Professor Dr. Hermann Brenner, Leiter der Abteilung für Klinische Epidemiologie und Alternsforschung am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, ist mit dem ersten Deutschen Preis für Krebspräventionsforschung ausgezeichnet worden. Damit wird seine herausragende Bedeutung als einer der weltweit führenden Epidemiologen in ganz besonderer Weise gewürdigt. Hermann Brenner hat in vielen Studien zeigen können, dass die Darmspiegelung ein hocheffektives Vorsorgeinstrument ist, dass mit Hilfe einer Risikoanalyse eine elegante risikoadaptierte Früherkennung möglich ist und dass mit der Digitalisierung bei der Einladung zur Vorsorge eine wirksame Steigerung der noch immer begrenzten Teilnahmequoten erreicht werden kann. „Wir gratulieren herzlich und freuen uns, dass wir mit Hermann Brenner einen so bedeutenden Wissenschaftler im Kuratorium der Stiftung LebensBlicke haben, mit dem wir schon seit vielen Jahren hervorragend zusammenarbeiten“, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. © Jung/DKFZ
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
DGIM: Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin setzt sich schon seit Jahren mit der Verbandstätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. „Die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit – auch eine späte – ist wichtig und richtig, wenngleich sie natürlich das Leid, das einzelne DGIM-Mitglieder zu dieser Zeit verursacht haben, in keiner Weise wiedergutmachen kann“, sagt Prof. Dr. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM bei der jüngsten Pressekonferenz zu diesem Thema. Dennoch sei es wichtig, dass die Fachgesellschaft dann auch die nötigen Konsequenzen aus den Erkenntnissen ziehe, die die Geschichtswissenschaft zutage fördere. Unter dem Titel „Gedenken & Erinnern – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin in der Zeit des Nationalsozialismus“ erinnert die DGIM seit 2020 auf einer Website an ihre Mitglieder, die unter dem NS-Regime gelitten oder aber als Täter Leid verursacht haben. „Die Stiftung LebensBlicke unterstützt nachdrücklich diese notwendige Erinnerungskultur der DGIM, ähnlich der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). DGIM und DGVS haben beide die Schirmherrschaft für die Stiftung übernommen“, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Siehe auch: www.dgvs-gegen-das-vergessen.de.
Nationale Dekade gegen Krebs: Stiftung ist Unterstützerin
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Stiftung LebensBlicke in die Reihen der Unterstützer der Nationalen Dekade gegen Krebs aufgenommen. Bereits der Nationale Krebsplan hat zu großen Fortschritten in Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitiation von Krebserkrankungen in Deutschland geführt. Die Krebsforschung in Deutschland bleibt weiterhin eine nationale Herausforderung. „Die Stiftung LebensBlicke fühlt sich sehr geehrt, die Nationale Dekade mit all ihren Möglichkeiten unterstützen zu dürfen“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.
Darmkrebs in jüngerem Lebensalter (< 50 Jahre) häufiger
Darmkrebs tritt in der Regel mit dem Alter von 50 Jahren häufiger auf. Das ist auch die Rationale für den Beginn der Darmkrebsvorsorge. Inzwischen mehren sich aber Berichte, dass diese heimtückische Krebsart auch zunehmend in jüngerem Lebensalter, d.h. deutlich unter 50 Jahren beobachtet wird. Beunruhigend ist nach einer aktuellen Publikation, dass in dieser Population der Darmkrebs symptombehaftet häufig erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird und daher auch eine deutlich aggressivere Therapie erfordert. Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: „Wir sollten diese Entwicklung mit großer Sorge beobachten. Wenn sich diese Vorverlagerung auch in Deutschland häufiger zeigt, muss dringend über die Vorverlegung des Eintrittsalters für die Darmkrebsvorsorge, nämlich auf 45 Jahre, diskutiert und ggfs. rasch entschieden werden“. (Vakil N, Ciezki K, Singh M. Colorectal cancer in 18- to 49-year-olds: rising rates, presentation, and outcome in a large integrated health system. Gastrointest Endosc 2021; 491: 618-626)
Darmkrebs-Vorsorge: Covid-Impfung ist keine Voraussetzung!
Vor dem Hintergrund von Diskussionen über mögliche Beschränkungen beim Zugang zur Darmkrebsvorsorge stellen Stiftung LebensBlicke und Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte klar, dass eine Covid-Impfung keine Voraussetzung für eine Vorsorge-Darmspiegelung ist. Darmkrebsvorsorge geht ohne Impfung – Aber auch Arztpraxen haben Schutzbedarf! „Wir als Stiftung lehnen es ab, nicht geimpften Menschen die Vorsorge zu verweigern und als Eintritt 2G zu fordern“, erklärt der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Prof. Dr. J. F. Riemann. „Als niedergelassene Ärzte sehen wir uns aber auch in der Pflicht, den Praxisbetrieb sicherzustellen und Infektionsrisiken für unser Personal und unsere hilfesuchenden Patienten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln auszuschließen“, ergänzt der Berufsverbandsvorsitzende Dr. Albert Beyer. Weiterlesen