Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort BW das Projekt „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung bei der Darmkrebsvorsorge„. Mit Hilfe einer sogenannten Aufmerksamkeits-Endobox soll geprüft werden, inwieweit künstliche Intelligenz in Form von Machine-Learning dazu beitragen kann, die Detektionsrate von vor allem kleinen Polypen sowie die qualitative Einschätzung deutlich zu verbessern. Das Verfahren wird in ambulanten Arztpraxen und in Krankenhäusern getestet und soll unter den Rahmenbedingungen des Alltags weiterentwickelt werden. Studienleiter sind Professor Dr. W. G. Zoller, Stuttgart, und Priv.-Doz. Dr. Hann, Würzburg; die Stiftung LebensBlicke trägt diesen Antrag klinisch und wissenschaftlich mit.
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
FIT : je niedriger der Schwellenwert, desto mehr Darmkrebse
Der quantitative immunologische Stuhltest (FIT) ist weltweit als Screening-Test zur Früherkennung eines kolorektalen Karzinoms (KRK) etabliert. Ein Schwellenwert, ab wann ein solcher Test als positiv angesehen werden kann, ist bisher nicht eindeutig identifiziert und schwankt zwischen ≤ 10 µg/g – ≥ 30 µg/g Hämoglobin. Eine aktuelle Meta-Analyse, die 46 Studien mit 2,4 Millionen Teilnehmern auswertete, zeigte eine Sensitivität für den FIT von 80% für ein KRK, wenn der Schwellenwert im FIT ≤ 10 µg/g eingestellt war. In dieser Gruppe fanden sich in 31% auch fortgeschrittene Adenome. Ziel der Analyse war es, den Einfluss von Geschlecht, Alter und Schwellenwert für das Hämoglobin im FIT zu analysieren. Bei 2,4 Millionen Teilnehmern wurden 6.478 KRK identifiziert. Weiterlesen
Aktuelle Zahlen zum Krebsgeschehen in Deutschland
Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht in regelmäßigen Abständen die neuesten Zahlen zu Krebserkrankungen in Deutschland. Sie spiegeln einerseits die Trends wider, untermauern andererseits aber auch, wo weiterhin Handlungsbedarf besteht. Aktuelle Zahlen 2016: 58.290 Neuerkrankungen, 24.802 Sterbefälle. Damit ist erkennbar, dass Inzidenz und Mortaliät weiter rückläufig sind, dass Männer unverändert stärker betroffen sind als Frauen und dass die Gesamtzahlen immer noch viel zu hoch sind. Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: „Hier sind absolut weitere Aktivitäten dringend erforderlich!“ (RKI-Publikation)
Pressekonferenz: Wanderausstellung zur Darmkrebsvorsorge
„Würde jeder Anspruchsberechtigte die Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge nutzen, wäre Darmkrebs in der Krankheitsstatistik nicht mehr relevant vertreten“. Das war ein Statement des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann, bei einem von Dr. Matthias Krell, dem Geschäftsführer der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) moderierten Pressegespräch im DRK-Krankenhaus in Kirchen/Sieg. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte sehr nachdrücklich den Stellenwert der Prävention, die auch für die Landesregierung ein wichtiges Anliegen sei. Die von der LZG und der Stiftung LebensBlicke konzipierte Wanderausstellung zur Darmkrebsprävention hat in zweieinhalb Jahren 44 Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz erreicht (von A wie Altenkirchen bis Z wie Zweibrücken). Im Bild: Ministerin Bätzing-Lichtenthäler am Infopoint zusammen mit Professor Riemann (li.) und Dr. Matthias Krell, (re). Im Hintergrund Michael Wäschenbach, MdL. Fotos: Markus Döring Weiterlesen
Ludwigshafen am Rhein – Sitz der Stiftung LebensBlicke
Die Stiftung LebensBlicke wurde 1998 in Ludwigshafen dank wesentlicher Unterstützung durch die Stadt als Bürgerinitiative gegründet. Ihr wichtigstes Ziel ist bis heute die Information der Öffentlichkeit über die Darmkrebsvorsorge und die Motivation zur Teilnahme an der Früherkennung. Die Oberbürgermeisterin der Stadt nimmt regelmäßig an der jährlichen Auftakt-Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März teil und unterstreicht damit die Bedeutung der Prävention für die Stadt und das Land. Ludwigshafen, als Stadt der Chemie auch international bekannt, ist stolz auch auf ihre schönen Seiten, die sie immer wieder gerne zeigt, in diesem Jahr durch einen Imagefilm der Northwind Visuals und des Marketingvereins.