Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser, Freunde und Mitstreiter,
die Corona-Pandemie hält uns nach wie vor in Atem. Konferenzen werden derzeit entweder online oder hybrid abgehalten. Die Stiftung nutzt auch in den nächsten Monaten überwiegend die digitalen Möglichkeiten. Nach wie vor gilt: die Corona-Prävention kann Leben retten, die Darmkrebs-Prävention rettet schon seit Jahrzehnten Leben. Herzlichen Dank dafür, dass Sie unsere Webseiten besuchen und sich über Aktuelles rund um die Darmkrebsvorsorge informieren. Bitte unterstützen Sie uns in dieser schweren Zeit!

Dear international users, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently in the corona pandemic our news are still of special interest and value for you. Lebensblicke Foundation will make intense efforts now and in the future to keep its website modern, instructive and varied. Please do support us along your personal possibilities.Thank you very much and please stay interested!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann - Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke



BARMER beginnt mit digitaler Darmkrebs-Früherkennung

Das WebSeminar der Stiftung LebensBlicke zum Thema “Betriebliche Darmkrebsprävention – von der Kommunikation über den FIT zur Endoskopie” am 30.03.2022 hat viele Neuerungen aufgezeigt. Besonders bemerkenswert war die Ankündigung der BARMER, die Darmkrebsfrüherkennung zu digitalisieren. Das ist in einer Pressemitteilung vom 7.4. erfolgt. Damit ist eine wichtige Forderung der Stiftung LebensBlicke realisiert. Weitere interessante Aspekte waren die kritische Einordnung der Künstlichen Intelligenz in der Endoskopie, eine neue Möglichkeit für einen quantitativen FIT-Test als “Gate-Opener” sowie der Stellenwert der Darmkrebsvorsorge im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Weiterlesen

TV-Moderator Dr. Wimmer auf der “MS Darmkrebsvorsorge”

In knapp zehn Minuten erläutert der Hamburger Mediziner und TV-Moderator Dr. Johannes Wimmer mit viel Witz und Humor in einfacher und verständlicher Sprache warum Darmkrebsvorsorge so notwendig ist. Er nimmt seine Zuschauer mit auf die “MS Darmkrebsvorsorge” und macht deutlich, dass Darmkrebsvorsorge nicht nur im Darmkrebsmonat März wichtig ist. “Eine sehr gute Idee der Magen-Darm-Ärzte, die Dr. Wimmer für diese Idee gewinnen konnten”, so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzener der Stiftung LebensBlicke. Hier geht’s zum YouTube-Link.

Stiftung LebensBlicke bleibt wichtiger Partner des bng

Der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen e.V. (bng) hat Dr. Ulrich Tappe (Hamm) zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Mit aller Kraft, so Tappe, wird sich der bng weiterhin auch für die Darmkrebsbekämpfung einsetzen. Er betonte in einer Nachricht an den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann, “dass die Stiftung LebensBlicke dabei immer ein wichtiger Partner ist und bleiben wird”. Zum 2. Vorsitzenden wurde Professor Leopold Ludwig (Dornstadt) gewählt. Dr. Petra Jessen (Altenholz) ist neue Verbandssprecherin und Dr. Markus Dreck (Coesfeld) neuer Schatzmeister.

Gesundheitsnetzwerk Leben wirbt für Darmkrebsvorsorge

Als Schirmherr von Stiftung LebensBlicke und Gastro-Liga e.V. für den Darmkrebsmonat März 2022 hat Claus Kleber auch Eingang gefunden in die kommende April-Ausgabe des Magazins “Gesundheitsnetzwerk Leben”. Der Journalist, Buchautor, Fernsehmoderator und langjährige Moderator des “heute-journal”, Claus Kleber, betont auch hier: “Vorsorge bringt dich nicht um – Darmkrebs schon!”. Der unter Federführung der Audi BKK entstandene große Kooperationsverbund ist bundesweit vernetzt, um vorhandene Angebote und Ressourcen in der Gesundheitsversorgung zu nutzen, auszubauen und leichter zugänglich zu machen. Auch die Stiftung LebensBlicke hat sich diesem Netzwerk angeschlossen. Hier geht’s zur Pressemitteilung des Gesundheitsnetzwerkes.

