Seit dem 1. Juli laden die gesetzlichen Krankenkassen erstmals alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren persönlich zum Darmkrebs-Screening ein. Die schriftliche Einladung informiert über die Früherkennung von Darmkrebs, erläutert die Erkrankung, den Ablauf von wahlweise Darmspiegelung oder Stuhltest sowie deren Vor- und Nachteile. Für Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, ist die nun aktive und regelmäßig wiederholte Einladung ein wichtiger Etappensieg zur Verbesserung der Darmkrebsvorsorge. Weitere Informationen finden Sie in einer gemeinsamen Presseerklärung der Barmer und der Stiftung LebensBlicke und in einer Meldung des Krebsinformationsdienstes Heidelberg (KID). Grafik: KID
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Kijimea (Reizdarm) und Baktokult (Darmruhe) – was ist dran?
Professor Dr. Peter Layer, Internist und Gastroenterologe, Chefarzt der Medizinischen Klinik und Ärztlicher Direktor am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg zu Kijimea und Baktokult: „Bei beiden Präparaten handelt es sich um Probiotika. Kijimea enthält einen speziellen Stamm von Bifidobakterien. Das Präparat wurde in einer verblindeten randomisierten Studie getestet und hat eine signifikante Verbesserung bei Reizdarmpatienten im Vergleich mit Plazebo ergeben. In meiner persönlichen Erfahrung gibt es tatsächlich eine relevante Untergruppe von Patienten, die darauf sehr gut ansprechen; bei anderen bringt es nichts. Die günstigen Wirkungen dieses Präparats korrespondieren hierbei mit ähnlichen publizierten Effekten von anderen Bifidobakterien-Stämmen. Baktokult ist ein Laktobazillen-Präparat. Laktobazillen wirken nachgewiesenermaßen Weiterlesen
Telefonaktion zum Krebsfrüherkennungsregistergesetz KFRG
Am 25. und 26. Juni haben der Krebsinformationsdienst des DKFZ Heidelberg (KID) sowie die Stiftung LebensBlicke eine gemeinsame Telefonaktion zum KFRG durchgeführt, das am 1. Juli in Kraft trat. Was lange währt, wird endlich gut: die gesetzlich Versicherten ab 50 Jahren werden ab diesem Zeitpunkt erstmals bundesweit von ihren Krankenkassen in regelmäßigen Abständen zur Darmkrebsvorsorge und Früherkennung eingeladen. Näheres in der gemeinsamen Pressemitteilung. Weiterlesen
Methylenblau-Tablette steigert Adenom-Detektionsrate
In einer Placebo-kontrollierten randomisierten Studie haben Repici und Co-Autoren gezeigt, dass die orale Verabreichung einer Methylenblau-Tablette die Detektion von Adenomen deutlich erhöht. Sie konnten einen Anstieg von 8,4% im Vergleich zu Placebo nachweisen. Diese Technik könnte ein weiterer Baustein in der besseren Erkennung neoplastischer Läsionen im Kolon sein. (Gastroenterology 2019;156:2198-2207)
Schauspielerin Marcia Cross: Analkrebs durch HP-Virus
Humane Papillom-Viren sind über Jahrzehnte in der Öffentlichkeit fast ausschließlich mit dem Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht worden. Neuere Forschungen haben ergeben, dass HPV auch andere Krebsarten wie Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs, Genital- und Analkrebs hervorrufen kann. Die aus der Fernsehserie „Desperate Housewives“ bekannte Schauspielerin Marcia Cross hat nun öffentlich mitgeteilt, dass sie einen HPV-induzierten Analkrebs bekommen hat. Sie ist nie geimpft worden, hat aber gleich entschieden, dass ihre Töchter sofort geimpft werden. „Die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ist eine echte Krebsprävention“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor J. F. Riemann. Foto: M. Werner