Walter Röhrl trifft Dr. Meyer in St. Englmar

Der deutsche  Rallye-Weltmeister sowie Befürworter und Unterstützer der Stiftung LebensBlicke, Walter Röhrl, traf in St. Englmar Dr. Hansjörg Meyer (im Bild li.) von der Stiftung LebensBlicke. In einem Gespräch wurde von Walter Röhrl noch einmal an die große Bedeutung der Darmkrebsvorsorge erinnert: “Im Motorsport sind immer wieder Boxenstopps wichtig, um bei den Ingenieuren zur Kontrolle vorzufahren. So kann man sich ankündigende Schäden rechtzeitig analysieren und große Reparaturen oder einen Ausfall vermeiden. Für mich war und ist deshalb die Gesundheitsvorsorge – vor allem die Darmkrebsvorsorge – eine Selbstverständlichkeit.” Walter Röhrl erwähnte weiterhin ein Interview, welches er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke, Prof. Riemann, aufgenommen hatte. Auf diesen Video-Clip sei er mehrfach zustimmend angesprochen worden.

Warum keine Koloskopie nach positivem Stuhltest?

Professor Dr. Wolfgang Fischbach, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung LebensBlicke, zur Frage nach den Gründen für eine ausbleibende Koloskopie nach positivem Stuhltest: “Die Neuregelung der Darmkrebsvorsorge ist in Deutschland in Kraft getreten. Das Screening basiert auf zwei Untersuchungsmethoden: der Vorsorgekoloskopie (bei Männern ab 50 Jahre, bei Frauen ab 55 Jahre, Wiederholung nach 10 Jahren) und dem Stuhltest (i-FOBT). Nach einem positiven Stuhltest wird eine Abklärungskoloskopie empfohlen. Eine Studie in Kanada hat die Gründe für eine ausbleibende Koloskopie nach positivem Stuhltest analysiert (Llovet D et al, Am J Gastroenterol 2018;113:1872-89). Weiterlesen

Fortbildung für Fachangestellte in Hausarztpraxen

Die Stiftung LebensBlicke hat sich die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge auf die Fahnen geschrieben. „Darmkrebs ist vermeidbar“, betont der Stiftungsvorsitzende Professor Dr. Jürgen Riemann. “Jeder kann vorsorgen. Damit die Menschen dies auch tun, müssen wir immer wieder auf vielfältige Weise auf sie zu gehen, um zu erklären, wie es geht und was sie davon haben.” Hausärzte spielen in der Versorgung eine zentrale Rolle. Sie sind auch die entscheidenden Weichensteller für die Prävention. Es gehört zu ihrer Aufgabe, die Menschen auf die bestehenden Vorsorge- und Früherkennungsangebote der gesetzlichen Krankenkassen hinzuweisen. Auf Initiative der Stiftung LebensBlicke haben sich Experten aus den Fach- und Berufsverbänden der Allgemeinmediziner, des Praxispersonals und der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte an einen Tisch gesetzt, um über Maßnahmen zu diskutieren, die die Hausärzte bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen können. Weiterlesen

Darmkrebsvorsorge: Neues Gesetz noch nicht optimal!

Der Fortschritt hat ein Datum: der 1. Juli 2019. Das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) ist nun in Kraft. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits seit dem 19. April ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung ab 50 Jahren. Um so mehr stellen sich Probleme in der Unter- und Überversorgung der Bürger. Das machte eine Diskussion im Gastroenterologischen Qualitätszirkel in Herne deutlich, deren Ergebnisse Dr. Dietrich Hüppe, Vorstand der Stiftung LebensBlicke, folgend zusammenfasst: Weiterlesen

Fischkonsum reduziert Darmkrebsrisiko

Forscher der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon berichten in einer aktuell veröffentlichten Untersuchung in der Zeitschrift “Clinical Gastroenterology and Hepatology”, dass der Verzehr von Fisch dreimal die Woche, zu einer Senkung des Darmkrebsrisikos führt. In einer Langzeitstudie befragten die Forscher insgesamt 521.324 Teilnehmer nach ihren Ernährungsgewohnheiten. Nach 15 Jahren wurden die eingeschlossenen Personen erneut befragt. Darmkrebs entwickelten in diesem Zeitraum insgesamt 6.291 Teilnehmer. Es zeigte sich, dass diejenigen Personen, die dreimal wöchentlich Fisch aßen ihr Darmkrebsrisiko um 12% verringern konnten, verglichen mit den Menschen, die nur einmal in der Woche Fisch aßen. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren Weiterlesen

Erstmals persönliche Einladung zur Darmkrebsfrüherkennung

Seit dem 1. Juli laden die gesetzlichen Krankenkassen erstmals alle gesetzlich krankenversicherten Männer und Frauen ab 50 Jahren persönlich zum Darmkrebs-Screening ein. Die schriftliche Einladung informiert über die Früherkennung von Darmkrebs, erläutert die Erkrankung, den Ablauf von wahlweise Darmspiegelung oder Stuhltest sowie deren Vor- und Nachteile. Für Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, ist die nun aktive und regelmäßig wiederholte Einladung ein wichtiger Etappensieg zur Verbesserung der Darmkrebsvorsorge. Weitere Informationen finden Sie in einer gemeinsamen Presseerklärung der Barmer und der Stiftung LebensBlicke und in einer Meldung des Krebsinformationsdienstes Heidelberg (KID). Grafik: KID

Kijimea (Reizdarm) und Baktokult (Darmruhe) – was ist dran?

Professor Dr. Peter Layer, Internist und Gastroenterologe, Chefarzt der Medizinischen Klinik und Ärztlicher Direktor am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg zu Kijimea und Baktokult: “Bei beiden Präparaten handelt es sich um Probiotika. Kijimea enthält einen speziellen Stamm von Bifidobakterien. Das Präparat wurde in einer verblindeten randomisierten Studie getestet und hat eine signifikante Verbesserung bei Reizdarmpatienten im Vergleich mit Plazebo ergeben. In meiner persönlichen Erfahrung gibt es tatsächlich eine relevante Untergruppe von Patienten, die darauf sehr gut ansprechen; bei anderen bringt es nichts. Die günstigen Wirkungen dieses Präparats korrespondieren hierbei mit ähnlichen publizierten Effekten von anderen Bifidobakterien-Stämmen. Baktokult ist ein Laktobazillen-Präparat. Laktobazillen wirken nachgewiesenermaßen Weiterlesen