Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) ist nun seit 1. Juli in Kraft. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Offener Brief an BM Jens Spahn und Kanzlerin Angela Merkel

Der Berufsverband Gastroenterologie Deutschland e.V. (BVGD) und die Stiftung LebensBlicke haben gemeinsam mit anderen einen “offenen Brief” an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. Die beiden Organisationen sehen in der jüngst verabschiedeten Reform des erweiterten Bewertungsmaßstabs EBM eine ernsthafte Gefahr für die qualitätsgesicherte Darmkrebsvorsorge. Die Briefe mitunterzeichnet haben: die Felix Burda Stiftung, die Arbeitsgemeinschaft Leitender Gastroenterologischer Krankenhausärzte e.V., die Arbeitsgemeinschaft medizinisches Qualitätsmanagement im Berufsverband Deutscher Internisten e.V., der Berufsverband der Niedergelassenen Gastroenterologen Deutschlands e.V., die Deutsche ILCO e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Endoskopie und Bildgebende Verfahren e.V.. Mit dem offenen Brief soll sichergestellt werden, dass viele Entscheidungsträger im Gesundheitswesen davon Kenntnis haben. (Brief an: BM Jens Spahn | Bundeskanzlerin Angela Merkel)

Qualitätsgesicherte Darmkrebsvorsorge in Gefahr

Die Vorsorge-Darmspiegelung muss einen herben Rückschlag hinnehmen! Seit dem 1. April 2020 wird die Vergütung für technische Leistungen, damit auch für die Koloskopie, zugunsten der sprechenden Medizin  deutlich abgewertet. Die Gastro-Liga e.V. sowie die Stiftung LebensBlicke machen in einer Pressemitteilung auf diesen Missstand aufmerksam. “Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite über eine persönliche Einladung zu mehr Teilnahme am Darmkrebsscreening aufgefordert, auf der anderen Seite die Leistung der Untersucher aber abgewertet wird“,  so Professor J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke. Hier geht’s zur Pressemitteilung.

Expertenkommentare – immer eine Fundgrube des Wissens

Logo InformationDie Stiftung LebensBlicke stellt regelmäßig aktuelle Informationen rund um das Thema Darmkrebs zur Verfügung. Ein hochkarätiger Expertenbeirat sichtet und kommentiert neueste Publikationen aus der nationalen wie internationalen Literatur. Der Expertenbeirat trägt damit ganz wesentlich zu einem wichtigen Ziel der Stiftung bei, seriöse Informationen vor allem auch für ärztliche User unserer Website anzubieten. Dieser Service hat sich  inzwischen zu den meist aufgerufenen Webseiten der Stiftung entwickelt.

Experten-Clips zu aktuellen Themen rund um die Koloskopie

Die Experten Professor Dr. Ralf Kiesslich (Wiesbaden, li. im Bild) und Priv. Doz. Dr. Benjamin Walter (Ulm) haben anlässlich der Auftakt-Pressekonferenz der Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März 2020 in zwei neuen Videos den möglichen “Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) zur besseren Erkennung von Darm-Polypen” und eine “App zur digitalen Begleitung bei der Vorbereitung zur Koloskopie” vorgestellt. Ihr Fazit: Das neue “Machine Learning” mit Hilfe eines Computers ist nach ersten Erkenntnissen dem Menschen überlegen; die App zur digitalen Unterstützung der Koloskopie-Vorbereitung fördert die Compliance der Patienten und verbessert damit die Untersuchungsqualität! Hier gehts zum Youtube-Kanal der Stiftung und hier zu den Folien der Referenten.

Darmkrebs: Nachsorge nach Polypektomie nicht vergessen!

Alle Bemühungen zur Darmkrebsvorsorge richten sich auf eine frühzeitige Darmspiegelung. Aber nicht weniger wichtig ist die angepasste Nachsorge nach Polypenentfernung (Polypektomie). Dies wurde noch einmal auf einer Veranstaltung der Stiftung Lebensblicke in Berlin anlässlich des Deutschen Krebskongresses besonders betont. Prof. Jörg Albert vom Robert-Bosch- Krankenhaus in Stuttgart forderte nachdrücklich eine konsequente Nachsorge nach Polypektomie. Hier gebe es bei der praktischen Umsetzung der Leitlinienempfehlungen noch erhebliches Verbesserungspotential. Wissenschaftlich untermauert wird die Rationale zur Nachsorge durch eine norwegische Studie, in der gezeigt werden Weiterlesen

Stiftungsexperte kommentiert COVID-19-Informationen

Die Corona Krise hat inzwischen alle Lebensbereiche auch in Deutschland erfasst. Ganz Europa leidet unter dieser Pandemie. Ganz besonders betroffen hat es die Italiener. So ist nicht erstaunlich, dass wichtige Berichte über den Pandemie-Ausbruch sowie Verhaltensmaßregeln aus Italien stammen. Professor Dr. Michal Jung, Internist und Gastroenterologe sowie ausgewiesener Experte für Hygiene und Infektionsmaßnahmen in der Endoskopie, hat eine aktuelle Publikation zum COVID-19-Ausbruch für die Stiftung LebensBlicke kommentiert. Er beschreibt die extrem schwierige Lage vor Ort und zeigt auf, welche Schutzmaßnahmen unabdingbar sind. Jung weist ferner auf die wichtige Unterscheidung verschiedener Risikokonstellationen hin und unterstreicht, dass Vorsorgeuntersuchungen jetzt aufgeschoben, aber nicht abgesagt werden sollten, da viele niedergelassene Praxen mit der Corona Pandemie am Limit sind. “Ein wirklich lesenswerter Kommentar”, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Coronavirus: Vorsorge notfalls verschieben, nicht aussetzen!

Der diesjährige Darmkrebsmonat März ist im Zeichen der Corona-Krise ganz in den Hintergrund getreten. Erfahrungsgemäß nehmen sich Menschen gerade in diesem Monat sehr viel Zeit, um über Vorsorge nicht nur nachzudenken, sondern auch vielleicht bereits geplante Vorsorgemaßnahmen umzusetzen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist nur verständlich, wenn viele Menschen diese gute Absicht jetzt verschieben. Es sollte aber nicht dazu führen, dass die Darmkrebsvorsorge ausgesetzt wird. Professor Riemann empfiehlt, bei möglichen Engpässen in ärztlichen Praxen die geplante Darmkrebsvorsorge (immunologischer Stuhltest, Darmspiegelung) gegebenenfalls um einige Zeit zu verschieben bis Entwarnung gegeben ist. Davon unabhängig ist jedoch, dass bei klassischen Symptomen wie Bauchschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Gewichtsabnahme sowie noch deutlicher bei Blut im Stuhl sofort durch eine Darmspiegelung geklärt werden muss, was vorliegt. Bei weiteren gezielten Fragen entweder den Krebsinformationsdienst Heidelberg unter der kostenfreien Rufnummer 0800- 420 30 40 (bei medizinischen Fragen) oder die Stiftung LebensBlicke kontaktieren!