Die Stiftung LebensBlicke wurde 1998 in Ludwigshafen dank wesentlicher Unterstützung durch die Stadt als Bürgerinitiative gegründet. Ihr wichtigstes Ziel ist bis heute die Information der Öffentlichkeit über die Darmkrebsvorsorge und die Motivation zur Teilnahme an der Früherkennung. Die Oberbürgermeisterin der Stadt nimmt regelmäßig an der jährlichen Auftakt-Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März teil und unterstreicht damit die Bedeutung der Prävention für die Stadt und das Land. Ludwigshafen, als Stadt der Chemie auch international bekannt, ist stolz auch auf ihre schönen Seiten, die sie immer wieder gerne zeigt, in diesem Jahr durch einen Imagefilm der Northwind Visuals und des Marketingvereins.
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Fußball-Legende Hans Tilkowski – ein persönlicher Nachruf!
„Ich war neun Jahre alt, als Hans Tilkowski das Tor von Westfalia Herne hütete. 30.000 Zuschauer waren im Westfalia-Stadion, als es gegen den HSV im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ging. Ich war dabei. Als kleiner Junge stand ich direkt hinter der Mauer an der „Gegengraden“, es gab noch keinen Zaun um den Platz herum. Wie das Spiel ausging? Ich weiß es nicht mehr. Dann 1966: Endspiel der Fußballweltmeisterschaft England gegen Deutschland. Hans Tilkowski im Tor des Londoner Wembley-Stadions, ich auf der Rückreise aus einem Pfadfinderlager in einem Autobus. Dann fiel das umstrittene 3. Tor für England. Weiterlesen
Zertifizierte Darmkrebszentren: Fortschritte im Marketing
Die Stiftung LebensBlicke unterstützt zusammen mit anderen Einrichtungen das Forschungsprojekt „Evidence-based Marketing für Darmkrebszentren“ unter Leitung von Professor Lingenfelder, Universität Marburg. Inhaltlicher Schwerpunkt der jüngsten interaktiven Webkonferenz war das Themengebiet Einweisermanagement. Dabei ging es um Maßnahmen zur Identifikation, Segmentierung, Ansprache und Gewinnung von Einweisern. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur langfristigen, strategischen Einbindung von Einweisern bzw. Kooperationspartnern diskutiert sowie die Relevanz der Dokumentation sowie des Controllings des Einweisermanagements erörtert. Professor Lingenfelder gab außerdem für digitale Lösungen für Patienten und Angehörige von Darmkrebszentren einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Weiterlesen
Frühe Darmkrebsvorsorge bei Risiko: Luft nach oben
Gehört hat es sicher jeder schon einmal, dass Personen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko bereits ab dem 40. Lebensjahr mit der Vorsorge beginnen sollten. Es geht dabei um die Personen, deren direkte leibliche Verwandte an Darmkrebs erkrankt sind. Denn sie haben selbst ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Wie wird diese Erkenntnis auch persönlich z. B. durch eine frühzeitige Darmspiegelung umgesetzt? Die Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg um Prof. Hermann Brenner haben das untersucht. 160.000 Personen zwischen 40 und 54 Jahren wurden eingeladen, sich an einer Online-Befragung zu beteiligen. 28.711 (=18%) haben geantwortet. Mit einem überraschenden Ergebnis: 9% der Befragten gaben an, dass einer ihrer direkten Verwandten (Eltern oder Kinder) an Darmkrebs erkrankt war. 55% hatten bereits eine Darmspiegelung machen lassen. Bei den Befragten ohne familiäre Vorbelastung waren es nur 25%. Prof. Brenner konstatiert: „Fast die Hälfte der Menschen mit erhöhtem familiären Risiko nutzt die Chance eines frühen Starts der Vorsorge nicht“. Weiterlesen
Choosing Wisely – möglicher Weg aus der Überversorgung
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat schon vor einiger Zeit damit begonnen, unter dem Generalthema „Klug entscheiden“ eine konkrete Hilfestellung bei der Indikationsstellung zu diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen anzubieten. Ein wichtiges Ziel ist, für diese Thematik zu sensibilisieren mit dem Hintergrund, nicht alles medizinisch Machbare zu tun. Die DGIM hat ihre Fachgesellschaften aufgerufen, aufzuzeigen, wo derzeit im jeweiligen Spektrum medizinische Leistungen verzichtbar sind. Das Deutsche Ärzteblatt hat viele dieser Entscheidungen publiziert. Diese Initiative kann und wird zu einer Kostensenkung im Gesundheitswesen beitragen, ohne dass damit ein Qualitätsverlust einhergehen muss. Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: „Denkt man an die Prävention, vor allem an die Darmkrebsprävention, dann gilt das sicher auch für so manche nicht leitliniengerechten endoskopischen Kontrolluntersuchungen nach Polypendetektion und Polypektomie, eine Stellschraube, an der sicher in Zukunft noch gedreht werden muss“.