vorsorge-Darmspiegelung attraktiver zu machen? Eine Idee für die Region muss her! So entstand die Aktion ‘Kelheim gegen Darmkrebs: Das Bier danach – Damit’ s auch morgen noch so gut geht wie heute’. Die Aktion zur Darmkrebsvorsorge startete mit einer groß angelegten Festveranstaltung. Neben Grußworten des Landrates und des Bürgermeisters, gab es unterhaltsam-ironische Darbietungen wie die Aufführung von PD Dr. Michael Reng ‘Darmkrebsvorsorge – Soä Schmarrn’, aber auch ernsthafte Podiumsdiskussionen zum Thema ‘Darmkrebs muss nicht sein’ mit fachlich kompetenten Professoren und Ärzten. Umrahmt wurde die Veranstaltung von den ‘Tanngrindler Musikanten’. Zum Hintergrund der Aktion: Nach der Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge sollte man etwas Flüssigkeit zu sich nehmen, um schneller wieder ganz fit zu sein. Normalerweise empfehlen Ärzte Tee oder Apfelschorle. Tatsächlich ist aber alkoholfreies Weißbier mindestens genauso gesund wie Apfelschorle, denn es enthält sogar weniger Alkohol, gleichviele Kalorien und ist ebenso isoton. Schneider Bräu ist ein Kelheimer Original, da liegt es nahe, das Weißbier zur Gesundheitsvorsorge im Landkreis heranzuziehen und der Bräu macht mit. Georg Schneider hat versprochen, ab dem 30.3. spendiere er ein Jahr lang jedem (natürlich Männern und Frauen), der sich im Landkreis Kelheim einer Endoskopie zur Darmkrebsvorsorge unterzieht ‘das Bier danach’.”

PD Dr. Michael Reng


Regionalbeauftragter des Monats September 2012

Dr. Gisela Felten
Dr. Gisela Felten
Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke
Herne

Wettkampf gegen den Darmkrebs : Gastro-Praxis in Bewegung

Team der Gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis Herne läuft beim Sodinger Ultrakurz-Triathlon mit und unterstützt die Stiftung Lebensblicke im Kampf gegen den Darmkrebs

“Beim Sodinger Ultrakurz-Triathlon am Samstag, 16. Juni, nahm die “Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis Herne” nicht nur als Sponsor teil – das Team um Fr. Dr. Gisela Felten ging auch als Botschafter für die Darmkrebsvorsorge an den Start. Doch schwimmt, fährt und läuft die Mannschaft der Gemeinschaftspraxis nicht nur, sondern spendet zugleich an die Stiftung Lebensblicke, die sich der Aufklärung über sowie der Erforschung von Darmkrebs widmet. Pro Wettkampfteilnehmer gehen fünf Euro an die Stiftung, was dank der großen Sportlerbeteiligung einer Gesamtsumme von 600 Euro entspricht. Dank intensiver Aufklärungen lassen sich immer mehr Menschen vorsorglich untersuchen. So werden aktuell jährlich etwa 73.000 Fälle von Darmkrebs erkannt. Wird die Diagnose frühzeitig gestellt, können 90 Prozent dieser Patienten vollständig geheilt werden. Dennoch ist der Darmkrebs mit aktuell 27.000 Todesfällen im Jahr hierzulande noch immer die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Das muss nicht sein, sagen Experten, und werben für die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung, die ab einem Alter von 55 Jahren von den Krankenkassen übernommen wird. Kampagnen wie “Ich geh‘ dahin” vom Bundesverband niedergelassener Gastroenterologen, dessen Vorsitz Dr. Dietrich Hüppe von der Gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis Herne hält, zeigen bereits Erfolge. Im Gegensatz zu 1998 wurden heute 15.000 Erkrankungen mehr im Jahr erkannt, während sich die Todesrate um mehr als zehn Prozent verringerte. Die Stiftung Lebensblicke setzt sich mit prominenten Paten wie Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und mehrfache Olympiasiegerin Birgit Fischer für die Information der Gesellschaft zum Thema Darmkrebs ein, unterstützt die Erforschung der Krankheit und hilft Betroffenen. Mehr Informationen unter: www.gastro-praxis-herne.de und www.ich-geh-da-hin.de

Dr. Gisela Felten


Regionalbeauftragter des Monats August 2012

Dr. Roland Kuchta
Dr. Roland Kuchta
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Leipzig

Benefiz-Ausstellung zugunsten der Stiftung LebensBlicke

Eine Benefiz-Ausstellung zugunsten der Stiftung LebensBlicke auf Initiative von Dr. Roland Kuchta

“Kunst und Prävention war das Thema einer Benefiz-Ausstellung des bekannten Leipziger Malers und Grafikers Matthias Klemm zugunsten der Stiftung LebensBlicke. Die Ausstellung war vom 1. bis 29. Juni 2012 im Foyer des Neuen Rathauses in Leipzig zu sehen. 40 Prozent des Verkaufserlöses wird der Künstler der Stiftung LebensBlicke zukommen lassen. Fasziniert von den endoskopischen Bildern, die Matthias Klemm während einer Vorsorge-Koloskopie am Monitor zu Gesicht bekam, entstand eine Collage. Der Titel „Einsichten“ weist einerseits auf die Einsicht des Untersuchten hin, sich dieser Vorsorge zu unterziehen, anderseits auf die Einsicht des Arztes in den Darm.

