Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Darmkrebs weltweit: Inzidenz steigt – Mortalität sinkt

Auf dem gerade zu Ende gegangenen Europäischen Gastroenterologen-Kongress (UEGW) in Barcelona wurde eine spannende Studie zur weltweiten Häufigkeit von Darmkrebs und Darmkrebstodesfällen vorgestellt. In dieser Untersuchung (1), die einen Zeitraum von 1990-2017 auswertet, wurden die globalen, regionalen und nationalen Risikofaktoren in 195 Ländern untersucht. Bei der Analyse der Daten gab es eine schlechte Nachricht: die altersstandardisierte Inzidenz des kolorektalen Karzinoms stieg im Beobachtungszeitraum weltweit um 9,5%. Unterschiedlich war die Häufigkeit der Darmkrebserkrankung: Wie zu erwarten, hatten Männer eine größere Wahrscheinlichkeit zu erkranken als Frauen. Einen ungesunden Lebensstil (Alkoholkonsum, Rauchen und ungesunde, ballaststoffarme Ernährung) sehen die Studienautoren dafür als Hauptgrund. Als Risikofaktor bei Frauen konnte hauptsächlich die Ernährung identifiziert werden (2). Aber die gute Nachricht aus der Untersuchung ist: Die Darmkrebstodesfälle haben Weiterlesen

Dem early-age onset kolorektalen Karzinom auf der Spur

In den Vereinigten Staaten hat sich in 2018 eine nationale Interessenvertretung (Fight Colorectal Cancer) gegründet, die sich aktiv um Trends beim Darmkrebs in Bezug auf Diagnosen und Prävention bemüht. Verschiedene Arbeitsgruppen haben spezielle Fragestellungen wie Umwelteinflüsse, Risikofaktoren und genetische Profile diskutiert. Derzeit im Fokus steht vor allem das Kolonkarzinom im früheren Alter (<50), das sich in den letzten 20 Jahren in den USA nahezu verdoppelt hat. Anlässlich eines Meetings im Februar 2019 haben die Teilnehmer weitere Arbeitsschwerpunkte definiert, die in zukünftigen Studien untersucht werden sollen (Gastroenterology 2019; 157: 280-288).

Bronze für Clip zum familiärem Darmkrebs „Bei der Notarin“

VideoclipDas Fachmagazin „Healthcare Marketing“ für Marketing-Kommunikation im Pharma- und Gesundheitsmarkt hat den Videoclip „Beim Notar“ der Produktionsfirma Takepart Media + Science“ jetzt mit dem Edelmetall Bronze ausgezeichnet. Eine Jury aus Vertretern der Medien- und Kommunikationswelt sowie der Industrie wählte den „Spot den Monats“ nach vorgegebenen Kriterien aus. Der Spot dreht sich um die Früherkennung von familiärem Darmkrebs und entstand in Kooperation mit der Barmer Krankenkasse, der Stiftung LebensBlicke (Früherkennung Darmkrebs) und der Familienhilfe Darmkrebs (Semi-Colon). Der Videoclip wurde im Darmkrebsmonat März 2019 gelauncht und wird seither über Online-Kanäle verbreitet. Er soll vor allem junge Erwachsene und Eltern für das Thema Vorsorge sensibilisieren (Weitere Infos).

Tumortherapie in der Zukunft durch Gentests?

Lange Zeit bestand ein wichtiger Zugang zur Therapie diverser Krebserkrankungen durch die Histologie des jeweiligen Tumors. Das könnte sich ändern. Amerikanische Forscher haben gezeigt, dass wahrscheinlich zukünftig genetische Veränderungen ein wichtiger Bestandteil für eine Therapientscheidung sein könnten. Forschungen für sogenannte „Tumoragnostische Therapien“ sind groß im Trend. „Diese Entwicklung könnte von der organspezifischen Krebstherapie hin zu einer genetisch basierten Behandlung führen“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Gemeinsam geht’s besser – das MFA-Projekt

MFA und MeyerEndlich ist das langersehnte Einladungsverfahren zur Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung da: Seit dem 1. Juli sollen Krankenkassen männliche Versicherte ab 50 und Frauen ab 55 Jahren zur Teilnahme am Darmkrebs-Screening einladen. Das ist sicher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber Wunder darf man sich davon nicht erwarten. Professor J. F. Riemann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Lebensblicke, kommentiert das folgendermaßen: „Das reine Einladungsverfahren wird die Patienten nicht in die Praxen schwemmen, das Anschreiben ist zu weitschweifig formuliert. Hier sind ergänzende und weiterführende Maßnahmen dringend notwendig.“ Eine Lösung könnte sein, dass auch die Medizinischen Fachangestellten (MFA) in den Praxen bei der Aufklärung und Information der Weiterlesen