Omid Nouripour ist neuer Befürworter

Die Stiftung LebensBlicke freut sich, mit Omid Nouripour, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Deutschen Bundestages, einen neuen prominenten Befürworter begrüßen zu dürfen. Mit seinem Statement unterstützt Omid Nouripour die Arbeit der Stiftung und unterstreicht die Bedeutung der Darmkrebsprävention: „Darmkrebs kann uns alle treffen. Wird er früh erkannt, sind die Heilungschancen zum Glück sehr hoch. Deshalb ist Vorsorge kein lästiger Termin im Kalender, sondern ein echter Lebensretter. Mir liegt am Herzen, dass wir als Gesellschaft mehr über Prävention sprechen und auch die Politik ihren Beitrag leistet, um gezielt Hürden abzubauen. Denn Prävention ist keine Nebensache, sondern Kern guter Gesundheitspolitik. Mein großer Dank gilt der Stiftung LebensBlicke für ihr unermüdliches Engagement und ihre wertvolle Aufklärungsarbeit.“, so Nouripour. Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: „Wir sind stolz und dankbar, Omid Nouripour als Befürworter gewonnen zu haben. Sein Engagement stärkt unsere Arbeit und motiviert uns, weiterhin mit voller Kraft für Prävention und Aufklärung einzutreten.“ Foto: Stefan Kaminski

 

ILCO NRW e.V. – Selbsthilfe, die verbindet!

In einem Interview mit Dr. Dietrich Hüppe, Vorstandsmitglied der Stiftung LebensBlicke, berichtet Carola Steiner, Vorstandsmitglied der ILCO-NRW e.V. und selbst Betroffene, über die Arbeit der Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Darmkrebs oder einem künstlichen Darmausgang. Seit 1972 bietet die ILCO bundesweit Unterstützung durch persönliche Gespräche, Gruppentreffen, Onlineformate und Publikationen. Ziel ist es, Betroffenen und Angehörigen Halt zu geben und sie miteinander zu vernetzen. Carola Steiner selbst engagiert sich besonders im Besuchsdienst: „Es geht um das Menschliche – zuhören, Mut machen, Hoffnung geben.“ Auch Angehörige werden aktiv einbezogen. Die ILCO ist mit über 229 lokalen Gruppen flächendeckend vertreten und über Kliniken, Praxen oder direkt erreichbar. Im Bild: Carola Steiner. Hier geht’s zum Interview.

Leitlinien für Darmkrebsüberwachung bei CED verbessert!

Die British Society of Gastroenterology hat ihre Leitlinie zur Darmkrebsüberwachung bei Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) umfassend aktualisiert. Die neue Empfehlung basiert auf einer systematischen Auswertung von über 7.500 Studien und enthält 73 konkrete Aussagen zur Optimierung der Früherkennung. Zentrale Neuerungen betreffen die Risikostratifizierung, den Einsatz von KI-gestützter Endoskopie, die Rolle von Biomarkern und die individuelle Festlegung von Überwachungsintervallen. Ziel ist eine personalisierte, evidenzbasierte Versorgung, die Patienten stärker einbezieht und die Krebsfrüherkennung verbessert. Quelle: www.gut.bmj.com/content/early/2025/04/29/gutjnl-2025-335023.

 

Kanadische Studie: Dem Darmkrebs davonlaufen!

Eine kanadische Studiengruppe hat untersucht, inwieweit kontinuierliche Motivation zu einem Bewegungsprogramm mit begleitender Physiotherapie die Rezidivquote für Menschen beeinflusst, die an Darmkrebs operiert worden sind. Die Studiengruppe hat fast 900 Patienten über 17 Jahre mit einer Gruppe verglichen, denen – wie bislang üblich – lediglich eine Broschüre an die Hand gegeben und gesunde Ernährung empfohlen, aber nicht kontrolliert wurde. Das Sportprogramm und die begleitende Physiotherapie waren, wie zu erwarten, mit einer Reduktion der Häufigkeit von Lebermetastasen und Rezidiven verbunden. Die Autoren folgern daraus, dass Bewegung eine zentrale Säule der Nachsorge bei operierten Darmkrebspatienten sein sollte. „Diese wieder hochrangig publizierte Erkenntnis ist schon in so manches Nachsorgeprogramm eingeflossen; es ist dennoch immer wieder wichtig und richtig, auf diese Tatsache hinzuweisen“, kommentiert Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke (Courneya KS, Vardy JL, O’Callaghan CJ et al. for the CHALLENGE Investigators. Structured Exercise after Adjuvant Chemotherapy for Colon Cancer. N Engl J Med 2025; 393:13-259).

Neuer Wegweiser für Krebserkrankte und deren Angehörige!

Menschen, die an Krebs erkranken, brauchen meistens dringend Hilfe. In der Not suchen Betroffene Kontaktstellen häufig vergeblich. Von daher ist dieser erfolgreiche, jetzt erneut aufgelegte Wegweiser eine wichtige Hilfestellung. „Das Comprehensive Cancer Center (CCC) Ulm hat sich wieder die Mühe gemacht, für nahezu alle wichtigen Krebserkrankungen Ansprechpartner zu benennen. Blättert man den Wegweiser durch, so findet man außerordentlich wichtige Hinweise, vor allem solche Stellen, die auch im Ernstfall an der Seite stehen und Hilfestellung geben können“, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender Stiftung Lebensblicke.