Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Schlagersänger Wolfgang Petry ruft zur Vorsorge auf

Für Hits wie „Verlieben, verloren, vergessen, verzeihen“ oder „Der Himmel brennt“ ist der deutsche Schlagersänger und Songschreiber Wolfgang Petry bekannt, aber auch durch seine Holzfällerhemden und den Arm voller Freundschaftsarmbändern. Als Rocksänger ist er unter dem Künstlernamen Pete Wolf aktiv. Mit dem Statement „Auch ich war zur Darmspiegelung – Besser Vorsorge als: Das war’s!“ unterstützt er den Aufruf der Stiftung LebensBlicke, notwendige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen und dadurch Leid zu vermeiden. Weitere Befürworter. Foto: Manfred Esser

HPV: Nobelpreisträger Prof. Harald zur Hausen im Interview

Professor Dr. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen wurde 2008 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Zur Hausen hat nicht nur das Humane Papillomvirus entdeckt und wissenschaftlich erforscht, sondern auch einen sicheren Impfstoff entwickelt. Der Gebärmutterhalskrebs stand lange im Zentrum der HPV-Infektion; inzwischen ist gesichert, dass er u.a. auch für Krebse in der Anogenital-Region und des Oropharynx verantwortlich gemacht werden muss. In einem Interview äusserte sich Profesor zur Hausen zusammen mit Frau Heike Weinberg, einer Betroffenen, und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke, Profesor  J. F. Riemann zum Thema. Moderiert hat das Interview der bekannte Journalist Stephan Pregizer, der auch eine digitale Plattform für Krebspatienten eingerichtet hat. Link zum kompletten Interview.

Risikofaktoren für das frühe Kolorektale Karzinom (< 50)

In den Vereinigten Staaten werden zunehmend Personen beobachtet, die ein kolorektales Karzinom (KRK) unter 50 Jahren entwickeln. Im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie an US-Veteranen zwischen 18 und 49 Jahren haben Wissenschaftler untersucht, welche Risikofaktoren für ein früher einsetzendes Dickdarmkarzinom indentifiziert werden können. Sie fanden u.a., dass zunehmendes Alter und das männliche Geschlecht signifikante Risikofaktoren sind, während die Einnahme von ASS und Übergewicht mit einem signifikant reduzierten Risiko einher geht. Sie weisen auch nachdrücklich darauf hin, das eine Gewichtsabnahme ein frühes klinisches Zeichen für ein KRK auch bei Jüngeren ist. Low et. al., Gastrenterology 2020.

Buch neu: Prävention von Krebserkrankungen des GI-Trakts

Zum richtigen Zeitpunkt erscheint ein neues Buch zur Prävention gastroenterologischer Tumorerkrankungen. Gerade hat die Nationale Dekade gegen den Krebs begonnen, in der sich Wissenschaftler und Kliniker zum Ziel gesetzt haben, auch die Prävention nachhaltig voran zu bringen. Vor diesem Hintergrund fassen die Herausgeber Dieter Schilling und Jürgen F. Riemann das Wissen über die Möglichkeiten der Prävention, über moderne Methoden und über aktuelle Standards zusammen. Zahlreiche Expertenbeiträge bilden den Grundstock für dieses neue Kompendium, das im Springer Verlag erschienen ist.

„Dr. Google“ kann den Arztbesuch nicht ersetzen

Das Internet bietet endlose Informationsquellen zu einer Vielzahl von Themen. Laut einer Studie von Lenstore googelt die deutsche Bevölkerung im Durchschnitt 1,3 Mal pro Woche zum Thema Gesundheit. Dabei kam unter anderem folgendes heraus: 82% der Deutschen googeln ihre Krankheitssymptome, bevor sie ihren Arzt aufsuchen. Fast 1/3 der Deutschen gibt zu, dass das Googeln eines Gesundheitssymptoms in der Vergangenheit zur Selbstdiagnose geführt hat, die schlimmer war als die eigentliche Diagnose beim Arzt. Nur 56% derjenigen, die ihre Symptome im Web suchen, prüfen die Quelle auf Vertrauenswürdigkeit. „Vertrauenswürdige und seriöse Online-Gesundheitsportale können als Leitfaden dienen, dürfen und sollten allerdings nie einen Besuch beim Arzt ersetzen“, betont Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Quelle: Lenstore