Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Sehr geehrte Leser und Unterstützer, liebe Freunde und Mitstreiter,

das Krebsfrüherkennungsregistergesetz (KFRG) ist nun seit 1. Juli in Kraft. Damit erfolgt ein Paradigmenwechsel weg vom opportunistischen Darmkrebsscreening hin zu einem persönlichen Einladungsverfahren. Das Besondere: Männer haben bereits mit 50 Jahren ein Anrecht auf eine Vorsorge-Darmspiegelung. Auch das KFRG löst die Probleme der öffentlichen Wahrnehmung nicht. Von daher wird die Stiftung LebensBlicke auch weiterhin das Ziel verfolgen, über Flyer, Veranstaltungen, Videoclips und über die mediale Öffentlichkeit Chancen und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung anzusprechen, zur Teilnahme am Screening zu motivieren und über Kontroversen im Umfeld der Darmkrebsprävention zu berichten.

Dear international users
, we appreciate very much your continuous visit of our website. Apparently our news are of great interest and value for you. The Foundation works on an honorary basis and is therefore reliant on donations. What about you?

In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse
Ihr Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Schauspielerin Marcia Cross: Analkrebs durch HP-Virus

Humane Papillom-Viren sind über Jahrzehnte in der Öffentlichkeit fast ausschließlich mit dem Gebärmutterhalskrebs in Verbindung gebracht worden. Neuere Forschungen haben ergeben, dass HPV auch andere Krebsarten wie Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs, Genital- und Analkrebs hervorrufen kann. Die aus der Fernsehserie “Desperate Housewives” bekannte Schauspielerin Marcia Cross hat nun öffentlich mitgeteilt, dass sie einen HPV-induzierten Analkrebs bekommen hat. Sie ist nie geimpft worden, hat aber gleich entschieden, dass ihre Töchter sofort geimpft werden. “Die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ist eine echte Krebsprävention”, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor J. F. Riemann. Foto: M. Werner

Mikrobiom: wichtige Rolle bei der Darmkrebsentstehung

Es ist eine bekannte Tatsache, dass unter anderem die Ernährung bei der Entstehung von Darmkrebs eine wesentliche Rolle spielt. Dies gilt insbesondere für fett- und fleischreiche Mahlzeiten. Forscher des Europäischen Molekularbiologischen Labors (EMBL) in Heidelberg haben in “Nature Medicine” veröffentlicht, dass es einen charakteristischen Mikrobiom-Besatz des Darms bei Patienten mit Darmkrebs gibt. Diese dafür wohl typischen Bakterien könnten für die Entwicklung eines treffsicheren Tests bei Menschen mit hohem Darmkrebsrisiko benutzt werden.

Darmkrebs: in Europa bei jungen Erwachsenen zunehmend

In den Vereinigten Staaten wird schon länger die Zunahme von Darmkrebs-Neuerkrankungen auch bei jungen Erwachsenen beobachtet. Eine der wichtigen Ursachen ist der veränderte Lebensstil mit Fettleibigkeit und Bewegungsarmut. Es erstaunt nicht, dass Ähnliches nun auch in Europa beobachtet wird. In der Altersgruppe der 30- bis 50-jährigen ist in den letzten 25 Jahren eine ähnliche Zunahme zu registrieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit spielen auch in Europa analoge Mechanismen eine wesentliche Rolle. (Vuik FER, Nieuwenburg Stav, Bardou M et al. http://dx.doi.org/10.1136/gutjnl-2018-317592)

Darmkrebsvorsorge geht social media mit pfiffigem Videoclip!

Die Stiftung LebensBlicke nutzt in zunehmendem Maße neue Medien und Social Media für die Darmkrebsvorsorge. Ein pfiffiger Videoclip “Verstecken gilt nicht” wird die Angebotspalette zur Motivation bereichern. Die Stiftung hofft, mit dieser Botschaft Menschen dazu bewegen zu können, über Darmkrebsvorsorge zumindest nachzudenken. Produziert wurde der Clip von der Mannheimer Agentur Reinshagen.

Darmkrebsvorsorge ein Top-Thema beim US-Gastro-Kongress

Spannende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Darmkrebsvorsorge wurden Mitte Mai 2019 auf dem amerikanischen Gastroenterologie Kongress (DDW) in San Diego (Kalifornien, USA) präsentiert.  Aus der Vielzahl der eingereichten Arbeiten fanden einige Poster bei den Teilnehmern besonderes Interesse, wie zum Beispiel “The role of social media on promotion and education of colorectal cancer Screening” (Austin L. Chiang et.al., Thomas Jeffersen University Philadelphia). Kurz zusammengefasst von Dr. Hansjörg Meyer von der Stiftung LebensBlicke. Weiterlesen

Was läuft falsch beim Darmkrebs-Screening?

Das Darmkrebs-Screening schützt nur, wenn es in Anspruch genommen wird und mögliche Empfehlungen zu Kontrolluntersuchungen wegen auffälliger Befunde beachtet werden. Leider halten sich viele Menschen nicht an entsprechende Hinweise. Sie kommen entweder zu spät zum ersten Screening oder lassen Kontrollen außer Acht. Ganz unabhängig davon, dass ein Großteil der Anspruchsberechtigten (ca. 34%) vom Screening-Angebot keinen Gebrauch macht. Diese erschreckende Feststellung ist in einer Aufsehen erregenden Publikation von Doubeni et al. nachzulesen, die auch die damit verbundene deutliche Erhöhung an Darmkrebstoten beziffert (siehe hier: Gastroenterology). In der Ausgabe 3/2019 der Zeitschrift “Der Gastroenterologe” werden die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie dargestellt und diskutiert.

Charity-Golfturnier im Golfpark Leipzig zugunsten der Stiftung

“Lassen Sie den Ball rollen mit Freude  und Charme für die Stiftung Lebensblicke mit ihrem Engagement für unseren Darm.” Inspirierende Worte der CDU- Landtagsabgeordneten und sächsischen Ministerin a.D., Christine Clauß, die  für das Golfturnier zugunsten der Stiftung LebensBlicke die Schirmherrschaft übernommen hatte. Und so golften u.a. Ärzte und Unternehmer  vergangenen Freitag im Golfpark Leipzig-Seehausen um Sieg und Bares. Organisiert von Dr. med. Roland Kuchta, Weiterlesen