Seit 2019 ist das neue Darmkrebs-Screening in Kraft, das nach langen und zähen Verhandlungen endlich Realität geworden ist. Im Zentrum steht ein Paradigmenwechsel, vom opportunistischen Screening zu einem bundesweit organisierten Einladungsverfahren durch die Krankenkassen. Um diesen Fortschritt zu besprechen, gleichzeitig aber auch Risiken und Perspektiven zu diskutieren, hatte die Stiftung LebensBlicke am 11. Dezember 2019 zu einem Experten-Workshop nach Mannheim eingeladen. Das daraus nun resultierende Positionspapier der Stiftung LebensBlicke ist Ausdruck der sehr intensiven und regen Diskussion und soll den Entscheidern im Gesundheitswesen Möglichkeiten aufzeigen, wie notwendige Verbesserungen erreicht werden können.
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
ARD-Vorsitzender Tom Buhrow unterstützt Stiftungsaufruf!
Tom Buhrow, Vorsitzender der ARD, unterstützt den Aufruf der Stiftung LebensBlicke, die Darmkrebsvorsorge nicht zu vergessen: „Die Corona-Pandemie hält uns seit Wochen fest im Griff. Erfreulicherweise kann man langsam erkennen, dass die Corona-Präventionsmaßnahmen zunehmend erfolgreich sind. Sorge macht mir, dass die ebenfalls wichtige Darmkrebsprävention unter die Räder gekommen ist. Ich stimme daher der Stiftung LebensBlicke voll zu, wenn sie eindringlich mahnt, die Darmkrebsvorsorge nicht aus den Augen zu verlieren. Auch sie kann Menschenleben retten! Denken Sie an die Darmkrebsvorsorge!“ (Pressemitteilung | Foto: WDR/Herby Sachs)
Darmkrebs-Schutz durch Aspirin: Ist das möglich?
Gute Nachrichten aus der Wissenschaft. Eine großangelegte Auswertung von klinischen Studien hat gezeigt, dass möglicherweise die Einnahme von ASS (Acetylsalicylsäure), besser bekannt unter dem Namen Aspirin®, die Entstehung von Darmkrebs verhindern kann. Vermutet wurde es schon lange, dass ASS das Risiko der Entstehung von Darmkrebs reduziert. Ein italienisches Forscherteam aus Mailand unter der Leitung von Dr. Cristina Bosetti (Annals of Oncology 2020) hat das genauer untersucht. Zu diesem Zweck wertete die Gruppe insgesamt 45 wissenschaftliche Studien aus, in denen verschiedene ASS-Dosen verabreicht wurden. Diese Studien waren in den letzten Jahren international veröffentlichte Fall-Kontroll- und Kohortenstudien. Ziel der Auswertung Weiterlesen
COVID-19 Infektion in der Endoskopie: Risiko sehr gering
Italienische Kliniker haben untersucht, ob und ggfs. in welchem Umfang es bei endoskopischen Untersuchungen zur Übertragung des Corona-Keims kommt. An insgesamt 802 Patienten, die in einer der Hotspot-Regionen Italiens endoskopiert worden sind, wurde beobachtet, dass acht von ihnen milde Symptome am Respirationstrakt entwickelten und nur einer davon später positiv getestet wurde (nachgewiesene Infektionsrate 0,12 %). Keiner der acht Patienten musste stationär behandelt werden. Auch die Infektionsrate des Endoskopie-Personals war signifikant niedriger als die, die von anderen Pflegekräften in der Region berichtet wurden. Die Daten belegen, dass die Endoskopie ein auch in der Corona-Pandemie sicheres Verfahren ist, wenn sich alle an die Hygiene-Vorschriften halten (Repici et al. Gut 2020).
Stiftung bietet in der Corona-Pandemie Charity-Package an!
Die Stiftung LebensBlicke hat mehrfach öffentlich deutlich gemacht, dass die Corona-Pandemie auch sie erheblich in ihren Aktivitäten beeinträchtigt. Die Stiftung sieht sich unverändert als Mahner und Brückenbauer für die Darmkrebsvorsorge. Sie informiert die Bevölkerung gezielt und seriös über die Möglichkeiten der Darmkrebs-Prävention sowie die Ärzteschaft über Neuerungen. Lokale, regionale und nationale Veranstaltungen sind derzeit vollständig zum Erliegen gekommen. Die Menschen meiden derzeit die Arztpraxen aus Angst vor Infektionen mit dem Corona-Virus. So müssen die digitalen Medien vermehrt dazu genutzt werden, um auf die Arbeit der Stiftung LebensBlicke aufmerksam zu machen. Das Rückgrat der Stiftung sind die Regionalbeauftragten und Fortbildungskoordinatoren, die in allen Bundesländern vor Ort für Aufklärung über Darmkrebs sorgen. Die Stiftung möchte allen an der Front kämpfenden ärztlichen Kolleginnen und Kollegen gerade jetzt ein Angebot mit Informationsmaterial zur Verfügung stellen und gleichzeitig für ihre eigene finanzielle Unterstützung werben.