Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat in einer Pressemitteilung eindringlich darauf hingewiesen, dass auch in Corona-Zeiten Arztbesuche wichtig sind. Sie macht damit auf den bundesweit beobachteten Rückgang von Arztkontakten in Kliniken und Praxen aufmerksam. Das kann nicht nur ein Verschleppen von Erkrankungen, sondern auch die Absage von Vorsorgeuntersuchungen bedeuten. Die Stiftung LebensBlicke thematisiert schon seit einiger Zeit, dass Menschen sich nicht abhalten lassen sollten, ihnen zustehende Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Auch Darmkrebsvorsorge rettet Leben! Im Übrigen ist das Risiko, sich jetzt in einer Arztpraxis zu infizieren, sehr gering.
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Outdoor und Sport: Fragebogen für Krebskranke
Die Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München ist Projektleiterin und direkte Ansprechpartnerin für das Projekt „Outdoor Against Cancer: move yourself go out and live“, abgekürzt: OaC:mygoal. OaC:mygoal ist ein internationales Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorteile von Outdoor & Sport/Bewegung zu vereinen und neue und qualitätsgesicherte Angebote für Krebserkrankte zu schaffen. Zur ersten Bedarfsanalyse wurde an der TU München ein Fragebogen entwickelt, der über www.oacmygoal.eu erreichbar ist. Die Teilnahme erfordert etwa zehn Minuten. Die Daten werden anonymisiert erhoben, so dass kein Rückschluss auf den jeweiligen Teilnehmer möglich ist. (here: Project information document in English).
Stiftung gratuliert Chefärztin zur außerplanmäßigen Professur
Privatdozentin Dr. Brigitte Schumacher, Direktorin der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie am Elisabeth-Krankenhaus in Essen, ist zur außerplanmäßigen Professorin ernannt worden. Frau Schumacher hat sich auch während ihrer Tätigkeit als Chefärztin große Verdienste um die gastroenterologische Endoskopie erworben. Sie ist seit vielen Jahren mit präzisen Kommentaren als Expertenbeirätin für die Stiftung LebensBlicke präsent. Herzliche Glückwünsche!
Interview zum Thema Darmkrebs: Gefährliche Wissenslücken
Anlässlich des jüngsten Kongresses für Viszeralmedizin 2019 in Frankfurt hat die Journalistin Vera Sandberg mit Frau Dr. Andrea Petermann-Meyer, Leiterin der Sektion Psychoonkologie am CIO, Uniklinikum Aachen, ein interessantes Interview geführt. Frau Petermann-Meyer war Referentin beim LebensBlicke-Symposium zum Thema „Personalisierte Darmkrebsvorsorge – Blick auf die Version 4.0“. Im Interview geht es neben vielen Wissenslücken auch um die Frage, was Menschen daran hindert, die angebotenen Darmkrebs-Vorsorgemaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Lesen Sie selbst!
Auch die Darmkrebsvorsorge rettet viele Leben!
Die Corona-Pandemie beherrscht derzeit zu Recht alle gesundheitspolitischen und gesellschaftlichen Aktivitäten. Das ist sehr verständlich, führt aber inzwischen auch zu weiteren Problemen. Labormediziner klagen über starke Rückgänge an Testeinsendungen; niedergelassene Kollegen berichten von leeren Wartezimmern, die aus Angst vor Ansteckung gemieden werden. Völlig untergegangen scheint, dass die Nachfrage nach Vorsorgeleistungen dramatisch eingebrochen ist. So ist die Ausgabe von Testen auf nicht sichtbares Blut im Stuhl um 70% zurückgegangen (Ärztezeitung v. 17.04.2020). Das resultiert sicher auch daraus, dass der Darmkrebsmonat März 2020 durch die Corona-Pandemie völlig in den Hintergrund getreten ist. Professor Riemann von der Stiftung LebensBlicke: „Dringende Aufforderung an alle Anspruchsberechtigten ab 50 Jahren nach Abklingen der Pandemie: Vorsorge nicht vergessen! Denn auch die Darmkrebsvorsorge rettet zuverlässig viele Leben!“