„Die Ernährung ist die Grundlage der Gesundheit“. Diese alte asiatische Weisheit hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Dies zeigt eine gerade publizierte US-Studie unter Leitung von Dr. Xiaobin Zheng aus St. Louis (JNCI 2020; online 2. November). Die Autoren fanden, dass kolorektale Adenome, die vor dem 50. Lebensjahr im Darm entdeckt werden, signifikant mit einer Ernährung nach „westlichem Stil“ zusammenhängen. Dazu gehört häufiger Verzehr von rotem Fleisch und Wurstwaren. Das Adenomrisiko war bis zu 38% erhöht gegenüber Personen, die eine mehr ballaststoffreiche Kost (Obst und Gemüse) Weiterlesen
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Darmkrebsvorsorge in COVID-19-Zeiten nicht verdrängen!
Seit März dieses Jahres grassiert das SARS-CoV-2-Virus weltweit und auch massiv in Deutschland mit inzwischen > 600.000 Infektionen und > 10.000 Todesfällen – Tendenz steigend. In der ersten Phase dieser Pandemie sind Hausarztkontakte um über 70% eingebrochen. Viele elektive Untersuchungen wie z.B. die Vorsorgekoloskopie wurden abgesagt, Arztpraxen vorübergehend geschlossen. Die Stiftung LebensBlicke hat schon sehr früh darauf aufmerksam gemacht, dass auch Vorsorgemaßnahmen wieder ins Blickfeld genommen werden müssen. Jährlich erkranken immer noch ca. 55.000 Menschen an Darmkrebs, ca. 25.000 sterben an dieser Weiterlesen
YouTube: „Qualitätsmanagement in der Endoskopie“
Neu auf YouTube ist das Video „Qualitätsmanagement in der Endoskopie“ der Seminarreihe „Endoskopie“ von Univ.-Prof. Dr. Helmut Neumann von der Universitätsmedizin Mainz. Das Seminar behandelt die wichtigen Qualitätsparameter, an der sich in der Endoskopie Leistungen messen lassen müssen, sowie die Möglichkeit einer verbesserten Detektion und Charakterisierung von Läsionen durch ein verändertes Lichtspektrum. Abgerundet wird das Programm mit einer Diskussion zu den Abrechnungen in Zeiten der COVID-19 Pandemie. Neben Professor Neumann referieren Dr. Horst Hohn, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologe und 2. Vorsitzender des bng (Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen Deutschland), sowie Professor Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.
Erblicher Darmkrebs: Gezielte Früherkennung und Prävention
Humangenetiker um den emeritierten Leiter des Intituts für Humangenetik an der RWTH Aachen haben die wichtigsten Daten und Fakten zum familiären und erblichen Darmkrebs übersichtlich zusammengestellt. Diese risikoadaptierte Früherkennung ist leider noch ein Stiefkind in den Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses zum Darmkrebs-Screening. Die Information der Bevölkerung über diese Besonderheiten muss nicht nur ein wichtiges Anliegen sein, sondern vor allem auch zu Konsequenzen im Regelwerk der Darmkrebsfrüherkennung ihren Niederschlag finden (Zerres K. et al. Dtsch. Med. Wochensch 2020;145:1337-1346).
Kaffeetrinken hat deutlichen Einfluss auf Tumorprogession

Das regelmäßige Kaffeetrinken ist schon immer mit Einflüssen auf Erkrankungen verbunden gewesen. In einer aktuellen prospektiven Beobachtungskohorte haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden, dass ein verstärkter Kaffeekonsum mit einer deutlichen Reduktion des Tumorwachstums fortgeschrittener kolorektaler Karzinome verbunden ist. Die Forscher haben auch eine Erklärung dafür: Kaffee enthält chemische Stoffe, deren Bioaktivität mit einem antioxidativen und antientzündlichen Potential verbunden ist und ebenso auch die Darmmortalität beeinflusst.