Alle Bemühungen zur Darmkrebsvorsorge richten sich auf eine frühzeitige Darmspiegelung. Aber nicht weniger wichtig ist die angepasste Nachsorge nach Polypenentfernung (Polypektomie). Dies wurde noch einmal auf einer Veranstaltung der Stiftung Lebensblicke in Berlin anlässlich des Deutschen Krebskongresses besonders betont. Prof. Jörg Albert vom Robert-Bosch- Krankenhaus in Stuttgart forderte nachdrücklich eine konsequente Nachsorge nach Polypektomie. Hier gebe es bei der praktischen Umsetzung der Leitlinienempfehlungen noch erhebliches Verbesserungspotential. Wissenschaftlich untermauert wird die Rationale zur Nachsorge durch eine norwegische Studie, in der gezeigt werden Weiterlesen
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Stiftungsexperte kommentiert COVID-19-Informationen
Die Corona Krise hat inzwischen alle Lebensbereiche auch in Deutschland erfasst. Ganz Europa leidet unter dieser Pandemie. Ganz besonders betroffen hat es die Italiener. So ist nicht erstaunlich, dass wichtige Berichte über den Pandemie-Ausbruch sowie Verhaltensmaßregeln aus Italien stammen. Professor Dr. Michal Jung, Internist und Gastroenterologe sowie ausgewiesener Experte für Hygiene und Infektionsmaßnahmen in der Endoskopie, hat eine aktuelle Publikation zum COVID-19-Ausbruch für die Stiftung LebensBlicke kommentiert. Er beschreibt die extrem schwierige Lage vor Ort und zeigt auf, welche Schutzmaßnahmen unabdingbar sind. Jung weist ferner auf die wichtige Unterscheidung verschiedener Risikokonstellationen hin und unterstreicht, dass Vorsorgeuntersuchungen jetzt aufgeschoben, aber nicht abgesagt werden sollten, da viele niedergelassene Praxen mit der Corona Pandemie am Limit sind. „Ein wirklich lesenswerter Kommentar“, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.
Coronavirus: Vorsorge notfalls verschieben, nicht aussetzen!
Der diesjährige Darmkrebsmonat März ist im Zeichen der Corona-Krise ganz in den Hintergrund getreten. Erfahrungsgemäß nehmen sich Menschen gerade in diesem Monat sehr viel Zeit, um über Vorsorge nicht nur nachzudenken, sondern auch vielleicht bereits geplante Vorsorgemaßnahmen umzusetzen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist nur verständlich, wenn viele Menschen diese gute Absicht jetzt verschieben. Es sollte aber nicht dazu führen, dass die Darmkrebsvorsorge ausgesetzt wird. Professor Riemann empfiehlt, bei möglichen Engpässen in ärztlichen Praxen die geplante Darmkrebsvorsorge (immunologischer Stuhltest, Darmspiegelung) gegebenenfalls um einige Zeit zu verschieben bis Entwarnung gegeben ist. Davon unabhängig ist jedoch, dass bei klassischen Symptomen wie Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Gewichtsabnahme sowie noch deutlicher bei Blut im Stuhl sofort durch eine Darmspiegelung geklärt werden muss, was vorliegt. Bei weiteren gezielten Fragen entweder den Krebsinformationsdienst Heidelberg unter der kostenfreien Rufnummer 0800- 420 30 40 (bei medizinischen Fragen) oder die Stiftung LebensBlicke kontaktieren!
Immer daran denken: Darmkrebsvorsorge bei Diabetikern
Die „Deutsche Diabetes-Hilfe“ erinnert im Darmkrebsmonat März noch einmal nachdrücklich daran, dass Übergewicht und ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel als mögliche Ursachen für ein erhöhtes Darmkrebsrisiko bei Menschen mit Typ-2-Diabetes gelten. DieseJ Menschen haben ein um 30 Prozent erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Eine Darmkrebshistorie in der Familie erhöht zusätzlich das Risiko. Die „Deutsche Diabetes-Hilfe“ appelliert deshalb an Ärzte, ihren Patienten mit Typ-2-Diabetes die angebotene Darmkrebsfrüherkennung dringend zu empfehlen. Diesen Aufruf unterstützt die Stiftung LebensBlicke mit Nachdruck. Quelle: Ärzte Zeitung online 17.3.2020 | Dr. H. Meyer
Stiftung muss wegen Coronavirus Benefizkonzert absagen!
Die Coronavirus-Krise hat nun auch Veranstaltungen der Stiftung LebensBlicke erreicht. „Wir sehen uns daher mit größtem Bedauern gezwungen, das sicher tolle Konzert mit den ‚Schönen Mannheims‘ absagen zu müssen. Damit ist der Stiftung auch eine wichtige Möglichkeit genommen, über ein Benefizkonzert zu Spenden und zu Finanzmitteln für ihre Projekte zukommen“, urteilt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Professor Dr. J. F. Riemann. „Wir danken all denen, die mit zur Vorbereitung beigetragen und Karten erstanden haben und hoffen auf ihr Verständnis.“