Koloskopie-Risiken: Bevölkerungsbasierte Langzeitstudie

logo-GastroenterologyAmerikanische Forscher haben in einer bevölkerungsbasierten Langzeitstudie in Kalifornien untersucht, welche nicht-gastrointestinalen Kompikationen bei der Screening- bzw. Überwachungskoloskopie zu erwarten sind im Verhältnis zu vergleichbaren Methoden wie Athroskopie mit Injektionen, Katarakt-Operationen und ähnlichen Eingriffen. Sie fanden heraus, dass schwerwiegende Nebenwirkungen eher selten, aber klinisch relevant waren und zur Hospitalisation führen konnten. Das ist vor dem Hintergrund wichtig, dass Komplikationen bei Screening-Untersuchungen extrem selten sein sollten. Die Autoren gewichten Risikofaktoren, die beeinflussbar sind und die unbedingt Beachtung finden müssen. “Diese Untersuchung macht deutlich, wie bei der Screening-Kolokopie ggf. nicht-gastrointestinale Risiken minimiert werden können.”, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke

Erfolgreiche Uraufführung des Vorsorg-Theaters in Mannheim

2018-03-13 Premiere LuL Mannheim (8) Das neue Vorsorg-Theaterstück “Mit Dieter SchillingLust und Leidenschaft” der Stiftung LebensBlicke, in dem die Bedeutsamkeit einer gesunden Lebensweise thematisiert wird, wurde auch in der Metropolregion Rhein-Neckar erfolgreich uraufgeführt. Im Festsaal des Diakonissenkrankenhauses in Mannheim fanden sich rund 100 Interessenten ein, die von der komödiantisch witzigen Darstellung des zentralen gesundheitspolitischen Problems sehr beeindruckt waren. Professor Schilling, Chefarzt der Medizinischen Klink II im Diakonissenkrankenhau und Vorstandsmitglied der Stiftung, fand in seinem Vortrag “Vorsorge durch gesunde Ernährung: Was empfehlen die Leitlinien?” immer wieder humorvolle Bezugspunkte zum Theaterstück und ist überzeugt davon, dass diese Art der Präsentation eindrucksvoller ist als den Finger zu heben und etwas zu verbieten. Mehr zu den Vorsorg-Theaterstücken.

Krebsfrüherkennungsregistergesetz: Konzept zur Umsetzung

Logos Konzept zur UmsetzungDas Krebsfrüherkennungsregistergesetz KFRG  ist als Konsequenz aus Vorschlägen des Nationalen Krebsplans bereits 2013 von Bundestag und Bundesrat beschlossen und an den Gemeinsamen Bundesausschuss GBA zu Umsetzung weitergeleitet worden. Der Gesetzgeber hatte eine Frist bis 2016 vorgegeben. Betroffene medizinische Fachgesellschaften, Berufsverbände und weitere Organisationen haben mangels Anhörung während des Internistenkongresses 2017 in Mannheim unter Federführung vom Netzwerk gegen Darmkrebs und von Stiftungen ein gemeinsames Konzept zur Umsetzung entwickelt. „Wir nutzen den Darmkrebsmonat März, dieses Konzept, an dem auch die Stiftung LebensBlicke maßgeblich mitgewirkt hat, auch öffentlich dem gemeinsamen Bundesausschuss zu übergeben, damit wesentliche Eckpunkte in der Beratung noch Berücksichtigung finden können“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Prof. Dr. J. F. Riemann.

Krebskontrolle ist eine zunehmende globale Herausforderung

Logo ESMD OpenViele Daten belegen, dass Krebserkrankungen weltweit zunehmen und damit nicht nur zu einer Bürde für Betroffene, sondern auch zu einer erheblichen Belastung nationaler Gesundheitssysteme werden. In einem umfangreichen Papier hat die Europäische Gesellschaft für medizinische Onkologie  (ESMO) dazu Kernbotschaften zusammengestellt und wichtige Empfehlungen formuliert. “Diese lesenswerte Übersicht enthält viel Aktuelles zum Thema Krebs und gibt nachdenkenswerte Anregungen; sie sollte alle im Gesundheitsssystem interessieren, die sich diesem Thema widmen”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Männer schon mit 50 Jahren zur Vorsorge-Darmspiegelung!

PantherMedia 2802925Viele Langzeitdaten der letzten Zeit zeigen eindrücklich, das es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, an Darmkrebs zu erkranken. So bekommen Männer häufiger und früher diesen Krebs. Die Stiftung LebensBlicke fordert daher schon seit langem, Männer fünf Jahre früher als bisher zum Darmkrebsscreening zuzulassen. Diese Forderung steht auch im Einklang mit dem KFRG, das eine Fexibilisierung der Altersgrenzen zulässt. Der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor j. F. Riemann, hat dazu in einem Interview mit der Ärztezeitung zum Darmkrebsmonat März ausführlich Stellung genommen.

Premiere des neuen Vorsorg-Theaters in Berlin gelungen

2018-03-08 Scheckübregabe Premiere LuL Sana-KlinikumDas neue Theaterstück der Stiftung LebensBlicke “Mit Lust und Leidenschaft”, das die Bedeutsamkeit der Primärprävention hervorhebt, ist in der Kiezspinne in Berlin vor großer Kulisse mit lang anhaltendem Beifall uraufgeführt worden. Die vielen Zuschauer waren von der komödiantisch witzigen Darstellung eines zentralen gesundheitspolitischen Problems sehr beeindruckt und überzeugt davon, dass diese Art der Präsentation viel eindrucksvoller ist als den Finger zu heben und etwas zu verbieten. “Die Stiftung dankt der Sana-Geschäftsleitung herzlich für die großzügige Spende. Wir sind sicher, dass dieses Theaterstück seinen Weg machen wird”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Neue Vortragsreihe in Kooperation mit Diakoniewerk Zoar

Logo Zoar“Darmkrebsvorsorge für alle” lautet das Thema einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe des Evangelischen Diakoniewerkes Zoar (Rockenhausen) und der Stiftung LebensBlicke. Denn Darmkrebsvorsorge geht alle an, gerade auch ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Die erste von vier Veranstaltungen findet am Mittwoch, 21.03.2018, um 14.30 Uhr, im Haus Zoar – Wohnen am Ebertpark, Schuckertstraße 37 in Ludwigshafen statt. Hier ist auch die Geschäftsstelle der Stiftung beheimatet. Nach dem Vortrag besteht für Interessierte die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen und sich anschließend bei einem kleinen Imbiss auszutauschen. Weitere Veranstaltungen am 16. Mai in Kaiserslautern, am 15. August in Heidesheim und am 24. Oktober in Rockenhausen. Wer regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge geht, senkt das Risiko zu erkranken deutlich. Denn Darmkrebs ist – früh erkannt – in den allermeisten Fällen heilbar.