Stiftung unterstützt Heidelberger Fragebogen-Studie

DLogo Momentum Heidelbergie Stiftung LebensBlicke unterstützt eine wissenschaftliche Studie mit dem Thema „Aktiver Umgang mit einer Krebserkrankung“. In einem Positionspapier hat die Stiftung vor kurzem selbst zum Thema „Sport und Krebs“ Stellung genommen. Die Studie wird vom Psychologischen Institut Heidelberg unter Mitarbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen durchgeführt. Sie wendet sich an Menschen mit Brust-, Darm- oder Prostatakrebs. Ziel ist, in einer Längsschnittstudie persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse über Ernährung, körperliche Aktivität und psychosoziale Beratung und damit über den Umgang mit der Erkrankung zu gewinnen. Sie soll Grundlage für späteres Informationsmaterial sein. Die Teilnahme ist mit einer Aufwandsentschädigung von 50 Euro verbunden. Interessenten können sich unter der E-Mail-Adresse momentum@dkfz.de melden. Die Rekrutierung ist abgeschlossen!

Ernst-von-Bergmann-Plakette an Professor Riemann

Ernst-von-BergmannFür sein außerordentliches Engagement um die berufliche Fortbildung der Ärztinnen und Ärzte hat die Bundesärztekammer in Berlin Professor Dr. Jürgen F. Riemann mit der Ernst-von-Bergmann-Plakette ausgezeichnet. Diese Auszeichnung vergibt die Bundesärztekammer an verdiente Persönlichkeiten, um deren außerordentlichen Einsatz anzuerkennen und sich dafür zu bedanken. Die Ernst-von-Bergmann-Plakette wird vom Präsidenten der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages verliehen. Stellvertretend für die Bundesärztekammer hat Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis diese Ehrung im Namen der Bundesärztekammer jetzt in Mainz an Professor übergeben. Im Bild links: Professor Dr. J. F. Riemann, rechts: Dr. Günther Matheis. Weiterlesen

Neues vom ASCO-Kongress 2017 im Juni in Chicago

ebert-matthiasAuf der diesjährigen Jahrestagung der amerikanischen Krebsgesellschaft (ASCO) Anfang Juni in Chicago waren weiterhin die neuen immuntherapeutischen Strategien im Fokus. Im Bereich der Tumoren des Verdauungstraktes, d.h. vor allen Dingen beim Magenkarzinom und beim Kolonkarzinom, zeigen sich teilweise erhebliche Verbesserungen im Überleben nach Einleitung einer Immuntherapie. Auffällig beim Kolonkarzinom ist die deutliche Verbesserung des Überlebens in der Gruppe der Patienten mit hoher Zahl von Mutationen im Tumorgenom. Diese Untergruppe von Tumoren entsteht vorwiegend auf der Grundlage von Störungen in der DNA Reparatur, die zu einer sogenannten Mikrosatelliten-Instabilität führt. Insofern steht derzeit die frühzeitige Erkennung dieser Subgruppe im Vordergrund. Ein weiteres wichtiges Thema war die Dauer der adjuvanten Chemotherapie nach kompletter Resektion eines Kolonkarzinoms. Weiterlesen