Anlässlich des „Gastro Talk an Bord“ interviewte Professor Dr. Pohl von der Asklepios Klinik Hamburg den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung LebensBlicke Professor Dr. Jürgen F. Riemann zum Thema „Leuchtturmprojekt Darmkrebsvorsorge“. Dabei ging es um die Anfänge der Darmkrebsprävention, die Weiterentwicklungen, den Einfluss der Stiftung LebensBlicke auf diese Entwicklungen und um aktuelle Zahlen als Ergebnis der Bemühungen. Das Interview im Rahmen des „Gastro Talk an Bord“ wurde aufgezeichnet und wurde am 10.11. um 18 Uhr ausgestrahlt. Die Teilnahme war kostenfrei und mit drei Fortbildungspunkten zertifiziert.
Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!
Dear international users,
LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!
Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke
Professorin Ines Gockel neu dem Stiftungsvorstand kooptiert
Der Vorstand der Stiftung LebensBlicke hat auf seiner jüngsten Sitzung Frau Univ.-Professorin Dr. Ines Gockel (Leipzig) dem Gremium kooptiert. Frau Prof. Gockel ist Lehrstuhlinhaberin (W3-Professur) und Leiterin der Viszeralchirurgie der Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Transplantations-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig. Sie setzt sich schon seit Jahren auch für die Darmkrebsprävention ein und unterstützt nachhaltig das Anliegen der Stiftung. „Es ist eine große Ehre für mich und ich möchte mich gern maximal in die Aktivitäten der Stiftung einbringen und zum Erfolg der Projekte beitragen“, so Prof. Ines Gockel.
Preis für Krebspräventionsforschung an Professor H. Brenner
Professor Dr. Hermann Brenner, Leiter der Abteilung für Klinische Epidemiologie und Alternsforschung am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, ist mit dem ersten Deutschen Preis für Krebspräventionsforschung ausgezeichnet worden. Damit wird seine herausragende Bedeutung als einer der weltweit führenden Epidemiologen in ganz besonderer Weise gewürdigt. Hermann Brenner hat in vielen Studien zeigen können, dass die Darmspiegelung ein hocheffektives Vorsorgeinstrument ist, dass mit Hilfe einer Risikoanalyse eine elegante risikoadaptierte Früherkennung möglich ist und dass mit der Digitalisierung bei der Einladung zur Vorsorge eine wirksame Steigerung der noch immer begrenzten Teilnahmequoten erreicht werden kann. „Wir gratulieren herzlich und freuen uns, dass wir mit Hermann Brenner einen so bedeutenden Wissenschaftler im Kuratorium der Stiftung LebensBlicke haben, mit dem wir schon seit vielen Jahren hervorragend zusammenarbeiten“, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. © Jung/DKFZ
DGIM: Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin setzt sich schon seit Jahren mit der Verbandstätigkeit in der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. „Die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit – auch eine späte – ist wichtig und richtig, wenngleich sie natürlich das Leid, das einzelne DGIM-Mitglieder zu dieser Zeit verursacht haben, in keiner Weise wiedergutmachen kann“, sagt Prof. Dr. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM bei der jüngsten Pressekonferenz zu diesem Thema. Dennoch sei es wichtig, dass die Fachgesellschaft dann auch die nötigen Konsequenzen aus den Erkenntnissen ziehe, die die Geschichtswissenschaft zutage fördere. Unter dem Titel „Gedenken & Erinnern – Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin in der Zeit des Nationalsozialismus“ erinnert die DGIM seit 2020 auf einer Website an ihre Mitglieder, die unter dem NS-Regime gelitten oder aber als Täter Leid verursacht haben. „Die Stiftung LebensBlicke unterstützt nachdrücklich diese notwendige Erinnerungskultur der DGIM, ähnlich der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). DGIM und DGVS haben beide die Schirmherrschaft für die Stiftung übernommen“, so Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Siehe auch: www.dgvs-gegen-das-vergessen.de.
Nationale Dekade gegen Krebs: Stiftung ist Unterstützerin
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Stiftung LebensBlicke in die Reihen der Unterstützer der Nationalen Dekade gegen Krebs aufgenommen. Bereits der Nationale Krebsplan hat zu großen Fortschritten in Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitiation von Krebserkrankungen in Deutschland geführt. Die Krebsforschung in Deutschland bleibt weiterhin eine nationale Herausforderung. „Die Stiftung LebensBlicke fühlt sich sehr geehrt, die Nationale Dekade mit all ihren Möglichkeiten unterstützen zu dürfen“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung LebensBlicke, Professor Dr. J. F. Riemann.