LebensBlicke Mitglied im neu gegründeten Stiftungsnetzwerk

Gestern wurde das neue Stiftungsnetzwerk Metropolregion Rhein-Neckar gegründet, dem sich auch die Stiftung LebensBlicke angeschlossen hat. Initiiert vom Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.) und der Dietmar Hopp Stiftung (St. Leon-Rot) trafen sich zur Gründung Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Stiftungen, insgesamt haben bereits über 60 Stiftungen ihre Mitarbeit avisiert. Mit Unterstützung des Bundesverbands Deutscher Stiftungen (Berlin) vereinbarten die Beteiligten eine enge Zusammenarbeit. Ziel ist, die Kompetenzen der einzelnen Stiftungen zu bündeln und damit das bürgerschaftliche Engagement in der Region zu stärken. Alle Stiftungen in den 15 Stadt- und Landkreisen der Metropolregion sind eingeladen, Teil des Stiftungsnetzwerks zu werden (Pressemitteilung).

Darmkrebsvorsorge – Was kann man, sollte man verbessern?

Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) unter Leitung von Professor Brenner haben Langzeiteffekte der derzeit in Deutschland angebotenen Darmkrebsvorsorge-Strategien untersucht (Int J Cancer 2021; online 8. Dezember). Bei den hier angebotenen Test-Strategien (nur Stuhltest, Stuhltest und Darmspiegelung, nur Darmspiegelung) besteht im Vergleich zu anderen europäischen Ländern dringender Nachholbedarf: ♦ Eine zusätzliche Vorsorgedarmspiegelung für Männer ab dem 70. Lebensjahr verringert die Zahl der Darmkrebserkrankungen um weitere 9%. ♦ Zusätzliche Stuhlteste (FIT) in höherem Lebensalter senken analog die Darmkrebsrate. ♦ Frauen sollten ab dem 50. Lebensjahr drei Koloskopien alle zehn Jahre angeboten werden. Professor Riemann, Vorsitzender der Stiftung Lebensblicke, und Professor Brenner vom DKFZ sind sich im Fazit einig: 25.000 Todesfälle an Darmkrebs pro Jahr müssen durch intensivierte Vorsorge weiter reduziert und lebensrettende Früherkennungsuntersuchungen weiter verbessert werden. Text: Dr. H. Meyer – Stiftung Lebensblicke | Quelle:  Ärztezeitung Online 8.3.2022 

Stiftung LebensBlicke – Huntsman Cancer Institute

Vor knapp fünf Jahren hat die Stiftung LebensBlicke ein Stipendienprogramm zur Nachwuchsförderung in der Darmkrebsforschung gemeinsam mit dem Huntsman Cancer Institute ins Leben gerufen. In Kooperation mit der international anerkannten Epidemiologin und Direktorin Prof. Dr. Cornelia Ulrich hat die Stiftung LebensBlicke einen Forschungsaufenthalt von fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten am renommierten Huntsman Cancer Institute in Salt Lake City, USA finanziell unterstützt. Die Stipendiaten haben Forschungsprojekte innerhalb der internationalen Kohortenstudie ColoCare durchgeführt. Über die vergangenen Jahre haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgreich zwölf Publikationen in medizinischen Journalen veröffentlicht und ihre Ergebnisse bei über 20 nationalen und internationalen Konferenzen präsentiert. Die Themenbereiche spannen von Übergewicht, Diät, körperliche Aktivität und biologischen Mechanismen im Zusammenhang mit Darmkrebs Survivorship bis hin zu Auswirkungen der Pandemie auf die mentale Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Krebspatienten. Hier die vollständige Liste der Publikationen und Konferenzpräsentationen unserer Stipendiaten und Stipendiatinnen. Weiterlesen