Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

2018 wird die Stiftung LebensBlicke 20 Jahre alt. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit der Einführung des i-FOBT und dem Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) haben sich die Chancen für eine Verbesserung der Darmkrebsprävention deutlich erhöht. Die Stiftung LebensBlicke wird auch weiterhin das Ziel verfolgen, über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke




S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom – Update 2017

Leitlinien.Die Stiftung LebensBlicke ist bemüht, aktuelle Verbesserungen (Updates) bestehender Leitlinien möglichst zeitnah in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Unter der Federführung und Koordination von W. Schmiegel und Ch. Pox (Schmiegel W et al. Z. Gastroenterol 2017; 55:1344-1498) ist die sehr umfangreiche S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom auf den neuesten Stand gebracht worden. Dazu gibt es wieder eine Kurz- und eine Langversion. Viele Aussagen sind auf Grund neuer Ergebnisse angepasst worden, so auch zum Polypenmanagement. So führt z. B. der Nachweis kleiner Polypen jetzt zu deutlich längeren Nachsorgeintervallen Weiterlesen

Hausärzte – Weichensteller der Vorsorge

2017-12- WorkshopDie Stiftung LebensBlicke hat am 13. Dezember 2017 einen Experten-Workshop zum Thema “Hausärzte – Weichensteller der Vorsorge” organisiert. Ziel war, den gegenseitigen Gedankenaustausch zu verstärken und Kräfte zu bündeln, um das gemeinsame Ziel der informierten Entscheidung zur Darmkrebsvorsorge nachhaltig zu verbessern. Die Teilnehmer, wichtige Vertreter der Hausärzte, der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Krankenkassen und der Stiftung haben Kernthesen formuliert, die in Kürze in einem Positionspapier der Öffentlichkeit vorgestellt werden. “Das Ziel der Veranstaltung passt hervorragend zu den aktuellen Bestrebungen der Gesundheitspolitker, Hausärzte als Anker der Versorgung zu stärken”, so der Vorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

INELDA: Erste Daten sind in der ZfG publiziert

Logo IneldaStiftung LebensBlicke, die Universität Mannheim und die BARMER haben bereits 2012 die Studie INELDA konzipiert, in der geprüft werden sollte, wie wirksam ein Einladungsschreiben zur Darmkrebsfrüherkennung ist. Eine solche Regelung war im Nationalen Krebsplan vorgeschlagen worden und ist im Krebsfrüherkennungsregistergessetz (KFRG) beschlossen. Das KFRG harrt aber noch der Umsetzung.  Die in der Zeitschrift für Gastroenterlogie (ZfG) publizierte Studie zeigt, dass persönliche Einladungen ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Inanspruchnahme der Damkrebsprävention sind. “Wir danken allen Partnern für die sehr engagierte Zusammenarbeit und sind sicher, dass aus dieser Kooperation noch weitere Daten generiert werden können”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.

Beispielhafte Sammelaktion der Fortuna-Apotheke Mannheim

2018-01-19 Fortuna-ScheckübergabeMitarbeiter der Fortuna Apotheke in Mannheim verzichten schon seit Jahren auf Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und stellen den Gegenwert einem Spendentopf zu Verfügung, der im Rahmen einer Weihnachtsspende ausgeschüttet wird. Die Mitarbeiter wählen aus, wer jeweils Nutzniesser einer solchen Spende ist. “Die Stiftung LebensBlicke ist dankbar, 2017 zu den Empfängern zu gehören.” so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Prof. Dr. J. F. Riemann. “Ein solches Beispiel sollte zu Nachahmung anspornen!” Den Scheck über 1.950 € haben die Apotheker Frau Angstmann (Bildmitte) und Herr Schill (im Bild rechts), der auch Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke ist, in der Geschäftsstelle der Stiftung überreicht.

Darmkrebsvorsorge – Nachschauen lohnt sich

Screenshot-2017-12-21 Darmkrebsvorsorge kann so einfach sein - YouTube-1Die Stiftung LebensBlicke stellt zusammen mit Partnern unter der Regie von Priv. Doz. Dr. Christoph Schmidt einen Video-Clip mit dem Thema “Darmkrebsvorsorge – Nachschauen lohnt sich” ins Netz. Befürworter der Stiftung, der TV-Moderator und Journalist Oliver Welke sowie Fußball-Weltmeister André Schürrle, rufen zur Darmkrebsvorsorge auf.  Der Video-Clip erklärt laienverständlich und einfühlsam die Darmspiegelung als sehr effektive und nahezu sichere Vorsorgemaßnahme. “Die Stiftung dankt allen, ganz besonders dem Regisseur sehr herzlich für diese gelungene und sehr verdienstvolle Initiative” so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Prof. Dr. J. F. Riemann.

Therapie des kolorektalen Karzinoms wird immer präzisier

Prof. Dr. Florian Lordick, Universitätsklinikum Leipzig

Der Dickdarmkrebs im fortgeschrittenen Stadium ist inzwischen für viele Menschen eine chronische Erkrankung mit befriedigender Lebensqualität geworden. Ganz wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen haben u.a. molekulare Analysen des Tumorgewebes, die eine differenzierte Einschätzung über die Dauer und die Wahl der einzusetzenden Medikamente erlauben. Prof. Dr. Florian Lordick, Mitglied unseres Expertenbeirats, hat hierzu einen lesenswerten Kommentar verfasst, dem eine Arbeit von S. Stintzing aus München, publiziert in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift (2017; 142:1652-1659), zugrunde liegt.

Einfluss von Gewichtsreduktion auf Zellmarker

2017- Caroline Himbert-WebsiteOxidativer Stress, DNA-Reparatur und Telomer-Wartung sind Prozesse, die mit der Alterung einerseits, aber auch mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Besonders auffällig ist der Zusammenhang mit der Adipositas, vor allem mit der Fettleibigkeit. Die Stipendiatin der Stiftung LebensBlicke Caroline Himbert hat zu diesem Thema eine hochinteressante Übersicht über den Einfluss einer Gewichtsreduktion auf diese Prozesse publiziert (Himbert C et al., Effects of Intentional Weight Loss on Markers of Oxidative Stress, DNA Repair and Telomere Length – a Systematic Review, Obes Facts 2017;10:648–665). Frau Himbert hat am Weiterlesen