Neues Video thematisiert familiäres Darmkrebsrisiko

Die Barmer Krankenkasse, die Stiftung LebensBlicke sowie die Familienhilfe Darmkrebs e.V. haben einen ungewöhnlichen Videoclip zum familiären Darmkrebs ins Netz gestellt. Der Clip (produziert von Takepart Media+Science) ist ausgelegt auf eine virale Verbreitung über alle Kanäle der sozialen Medien. Ziel ist, insbesondere ein junges Publikum anzusprechen; denn Darmkrebs ist vererbbar und Betroffene haben ein hohes Risiko, bereits jung zu erkranken. “Wir wollen die internetaffinen Angehörigen von Darmkrebspatienten zum gegenseitigen Austausch über die Erkrankung animieren. Je stärker das Thema Darmkrebs ins öffentliche Bewusstsein rückt, desto häufiger kann es Leben retten”, so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Siehe Pressemitteilung.

Einladungsverfahren fördert Darmkrebs-Vorsorgeberatung

Aufgrund einer Initiative der Stiftung LebensBlicke hat der Verband medizinischer Fachangestellter (MFA) zusammen mit dem Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng) ein Ausbildungs-Curriculum entwickelt. Damit soll sichergestellt werden, dass MFAs nach Inkrafttreten des Krebsfrüherkennungsregistergesetzes (KFRG) vor allem in Praxen von Allgemeinmedizinern über das Darmkrebs-Screening informieren können. Grundlage für diese Initiative war die FAMKOL-Studie, die unter der Schirmherrschaft der Stiftung vom Institut für Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät der Martin Luther-Universität Halle-Wittemberg durchgeführt wurde und klar zeigen konnte, dass die persönliche Ansprache effektiver scheint als reine Flyer-Informationen. Im Bild: Professor Dr. Dieter Schilling, Mitglied des Vorstands der Stiftung LebensBlicke

Pe Werner begeisterte in der Friedenskirche Ludwigshafen

Sängerin und Songwriterin Pe Werner (“Dieses Kribbeln im Bauch”) begeisterte gemeinsam mit ihrem Begleiter Peter Grabinger am Flügel am Samstag, den 16.03.2019 rund 200 Zuhörerinnen und Zuhörer im Rahmen eines Benefizkonzerts der Stiftung LebensBlicke. Der kabarettistische Liederabend  “Von A nach Pe” in der Ludwigshafener Friedenskirche fand von Anfang bis Ende viel Beifall und stehenden Applaus. Insbesondere die Musikalität von Pe Werner, ihre klang- und kraftvolle Stimme und der poetisch-freche Sprachwitz nahmen das Publikum gefangen. In humorvoller Weise wies die Musikerin gut platziert und nuanciert auf die lebensrettende und bereits selbst erlebte Darmkrebsvorsorge hin. Professor Jürgen F. Riemann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung LebensBlicke: “Wir sind Pe Werner sehr dankbar, zusammen mit der Stiftung das Thema vielfach medienwirksam in die Öffentlichkeit getragen und damit viele Menschen zur Darmkrebsvorsorge motiviert zu haben.” Hier geht´s zum Interview und zum Nachbericht der Rheinpfalz. Fotos: Sabine Kast Weiterlesen

Botschafter des Jahres 2019: Dr. Alexander Meyer, Duisburg

Eine außergewöhnliche Plakataktion “Ich geh´ regelmäßig zum Friseur – Ich geh´ regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge” fordert derzeit in Duisburg die Menschen zur Darmkrebsvorsorge auf. Denn gerade beim Thema Darmkrebs scheuen viele die Untersuchung. Die Kommunale Gesundheitskonferenz der Stadt Duisburg möchte dies gemeinsam mit dem Verein “Duisburg gegen Darmkrebs e.V.” und der Friseurinnung Duisburg ändern und wirbt mit außergewöhnlichen Plakaten bis 12. März auf Großplakatflächen an 20 exponierten Standorten in Duisburg für die Darmkrebsvorsorge. Unterstützt wird die Aktion zudem von der Deutschen ILCO und der Stiftung LebensBlicke. Weiterlesen

Metaanalyse bestätigt: i-FOBT hat hohe Effektivität

In einer großen Metaanalyse mit 31 Studien und insgesamt ca. 120.000 Teilnehmern hat die Arbeitsgruppe um Imperiale erneut bestätigt, dass der inzwischen auch bei uns eingesetzte immunologische Stuhltest (i-FOBT) eine hohe Sensitivität und Spezifität für das Kolonkarzinom und fortgeschrittene Adenome bei einem Schwellenwert von 10 µg/g hat. Leider wird auch bei uns in Deutschland von diesem neuen Test viel zu wenig Gebrauch gemacht. Das muss sich ändern, wenn eine weitere Teilnahmesteigerung am Darmkrebsscreening erreicht werden soll. (Imperiale et al. Ann Intern Med 2019)

Startschuss der Aktion “Darmvorsorge: Ein Anruf genügt!”

Stiftung LebensBlicke und Berufsverband niedergelassener Gastroenterlogen (Magen-Darm-Ärzte) starten in diesen Tagen eine besondere Aktion zur Darmkrebsvorsorge- und Früherkennung unter dem Titel “Darmvorsorge jetzt: Ein Anruf genügt!”. “Epidemiologische Untersuchungen von Professor Brenner haben gezeigt, dass gerade mit der Vorsorgekoloskopie in den letzten 15 Jahren über 180.000 Darmkrebserkrankungen verhindert werden konnten. “Wir wollen diesen Erfolg fortsetzen und bieten für Anspruchsberechtigte ab 55 Jahren unter www.darmvorsorge-jetzt.de an, mit Spezialisten in Wohnortnähe einen Termin zu vereinbaren, sofern eine Vorsorge-Darmspiegelung gewünscht wird”, so der Vorsitzende der Stiftunge LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann. “Unabhängig davon kann natürlich bereits mit 50 Jahren der neue immunologische Stuhltest in Anspruch genommen werden.”