An den symptomatischen Patienten wendet sich Klemm mit den Worten:

Einsicht, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Einsicht, dass etwas geschehen muss.
Absicht, dass etwas geschieht.
Aussicht, dass etwas sich bessert.

Die Vernissage zur Ausstellung am 1. Juni wurde von Dagmar Berghoff, Kuratoriumsmitglied der Stiftung, im Beisein von Prof. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke, und Prof. Wolfgang Fischbach, Vorstandsvorsitzender des Stiftungsrats, sowie über 120 Gästen aus Kultur, Wirtschaft, Justiz und Medizin moderiert. Die Meinung der Anwesenden war einhellig: Es war ein gelungener, interessanter und kurzweiliger Abend, ein Auftakt zu neuen Projekten der Stiftung LebensBlicke. Die Stiftung freut sich nach wie vor über eine Unterstützung dieses nicht alltäglichen Projekts durch Kauf von Exponaten des Künstlers Matthias Klemm. Beispiele seines Könnens finden Sie unter www.matthias-klemm.com/gallery2/main.php.”


Regionalbeauftragter des Monats Juli 2012

Professor Dr. Andreas Zielke

Professor Dr. Andreas Zielke
Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke
Offenbach

“1000 mutige Männer für Offenbach”

Die Kampagne findet im Rahmen des Hessischen Präventionsjahres statt, einer mehrjährig angelegten Präventionsinitiative, welche im Februar 2012 durch Sozialminister Stephan Grüttner eröffnet wurde.

 

“Das Jahr 2012 steht in Hessen ganz im Zeichen der Krebsprävention, einer Initiative des Hessischen Sozialministeriums und der Hessischen Krebsgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stiftung “Leben mit Krebs” und vielen lokalen Sponsoren. Offenbach wurde als Modellstadt für Darmkrebs ausgewählt. Die Organisatoren vor Ort sind das Klinikum Offenbach, das Ketteler-Krankenhaus, niedergelassene Gastroenterologen, Apotheken, die Barmer GEK und das Sportamt der Stadt Offenbach.

Das Motto in Offenbach ist “1000 mutige Männer für Offenbach“. Innerhalb eines Jahres werden 1000 Offenbacher gesucht, die sich einer Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung unterziehen. Am 24. März 2012 im Rathaus Offenbach fand die erfolgreiche Auftaktveranstaltung statt. Männer werden primär angesprochen, weil diese als Vorsorgemuffel gelten. Und nach den Erfahrungen der Städte, die diese Aktionen bereits sehr erfolgreich durchgeführt haben, gehen regelmäßig dann auch mehr Frauen zur Darmvorsorge, da sie für die männlichen Familienmitglieder als Vorbild fungieren und in der Regel in den Familien die Organisatoren der Gesundheitsführsorge sind. Bis zu 30 % mehr Inanspruchnahme wurde in Mönchengladbach und Lippstadt gezählt! Diese beiden Städte waren 2010 und 2011 die ersten, in denen das neue Format der persönlichen Ansprache vorsorgeberechtigter Männer implementiert wurde. Das Grundprinzip der Aktion ist sehr einfach aber neu: Keine Ansprache über noch mehr Anzeigen und Plakataktionen im Hochglanzformat oder große Veranstaltungen, sondern individualisiert Ansprache unter expliziter Einbeziehung von sozialen Netzwerken. Die Ansprache erfolgt zu jeder Gelegenheit, per Zeitung, per Post, über Briefbeileger, Flyer beim Hausarzt in der Apotheke und im Verein. Vorträge in Gesundheitseinrichtungen, in den Vereinen und Gemeinden, den Kulturvereinen, sowie die Teilnahme der Initiatoren an vielen Veranstaltungen in der Stadt begleiten die Kampagne ebenso wie eine kontinuierliche Berichterstattung in den lokalen Medien. Am Ende soll Darmkrebsvorsorge Stadtgespräch sein und derjenige der noch nicht gegangen ist, sich in seinen sozialen Netzwerken wird fragenlassen müssen warum noch nicht?”

Weiteres unter: www.dubistkostbar.de
Alle Informationen können Sie auf der Homepage www.mutige-maenner.de nachlesen.