Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) nehmen Fahrt auf

Eine besonders positive Konsequenz der Corona-Pandemie war und bleibt wohl der sprunghafte Anstieg der Nutzung telemedizinischer Angebote. Gerade die sich häufenden Terminabsagen durch die befürchtete Infektionsgefahr auch in Arztpraxen haben das virtuelle Arzt-Patienten-Gespräch enorm beschleunigt. Mit dieser Entwicklung hat sich auch das WebSeminar der Stiftung LebensBlicke am 15. März befasst. Der Spannungsbogen dieses viel beachteten Online-Meetings reichte von der Bedeutung dieser Technologie für die niedergelassene Arztpraxis über das veränderte und inzwischen vielfach mobile Arbeiten in Großunternehmen wie der BASF, über die auch inzwischen erhebliche Nutzung diverser Möglichkeiten der digitalen Informationen durch die Krankenkassen bis hin zur Ankündigung, dass in den nächsten Jahren in Heidelberg ein Nationales Krebspräventionszentrum entsteht. Damit soll gesichert werden, dass hochkarätige Grundlagenwissenschaft, kombiniert mit erstklassiger Versorgungsforschung, in Deutschland die Prävention auf einen internationalen Spitzenplatz katapultieren werden. Einig waren sich alle Referenten, dass Telemedizin das Arzt-Patienten-Gespräch nicht ersetzt, aber eine zunehmend wichtigere Unterstützungsfunktionen hat.

Kompendium des bng zur Darmkrebsvorsorge 2023

Die Fachgruppe Kolorektales Karzinom im Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen (bng) mit den Sprechern Dr. Dietrich Hüppe, Mitglied des Vorstands der Stiftung LebensBlicke, und Dr. Jens Aschenbeck hat in einer lesenswerten Übersicht die Beiträge des bng zum Thema Darmkrebsvorsorge der letzten drei Jahre für den Darmkrebsmonat März 2023 zusammengestellt. Zahlreiche Artikel beleuchten ganz unterschiedliche Aspekte des Themas und vermitteln so viele Informationen nicht nur für die Mitglieder des bng, sondern auch für viele Interessierte, die dieses Kompendium sicher mit Gewinn lesen werden. „Der bng zeigt mit diesem Kompendium, wie wichtig und wie notwendig sachgerechte und aktuelle Informationen zum Thema Darmkrebsprävention sind. Man kann diesen Impetus nicht hoch genug einschätzen“, urteilt Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Telemedizin gewinnt zunehmende Akzeptanz

Die Corona-Pandemie hat den digitalen Medien einen enormen Schub verliehen. So ist auch in Deutschland die Inanspruchnahme telemedizinischer Möglichkeiten einschließlich der Arzt-Patienten-Konsultation erheblich angestiegen. In einer interessanten Studie wird mitgeteilt, dass auch in den USA während der Corona-Pandemie eine hohe Zustimmung zu verzeichnen war, die seitdem weiter anhält. Gerade Patienten mit gastrointestinalen Beschwerden beurteilten die virtuelle ärztliche Konsultation ähnlich gut wie die Präsenzberatung. Das lässt vorhersehen, dass die Telemedizin einen wichtigen Stellenwert in der Arzt-Patienten-Beziehung einnehmen und eine notwendige Ergänzung werden wird. „Das WebSeminar der Stiftung LebensBlicke hat eine ähnliche Entwicklung auch in Deutschland aufgezeigt. Der Telemedizin wird eine wichtige Unterstützungsfunktionen im ärztlichen Handeln zugesprochen“, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke (Dobrusin A, Hawa F, Montagno J et al., Patients With Gastrointestinal Conditions Consider Telehealth Equivalent to In-Person Care. Gastroenterology 2023; 164:156-158).

Gesundheitsmanagement in der Automobilindustrie

Prof. Dr. Jürgen F. Riemann von der Stiftung Lebensblicke im Gespräch mit Peter Mosch, dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der AUDI AG. Im Interview, das auch in der aktuellen Ausgabe Gesundheitsnetzwerk Leben veröffentlicht wird, geht es nicht nur um die aktuelle Transformation in der Automobilindustrie, sondern vor allem um die Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei den Vier Ringen. Dabei im Fokus: Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit, um Audi wettbewerbsfest und zukunftsfähig zu machen und auch weiterhin dafür zu sorgen, dass die Belegschaft gesund bleibt.

Darmkrebsvorsorge-Clips jetzt auch in Türkisch und Englisch!

Die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge zu erhöhen, das ist das Ziel der Clips mit den Playmobil-Figuren in Stopp-Motion-Technik von Prof. Dr. Benjamin Walter und seinem Team vom Universitätsklinikum Ulm. Jetzt gibt es diese Clips auch mit englischen und türkischen Untertiteln. Der bekannte Fernsehjournalist und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni wirkt als Sprecher im Wohnzimmer der Playmobil-Hauptfiguren mit. Gerade im Darmkrebsmonat März liegt der Fokus auf der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung.