Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Olivia Jones – Gesundheitskommunikation, die bewegt

Die Sommerparty 2026 von Olivia Jones auf dem Hamburger Kiez war nicht nur ein fröhliches Wiedersehen vieler engagierter Persönlichkeiten, sondern auch eine schöne Gelegenheit, auf ein außergewöhnliches Projekt der Gesundheitsaufklärung zurückzublicken. Als Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke freue ich mich besonders, Teil der RTL+ Dokumentation „Holy Sh*t!! – Darmstorys mit Olivia Jones“ gewesen zu sein. Gemeinsam mit Olivia Jones und David Reckers durfte ich in acht Folgen Menschen begleiten, die offen über Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Hämorrhoiden und Stuhlinkontinenz gesprochen haben. Diese Form der Gesundheitskommunikation ist ein wichtiger Baustein einer ganzheitlichen Darmgesundheitsaufklärung. Darmgesundheit umfasst Prävention, Ernährung, Bewegung, einen bewussten Lebensstil und die Bereitschaft, Warnsignale ernst zu nehmen. Das die Dokumentation mit dem German Medical Award ausgezeichnet und für den Felix Burda Award nominiert wurde, unterstreicht ihre gesellschaftliche Bedeutung. Auch mein Engagement als Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke wird diesen Weg mit Vorträgen, Workshops und Seminaren – insbesondere im Betrieblichen Gesundheitsmanagement – konsequent fortsetzen. Ein zentrales Anliegen der Stiftung LebensBlicke ist dabei die Darmkrebsvorsorge. Aufklärung hilft, Ängste abzubauen, die Akzeptanz der Vorsorge zu erhöhen und Menschen zur rechtzeitigen Inanspruchnahme der angebotenen Untersuchungen zu motivieren. „Mein herzlicher Dank gilt Olivia Jones für ihren Mut und ihr langjähriges Engagement. Gemeinsam konnten wir zeigen, dass Gesundheitskommunikation informieren, motivieren und nachhaltig etwas bewegen kann“, so Dr. Nicole Steenfatt, Regionalbeauftragte der Stiftung LebensBlicke (Fotos: privat)

Auch 2026: Stiftung setzt Zeichen auf dem Wacken Open Air

Auch in diesem Jahr war die Stiftung LebensBlicke gemeinsam mit dem Netzwerk Patientenkompetenz, den Westküstenkliniken und dem Klinikum Itzehoe wieder auf dem Wacken Open Air vertreten – diesmal erstmals zusammen mit der Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein. In zahlreichen Gesprächen mit den Festival-Besuchern wurde eine zentrale Botschaft deutlich: Ab 50 gehört die Koloskopie zur wirksamen Vorsorge, um Darmkrebs frühzeitig zu verhindern. Besonders erfreulich war die Beobachtung, dass in diesem Jahr deutlich mehr Besucherinnen und Besucher im anspruchsberechtigten Alter bereits einen Termin vereinbart hatten oder aktiv nach Informationen zur Terminvergabe fragten. „Das zeigt klar, dass gezielte Aufklärung ankommt und Menschen erreicht – auch dort, wo man sie vielleicht nicht zuerst vermuten würde“, so Dr. Thomas Thomsen (li. im Bild), Regionalbeauftragter der Stiftung LebensBlicke, der die Stiftung vor Ort in Wacken vertreten hat. Fotos: privat Weiterlesen

Hohe HPV-Impfquote korreliert mit Rückgang der Sterblichkeit

Das Humane Papillom Virus (HPV) ist für viele Erkrankungen verantwortlich, besonders für den Gebärmutterhalskrebs, Mundhöhlenkrebse und für Formen des Analkrebs. Seit vielen Jahren gibt es HPV-Impfprogramme, die in den Ländern ganz unterschiedlich konsequent eingesetzt werden. Britische Forscher haben von 2001 bis 2024 bei Frauen in jüngeren Altersgruppen (20-34) die Sterblichkeit an Zervixkarzinomen untersucht. Die Impfquote lag zwischen 88 und 90 %. In diesem Zeitraum wurde kein Todesfall registriert, erwartet wären in dieser Altersgruppe vor Einführung der HPV-Impfung 23 Todesfälle. Die Risikoreduktion ist um so größer, je früher mit der Impfung, vor allem vor dem ersten Geschlechtsverkehr, begonnen wurde. „Für Deutschland gilt das leider noch nicht. Alle Versuche, erfolgreiche gesundheitspolitische Weichenstellungen auch durch die Stiftung LebensBlicke zu generieren, waren leider bisher wenig erfolgreich“, kommentiert Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. „Das muss besser werden, denn ähnliche Entwicklungen sind wahrscheinlich auch für die anderen Krebsarten zu erwarten!“ (Sasieni P, Falcaro M, Cervical Cancer mortality trends following HPV vaccination in England, 2001–24: an analysis of population-based mortality data. Lancet 2026; 408: 162-168).

Stiftung LebensBlicke nimmt Abschied von Susanna Zsoter

Als #Krebskriegerin begegnete sie ihrer doppelten Erkrankung mit bemerkenswerter Stärke, Mut und Zuversicht. Mit ihrer Offenheit und ihrem Engagement für die Darmkrebsprävention hat sie vielen Menschen Hoffnung gemacht und die Arbeit der Stiftung LebensBlicke auf besondere Weise bereichert. „Wir sind dankbar, dass wir sie ein Stück ihres tapferen Weges begleiten durften. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihren Freunden und allen, die ihr verbunden waren. Wir werden Frau Zsoter in ehrender und dankbarer Erinnerung behalten“, kommentiert Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Foto: Maria Irl

Stiftung LebensBlicke dankt Ministerin Nina Warken

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Stiftung LebensBlicke wesentlich darin unterstützt, die Darmkrebsprävention in Deutschland weiter voranzubringen. Als Schirmherrin des Darmkrebsmonats März 2026 hat sie sich zudem persönlich und mit großem Engagement eingebracht. Die Stiftung spricht der Ministerin ihren herzlichen Dank für diese wertvolle Unterstützung aus. Zugleich wünscht sie ihrem Nachfolger Dr. Carsten Linnemann viel Erfolg und hofft auf eine ebenso konstruktive Zusammenarbeit für die zukünftigen Aufgaben der Stiftung. „Wir wünschen Frau Warken in ihrem neuen Amt als Kanzleramtsministerin eine glückliche Hand und viel Erfolg. Zugleich hoffen wir, dass der neue Bundesgesundheitsminister – wie alle seine Vorgängerinnen und Vorgänger – die Stiftung LebensBlicke weiterhin im Blick behält“, betont Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Foto: © Jan Pauls