Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) ist nun seit 1. Juli in Kraft. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Fortbildung für Fachangestellte in Hausarztpraxen

Die Stiftung LebensBlicke hat sich die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge auf die Fahnen geschrieben. „Darmkrebs ist vermeidbar“, betont der Stiftungsvorsitzende Professor Dr. Jürgen Riemann. “Jeder kann vorsorgen. Damit die Menschen dies auch tun, müssen wir immer wieder auf vielfältige Weise auf sie zu gehen, um zu erklären, wie es geht und was sie davon haben.” Hausärzte spielen in der Versorgung eine zentrale Rolle. Sie sind auch die entscheidenden Weichensteller für die Prävention. Es gehört zu ihrer Aufgabe, die Menschen auf die bestehenden Vorsorge- und Früherkennungsangebote der gesetzlichen Krankenkassen hinzuweisen. Auf Initiative der Stiftung LebensBlicke haben sich Experten aus den Fach- und Berufsverbänden der Allgemeinmediziner, des Praxispersonals und der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte an einen Tisch gesetzt, um über Maßnahmen zu diskutieren, die die Hausärzte bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen können. Weiterlesen

Darmkrebsvorsorge: Neues Gesetz noch nicht optimal!

Der Fortschritt hat ein Datum: der 1. Juli 2019. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) ist nun in Kraft. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits seit dem 19. April ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung ab 50 Jahren. Um so mehr stellen sich Probleme in der Unter- und Überversorgung der Bürger. Das machte eine Diskussion im Gastroenterologischen Qualitätszirkel in Herne deutlich, deren Ergebnisse Dr. Dietrich Hüppe, Vorstand der Stiftung LebensBlicke, folgend zusammenfasst: Weiterlesen

Fischkonsum reduziert Darmkrebsrisiko

Forscher der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon berichten in einer aktuell veröffentlichten Untersuchung in der Zeitschrift “Clinical Gastroenterology and Hepatology”, dass der Verzehr von Fisch dreimal die Woche, zu einer Senkung des Darmkrebsrisikos führt. In einer Langzeitstudie befragten die Forscher insgesamt 521.324 Teilnehmer nach ihren Ernährungsgewohnheiten. Nach 15 Jahren wurden die eingeschlossenen Personen erneut befragt. Darmkrebs entwickelten in diesem Zeitraum insgesamt 6.291 Teilnehmer. Es zeigte sich, dass diejenigen Personen, die dreimal wöchentlich Fisch aßen ihr Darmkrebsrisiko um 12% verringern konnten, verglichen mit den Menschen, die nur einmal in der Woche Fisch aßen. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren Weiterlesen

Erstmals persönliche Einladung zur Darmkrebsfrüherkennung

Seit dem 1. Juli laden die gesetzlichen Krankenkassen erstmals alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren persönlich zum Darmkrebs-Screening ein. Die schriftliche Einladung informiert über die Früherkennung von Darmkrebs, erläutert die Erkrankung, den Ablauf von wahlweise Darmspiegelung oder Stuhltest sowie deren Vor- und Nachteile. Für Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, ist die nun aktive und regelmäßig wiederholte Einladung ein wichtiger Etappensieg zur Verbesserung der Darmkrebsvorsorge. Weitere Informationen finden Sie in einer gemeinsamen Presseerklärung der Barmer und der Stiftung LebensBlicke und in einer Meldung des Krebsinformationsdienstes Heidelberg (KID). Grafik: KID

Kijimea (Reizdarm) und Baktokult (Darmruhe) – was ist dran?

Professor Dr. Peter Layer, Internist und Gastroenterologe, Chefarzt der Medizinischen Klinik und Ärztlicher Direktor am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg zu Kijimea und Baktokult: “Bei beiden Präparaten handelt es sich um Probiotika. Kijimea enthält einen speziellen Stamm von Bifidobakterien. Das Präparat wurde in einer verblindeten randomisierten Studie getestet und hat eine signifikante Verbesserung bei Reizdarmpatienten im Vergleich mit Plazebo ergeben. In meiner persönlichen Erfahrung gibt es tatsächlich eine relevante Untergruppe von Patienten, die darauf sehr gut ansprechen; bei anderen bringt es nichts. Die günstigen Wirkungen dieses Präparats korrespondieren hierbei mit ähnlichen publizierten Effekten von anderen Bifidobakterien-Stämmen. Baktokult ist ein Laktobazillen-Präparat. Laktobazillen wirken nachgewiesenermaßen Weiterlesen

Telefonaktion zum Krebsfrüherkennungsregistergesetz KFRG

Am 25. und 26. Juni haben der Krebsinformationsdienst des DKFZ Heidelberg (KID) sowie die Stiftung LebensBlicke eine gemeinsame Telefonaktion zum KFRG durchgeführt, das am 1. Juli in Kraft trat. Was lange währt, wird endlich gut: die gesetzlich Versicherten ab 50 Jahren werden ab diesem Zeitpunkt erstmals bundesweit von ihren Krankenkassen in regelmäßigen Abständen zur Darmkrebsvorsorge und Früherkennung eingeladen. Näheres in der gemeinsamen Pressemitteilung. Weiterlesen

Methylenblau-Tablette steigert Adenom-Detektionsrate

In einer Placebo-kontrollierten randomisierten Studie haben Repici und Co-Autoren gezeigt, dass die orale Verabreichung einer Methylenblau-Tablette die Detektion von Adenomen deutlich erhöht. Sie konnten einen Anstieg von 8,4% im Vergleich zu Placebo nachweisen. Diese Technik könnte ein weiterer Baustein in der besseren Erkennung neoplastischer Läsionen im Kolon sein. (Gastroenterology 2019;156:2198-2207)